K-Classic, KI und Werbung: Die wichtigsten Marketing-News im Überblick

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: Die Artikel behandeln K-Classic-Produkte, operative Unternehmensanalysen, die AOK-Agenturausschreibung und Dmexco 2026 mit Fokus auf KI-Umsetzung und Commerce.

K-Classic: Günstige Eigenmarke mit unterschiedlichen Herstellern

Die Kaufland-Eigenmarke K-Classic ist laut DerWesten die meistverkaufte Eigenmarke des Handelsunternehmens. Das Sortiment umfasst unter anderem Molkereiprodukte, Tiefkühlkost, Grundnahrungsmittel und Getränke. Kaufland gehört zur Schwarz-Gruppe, zu der auch Lidl zählt.

Hinter den Produkten stehen dem Bericht zufolge häufig Hersteller, die auch bekannte Markenprodukte produzieren. Der K-Classic-Sahne-Milchreis und der Joghurt Banane & Schokoflakes stammen demnach aus der Müller-Molkerei. Frischkäse wird von Arla produziert, während Iglo das K-Classic-Schlemmerfilet à la Bordelaise und den erntefrischen Spinat liefert.

Auch bei Backwaren und weiteren Produktgruppen nennt der Artikel bekannte Zulieferer. Der Mandel-Bienenstich und der Käsekuchen von Grotemeyer’s Konditorei kommen demnach von Coppenrath & Wiese, Schmelzkäse von Hochland, Nudelsalat von Homann und Gouda von Frico. Die Frische Vollmilch, die Milch mit 1,5 Prozent Fett sowie die Deutsche Markenbutter liefert laut Bericht die Molkerei Ammerland.

K-Classic ist zugleich nicht auf einen einzigen Produktionsansatz beschränkt. Einen Teil des Sortiments stellt die Schwarz-Gruppe in eigenen Werken her, insbesondere Schokolade, Süßwaren, Nüsse und Trockenfrüchte. Für Stapelchips setzt Kaufland dagegen auf Lorenz, während Harry Brot den Sandwich-Toast liefert.

Der Preisvorteil gegenüber Markenprodukten liegt laut dem Bericht, der sich dabei auf „echo24“ beruft, im Schnitt bei rund 30 Prozent. In Produktgruppen wie Apfelmus, Babynahrung oder Veggie-Artikeln kann der Abstand gegenüber Premiumprodukten laut Stiftung Warentest bis zu 50 Prozent betragen.

Bei der Qualität gibt es demnach keinen einheitlichen Maßstab für alle K-Classic-Produkte. In einzelnen Fällen können Rezepturen abweichen, etwa durch einen niedrigeren Fruchtgehalt oder den Einsatz von Magermilchpulver statt echter Milch. Ein Blick auf die Zutatenliste soll zeigen, ob es sich tatsächlich um ein vergleichbares Produkt handelt.

Mehrere K-Classic-Produkte schnitten laut DerWesten bei Stiftung Warentest und Öko-Test gut ab. Das K-Classic-Katzenfutter erhielt die Note 1,3, während Geschirrreiniger-Tabs und Katzenstreu als Testsieger ausgezeichnet wurden. Das K-Classic-Mineralwasser in der Variante „spritzig“ wurde bei Stiftung Warentest im Vergleich mit 29 Mineralwässern mit „gut“ (1,8) bewertet.

Der Bericht verweist außerdem auf weitere Kaufland-Eigenmarken. Dazu gehören K-Bio, K-free und K-Wertschätze. Die Drogerielinie bevola umfasst über 360 Produkte und schneidet laut dem Artikel bei Öko-Test im Direktvergleich mit Marken wie Nivea regelmäßig mit sehr guten Noten ab.

„Der Unterschied liegt nicht in der Fabrik, sondern auf dem Etikett.“ – DerWesten

Zusammenfassung: K-Classic vereint Produkte verschiedener Hersteller und eigene Produktionen. Der Bericht nennt einen durchschnittlichen Preisvorteil von rund 30 Prozent, weist aber zugleich auf mögliche Unterschiede bei Rezepturen und Zutaten hin.

Profundity Inc. startet Operational Value Assessment für Unternehmen

FinanzNachrichten.de berichtet über den Start des Operational Value Assessment durch Profundity Inc. Die Beratungsleistung soll privat gehaltenen Unternehmen dabei helfen, operative Schwächen zu erkennen und ihre Firmen für Wachstum, Nachfolge, Eigentümerwechsel oder einen möglichen Verkauf besser aufzustellen.

Die von Alex Rajak geleitete Bewertung untersucht nicht nur Umsätze und Finanzberichte, sondern die operative Grundlage eines Unternehmens. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Abhängigkeit vom Eigentümer, die Managementstruktur, Verantwortlichkeiten, interne Berichte, Arbeitsabläufe, Dokumentation, Risiken durch Schlüsselpersonen und die Fähigkeit, dauerhaft ohne ständige Eingriffe des Eigentümers zu funktionieren.

Nach Abschluss erhalten die Unternehmer einen priorisierten Bericht. Dieser soll wesentliche operative und übertragbarkeitsbezogene Risiken, Abhängigkeiten von Eigentümern oder Schlüsselpersonen sowie Lücken bei Management, Verantwortlichkeit und Berichterstattung aufführen.

Die Leistung ist laut Quelle ausdrücklich keine formale Unternehmensbewertung, keine Finanzprüfung, keine Anlageberatung und keine rechtliche Prüfung. Der Fokus liegt auf operativen Systemen, Management, Arbeitsabläufen und Umsetzungskapazitäten, die beeinflussen, wie zuverlässig ein Unternehmen arbeitet, wächst und ohne einzelne Personen auskommt.

Profundity Inc. unterstützt Unternehmen darüber hinaus bei komplexen Problemen und wichtigen Vorhaben, die nicht in die täglichen Abläufe passen. Die Beratung umfasst laut Bericht die Analyse eines Problems, die Entwicklung eines Umsetzungsplans, die Koordination der beteiligten Personen und die Verantwortung für die Durchführung.

Das Operational Value Assessment richtet sich an privat gehaltene Unternehmen im Großraum Toronto und in Südontario. Besonders relevant soll das Angebot für Unternehmen mit Wachstum, höherer operativer Komplexität, starker Eigentümerabhängigkeit oder Managementlücken sowie für Firmen mit geplanter Eigentumsübertragung sein.

„Preparing a company for a future sale should not begin when the owner decides to put it on the market“, sagte Alex Rajak laut FinanzNachrichten.de.

Zusammenfassung: Profundity Inc. bewertet die operative Übertragbarkeit von Unternehmen. Der Bericht stellt weniger die formale Bewertung als die Verringerung von Eigentümerabhängigkeit, operative Stabilität und bessere Skalierbarkeit in den Mittelpunkt.

AOK Niedersachsen schreibt Agenturmandat für Kreation und Social Media aus

Die Healthcare Marketing berichtet, dass die AOK Niedersachsen einen neuen Agenturpartner für ihre Marketingkommunikation sucht. Die in Hannover ansässige gesetzliche Krankenkasse betreut mehr als drei Millionen Versicherte und schreibt ein gemeinsames Mandat für Kreation und Social Media aus.

Der Auftrag umfasst Beratung, Konzeption, Planung, Entwicklung und Gestaltung von Werbe- und Kundenbindungsmaßnahmen. Die künftige Agentur soll insbesondere die strategische und konzeptionelle Ausgestaltung übernehmen sowie grundlegende Werbemittelvorlagen entwickeln. Auch die Umsetzung einzelner Maßnahmen kann beauftragt werden.

Gesucht werden laut Quelle Kompetenzen in klassischer und digitaler Werbung, Social Media und Influencer Marketing. Zusätzlich nennt die Ausschreibung Bewegtbild, Audio, Print, Out-of-Home, Verkaufsförderung und Projektmanagement.

Der Vertrag soll am 1. März 2027 beginnen und zunächst bis Ende Februar 2029 laufen. Vorgesehen sind zwei Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr.

AngabeInformation
Vertragsbeginn1. März 2027
Erste Laufzeitbis Ende Februar 2029
Verlängerungsoptionenzwei Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr
Frist für Teilnahmeanträge1. Oktober 2026, 12:00 Uhr

Der derzeitige Kreativetat liegt laut Healthcare Marketing bei der Hannoveraner Agentur Kochstrasse. Sie arbeitet seit 2015 für die AOK Niedersachsen und verteidigte das Mandat Ende 2022 nach einer öffentlichen Ausschreibung. Im Social-Media-Bereich kooperiert die Krankenkasse derzeit mit der Düsseldorfer Agentur Online Dialog.

Zusammenfassung: Die AOK Niedersachsen sucht einen Agenturpartner für Kreation und Social Media. Das Mandat soll am 1. März 2027 starten und umfasst neben strategischer Arbeit auch die Entwicklung und mögliche Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen.

Dmexco 2026 setzt auf Umsetzung von KI und wachsende Commerce-Bedeutung

Im Gespräch mit t3n beschreibt Verena Gründel, Brand und Communications Director der Dmexco, die Planung der Veranstaltung 2026. Trotz der angespannten Wirtschaftslage wachse die Messe laut Gründel, während sich die Inhalte stärker an praktischen Anwendungen und der Umsetzung von Technologien orientierten.

Das diesjährige Motto lautet „Scaling Intelligence“. Gründel erklärt im Interview, dass sich das Motto auf eine PwC-Studie bezieht, nach der erst zwölf Prozent der Unternehmen weltweit durch Künstliche Intelligenz mehr Umsatz generieren und Effizienzen heben. Angesichts der Milliardeninvestitionen in KI müsse nun ein größerer Return on Invest entstehen.

Die Dmexco wolle deshalb den Schritt von Pilotprojekten, Ankündigungen und Tests in die praktische Anwendung unterstützen. Im Mittelpunkt stehen laut dem Interview Effizienzgewinne, bessere Entscheidungen sowie die Weiterentwicklung oder Entstehung von Geschäftsmodellen. Der Begriff „Intelligence“ sei bewusst offengelassen worden, weil sowohl menschliche als auch künstliche Intelligenz benötigt würden.

„Erst dann entsteht die maximale Wertschöpfung“, sagte Verena Gründel laut t3n.

Das Programm ist in mehrere Ebenen gegliedert. Am ersten Tag findet auf der Center Stage der Thought Leader Summit statt, bei dem unter anderem OpenAI, Google, Microsoft und IBM vertreten sein sollen. Am zweiten Tag folgt der CMO Summit, bei dem große Marken zeigen, wie sie Technologien anwenden.

Auf den Topic Stages geht es laut Gründel um Retail Media, Digital Out of Home, Future TV, Creator, Agencies und Creativity. KI soll dabei nicht als isoliertes Thema behandelt werden, sondern im Zusammenhang mit den jeweiligen Fachgebieten und deren konkreten Einsatzmöglichkeiten.

Eine wesentliche Neuerung ist der Commerce-Bereich. Der Commerce Summit findet erstmals zweitägig statt, während die Expo größer wird und die komplette Wertschöpfungskette abdecken soll. Zusätzlich ist eine Lounge mit eigener Bühne, Podcast-Studio, Café und Bar geplant.

Die Agencies Lounge wurde zur World of Agencies umgebaut. Bestehen bleiben die klassischen Bereiche Digital Out of Home und Retail Media, die laut Quelle jedes Jahr weiterentwickelt werden. Rund um die Center Stage wurde außerdem die CMO-Lounge deutlich ausgebaut; dort sollen unter anderem Dinner und kleinere Masterclasses stattfinden.

Die CMO-Lounge ist laut Interview zum ersten Mal ausverkauft. Gründel wertet dies als Zeichen dafür, dass der vor drei Jahren begonnene stärkere Fokus auf werbungtreibende Unternehmen angenommen wird.

Auch bei Ausstellern und Flächen verzeichnet die Dmexco laut Quelle Wachstum. Die großen Agenturgruppen und Plattformen seien vertreten, die World of Media und die World of Tech seien voll, und Commerce sei stärker ausgelastet als erwartet. Bei den Besuchertickets werde weiterhin mit späten Kaufentscheidungen gerechnet.

Programm- und VeranstaltungsbereichAngabe
Motto„Scaling Intelligence“
Unternehmen auf der Center StageOpenAI, Google, Microsoft, IBM
Commerce Summiterstmals zweitägig
CMO-Loungezum ersten Mal ausverkauft
Unternehmen mit KI-Nutzen laut PwC-Studiezwölf Prozent

Zusammenfassung: Die Dmexco 2026 will KI stärker in konkrete Marketing- und Geschäftsprozesse überführen. Der Commerce Summit wird zweitägig, die Messefläche wächst laut t3n, und die Nachfrage von Ausstellern sowie das Interesse an der CMO-Lounge werden als besonders stark beschrieben.

E-Mobilität: Vertrauen und Komfort werden zu Markenfaktoren

Horizont.net widmet sich der Kommunikation von Energieanbietern im Markt für Elektromobilität. Preis und Ladeleistung bleiben demnach wichtige Leistungsversprechen, doch mit zunehmender Komplexität des Marktes gewinnen Vertrauen, Komfort und Wiedererkennbarkeit an Bedeutung.

Der Bericht stellt die Frage in den Mittelpunkt, warum E-Autofahrer nicht nur Strom kaufen. Anbieter wie EnBW und Ionity versuchen demnach, ihre Marken als entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu positionieren und über die reine Energieversorgung hinaus eine erkennbare Beziehung zu den Nutzern aufzubauen.

Damit verschiebt sich der Kommunikationsfokus von einzelnen Produktmerkmalen hin zu einem umfassenderen Markenerlebnis. Neben dem Preis und der Ladeleistung geht es laut Quelle darum, Sicherheit und einfache Nutzung zu vermitteln sowie im wachsenden Angebot der Elektromobilität wiedererkennbar zu bleiben.

Zusammenfassung: Im Wettbewerb der Lade- und Energieanbieter reicht die Kommunikation über Strompreis und Ladeleistung laut Horizont.net zunehmend nicht mehr aus. Vertrauen, Komfort und Markenwiedererkennung werden als zentrale Differenzierungsmerkmale beschrieben.

Werbelieblinge in Deutschland: Ranking für Sommer 2026

Horizont.net berichtet über eine Exklusivstudie von Spikes und Yougov zu den Werbelieblingen des Sommers 2026. Untersucht wurde, welche Werbung die Deutschen in den vergangenen drei Monaten besonders begeistert hat.

Das Ranking zeigt laut Quelle unter anderem, welche Marken besonders von der Fußball-WM profitiert haben. Außerdem wird der Wettbewerb der Discounter betrachtet und die Frage, welche Anbieter im Werbebattle punkten konnten.

Die Untersuchung ordnet damit sowohl die Wirkung einzelner Kampagnen als auch den Einfluss großer Sportereignisse und hart umkämpfter Handelsmärkte ein. Konkrete Ranglistenplätze oder weitere Kennzahlen sind im vorliegenden Quellenauszug nicht enthalten.

Zusammenfassung: Spikes und Yougov haben für Horizont.net die beliebtesten Werbungen der vergangenen drei Monate untersucht. Im Fokus stehen der Einfluss der Fußball-WM und der Werbewettbewerb der Discounter.

Quellen: