Aktuelle Marketing-News: KI, Stadtimage und Relevanz statt Rabattschlachten

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: Die Artikel zeigen, wie Marketing durch Stadtimage, KI, spektakuläre Werbung, Zahlungskooperationen und kontextbasierte ChatGPT Ads verändert wird.

Hildesheim zwischen Selbstkritik und Stadtmarketing

Die „Hildesheimer Allgemeine Zeitung“ beschäftigt sich mit dem Eindruck, viele Hildesheimerinnen und Hildesheimer würden ihre Stadt zu negativ beurteilen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob dieser Eindruck tatsächlich zutrifft, warum eine solche Wahrnehmung entsteht und welche positiven Gegenbeispiele es gibt.

Als Gesprächspartner wird Fritz Ahrberg, der Chef von Hildesheim Marketing, genannt. Der Beitrag von Joscha Röhrkasse wurde am 13. Okt. 2026 um 14:30 Uhr veröffentlicht und am 13. Okt. 2026 um 16:00 Uhr aktualisiert.

„Denken die meisten Hildesheimer zu schlecht über ihre Stadt?“

Zusammenfassung: Die „Hildesheimer Allgemeine Zeitung“ stellt die öffentliche Wahrnehmung Hildesheims auf den Prüfstand und kündigt dazu die Einschätzung des Stadtmarketings an.

Künstliche Intelligenz verändert das Creator-Marketing

Horizont.net berichtet über drei Start-up-Ideen, die zeigen sollen, wie künstliche Intelligenz die Auswahl von Influencern und den Umgang mit Social Media verändern könnte. Dabei geht es um Systeme, die Creator auswählen und Beiträge selbst veröffentlichen können.

Der Beitrag ordnet diese Entwicklung in die wachsende Bedeutung künstlicher Intelligenz für das Creator Marketing ein. Die Technologie wird damit nicht nur als Hilfsmittel für einzelne Arbeitsschritte beschrieben, sondern als möglicher Bestandteil der Auswahl, Planung und Veröffentlichung von Social-Media-Inhalten.

Zusammenfassung: Laut Horizont.net könnte KI im Creator-Marketing künftig sowohl die Auswahl geeigneter Influencer als auch die Veröffentlichung von Beiträgen übernehmen.

GTA 6 wirbt mit Zeppelin über der US-Ostküste

GameStar berichtet über eine ungewöhnliche Marketingaktion für „GTA 6“. Rockstar hat offenbar einen Zeppelin mit einem „Vice City“-Aufdruck versehen, der über mehrere Staaten an der US-amerikanischen Ostküste unterwegs ist.

Der Werbezeppelin stammt von Goodyear und kann nach Angaben des Beitrags über den öffentlich zugänglichen Fliegerradar Flightaware verfolgt werden. Dafür lässt sich im Suchfeld die Nummer N3A eingeben. Wer das Luftschiff persönlich sehen möchte, müsste dem Bericht zufolge in den USA unterwegs sein.

Der Aufdruck zeigt bekannte Logos und verweist auf „Vice City“. GameStar hebt hervor, dass diese Hinweise bei „Grand Theft Auto“ ausreichen, um die Verbindung zum Spiel herzustellen, ohne weitere Erklärungen zu benötigen.

AngabeWert
Durchschnittliche Geschwindigkeit66 Mph
Umgerechnete Geschwindigkeitrund 106 km/h
Flugradar-KennungN3A
Bekannte fliegende Exemplare dieses Modells weltweitsechs
Davon in Deutschlanddrei
Release für PlayStation 5 und Xbox Series X/S19.11.2026
Release für PC2027

Streng genommen sei die Bezeichnung Luftschiff für dieses Modell möglicherweise nicht korrekt, schreibt GameStar. Das spezielle Modell behält seine Form nicht nur durch seine Gasfüllung, sondern verfügt zusätzlich über ein inneres Gerüst.

