IT-Asset-Management: Excel-Listen werden im hybriden Arbeiten zum Sicherheitsrisiko

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: Excel-Listen werden im hybriden Arbeitsmodell zum Sicherheitsrisiko, während strukturierte IT-Asset-Management-Lösungen Transparenz, Compliance und Kosteneffizienz verbessern.

IT-Asset-Management: Excel-Listen werden im hybriden Arbeitsmodell zum Sicherheitsrisiko

Hybrides Arbeiten ist laut it-daily längst strukturelle Realität. Eine repräsentative Bitkom-Befragung von 602 Unternehmen ergab, dass 58 Prozent der deutschen Unternehmen zumindest einem Teil der Belegschaft mobiles Arbeiten ermöglichen. Bei Unternehmen mit 100 bis 499 Beschäftigten liegt der Anteil bei 71 Prozent. In der IT-Branche arbeiten laut Mikrozensus rund 68 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise von zu Hause.

Mit der Verteilung der Belegschaft haben sich auch die IT-Assets ausgebreitet. Notebooks, Docking-Stations, Monitore, Headsets, Diensthandys, VPN-Token und Softwarelizenzen befinden sich in Wohnungen, Coworking-Spaces und Nebenstandorten. In vielen IT-Abteilungen wird dieser Bestand jedoch weiterhin mit Excel-Listen verwaltet.

Das zentrale Problem besteht darin, dass eine Tabelle lediglich einen Zustand zum Zeitpunkt der letzten manuellen Pflege dokumentiert. Sie erfasst keine Bewegung, Übergabe oder Bestätigung. Geräte wechseln im hybriden Arbeitsmodell Nutzer, Standorte, Projekte und Zuständigkeiten häufig mehrmals im Quartal.

Als typische Fehler nennt it-daily die Abweichung zwischen Dokumentation und Realität, parallele Datenstände durch mehrere Listen, eine fehlende Historie sowie das Fehlen von Ereignis-Triggern. Excel überschreibt frühere Einträge, sodass beispielsweise nicht mehr nachvollziehbar ist, wer ein Gerät vor acht Monaten besaß. Ebenso meldet eine Tabelle nicht automatisch, wenn ein Laptop seit 90 Tagen keiner Person zugeordnet ist oder ein Prüftermin überschritten wurde.

Eine strukturierte Software zur Inventarverwaltung soll dagegen jedes Ereignis erfassen. Ausgabe, Rückgabe, Standortwechsel und Schadensmeldung werden jeweils mit Zeitstempel und verantwortlicher Person dokumentiert. Dadurch entsteht eine nachvollziehbare Kette, die auch Monate später Auskunft geben kann.

Besonders kritisch ist laut Quelle das Offboarding. Während die Rückgabe eines Geräts im Präsenzmodell am letzten Arbeitstag als physischer Akt erfolgte, ist sie im hybriden Modell ein logistischer Prozess mit Versand, Fristen und Zuständigkeiten. Nicht zurückgegebene Notebooks können weiterhin im Netzwerk registriert sein und gültige Zertifikate sowie gespeicherte Zugangsdaten enthalten.

Auch stille Lizenzbestände und nicht erfasste Hardware stellen Risiken dar. Softwarelizenzen ausgeschiedener Personen können aktiv bleiben, während eigenständig von Fachabteilungen beschaffte Geräte ohne Erfassung weder gepatcht, geprüft noch deaktiviert werden können. So entsteht Schatten-IT nicht durch böse Absicht, sondern durch fehlende Erfassungsstrukturen.

Als wichtige Anforderungen an ein tragfähiges IT-Asset-Management nennt it-daily eine eindeutige Identifikation pro Objekt, bestätigte Zuweisungen, eine vollständige Objekthistorie und automatisierte Erinnerungen. Zum Einsatz kommen können QR-Codes, Barcodes oder NFC-Tags. Zuweisungen sollen von der empfangenden Person aktiv quittiert werden; Prüffristen, Wartungstermine und Mindestbestände sollen automatisch an die Verantwortlichen gemeldet werden.

Der Nutzen beschränkt sich laut it-daily nicht auf Sicherheit und Compliance. Strukturierte Asset-Daten können Doppelbeschaffungen reduzieren, das Onboarding beschleunigen, Inventuren von Tagen auf Stunden verkürzen und belastbare Nachweise bei Versicherungsfällen, Jahresabschlüssen und Audits liefern.

„Asset-Transparenz ist eine der wenigen Maßnahmen, die gleichzeitig Risiko senkt und Kosten reduziert.“

Infobox – it-daily: 58 Prozent der deutschen Unternehmen ermöglichen zumindest einem Teil der Belegschaft mobiles Arbeiten; bei Unternehmen mit 100 bis 499 Beschäftigten sind es 71 Prozent. Laut it-daily passen ereignisbasierte, strukturierte Lösungen besser zu einem dynamischen und verteilten Arbeitsmodell als statische Excel-Listen.

Waste Management: BOTSI-Advisor stuft Aktie hoch

boerse.de berichtet über eine Hochstufung der Waste-Management-Aktie im BOTSI-Advisor. Die Meldung verweist auf den Performance-Check vom 16. August 2026 und hebt dabei ein AAA-Rating der Waste-Management-Aktie hervor.

Der BOTSI-Advisor wird laut boerse.de für 250 Top-Aktien eingesetzt. Das System umfasst ein regelbasiertes Musterdepot, ein Trendportfolio mit maximal 10 Positionen, wöchentliche Transaktionen sowie Sicherheitsverkäufe bei Handlungsbedarf.

boerse.de nennt außerdem eine Gewinn-Rückrechnung seit 31.12.1999 von +22.8% p.a. Seit der Veröffentlichung am 17.08.2020 wird ein Gewinn von +183.4% ausgewiesen. Für drei Jahre seit 16.08.2023 wird ein Gewinn von +157.7% genannt.

AngabeWert
Gewinn-Rückrechnung seit 31.12.1999+22.8% p.a.
Gewinn seit Veröffentlichung am 17.08.2020+183.4%
Gewinn drei Jahre seit 16.08.2023+157.7%
Umfang des BOTSI-Advisor250 Top-Aktien
Maximale Zahl der Positionen im Trendportfolio10

Infobox – boerse.de: Die Waste-Management-Aktie wurde im BOTSI-Advisor hochgestuft. boerse.de nennt ein AAA-Rating sowie die genannten Performancewerte und die regelbasierte Ausrichtung des Systems.

MFC Asset Management meldet Ergebnisse für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2026

MarketScreener Deutschland berichtet über die von MFC Asset Management Public Company Limited gemeldeten Ergebnisse für das zweite Quartal und das erste Halbjahr bis zum 30. Juni 2026. Die Meldung wurde am 15.08.2026 um 14:20 veröffentlicht und um 14:35 geändert.

Im vorliegenden Quelltext werden keine konkreten Ergebniskennzahlen, Umsätze, Gewinne oder weiteren Finanzwerte zu dem zweiten Quartal oder dem ersten Halbjahr genannt. Die Meldung ordnet die Veröffentlichung der Aktie MFC mit der Kennung TH0237010Z08 zu.

UnternehmenMFC Asset Management Public Company Limited
BerichtszeitraumZweites Quartal und erstes Halbjahr bis zum 30. Juni 2026
Veröffentlichung15.08.2026 um 14:20
Änderung15.08.2026 um 14:35
AktienkennungTH0237010Z08

Infobox – MarketScreener Deutschland: MFC Asset Management veröffentlichte Ergebnisse für das zweite Quartal und das erste Halbjahr bis zum 30. Juni 2026. Konkrete Finanzkennzahlen enthält der vorliegende Quelltext nicht.

Fair Isaac: Aktie seit Januar um 34% gefallen, Management kauft Aktien zurück

TIKR.com berichtet, dass die Fair-Isaac-Aktie seit Januar um 34% gefallen ist. Das Management deutet mit einem Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 2 Milliarden Dollar darauf hin, dass es die Aktien für zu billig hält.

Der stärkste Rückgang erfolgte am 30. Juli. An diesem Tag fiel die FICO-Aktie um 17%, der stärkste Eintagesverlust seit 2020. Auslöser waren Ergebnisse für das dritte Fiskalquartier, bei denen der Umsatz knapp unter dem Konsens lag und die Prognose für das Fiskaljahr 2026 trotz einer Anhebung unter den Erwartungen der Wall Street blieb.

Der Umsatz belief sich auf 674,2 Millionen USD und lag damit 26% über dem Vorjahreswert. Die Analystenerwartung lag bei 678,9 Millionen USD. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte 12,18 USD und übertraf den Konsens von 11,74 USD.

FICO erhöhte die Umsatzprognose für das Fiskaljahr 2026 von 2,45 Milliarden USD auf 2,53 Milliarden USD. Die Prognose für das nicht-GAAP-Ergebnis je Aktie wurde von 40,45 USD auf 42,43 USD angehoben. Beide Werte lagen jedoch weiterhin unter den Erwartungen der Wall Street von 2,55 Milliarden USD beim Umsatz und 43,18 USD beim nicht-GAAP-Ergebnis je Aktie.

KennzahlWert
Kursrückgang seit Januar34%
Rückgang am 30. Juli17%
Umsatz im dritten Fiskalquartier674,2 Millionen USD
Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr26%
Umsatzerwartung der Analysten678,9 Millionen USD
Bereinigtes Ergebnis je Aktie12,18 USD
Konsens für das bereinigte Ergebnis je Aktie11,74 USD
Umsatzprognose Fiskaljahr 20262,53 Milliarden USD
Vorherige Umsatzprognose2,45 Milliarden USD
Prognose nicht-GAAP-Ergebnis je Aktie42,43 USD
Vorherige Prognose nicht-GAAP-Ergebnis je Aktie40,45 USD
Erwarteter Umsatz der Wall Street2,55 Milliarden USD
Erwartetes nicht-GAAP-Ergebnis je Aktie der Wall Street43,18 USD

Das Scores-Segment, das für Hypotheken- und Verbraucherkredit-Scoring eingesetzt wird, verzeichnete ein Umsatzwachstum von 41%. Der Umsatz aus Hypothekenvergaben stieg um 97%. Als Begrenzung für die Prognose nennt TIKR nachlassende Hypothekenvolumina.

„Erhöhte Zinssätze und anhaltende Erschwinglichkeitsprobleme belasten den Hypothekenmarkt weiterhin und halten die Kreditvergaben unter historischen Normen. Während sich das Makroumfeld weiterhin verändert, bleiben unsere Strategie, Innovation und Ausführung diszipliniert und konsequent.“

Im selben Quartal kaufte FICO 1,705 Millionen Aktien für 1,96 Milliarden USD zurück. Das Volumen lag laut TIKR mehr als dreimal über dem bisherigen Rekordquartalsrückkauf. Das beschleunigte Aktienrückkaufprogramm wurde teilweise durch ein Darlehen von 1,5 Milliarden USD finanziert. Der durchschnittliche Rückkaufpreis betrug 1.149 USD.

RückkaufkennzahlWert
Zurückgekaufte Aktien1,705 Millionen
Ausgaben für Rückkäufe1,96 Milliarden USD
Teilweise finanzierendes Darlehen1,5 Milliarden USD
Durchschnittlicher Rückkaufpreis1.149 USD

Die Analystenmeinungen teilen sich laut TIKR auf 10 Kaufen-, 5 Outperform-, 5 Halten- und 1 Verkauf-Empfehlung auf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 1.473 USD und damit 36% über dem Schlusskurs von 1.086 USD. Das Medianziel beträgt 1.530 USD.

TIKRs Basisfall-Modell bewertet die Aktie bis September 2030 mit 1.930 USD. Das entspricht laut Quelle einer Gesamtrendite von 78% gegenüber dem aktuellen Preis von 1.086 USD oder 15% annualisiert über 4,1 Jahre. Das Modell berücksichtigt eine Erholung des Hypothekenmarktes und sieht das Scoring-Geschäft mit B2B-Preisgestaltungsmacht und einem Platform-ARR-Wachstum von 62% weiterhin als intakt an.

Bewertung und AnalystenangabenWert
Schlusskurs1.086 USD
Durchschnittliches Kursziel1.473 USD
Abstand des durchschnittlichen Kursziels36%
Medianziel1.530 USD
TIKR-Basisfall-Modell bis September 20301.930 USD
Gesamtrendite im Modell78%
Annualisierte Rendite15%
Zeitraum4,1 Jahre
Platform-ARR-Wachstum62%

Infobox – TIKR.com: Die FICO-Aktie verlor seit Januar 34% und am 30. Juli 17%. Trotz der Prognoseverfehlung beim erwarteten Umsatz und Ergebnis hob das Management seine Prognosen an und kaufte 1,705 Millionen Aktien für 1,96 Milliarden USD zurück.

Fraud Management: Mensch und KI sollen gemeinsam als Guardrail wirken

Payment & Banking berichtet über eine Keynote der KI Exchange mit Carmen Honacker von Risk Ident, die als Podcast veröffentlicht wurde. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Banken, Fintechs und Payment Service Provider auf den zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz durch Betrüger reagieren können.

Betrüger nutzen laut Quelle Deepfakes, synthetische Identitäten und hyperpersonalisierte Scams. Diese Methoden lassen sich schneller und in größerem Maßstab produzieren. Gefälschte Telefonate können beispielsweise vermeintliche Führungskräfte imitieren, um Mitarbeiter:innen zu hohen Überweisungen zu bewegen.

„KI ist in der Lage, Menschen sehr gut nachzuahmen“, sagt Carmen Honacker.

Auch Fraud-Teams setzen KI-Modelle ein, um Auffälligkeiten schneller zu erkennen und große Datenmengen auszuwerten. Honacker bezeichnet die KI als ihren „besten Assistenten der Welt“. Die Technologie soll den Menschen unterstützen, ihn aber nicht ersetzen.

Ein Praxisbeispiel verdeutlicht die Bedeutung menschlicher Erfahrung: Ein Anruf des vermeintlichen CEOs eines Sportwagenherstellers wurde als Betrugsversuch erkannt, weil die KI dessen charakteristischen norditalienischen Akzent nicht überzeugend nachahmen konnte. Die Abweichung fiel durch Erfahrung auf.

Gleichzeitig müssen Banken, Fintechs und PSPs ihre eigenen KI-Systeme absichern. Anforderungen aus KI-VO, Aufsicht und Haftungsregeln treffen auf eine Fraud-Praxis, in der Geschwindigkeit entscheidend ist. Daraus ergibt sich die Frage, an welchen Stellen Guardrails schützen und an welchen sie die Betrugsabwehr verlangsamen.

Nach Einschätzung von Honacker bringt KI Geschwindigkeit und technische Fähigkeiten ein, während der Mensch Erfahrung, Empathie und ethisches Urteilsvermögen beisteuert. Gerade weil Betrüger KI zunehmend professionell einsetzen, wird das Zusammenspiel von Mensch und Modell zur entscheidenden Guardrail im Fraud Management.

Infobox – Payment & Banking: KI wird von Angreifern und Fraud-Teams eingesetzt. Die Quelle sieht die wirksame Betrugsabwehr künftig im Zusammenspiel von menschlicher Erfahrung, Empathie und ethischem Urteilsvermögen mit der Geschwindigkeit und Analysefähigkeit von KI-Modellen.

Qualitätsaktien gewinnen an Bedeutung – Tech-Dominanz laut e-fundresearch gebrochen

e-fundresearch.com berichtet über eine Rotation an den Märkten, bei der Qualitätsaktien wieder stärker gefragt sind. Nach Jahren der Tech-Dominanz habe sich diese Entwicklung zunächst im April, breiter im Mai und Juni sowie mit Nachdruck im Juli 2026 gezeigt.

Im ersten Quartal 2026 führte laut Quelle eine FOBO-Welle im Softwaresektor zu starken Bewertungsrückgängen. Aus „Fear of Missing Out“ wurde „Fear of Becoming Obsolete“. In der Folge kollabierten Software-Bewertungen teilweise um 30 bis 40 Prozent.

Im weiteren Jahresverlauf rückten klassische Qualitätsaktien in den Vordergrund. Dazu zählen Unternehmen mit soliden Geschäftsmodellen, planbaren Erträgen, attraktiven Bewertungen und disziplinierter Kapitalallokation. Die Quelle beschreibt die Entwicklung nicht als pauschales Comeback von Technologie, sondern als Qualitätsrotation innerhalb des gesamten Marktes.

„Die Ära der pauschalen Tech-Überlegenheit ist vorbei.“

Als Gründe nennt e-fundresearch.com die Bewertungsdifferenz und eine realistischere Einschätzung der KI-Entwicklung. Viele Qualitätsaktien seien nach dem Rückgang im März wieder auf Bewertungsniveaus zurückgekehrt, die man vor zwei, drei Jahren für angemessen gehalten habe. Tech-Titel seien trotz Korrekturen weiterhin überdurchschnittlich bewertet.

Der Markt prüfe zunehmend, welche Unternehmen tatsächlich von künstlicher Intelligenz profitieren. Die Ergebnisse nach zwei Jahren KI-Hype seien ordentlich, aber nicht revolutionär, weshalb stärker zwischen Geschäftsmodellen mit Substanz und reinen Wachstumshoffnungen unterschieden werde.

Im Juli überzeugten laut Quelle unter anderem die Versicherer SCOR, Münchener Rück, Allianz und ASR Nederland. Auch IMCD, Croda, Interpump und Diploma aus den Bereichen Spezialchemie und Industrieausrüstung legten zu. Bei Konsum- und Handelswerten fanden FEMSA und Ryanair Käufer. Im Softwaresektor wurden Microsoft, SAP und Computacenter als etablierte Unternehmen mit echten Wettbewerbsvorteilen genannt.

Für Anleger sieht e-fundresearch.com ein Konzentrationsrisiko bei einer passiven Anlage im S&P 500, da sich dort ein Klumpen aus wenigen großen Tech-Riesen bilden könne. Als Orientierung für eine aktive Auswahl nennt die Quelle die Reihenfolge Bewertung, Bilanz und Geschäftsmodell.

Ein endgültiges Ende der Tech-Dominanz hält e-fundresearch.com jedoch für verfrüht. Die kommenden Monate müssten zeigen, ob sich die Rotation als struktureller Trend verfestigt oder nur eine temporäre Korrektur darstellt. Als Antwort auf beide Szenarien werden Qualitätsorientierung, geografische Streuung und eine bewusst dosierte Konzentration genannt.

Entwicklung der Frankfurter Fonds und des Modern Value ETF

Der Frankfurter Long-Term Value Fund legte im Juli 2026 um 4,5 Prozent zu. Seit Jahresbeginn lag der Fonds zum Stand 31.07.2026 bei +4,3 Prozent. Positive Beiträge kamen laut e-fundresearch.com unter anderem von FEMSA aus Mexiko, Storebrand aus Norwegen, Ferguson aus Großbritannien sowie SCOR und Allianz.

Der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen gewann im Juli 4,2 Prozent. Seit Jahresbeginn erreichte er zum Stand 31.07.2026 +3,2 Prozent. Getragen wurde die Entwicklung von Positionen aus Versicherung, Spezialchemie und Industrie, darunter SCOR, Münchener Rück, IMCD, Croda und Interpump; Microsoft und SAP lieferten ebenfalls Rückenwind.

Der Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value stieg im Juli um 6,0 Prozent. Seit Jahresbeginn lag er zum Stand 31.07.2026 bei +2,3 Prozent. Der systematische Ansatz berücksichtigt Bewertungsqualität, Kapitalrendite, Bilanzstärke und Momentum; beim Rebalancing im Juni wurden zwei Titel ausgetauscht.

Der Frankfurter Value Focus Fund legte im Juli um 5 Prozent zu. Seit Jahresbeginn stand der Fonds zum Stand 31.07.2026 bei -1,9 Prozent. Als positive Beiträge nennt die Quelle Intershop, secunet Security Networks, SCOR und Rovi; Intershop, secunet Security Networks und SCOR hatten jeweils mehr als 10 Prozent Gewichtung.

MandatJuli 2026Seit Jahresbeginn, Stand 31.07.2026
Frankfurter Long-Term Value Fund4,5 Prozent+4,3 Prozent
Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen4,2 Prozent+3,2 Prozent
Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value6,0 Prozent+2,3 Prozent
Frankfurter Value Focus Fund5 Prozent-1,9 Prozent

Infobox – e-fundresearch.com: Alle vier genannten Mandate legten im Juli 2026 zu. Die Monatsgewinne lagen zwischen 4,2 Prozent und 6,0 Prozent; seit Jahresbeginn reichten die Ergebnisse zum Stand 31.07.2026 von +4,3 Prozent bis -1,9 Prozent.

Quellen: