Galeria-Insolvenz, Führungsdruck und Baustellenchaos: Die wichtigsten News

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: Die Artikel berichten über Galerias vierten Insolvenzantrag, Kritik am Management, wachsenden Druck durch KI auf Führungskräfte sowie Konflikte um Baustellenmanagement.

Galeria beantragt erneut Insolvenz – Miteigentümer kritisiert Management

Galeria hat beim Amtsgericht Düsseldorf erneut die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Für die Warenhauskette ist es nach 2020, 2022 und 2024 der vierte Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren; der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen soll vorerst weiterlaufen.

Miteigentümer Bernd Beetz bezeichnete die Insolvenz gegenüber der „Bild“-Zeitung als „grundsätzlich vermeidbar“. Der Umbau der Kaufhauskette erfolge aus seiner Sicht zu langsam. Beetz erklärte, die Gesellschafter hätten Galeria in einer schwierigen Lage übernommen und viel Zeit, Energie sowie eigenes Kapital investiert, um dem Unternehmen eine Zukunft zu geben.

Entscheidend wäre laut Beetz gewesen, die notwendige Transformation konsequenter und schneller umzusetzen. Er nannte insbesondere ein stringentes Warenmanagement, eine klare Sortimentsstrategie und eine deutlich stärkere Kundenorientierung als notwendige Schritte.

„Ein Warenhaus kann auch heute erfolgreich sein – aber nur, wenn es sich deutlich vom Wettbewerb abhebt und operativ exzellent geführt wird.“

Bei personellen Entscheidungen müsse nun danach gefragt werden, wer das größte Vertrauen von Gläubigern, Mitarbeitern, Lieferanten und möglichen Investoren genieße. Es gehe nicht um einzelne Personen, sondern um die bestmögliche Führung für die nächste Phase, sagte Beetz.

Beetz und der US-Amerikaner Richard Baker waren im Frühjahr 2024 gemeinsam bei Galeria eingestiegen. Die Handelskette war aus der dritten Insolvenz gekauft worden; die Namen Kaufhof und Karstadt verschwanden aus dem Firmennamen, außerdem verlegte Galeria seinen Sitz von Essen nach Düsseldorf.

Nach Angaben des Spiegel hatte sich die erneute Krise bereits seit Monaten abgezeichnet. Frühere Recherchen des Magazins hätten zudem gezeigt, dass Beetz und Baker weniger investierten als angekündigt. Führungswechsel im Management sorgten demnach zusätzlich für Verunsicherung.

Der Handelsexperte Carsten Kortum führte die Krise gegenüber dem Spiegel sowohl auf das Management als auch auf die verschiedenen Eigentümer zurück. Zahlreiche Filialen seien infolge der zurückliegenden Insolvenzverfahren bereits geschlossen worden. Gläubiger hätten auf Milliardenforderungen verzichtet, um der Warenhauskette den Weg aus der Krise zu ermöglichen.

Zusammenfassung: Galeria hat den vierten Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren gestellt. Miteigentümer Bernd Beetz hält die Insolvenz für vermeidbar und fordert einen schnelleren Umbau, ein stringentes Warenmanagement, eine klare Sortimentsstrategie und eine stärkere Kundenorientierung.

Karlsruhes Oberbürgermeister erhebt Vorwürfe gegen Galeria-Management

Nach der erneuten Galeria-Insolvenz wächst im Karlsruher Rathaus die Verärgerung. Oberbürgermeister Frank Mentrup findet nach Angaben der Badischen Neuesten Nachrichten klare Worte und richtet Forderungen an das Galeria-Management.

Die Meldung der Badischen Neuesten Nachrichten enthält in der vorliegenden Quelle jedoch keine ausformulierten Einzelheiten zu den konkreten Vorwürfen oder Forderungen des Oberbürgermeisters. Nutzbar ist lediglich die Einordnung, dass die erneute Insolvenz in Karlsruhe für deutliche Verärgerung sorgt.

Zusammenfassung: Die erneute Insolvenz belastet auch das Verhältnis zwischen Galeria und der Stadt Karlsruhe. Oberbürgermeister Frank Mentrup äußert sich kritisch; konkrete Vorwürfe werden in der vorliegenden Meldung nicht wiedergegeben.

Führungskräfte geraten durch KI und schwache Wirtschaft unter Druck

Unternehmen stellen nach einem Bericht von Handelsblatt.com angesichts künstlicher Intelligenz und einer schlecht laufenden Wirtschaft weniger neue Mitarbeiter ein und bauen Stellen ab. Davon seien längst nicht mehr nur Sachbearbeiter betroffen, sondern auch Führungskräfte.

2025 gab es laut Bundesagentur für Arbeit 14,3 Prozent mehr arbeitslose Führungskräfte als im Jahr zuvor. Künstliche Intelligenz kann nach Darstellung des Berichts bereits Teile von Führungsaufgaben übernehmen, darunter Ressourcenplanung, Kalkulation und Kostenkontrolle.

Der „Job-Futuromat“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung errechnete, dass sich das Jobprofil einer Führungskraft zu 67 Prozent durch Algorithmen ersetzen lasse. Besonders gefährdet sei das mittlere Management.

AspektAngabe aus der Quelle
Arbeitslose Führungskräfte 202514,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor
Ersetzbare Anteile des Jobprofils Führungskraft67 Prozent

Wer beruflich aufsteigen wolle, müsse sich laut Handelsblatt.com daher mehr denn je beweisen. Der Headhunter Bernhard Stieger unterscheide mit wenigen Fragen zwischen geeigneten Kandidaten und jenen, die es nicht weiter nach oben schaffen.

Der Bericht stellt dabei die Frage, wie Bewerber auf diese Fragen reagieren würden und ob sie damit noch Chancen auf eine Führungsposition hätten. Die konkreten Fragen und Antworten sind in der vorliegenden Quelle nicht enthalten.

Zusammenfassung: KI übernimmt bereits Aufgaben wie Ressourcenplanung, Kalkulation und Kostenkontrolle. Laut den genannten Quellen waren 2025 14,3 Prozent mehr Führungskräfte arbeitslos, während 67 Prozent des Jobprofils durch Algorithmen ersetzbar sein sollen.

MVV kritisiert Baustellen-Management in Fürstenfeldbruck

Vor der Komplettsperrung der Amperbrücke in Fürstenfeldbruck wächst die Sorge über massive Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Nach Angaben des Merkur kritisiert der Münchner Verkehrsverbund die Informationspolitik und das Baustellenmanagement der Stadt scharf.

Die zweiwöchige Komplettsperrung der Amperbrücke soll ab dem 12. Oktober beginnen. In einem Schreiben des MVV an die Stadt Fürstenfeldbruck wird das Vorgehen als „Desaster“ bezeichnet; außerdem ist von einem „ungeordneten Durcheinander“ seit der Umwidmung der B2 die Rede.

„Für dieses Vorgehen ist kein Verständnis mehr aufzubringen“.

Die Kritik richte sich weniger gegen die notwendigen Arbeiten an Wasser- und Gasleitungen am Brucker Hauptplatz. Im Mittelpunkt stünden vielmehr widersprüchliche und äußerst kurzfristige Informationen, die es den Busplanern erschwerten oder unmöglich machten, rechtzeitig auf die Sperrung zu reagieren.

Betroffen sind unter anderem die Buslinien 840, 843, 839 und 845. Wie sich die Linien im Detail ändern, sollte die Stabsstelle für den öffentlichen Nahverkehr an diesem Dienstag bekannt geben. Wegen der Verschlechterungen wird mit einer Zunahme des Individualverkehrs gerechnet.

Ein Sprecher der Stabsstelle im Landratsamt bedauerte ebenfalls, dass Informationen sehr kurzfristig geflossen und teilweise widersprüchlich gewesen seien. Man habe von der Sperrung in mehreren Varianten erfahren; der Sprecher sehe „deutliche Optimierungsmöglichkeiten“.

Die Stadt Fürstenfeldbruck zeigte laut Merkur Verständnis für die Schwierigkeiten des MVV. An der Baustelle in der Innenstadt hänge vieles zusammen, zudem änderten sich die Gegebenheiten immer wieder. Die Stadt bemühe sich, die Belastungen für die Betroffenen, darunter auch Geschäfte in der Innenstadt, erträglich zu halten.

Die Arbeiten müssen bis zur Leonhardi-Fahrt abgeschlossen sein. Zugleich gibt es in der Region weitere Baustellen: Die S4 ist in dieser Woche zwischen Bruck und Puchheim komplett gesperrt, außerdem gibt es Änderungen an der Baustelle in Eichenau.

Der Bericht verweist darüber hinaus auf die spätere Generalsanierung der Amperbrücke. Wie diese durchgeführt werden soll, ist demnach ebenso unklar wie die künftige Kommunikation und Organisation.