GameStar spekuliert außerdem darüber, ob der Zeppelin zum Release spektakulär in Miami landen könnte. Der Beitrag stellt die Aktion in eine Reihe weiterer möglicher Werbemaßnahmen, zu denen auch eine Umgestaltung der Stadt im Launch-Zeitraum und die passende Umbenennung eines realen NBA-Teams gehören könnten.

Zusammenfassung: Rockstar bewirbt „GTA 6“ mit einem Goodyear-Zeppelin, der den „Vice City“-Schriftzug über der US-Ostküste trägt und mit der Kennung N3A verfolgt werden kann.

Xsolla plant Co-Marketing zwischen Zahlungsanbietern und Spieleentwicklern

FinanzNachrichten.de berichtet, dass Xsolla direkte Co-Marketing-Kampagnen zwischen Zahlungsanbietern und Videospielentwicklern plant. Ein Self-Service-Tool im Xsolla Business Account for Payment Providers soll es Zahlungsanbietern ermöglichen, Marketingkampagnen direkt mit Entwicklern zu initiieren und zu verwalten.

Als Beispiel nennt Xsolla Cashback für Spieler, die in einem bestimmten Videospiel mit der jeweiligen Zahlungsmethode bezahlen. Das Tool soll in Kürze verfügbar sein und Zahlungsanbietern Einblick in die Leistung ihrer Zahlungsmethoden in verschiedenen Videospielen geben.

Xsolla verfügt nach Angaben der Quelle über Zugang zu mehr als 1.500 Videospielentwicklern und deren Spielern. Die Zahlungsdaten sollen dadurch in direkte Marketingpartnerschaften überführt werden. Anbieter können erkennen, in welchen Videospielen ihre Kunden bereits spielen und Geld ausgeben.

Der geplante Ablauf besteht aus vier Schritten:

  1. Erkennen der Chance: Ein Dashboard fasst Analysen, Videospiele und Top-Performer zusammen.
  2. Erstellen der Kampagne: Der Zahlungsanbieter wählt eine Aktion aus, beispielsweise Cashback für Spieler, und sendet eine Anfrage ab.
  3. Entwickler akzeptiert: Der Entwickler prüft die Anfrage und akzeptiert sie. Vor der Veröffentlichung müssen beide Seiten zustimmen.
  4. Xsolla richtet die Aktion ein: Das Angebot wird an der Kasse in der Xsolla Pay Station sowie auf einer eigens eingerichteten Seite unter x.la aktiviert.

Die Kampagnen sollen vollständig innerhalb des bestehenden Xsolla-Business-Kontos gesteuert werden. Spieler können das Angebot beispielsweise als Cashback-Banner direkt an der Kasse sehen.

„Zahlungsanbieter konkurrieren seit langem vor allem über ihre Gebühren.“

Dieses Zitat wird Chris Hewish, President von Xsolla, zugeschrieben. Gemeinsame Marketingkampagnen könnten Zahlungsanbietern laut seiner Aussage zusätzliche Vorteile ermöglichen und aus einer reinen Zahlungsbeziehung eine Marketingbeziehung machen.

Xsolla entwickelt außerdem neue Initiativen für Finanzinstitute. Banken sollen über Treuepunkte, Markenshops und Aktionen für Karteninhaber die Zielgruppe der Videospieler ansprechen können. Weitere Einzelheiten sollen in Kürze bekannt gegeben werden.

AngabeWert
Zugang zu Videospielentwicklernmehr als 1.500
Vorstellung des ToolsMoney20/20 USA
VeranstaltungsortLas Vegas
Veranstaltungszeitraum18. bis 21. Oktober 2026
Merchant-of-Record-Abdeckungmehr als 200 Regionen
Lokale Zahlungsmethodenüber 1.000

Zusammenfassung: Xsolla will Zahlungsanbietern ein Self-Service-Tool für gemeinsam mit Spieleentwicklern geplante Kampagnen bereitstellen. Cashback, Analysen und gemeinsame Freigaben sollen direkt über das Xsolla Business Account gesteuert werden.

ChatGPT Ads erweitern die Regeln für Suchmaschinenwerbung

OnlineMarketing.de beschreibt ChatGPT Ads als Werbeform mit einer anderen Logik als Google Ads. Während bei klassischen Suchanzeigen Suchanfragen, Keywords und Match Types im Zentrum stehen, gewinnen bei ChatGPT Ads der Gesprächskontext und die Nutzerintention an Bedeutung.

Für Advertiser bedeutet das laut Quelle, dass Kampagnenstruktur, Anzeigen und Landingpages stärker auf konkrete Situationen und Bedürfnisse ausgerichtet werden müssen. Bidding, Tracking und Conversion-Messung bleiben gleichzeitig wichtige Bestandteile des Performance Marketings.

ChatGPT Ads sind laut OnlineMarketing.de seit dem 24. August 2026 auch in Deutschland verfügbar. Der Self-Service-Zugang über den Ads Manager für Deutschland wurde ebenfalls freigeschaltet. Zuvor hatte OpenAI die Anzeigen rund sechs Monate in den USA getestet und anschließend schrittweise erweitert.

Neben CPM und CPC stehen Conversion-Optimierung, Custom Audiences, der OpenAI Pixel und eine Conversions API zur Verfügung. Bei conversion-optimierten Kampagnen können oCPC und oCPM eingesetzt werden.

Vom Keyword zum Gesprächskontext

OnlineMarketing.de empfiehlt, klassische Keyword-Recherche für ChatGPT Ads nicht zu ersetzen, sondern zu erweitern. Neben Suchbegriffen soll berücksichtigt werden, in welcher Situation sich ein User befindet, welches Problem er lösen möchte und wann ein Angebot tatsächlich hilfreich sein kann.

Als Beispiel wird ein User genannt, der nicht nur nach einem „Projektmanagement Tool“ sucht, sondern erklärt, dass in seinem fünfköpfigen Team Aufgaben in E-Mails verloren gehen, Kundenfreigaben unübersichtlich sind und eine einfache Lösung benötigt wird. Dieser Gesprächskontext liefert dem Advertiser mehr Informationen als eine kurze Suchanfrage.

Strukturen und Anzeigen

Bestehende Google-Ads-Strukturen sollten laut Quelle nicht eins zu eins übernommen werden. Bei ChatGPT Ads können Context Hints zusätzliche Hinweise geben, in welchen Unterhaltungen, bei welchen Themen oder Keywords ein Angebot relevant sein könnte. Sie funktionieren jedoch nicht wie Exact-Match-Keywords und garantieren keine bestimmte Auslieferung.

Eine Anzeige soll in das laufende Gespräch passen. Als Beispiel wird die Aussage „30 Prozent Rabatt auf unsere Software“ einer stärker nutzenorientierten Botschaft gegenübergestellt: „Plane Kundenfreigaben, Aufgaben und Deadlines an einem Ort“. Die zweite Formulierung greift den konkreten Nutzen für das im Gespräch angesprochene Problem direkter auf.

Der Ads Manager kann auf Grundlage der Landingpage und des Kampagnenziels Vorschläge für Texte und Bilder erstellen. Außerdem kann eine KI-gestützte Textanpassung vorhandene Headlines und Beschreibungen an den Gesprächskontext anpassen; auch Übersetzungen in die bevorzugte Sprache des Users sind vorgesehen.

Landingpages und Conversion-Messung

Die Landingpage bleibt ein entscheidender Faktor, weil sie laut OpenAI zu den Signalen für Auswahl und Auslieferung einer Anzeige gehört. OnlineMarketing.de empfiehlt, zu prüfen, ob die Zielseite die Situation aus der Anzeige aufgreift, den konkreten Nutzen verständlich macht und den nächsten Schritt klar beschreibt.

Für den Anfang müssen laut Quelle nicht zwanzig neue Landingpages erstellt werden. Drei bis fünf wichtige Anwendungsfälle können ausreichen, um erste Tests durchzuführen und die Übereinstimmung zwischen Anzeige und Zielseite zu überprüfen.

Bei oCPC wird für gültige Klicks bezahlt und die Auslieferung auf Conversions nach einem Anzeigenklick optimiert. Bei oCPM erfolgt die Abrechnung nach Impressionen; die Auslieferung wird ebenfalls auf das ausgewählte Conversion-Ziel optimiert. Dabei können neben Click-through- auch geeignete View-through-Signale einfließen.

OnlineMarketing.de nennt den OpenAI Pixel und die Conversions API für die Conversion-Messung. Zusätzlich können UTM-Parameter verwendet werden. Für conversion-optimierte Kampagnen ist Conversion Tracking Voraussetzung, wobei pro Kampagne ein unterstütztes Conversion-Ereignis als Optimierungsziel gewählt wird.

US-Ergebnisse und Sponsored Agents

Die Quelle warnt davor, US-Zahlen als deutsche Benchmarks zu verwenden. Branchen, Angebote, Märkte, Zielgruppen, Preise und Tracking können sich unterscheiden, weshalb ein guter ROAS aus einem US-Case nicht automatisch auf deutsche Advertiser übertragbar ist.

Seit dem 16. September testet OpenAI laut OnlineMarketing.de in den USA mit ausgewählten Advertisern Sponsored Agents. Nach einem Anzeigenklick können User freiwillig eine gesponserte Unterhaltung mit einem klar gekennzeichneten Agenten des Unternehmens starten.

Derzeit handelt es sich um einen begrenzten US-Test. Für deutsche Advertiser sei dies daher keine Funktion, mit der sie ihre Kampagnen heute planen sollten. Die Entwicklung zeigt laut Quelle jedoch, dass OpenAI Werbung nicht lediglich als Kopie klassischer Search Ads aufbauen möchte.

AngabeWert
Verfügbarkeit von ChatGPT Ads in Deutschlandseit dem 24. August 2026
Testdauer in den USA vor der Erweiterungrund sechs Monate
Getestete Sponsored Agents in den USAseit dem 16. September
Empfohlene Zahl wichtiger Anwendungsfälle für erste Landingpage-Testsdrei bis fünf
Wöchentliche User-Reichweite laut Seitenhinweis1,2 Milliarden User pro Woche
Genannte Reichweite in Märkten laut Seitenhinweismehr als 60 Märkte

Zusammenfassung: ChatGPT Ads übertragen bekannte Prinzipien des Performance Marketings in einen dialogorientierten Kontext. Advertiser sollen Gesprächssituationen, relevante Landingpages, sauberes Tracking und eigene Conversion-Ziele stärker berücksichtigen, während US-Ergebnisse nicht als deutsche Benchmarks gelten sollen.

POS-Experte fordert Relevanz statt Rabattschlachten

Die Lebensmittel Zeitung berichtet über die Einschätzung des POS-Experten Matthias Wirges zur aktuellen Lage im Handel. Preispromotions und Kaufzurückhaltung setzen vielen Marken zu, während Unternehmen den Point of Sale nach Ansicht des Experten nicht strategisch genug denken.

Der Titel des Beitrags stellt der Rabattorientierung eine stärkere Relevanz am Point of Sale gegenüber. Damit wird die Frage aufgeworfen, ob Marken ihre Angebote und ihre Präsenz im Handel stärker an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden ausrichten müssen.

„Wir brauchen Relevanz statt Rabattschlachten“

Zusammenfassung: Die Lebensmittel Zeitung stellt die Position von Matthias Wirges vor, wonach Marken angesichts von Preispromotions und Kaufzurückhaltung den POS strategischer und relevanter gestalten sollten.

Quellen: