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title: Energiepreise, Steuern und Zinsen prägen den Pressespiegel am 13. September 2026
canonical: https://clever-verkaufen-lernen.de/energiepreise-steuern-und-zinsen-praegen-den-pressespiegel-am-13-september-2026/
author: Provimedia GmbH
published: 2026-09-13
updated: 2026-09-13
language: de
category: News and Updates
description: Steigende Energiepreise, geopolitische Risiken und höhere Zinsen belasten Märkte, Staatsfinanzen und private Baufinanzierungen, während Deutschland 2027 neue Abgaben plant.
source: Provimedia GmbH
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# Energiepreise, Steuern und Zinsen prägen den Pressespiegel am 13. September 2026

> **Autor:** Provimedia GmbH | **Veröffentlicht:** 2026-09-13

**Zusammenfassung:** Steigende Energiepreise, geopolitische Risiken und höhere Zinsen belasten Märkte, Staatsfinanzen und private Baufinanzierungen, während Deutschland 2027 neue Abgaben plant.

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## Öl, Gas, Steuern und steigende Finanzierungskosten: Der Pressespiegel vom 13.09.2026

## China verliert seine Rolle als Preisdämpfer am Ölmarkt

Die Frankfurter Rundschau berichtet, dass China nach mehreren Monaten als stabilisierender Faktor am weltweiten Ölmarkt wieder stärker im eigenen Interesse handelt. Während der Blockade der Straße von Hormus hatte die Volksrepublik ihre Ölnachfrage offenbar durch den Rückgriff auf Vorräte gesenkt. Die Raffinerieimporte gingen von mehr als 12 Millionen Barrel pro Tag im Februar auf sieben Millionen Barrel pro Tag im Juni zurück.

Seit Juli kaufen chinesische Unternehmen wieder mehr Öl. Im August lagen die Importe bei 9,3 Millionen Barrel pro Tag. Die Frankfurter Rundschau bewertet diesen Kurswechsel als Belastung für die Märkte, weil der Nachfrageeinbruch zuvor rund 5 % der weltweiten Nachfrage ausgemacht und damit den Preisanstieg gebremst hatte.

Brent lag laut der Frankfurter Rundschau erstmals seit Mai wieder über 107 Dollar pro Barrel. Erdgas in Europa kostete inzwischen 82 Euro je Megawattstunde und erreichte damit den höchsten Stand seit fast vier Jahren. Als mögliche Erklärung für die höheren chinesischen Importe nennt der Bericht eine Auffüllung der strategischen Reserven, deren Umfang auf 1,4 Milliarden Barrel geschätzt wird.

Zusätzlicher Druck kommt aus dem Golfkonflikt. Im Vergleich zu Februar werden weiterhin mindestens fünf Millionen Barrel Öl pro Tag weniger durch die Straße von Hormus ausgeführt. Saudi-Arabien meldete außerdem, dass seine Förderung im August den niedrigsten Stand seit Beginn des Krieges erreicht habe.

Auch die Huthi-Miliz erhöht nach Darstellung der Frankfurter Rundschau den Druck auf die Meerenge von Bab al-Mandab. Die Passage ist für den Transport von mindestens fünf Millionen Barrel saudischen Rohöls pro Tag wichtig, das über eine Pipeline zum Roten Meer gebracht wird.

In Europa verschärft die Gassituation die Lage. Lieferungen aus Katar sind durch den Krieg gelähmt, während ein Embargo auf russisches Methan in hundert Tagen in Kraft treten soll. Deutschlands Speicher seien mit Blick auf den Winter erst zu 55 % gefüllt, wodurch laut Bericht bereits Panikkäufe eingesetzt haben könnten.

| Markt | Angabe | 

| Brent-Öl | über 107 Dollar pro Barrel | 

| Europäisches Erdgas | 82 Euro je Megawattstunde | 

| Chinesische Ölimporte im Februar | mehr als 12 Millionen Barrel pro Tag | 

| Chinesische Ölimporte im Juni | 7 Millionen Barrel pro Tag | 

| Chinesische Ölimporte im August | 9,3 Millionen Barrel pro Tag | 

| Geschätzte chinesische Reserven | 1,4 Milliarden Barrel | 

| Füllstand deutscher Gasspeicher | 55 % | 

**Zusammenfassung:** Die Frankfurter Rundschau sieht den chinesischen Kurswechsel, die unsicheren Seewege und die angespannte Gasversorgung als zentrale Treiber der Preis- und Marktrisiken.

## Hohe Energiepreise setzen Staatsanleihen unter Druck

Die Frankfurter Rundschau beschreibt nicht nur den Öl- und Gasmarkt als angespannt, sondern auch die Anleihemärkte. Steigende Gaspreise treiben demnach die Inflationserwartungen nach oben und erhöhen nach dem jüngsten Schritt der EZB den Druck auf die Zentralbanken, weitere Zinserhöhungen vorzunehmen.

Die Rendite der italienischen Zehnjahresanleihe lag bei 4,38 % und stieg an einem Tag um 0,09 Prozentpunkte. Damit erreichte sie den höchsten Stand seit 2023. Die französische Zehnjahresanleihe notierte bei 4,43 % und lag damit deutlich über dem im Haushalt veranschlagten Niveau.

Der Abstand zwischen französischen und deutschen Anleihen erreichte laut Frankfurter Rundschau den größten jemals verzeichneten Wert seit der Eurokrise. Auch die Vereinigten Staaten stehen unter Druck: Die Rendite der zehnjährigen US-Anleihe näherte sich der 5-%-Marke.

| Anleihe | Rendite beziehungsweise Veränderung | 

| Italienische Zehnjahresanleihe | 4,38 % | 

| Tagesveränderung der italienischen Rendite | plus 0,09 Prozentpunkte | 

| Französische Zehnjahresanleihe | 4,43 % | 

| US-amerikanische zehnjährige Anleihe | kratzt an der 5-%-Marke | 

**Infobox:** Laut Frankfurter Rundschau reichen die Folgen des Energiepreisanstiegs von der Inflation über mögliche Zinserhöhungen bis zu steigenden Renditen staatlicher Schuldpapiere.

## Bundeshaushalt 2027: Neue Steuern und höhere Abgaben geplant

Die Frankfurter Rundschau berichtet, dass der Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 in den Bundestag eingebracht wurde. Vorgesehen sind zusätzliche Investitionen in die Wirtschaft, den Klimaschutz und die Verteidigung, zugleich sollen neue Steuern eingeführt und bestehende Steuern erhöht werden.

Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums wurde eine ursprünglich 34 Milliarden Euro große Lücke vollständig geschlossen. Dazu beitragen sollen Steuererhöhungen, Einsparungen auf der Ausgabenseite und Maßnahmen zum Bürokratieabbau.

Geplant ist unter anderem eine höhere Alkohol- und Tabaksteuer. Die Erhöhung der Tabaksteuer soll laut Bundestag im kommenden Jahr 756 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen bringen. Bei der höheren Schaumweinsteuer werden für 2027 Mehreinnahmen von 380 Millionen Euro erwartet. Bis 2031 sollen sich die zusätzlichen Einnahmen auf rund 2,2 Milliarden Euro summieren.

Als neue Abgabe ist außerdem eine Plastiksteuer vorgesehen. Dabei handelt es sich um eine EU-Abgabe, die Mitgliedstaaten bereits seit 2021 entrichten müssen. Für jedes Kilogramm nicht verwertbaren Plastiks werden 80 Cent fällig. Bisher übernahm die Bundesregierung diese Zahlung, künftig soll sie an Unternehmen weitergegeben werden.

Die zweite neue Steuer ist die Zuckersteuer. Sie soll den Konsum zuckerhaltiger Lebensmittel reduzieren. Die Frankfurter Rundschau verweist auf Großbritannien, wo viele Hersteller nach der Einführung der Zuckerabgabe die Menge an zugesetztem Zucker in ihren Lebensmitteln reduziert hätten.

Für Investitionen in die Wirtschaft und die Energieinfrastruktur sind weitere Mittel vorgesehen. Auch die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands soll gestärkt werden. Die Verteidigungsausgaben steigen 2027 auf 109,7 Milliarden Euro. Für die Unterstützung der Ukraine sind 11,6 Milliarden Euro vorgesehen.

| Haushaltsposten | Angabe | 

| Ursprüngliche Haushaltslücke | 34 Milliarden Euro | 

| Abgabe auf nicht verwertbares Plastik | 80 Cent pro Kilogramm | 

| Zusätzliche Tabaksteuereinnahmen 2027 | 756 Millionen Euro | 

| Mehreinnahmen durch Schaumweinsteuer 2027 | 380 Millionen Euro | 

| Zusätzliche Einnahmen bis 2031 | rund 2,2 Milliarden Euro | 

| Verteidigungsausgaben 2027 | 109,7 Milliarden Euro | 

| Unterstützung der Ukraine 2027 | 11,6 Milliarden Euro | 

**Zusammenfassung:** Der von der Frankfurter Rundschau dargestellte Haushaltsentwurf 2027 verbindet Investitionen und höhere Verteidigungsausgaben mit neuen Abgaben, Steuererhöhungen und Einsparungen.

## Baufinanzierung wird teurer: Internationale Schulden treiben die Zinsen

Der Spiegel analysiert, warum sich Baufinanzierungen verteuern und welche Rolle die internationalen Anleihemärkte dabei spielen. Anfang September lagen die durchschnittlichen Zinsen für einen amerikanischen Immobilienkredit mit 30 Jahren Zinsbindung bei 6,71 Prozent.

Für deutsche Immobilienkäufer nennt der Bericht eine Finanzierung von 300.000 Euro bei einem Hauspreis von 400.000 Euro und 100.000 Euro Eigenkapital. Anbieter, die von Interhyp ausgewertet wurden, verlangten aktuell knapp 4,2 Prozent für eine zehnjährige Festzinsfinanzierung. Im Januar 2025 waren es etwa 3,2 Prozent.

Der Unterschied von einem Prozentpunkt führt bei 300.000 Euro Kredit zunächst zu rund 3000 Euro zusätzlichen Zinsen im Jahr, also 250 Euro im Monat. Bei einem Zinssatz von 3,2 Prozent könnte die Monatsrate laut dem Beispiel bei 1425 Euro liegen. Bei gleichbleibenden Zinsen wäre die Rückzahlung nach knapp 26 Jahren abgeschlossen.

Bei 4,2 Prozent Zinsen und derselben Monatsrate von 1425 Euro bleiben dagegen nur 1,5 Prozent für die anfängliche Tilgung. Die Laufzeit verlängert sich auf knapp 32 Jahre. Nach der Darstellung des Spiegels verteuert sich das Haus dadurch um etwa 100.000 Euro. Soll es bei 26 Jahren und der Monatsrate bleiben, könnten nur noch rund 270.000 Euro von der Bank kommen.

Der Spiegel erklärt die Verbindung zu den Kapitalmärkten über Pfandbriefe. Banken refinanzieren langfristige Kredite unter anderem über diese Wertpapiere, deren Verzinsung sich am Kapitalmarkt orientiert. Anfang September 2026 brachte eine zehnjährige Bundesanleihe zeitweise über 3,4 Prozent Rendite; 2020 war die Rendite noch negativ.

Auch die Vereinigten Staaten beeinflussen laut Spiegel das internationale Zinsniveau. Die USA haben inzwischen Staatsschulden von rund 40 Billionen Dollar angehäuft. Die Renditen langfristiger amerikanischer Staatsanleihen lagen bei fast 5,3 Prozent.

Der Bericht nennt neben der US-Schuldenpolitik auch die deutsche Schuldenpolitik, Inflation, Wachstum, die Erwartungen an die amerikanische Notenbank und die Energiepreise als Einflussfaktoren. Deutschland will in den kommenden Jahren mehr für Infrastruktur und Verteidigung ausgeben und dafür Kredite aufnehmen, was bei einem höheren Angebot an Bundesanleihen ebenfalls zu höheren Renditen führen kann.

Für Immobilienkäufer nennt der Spiegel mehrere Handlungsmöglichkeiten. Dazu zählen eine realistische Finanzplanung, mehr Eigenkapital, der Vergleich verschiedener Angebote und gegebenenfalls ein Aufschub des Immobilienprojekts. Bei 300.000 Euro Kredit entsprechen 0,2 Prozentpunkte Zinsunterschied anfangs 600 Euro im Jahr.

Bei Schenkungen nennt der Artikel 400.000 Euro pro Elternteil für Kinder und jeweils 200.000 Euro für Enkel als steuerfreie Beträge. Außerdem wird auf mögliche politische Maßnahmen verwiesen: mehr Bauland, schnellere Genehmigungen, niedrigere Kaufnebenkosten und Förderprogramme für Haushalte mit wenig Eigenkapital.

| Beispiel | Angabe | 

| Hauspreis | 400.000 Euro | 

| Eigenkapital | 100.000 Euro | 

| Finanzierungsbedarf | 300.000 Euro | 

| Festzinsfinanzierung aktuell | knapp 4,2 Prozent | 

| Festzinsfinanzierung im Januar 2025 | etwa 3,2 Prozent | 

| Zusätzliche Zinsen bei einem Prozentpunkt mehr | rund 3000 Euro im Jahr | 

| Zusätzliche monatliche Belastung | 250 Euro im Monat | 

| Beispielrate | 1425 Euro pro Monat | 

| Laufzeit bei 3,2 Prozent | knapp 26 Jahre | 

| Laufzeit bei 4,2 Prozent | knapp 32 Jahre | 

| Finanzierung bei unveränderter Laufzeit und Rate | rund 270.000 Euro | 

**Infobox:** Der Spiegel zeigt, dass bereits ein Prozentpunkt mehr Zins bei 300.000 Euro Kredit eine monatliche Mehrbelastung von 250 Euro verursachen kann und die Finanzierung deutlich verlängert.

## Sozialreformen: Kritik am Leitbild der Eigenverantwortung

SZ.de setzt sich in einem Essay mit der politischen Forderung nach mehr Eigenverantwortung auseinander. Der Beitrag beschreibt, dass Politik und Arbeitgeber diesen Begriff bei Gesundheit, Altersvorsorge und Arbeitslosigkeit wieder stärker verwenden.

Nach Einschätzung des Autors klingt Eigenverantwortung zunächst positiv, könne aber auch bedeuten, dass politische Verantwortung auf Einzelne verlagert werde. Als Beispiel wird eine von Friedrich Merz erzählte Geschichte über ein Geschenk an seine Tochter angeführt: Auf einem aufklappbaren Holzbrett stand außen auf Englisch „Der Weg zum Erfolg“ und innen „Arbeit“.

Der Essay interpretiert diese Botschaft als Ausdruck eines sehr einfachen Erfolgsverständnisses. Demnach könnte der Eindruck entstehen, jeder Mensch müsse nur genug arbeiten, um erfolgreich zu sein, und wer nicht erfolgreich sei, habe folglich nicht hart genug gearbeitet.

SZ.de stellt diese Sichtweise infrage und ordnet die Debatte in die Bereiche soziale Gerechtigkeit, soziale Ungleichheit, Gesundheitspolitik und Rente ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie weit individuelle Verantwortung reichen kann, wenn gesellschaftliche und wirtschaftliche Ausgangsbedingungen unterschiedlich sind.

> „Verantwortung ist, wenn sie ein anderer hat“ – SZ.de zur Kritik am politischen Leitbild der Eigenverantwortung.

**Zusammenfassung:** SZ.de warnt davor, den Erfolg oder Misserfolg allein einzelnen Menschen zuzuschreiben, und verbindet die Debatte mit Fragen der sozialen Ungleichheit und der Verantwortung des Staates.

## Rekordzahl an Firmenpleiten in Deutschland

tagesschau.de berichtet über eine Rekordzahl an Firmenpleiten in Deutschland. Die Meldung ist als Beitrag der tagesthemen zum Thema „Wirtschaft in Deutschland“ eingeordnet.

Im bereitgestellten Beitrag werden keine weiteren Zahlen oder detaillierten Ursachen zu den Firmeninsolvenzen genannt. Fest steht laut tagesschau.de, dass die Entwicklung als wirtschaftlich relevantes Thema mit Blick auf Unternehmen und die deutsche Konjunktur behandelt wird.

**Infobox:** tagesschau.de meldet eine Rekordzahl an Firmenpleiten in Deutschland; weiterführende Werte sind in der vorliegenden Quelle nicht enthalten.

## FAZ: Kanada begegnet Trumps Handelsstreit mit Zuversicht

Die FAZ beschreibt, wie Kanada auf die Verschärfung des Handelsstreits mit den Vereinigten Staaten reagiert. Nach geplatzten Verhandlungen und gegenseitigen Schuldzuweisungen traten kanadische Gegenzölle in Kraft. US-Präsident Donald Trump reagierte darauf mit weiteren Zöllen und Importverboten.

Die FAZ schildert den Konflikt als neuen Tiefpunkt in den Beziehungen zweier Länder, die wirtschaftlich und politisch eng verbunden waren. Zusätzlich habe Trump angekündigt, den Lake Ontario in Lake America umzubenennen.

Kanada lasse sich laut FAZ nicht unterjochen und wehre sich entschieden gegen die Angriffe. Premierminister Mark Carney trete besonders aktiv auf: In der folgenden Woche sollte er kanadische und internationale Investoren in Toronto empfangen und anschließend nach Europa reisen, wo er der Rede der Kommissionspräsidentin zur Lage der Union beiwohnen und selbst vor dem EU-Parlament sprechen sollte.

Mehr als jeder zweite Kanadier unterstütze Mark Carney als Premierminister, schreibt die FAZ. Seine Anhänger kämen sowohl aus progressiven Großstädten als auch aus ländlichen Regionen. Die Zeitung stellt diese Werte den politischen Möglichkeiten von Friedrich Merz gegenüber.

Deutschland und Kanada stehen nach Einschätzung der FAZ vor ähnlichen Herausforderungen. Beide Länder müssten unabhängiger von den USA werden, neue und alte Handelswege ausbauen, die eigenen Streitkräfte stärken, die Wirtschaft nach den Belastungen durch die Inflation wieder in Schwung bringen und Bürokratie abbauen.

Hinzu kommen der Wettbewerb um Künstliche Intelligenz und der demografische Wandel. Dieser setze Sozialsysteme und Unternehmen zunehmend unter Druck. Kanada begegne diesen Aufgaben laut FAZ mit einem Willen zum Aufbruch, der Deutschland abhandengekommen zu sein scheine.

Die Bedrohung durch Donald Trump habe in Kanada zu einer politischen Wende beigetragen. Vor der letzten Wahl sei das Land auf dem Weg gewesen, einen rechtsgerichteten Populisten zum Premierminister zu machen. Nach Trumps Rückkehr habe sich die Stimmung jedoch zugunsten von Mark Carney und seiner liberalen Partei verändert.

Die FAZ zieht außerdem eine sicherheitspolitische Parallele zu Deutschland. Russland nehme deutsche Infrastruktur und Unternehmen wiederholt mit Drohnen und Cyberattacken ins Visier. Zugleich bleibe Deutschland wirtschaftlich von China und den Vereinigten Staaten abhängig, was sich zu einer Gefahr für den Wohlstand entwickeln könne.

- Kanada reagiert auf US-Zölle mit Gegenzöllen und politischer Geschlossenheit.

- Mark Carney wirbt für Investitionen und internationale Zusammenarbeit.

- Deutschland und Kanada müssen ihre Abhängigkeit von den USA verringern.

- Beide Länder stehen vor Aufgaben bei Wirtschaft, Verteidigung, Bürokratie, Künstlicher Intelligenz und demografischem Wandel.

**Zusammenfassung:** Die FAZ stellt Kanada als Beispiel für Zuversicht und Aufbruch in einem eskalierenden Handelsstreit dar und fragt, warum Deutschland eine vergleichbare Haltung nicht ebenso deutlich zeigt.

Quellen:
- [China tritt Stresswelle los: Was hinter den Preisanstiegen bei Öl und Gas steckt](https://www.fr.de/wirtschaft/maerkte-oelpreis-auf-107-dollar-chinas-kurswechsel-trifft-die-zr-94489002.html)
- [Bundeshaushalt 2027: Zwei neue Steuern und mehrere Steuererhöhungen geplant](https://www.fr.de/wirtschaft/2027-steuererhoehungen-neue-zuckersteuer-und-mehr-das-steht-im-bundeshaushalt-zr-94489171.html)
- [Meinung: Baufinanzierung: Warum Ihr Hauskredit gerade teurer wird – und was Donald Trump damit zu tun hat](https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/baufinanzierung-warum-ihr-hauskredit-gerade-teurer-wird-und-was-donald-trump-damit-zu-tun-hat-a-0ff92b36-4e66-4d95-a8b7-72a526b7b3ce)
- [Debatte über Sozialreformen: Eigenverantwortung? Von wegen! - Wirtschaft - SZ.de](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eigenverantwortung-ungleichheit-deutschland-li.3513953)
- [Wirtschaft in Deutschland - Rekordzahl an Firmenpleiten](https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1647594.html)
- [Donald Trumps Handelsstreit: Zuversicht lernen von Kanada](https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/donald-trumps-handelsstreit-zuversicht-lernen-von-kanada-accg-201214909.html)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [clever-verkaufen-lernen.de](https://clever-verkaufen-lernen.de/energiepreise-steuern-und-zinsen-praegen-den-pressespiegel-am-13-september-2026/)*
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