MaßnahmeAngabe aus der Quelle
Komplettsperrung der Amperbrückezwei Wochen ab dem 12. Oktober
Betroffene Buslinien840, 843, 839 und 845
Weitere SperrungS4 zwischen Bruck und Puchheim komplett gesperrt

Zusammenfassung: Der MVV bezeichnet das Baustellenmanagement der Stadt als „Desaster“ und bemängelt kurzfristige sowie widersprüchliche Informationen. Die zweiwöchige Sperrung der Amperbrücke ab dem 12. Oktober betrifft mehrere Buslinien und könnte den Individualverkehr erhöhen.

Interim Management im Treasury: DerTreasurer kündigt Analyse für 2026 an

DerTreasurer kündigt eine Analyse zu den Vergütungen von Interim-Managern im Treasury an. Der Titel des Beitrags lautet „Interim Management: Das verdienen CFOs und Treasurer 2026“.

Nach Angaben der Quelle sind Interim-Positionen im Treasury inzwischen recht weit verbreitet. Zugleich stiegen die Ansprüche der Unternehmen, während sich der Markt auch monetär differenziere.

Konkrete Vergütungswerte, Gehälter oder weitere Zahlen werden im vorliegenden Inhalt jedoch nicht genannt. Die Quelle verweist lediglich auf die angekündigte Analyse und beschreibt die Entwicklung des Marktes.

Zusammenfassung: Interim-Positionen im Treasury sind laut DerTreasurer inzwischen weit verbreitet. Unternehmen stellen höhere Ansprüche, und der Markt differenziert sich auch bei der Vergütung; konkrete Werte sind in der vorliegenden Quelle nicht enthalten.

Kim Virginia Hartung und Nikola Glumac trennen sich vom Management

Kurz vor dem Start von „Promi Big Brother“ haben sich Kim Virginia Hartung und Nikola Glumac von ihrem langjährigen Management getrennt. Darüber berichtet das OK! Magazin.

Kim Virginia Hartung (31) zieht demnach in den „Promi Big Brother“-Garten, ihr Mann Nikola Glumac (30) ebenfalls in den TV-Knast. Die gemeinsame Teilnahme sorgte laut Bericht bei vielen Fans für Entsetzen; einige hätten sogar mit dem Boykott der Sendung gedroht.

Eine Freundin von Kim Virginia erklärte in einer Instagram-Story, sie übernehme die Accounts von Kim und Nikola, während beide bei „Promi Big Brother“ seien. Die Zusammenarbeit mit dem alten Management sei beendet, Gespräche mit neuen Managements liefen bereits. Anfragen sollten vorerst an die Freundin weitergeleitet werden.

Das ehemalige Management reagierte laut OK! Magazin umgehend. In einer Instagram-Story von MeBa Stars war ein Clip zu sehen, in dem der Geschäftsführer ein Blatt Papier zerreißt. Dazu stand: „Jetzt wird abgerechnet!“

„Manchmal hält man Loyalität für Schwäche.“

In weiteren Beiträgen hieß es, irgendwann sei eine Grenze erreicht. Es gehe nicht aus Rache darum, sondern darum, das Wichtigste zu schützen: die Familie und das Rudel. Das Management schrieb außerdem: „Wir waren loyal. Wir wurden unterschätzt. Und jetzt geht es nur noch um eines: Gerechtigkeit.“

Angekündigt wurde eine „Namensliste für die Abrechnung“. Darauf standen insgesamt 32 Namen aus der Reality-TV-Szene, darunter Sam Dylan (35), Mike Heiter (34), Leyla Heiter (30), Lisa Marie Akkaya (25), Jürgen Milski (62), Aleks Petrovic und Elena Miras (34).

Was es mit den Namen auf sich hat und in welchem Zusammenhang sie mit Kim Virginia Hartung und Nikola Glumac stehen, blieb laut Bericht offen.

PersonAngabe aus der Quelle
Kim Virginia Hartung31
Nikola Glumac30
Genannte Namen auf der Listeinsgesamt 32
Sam Dylan35
Mike Heiter34
Leyla Heiter30
Lisa Marie Akkaya25
Jürgen Milski62
Elena Miras34

Zusammenfassung: Kim Virginia Hartung und Nikola Glumac beendeten kurz vor „Promi Big Brother“ die Zusammenarbeit mit ihrem bisherigen Management. Das ehemalige Management kündigte eine „Namensliste für die Abrechnung“ mit insgesamt 32 Namen aus der Reality-TV-Szene an.

Quellen: