Führung, Personalwechsel und Expansion prägen den aktuellen Pressespiegel
Autor: Provimedia GmbH
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Kategorie: News and Updates
Zusammenfassung: Der Pressespiegel behandelt dialogische Führung, Barings’ neuen Deutschlandchef, Kritik an der Bahnführung und Odysseys Übernahme von vier Hotels.
Dialogfähigkeit, neue Führungskräfte und Expansion: der aktuelle Pressespiegel
Wie Führungskräfte ihre Dialogfähigkeit stärken
Mitarbeitergespräche sind laut Haufe. Intelligenz, die bewegt. ein zentrales Element des Performance Managements. In diesen Gesprächen entscheidet sich, ob Vertrauen und Engagement wachsen oder erodieren. Dialogische Führungskommunikation verbindet dabei Transparenz mit der aktiven Einbeziehung der Beschäftigten.
Der Beitrag stellt die Frage, wodurch sich Führung im Dialog auszeichnet und wie Führungskräfte ihre eigene Dialogfähigkeit überprüfen können. Außerdem wird beschrieben, an welchen Stellen Künstliche Intelligenz beim Mitarbeitergespräch unterstützen kann.
Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten gewinnt Performance Management wieder an Bedeutung. Entscheidend sei jedoch nicht allein, ob Leistung gemanagt werden müsse, sondern vor allem, wie dies geschehe.
Eine Metaanalyse von Neuber und Kollegen mit dem Titel „How work engagement relates to performance and absenteeism: a meta-analysis” aus dem Jahr 2022 weist laut dem Beitrag auf einen bedeutsamen positiven Zusammenhang zwischen Engagement und Leistung von 0.48 hin. Die Analyse basiert auf N = 139.182.
Engagement wird in diesem Zusammenhang so verstanden, dass Mitarbeitende Hände, Kopf und Herz in ihre Arbeit einbringen. Als High Performer gelten demnach oftmals Beschäftigte, die für ihre Arbeit und Projekte voller Leidenschaft brennen. Unternehmen sollten daher das Ziel verfolgen, das Engagement ihrer Belegschaft zu stärken.
Der Beitrag ordnet Mitarbeitergespräche als Instrumente des Performance Managements ein und betont ihre Bedeutung für die Entwicklung von Vertrauen, Engagement und Leistung. Die dialogische Kommunikation soll Führungskräfte dabei unterstützen, Beschäftigte einzubeziehen und Gespräche transparenter zu gestalten.
„Je höher das Engagement der Mitarbeitenden, desto höher die Leistung.“
Infobox: Der Beitrag von Haufe stellt dialogische Führungskommunikation in den Mittelpunkt. Genannt werden ein positiver Zusammenhang von 0.48 zwischen Engagement und Leistung sowie eine Datengrundlage von N = 139.182.
Barings ernennt Ulrich Cord zum Wealth-Management-Chef für Deutschland
Wie das dpn Magazin berichtet, hat Barings Ulrich Cord zum Head of Wealth Management & Family Offices Deutschland ernannt. Er soll das Geschäft mit Banken und Family Offices ausbauen.
Cord ist seit 1. August 2026 für Barings tätig und arbeitet von München aus. Er verantwortet den Ausbau des Deutschlandgeschäfts, soll Kundenbeziehungen vertiefen und den Zugang zu den Anlagekompetenzen des Unternehmens in öffentlichen und privaten Märkten erweitern.
Die Ernennung ist Teil des weiteren Ausbaus der Präsenz von Barings im deutschen Wealth-Management-Markt. Cord konzentriert sich insbesondere auf Banken, Family Offices und Vermögensverwalter und soll das weitere Wachstum des Unternehmens in Deutschland unterstützen.
Der Beitrag hebt hervor, dass Cord mehr als 15 Jahre Erfahrung im Wealth Management und im Vertrieb von Asset-Management-Lösungen verfügt. Vor seinem Wechsel zu Barings war er bei Invesco als Head of Wholesale & ETFs Germany tätig und betreute dort insbesondere Banken, Family Offices und Vertriebspartner.
Infobox: Ulrich Cord ist seit 1. August 2026 Head of Wealth Management & Family Offices Deutschland bei Barings. Sein Sitz ist München; im Mittelpunkt seiner Aufgabe stehen Banken, Family Offices, Vermögensverwalter und der Ausbau des Deutschlandgeschäfts.
Pro Bahn kritisiert „lähmendes“ Management der Deutschen Bahn
MDR.de berichtet über Kritik des Fahrgastverbands Pro Bahn am Management der Deutschen Bahn. Der stellvertretende Vorsitzende Michael Koch spricht von einer „lähmenden Schicht“ von Führungskräften, die Ideen zerrede und ausführlich erkläre, warum etwas nicht funktionieren könne.
Nach Darstellung von Koch wünschten sich viele Bahn-Mitarbeiter vor Ort Verbesserungen, würden jedoch immer wieder ausgebremst. In der dafür benötigten Zeit hätten Lösungen bereits umgesetzt werden können.
Pro Bahn fordert, dass die Ziele des Bahnvorstands bis zur Basis gelangen und gemeinsam angegangen werden. Wenn sich dazwischengeschaltete Ebenen verweigerten, müsse sich die Bahn im Zweifel von diesen „Bremsern“ trennen oder sie versetzen.
Bahnchefin Evelyn Palla müsse dabei konsequent vorgehen. Die Mitarbeiter vor Ort seien laut Koch meistens motiviert, die Bahn zu verbessern. Aus der Zentrale komme jedoch häufig die Vorgabe: „Dürft ihr nicht“ oder „Das muss so und so gemacht werden“.
Als Problem nennt Koch außerdem zahlreiche Prozessstufen. Dadurch werde selten schnell und pragmatisch entschieden und gehandelt. Er kritisiert, dass ein als Ziel genannter Sanierungszeitraum bis 2035 nicht ausreichen dürfe, um die chronischen Verspätungen und Probleme abzustellen.
Als Beispiel nennt Koch den Fahrplan. Wenn eine schnelle Verbindung regelmäßig unpünktlich sei, könne stattdessen eine längere Verbindung angeboten werden, die dafür pünktlich sei.
Im Beitrag wird außerdem erwähnt, dass Evelyn Palla die Leistungsbereitschaft von Führungskräften kritisiert und von einer „organisierten Verantwortungslosigkeit“ gesprochen habe, die aufhören müsse.
Infobox: Pro Bahn macht laut MDR.de Managementstrukturen für zahlreiche Probleme der Deutschen Bahn verantwortlich. Kritisiert werden eine „lähmende Schicht“ von Führungskräften, tausend Prozessstufen und ein Sanierungsziel bis 2035.
Odyssey Hotel Group übernimmt vier deutsche Hotels
Nach Angaben von tageskarte.io übernimmt die Odyssey Hotel Group das Management von vier Hotels in Deutschland, die dem Immobilienunternehmen Covivio gehören. Entsprechende Hotel Management Agreements wurden am 3. August 2026 unterzeichnet.
Zu den Häusern gehören das The Westin Grand Berlin, das The Westin Leipzig, das Radisson Blu Hotel Leipzig sowie das Mercure Hotel Potsdam City. Zusammen verfügen die vier Hotels über 1.260 Zimmer und mehr als 6.500 Quadratmeter Meeting- und Veranstaltungsfläche.
Mit der Vereinbarung wächst das Portfolio der Odyssey Hotel Group nach eigenen Angaben von rund 4.200 auf mehr als 5.400 Zimmer. Zugleich steigt der Anteil des Premiumsegments auf nahezu die Hälfte aller von Odyssey betriebenen Zimmer.
Die Hotels bleiben im Eigentum von Covivio. Das Unternehmen besitzt nach Angaben von tageskarte.io europaweit mehr als 280 Hotels, während Odyssey das Management der vier Häuser übernimmt.
Gonzalo Carpintero Navarro, CEO der Odyssey Hotel Group, bezeichnet die Zusammenarbeit als wichtigen Schritt in der Entwicklung des Unternehmens. Die Hotelgruppe wolle damit zusätzlich ihre Kompetenz als professioneller Hotelmanager unterstreichen, dem führende institutionelle Eigentümer vertrauen.
„Diese Zusammenarbeit markiert einen entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung der Odyssey Hotel Group.“
Auch Bernardo Lazcano, Managing Director von ActivumSG, misst der Vereinbarung strategische Bedeutung bei. Die Transaktion unterstreiche den Anspruch von Odyssey, Hotelimmobilien im Auftrag institutioneller Investoren und Eigentümer auf Basis langfristiger Hotel Management Agreements zu betreiben.
Nach Unternehmensangaben wurde die Odyssey Hotel Group 2012 in den Niederlanden gegründet. Mit den vier deutschen Hotels umfasst das Portfolio 30 Hotels in sechs europäischen Ländern mit mehr als 5.400 Zimmern. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über eine Pipeline von 25 weiteren Projekten.
| Kennzahl | Angabe |
|---|---|
| Übernommene Hotels | 4 |
| Zimmer der vier Hotels | 1.260 |
| Meeting- und Veranstaltungsfläche | mehr als 6.500 Quadratmeter |
| Portfolio vor der Übernahme | rund 4.200 Zimmer |
| Portfolio nach der Übernahme | mehr als 5.400 Zimmer |
| Hotels im Portfolio | 30 Hotels |
| Europäische Länder | sechs |
| Pipeline | 25 weitere Projekte |
Infobox: Odyssey übernimmt das Management von vier Covivio-Hotels mit 1.260 Zimmern. Das Portfolio wächst auf mehr als 5.400 Zimmer in 30 Hotels in sechs europäischen Ländern; zusätzlich gibt es eine Pipeline von 25 weiteren Projekten.
Ulrich Cord wechselt von Invesco zu Barings
e-fundresearch.com berichtet ebenfalls über die Ernennung von Ulrich Cord zum Leiter des Bereichs Wealth Management & Family Offices Deutschland innerhalb der Global Client Group von Barings. Mit Sitz in München ist Cord ab dem 01.08.2026 für den weiteren Ausbau des Deutschlandgeschäfts verantwortlich.
Sein Fokus liegt insbesondere auf Banken, Family Offices und Vermögensverwaltern. In Zusammenarbeit mit der Global Client Group und den Investmentteams von Barings soll er bestehende Kundenbeziehungen vertiefen und den Zugang zu den Anlagekompetenzen des Unternehmens in öffentlichen und privaten Märkten erweitern.
Cord verfügt laut e-fundresearch.com über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Wealth Management und im Vertrieb von Asset-Management-Lösungen. Zuletzt war er bei Invesco als Head of Wholesale & ETFs Germany tätig und betreute dort Banken, Family Offices und Vertriebspartner.
Sascha Specketer, Managing Director und Co-Head of Europe der Global Client Group von Barings, bezeichnet Deutschland als strategisch wichtigen Markt. Cord solle beim Ausbau des Zugangs zu den Anlagekompetenzen von Barings für Privat- und Regionalbanken, Family Offices und Vermögensverwalter eine wichtige Rolle spielen.
„Deutschland ist für Barings ein strategisch wichtiger Markt und spielt eine zentrale Rolle beim Ausbau unseres Wealth-Management-Geschäfts.“
Cord erklärt, dass sich der deutsche Wealth-Management-Markt kontinuierlich weiterentwickle. Kunden suchten zunehmend Zugang zu einem breiteren Spektrum an Anlagemöglichkeiten in öffentlichen und privaten Märkten.
Infobox: Barings setzt Ulrich Cord ab dem 01.08.2026 für den Ausbau des deutschen Wealth-Management-Geschäfts ein. Er soll insbesondere Banken, Family Offices und Vermögensverwalter ansprechen und den Zugang zu öffentlichen und privaten Märkten erweitern.
Stephan Schneider wird Direktor für Großkunden bei Edmond de Rothschild Asset Management
Wie das private banking magazin berichtet, wechselt Stephan Schneider von ABN Amro zu Edmond de Rothschild Asset Management. Seit 1. August 2026 ist er dort als Direktor für Großkunden, Director Wholesale Distribution, tätig.
Schneider arbeitet weiterhin am Standort Frankfurt und berichtet an Dominik Kremer, den Leiter des Vertriebs für Deutschland und Österreich. Seine Aufgabe besteht darin, das Drittkundengeschäft auszubauen sowie Vertriebspartner wie Haftungsdächer und Regionalbanken zu binden.
Der neue Direktor für Großkunden soll unter anderem aktive quantitative Strategien, den Big Data Fund, Fixed-Income-Produkte und Private-Markets-Strategien für Intermediäre zugänglich machen. Schneider bezeichnete es als Herausforderung, Vertriebspartner in einem umkämpften Markt zu gewinnen.
Schneider verfügt laut dem Beitrag über ein Netzwerk institutioneller und Wholesale-Kunden. 2023 begann er bei Lampe Asset Management als Abteilungsdirektor für den institutionellen Vertrieb. Zu seinen Kunden gehörten Pensionskassen, Versorgungswerke, Versicherer und Unternehmen.
Zusätzlich baute er für Lampe Asset Management Kooperationspartnerschaften mit Vertriebspartnern und Haftungsdächern auf, unter anderem mit NFS Netfonds. Vor seiner Zeit bei Lampe Asset Management war Schneider im institutionellen Vertrieb beim Finanzdienstleister MSCI in Frankfurt tätig.
Der Wechsel steht im Zusammenhang mit der Übernahme von Hauck Aufhäuser Lampe durch ABN Amro. Diese wurde am 30. Juni 2026 vollzogen. Die neue Marke Bethmann HAL soll die Vermögensverwaltung und das Geschäft mit mittelständischen Unternehmern übernehmen, während unter ABN Amro das Firmenkunden- und Kapitalmarktgeschäft sowie das Asset Servicing laufen.
Im Zuge der Fusion wechselten mehrere Führungskräfte und weitere Mitarbeiter. Der Beitrag nennt unter anderem den früheren Vorstandsvorsitzenden Michael Bentlage, Holger Sepp, Gordan Torbica sowie mehrere Direktoren und Relationship Manager.
Infobox: Stephan Schneider ist seit 1. August 2026 Director Wholesale Distribution bei Edmond de Rothschild Asset Management. Von Frankfurt aus soll er das Drittkundengeschäft, Vertriebspartner und das Intermediärgeschäft in Deutschland ausbauen.
Quellen:
- Wie Führungskräfte die eigene Dialogfähigkeit stärken
- Barings holt neuen Wealth-Management-Chef für Deutschland
- Pro Bahn: "Lähmendes" Managament bremst motivierte Bahn-Mitarbeiter aus
- Odyssey Hotel Group übernimmt Management von vier Hotels mit rund 1.200 Zimmern
- Barings gewinnt Ulrich Cord als Head of Wealth Management & Family Offices Deutschland
- Edmond de Rothschild AM holt Stephan Schneider von ABN Amro