Management, Digitalmärkte und neue Führungsrollen im aktuellen Pressespiegel

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: Der Beitrag zeigt, dass Leistungsbereitschaft durch klare, differenzierte und sinnstiftende Führung entsteht, während der HCMS-Markt bis 2035 stark wachsen soll.

Pressespiegel: Führung, digitale Märkte und neue Rollen im Management

Leistungsbereitschaft: Warum Führung mehr als Geld braucht

Die WirtschaftsWoche berichtet unter dem Titel „Management: Damit die Leistung stimmt, braucht es mehr als gutes Geld“ über die Debatte zur Leistungsbereitschaft in Deutschland. SAP-Chef Christian Klein verteidigte das Bewertungssystem seines Konzerns und plädierte für einen transparenten Umgang mit der Performance von Mitarbeitern.

Im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ sagte Klein: „Die Mitarbeiter müssen wissen, was sie gut machen und wo sie sich verbessern können. Und warum die Gehaltsentwicklung so aussieht und die der Kollegen anders. Das muss transparent sein.“ Die WirtschaftsWoche stellt dabei die Frage, ob Informationen über Leistung und Gehälter tatsächlich zu mehr Einsatz führen oder ob Führungskräften bessere Instrumente zur Verfügung stehen.

Der Führungsberater Andreas Buhr, der seit mehr als 30 Jahren Führungskräfte im Mittelstand und in Dax-Konzernen berät, unterscheidet zwischen Mitarbeitern, die sich gern engagieren, und jenen, die lieber „nine to five“ arbeiten. Für den unternehmerischen Erfolg brauche es in einem Team genügend Menschen, die gute Ideen einbringen und auch einmal eine Stunde länger im Büro bleiben.

Als ersten Ansatz nennt Buhr die Zusammenstellung der richtigen Mannschaft. Die Auswahl der Mitarbeiter sei Chefsache. Wenn eine Person nicht in ein Team passe, ständig nörgle oder sich auf die faule Haut lege, könne dies die Stimmung im gesamten Team nach unten ziehen. Der demografische Wandel erschwere es Unternehmen zugleich, gute Mitarbeiter zu gewinnen.

Bei wenig engagierten Mitarbeitern rät Buhr zu Pragmatismus. Diese Personen müssten ihre Aufgaben erledigen und blieben Teil des Unternehmens, Führungskräfte sollten jedoch nicht darauf setzen, dass sie zum Erfolg des Teams beitrügen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Abkehr von einer Gleichmacherei in der Führung. Buhr betont: „Wenn es um Leistung geht, gilt der Grundsatz: Gleichbehandlung in der Menschführung ist ungerecht.“ Andernfalls blieben schwache Mitarbeiter schwach, während leistungsstarke Mitarbeiter ihre Perspektive verlieren, den Antrieb einbüßen oder das Unternehmen verlassen könnten.

Unterschiedliche Anforderungen und Förderungen müssten Führungskräfte nachvollziehbar erklären. In diesem Zusammenhang bewertet die WirtschaftsWoche das Plädoyer von SAP-Chef Christian Klein für ehrliche Ansagen und offenes Feedback als den richtigen Weg.

Beim Thema Gehalt weist der Beitrag jedoch auf unterschiedliche Wirkungen von Transparenz hin. Die Ökonomen Zoë Cullen und Ricardo Perez-Truglia hätten in mehreren Feldstudien in Unternehmen festgestellt, dass Mitarbeiter es als unfair empfinden, wenn Kollegen mit ähnlichen Aufgaben mehr verdienen. Dies könne demotivieren.

Anders könne es wirken, wenn Mitarbeiter erkennen, dass ein Vorgesetzter mehr verdient als zunächst angenommen. Die Aussicht auf einen Aufstieg könne die eigene Leistung steigern.

Nils Cornelissen, Geschäftsführer der Beratung Return on Meaning, coacht seit 25 Jahren Führungskräfte. Er erklärt, noch nie erlebt zu haben, dass Transparenz über die Löhne in einem Unternehmen die Leistung erhöht habe. Stattdessen habe er häufig das Gegenteil beobachtet:

„Sobald der Blick darauf gerichtet wird, geht der Fokus auf die Sinnhaftigkeit und die Wirksamkeit verloren.“

Nach Einschätzung Cornelissens wollen Mitarbeiter dann nicht unbedingt mehr leisten, sondern lediglich mehr verdienen. Um Talente zu gewinnen und zu halten, müssten Führungskräfte daher glaubhaft vermitteln, wofür sich Einsatz lohnt. Dafür brauche es „Zugewandtheit und Klarheit“.

Der Beitrag kritisiert außerdem, dass sich Führungskräfte häufig scheuten, kritische Punkte anzusprechen. Ebenso problematisch sei eine Kümmererhaltung. Cornelissen formuliert es so:

„Mitarbeiter brauchen Chefs, die sie unterstützen – keine Chefs, die ihre Probleme lösen.“

Als vierten Grundsatz nennt Buhr das Vorbildverhalten der Führungskraft. Wer von seinem Team Überstunden fordere, selbst aber am Freitagmittag ins Wochenende verschwinde, sende widersprüchliche Signale. Mitarbeiter hätten ein feines Gespür dafür, ob der Chef die eigenen Regeln einhalte.

Infobox – WirtschaftsWoche: Leistungsbereitschaft entsteht laut dem Beitrag nicht allein durch Gehalt. Entscheidend sind die passende Teamzusammensetzung, differenzierte Führung, glaubhafte Sinnvermittlung, offenes Feedback und das persönliche Vorbild der Führungskraft.

Healthcare-Content-Management: Markt soll bis 2035 deutlich wachsen

Spherical Insights berichtet über die „Top 20 Unternehmen im Healthcare Content Management System (HCMS) Markt“. Laut der von Spherical Insights & Consulting veröffentlichten Untersuchung soll die Größe des globalen Healthcare-Content-Management-Systems-Marktes von 33,45 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf 116,29 Milliarden US-Dollar im Jahr 2035 steigen.

Für den Prognosezeitraum 2026-2035 wird eine CAGR von 13,27% genannt. Als wesentliche Wachstumstreiber gelten die zunehmende Einführung elektronischer Gesundheitsakten, wachsende regulatorische Compliance-Anforderungen, steigende Datenmengen im Gesundheitswesen und die Ausweitung cloudbasierter Lösungen.

KennzahlAngabe
Marktgröße 202533,45 Milliarden US-Dollar
Prognostizierte Marktgröße 2035116,29 Milliarden US-Dollar
CAGR im Zeitraum 2026-203513,27%
Anteil Nordamerikarund 41%
Anteil asiatisch-pazifischer Raumrund 24%

HCMS-Lösungen erfassen, organisieren, verwalten und archivieren klinische, finanzielle, administrative und patientenbezogene Dokumente. Zu den Einsatzbereichen gehören Gesundheitseinrichtungen, diagnostische Laboratorien, Versicherungsgesellschaften, Kliniken und Pharmaunternehmen.

Nach Darstellung der Quelle verbessern diese Systeme die Zugänglichkeit von Informationen, automatisieren Workflows und unterstützen die Verwaltung von Gesundheitsakten sowie das Patientenmanagement. Regierungen fördern weltweit die Digitalisierung des Gesundheitswesens, elektronische Gesundheitsaufzeichnungen, Cybersicherheitsvorschriften und Interoperabilitätsstandards.

Im März 2025 erweiterte Hyland Software laut Spherical Insights die Zusammenarbeit mit Gesundheitsorganisationen. Ziel waren cloudbasierte Enterprise-Content-Management-Lösungen zur Verbesserung der Interoperabilität, der Dokumentenzugänglichkeit und der Automatisierung digitaler Gesundheits-Workflows.

Der asiatisch-pazifische Raum soll im Prognosezeitraum das schnellste regionale Wachstum verzeichnen. Als Gründe werden die Digitalisierung des Gesundheitswesens, eine zunehmende Krankenhausinfrastruktur und steigende Investitionen in cloudbasierte Gesundheitsinformationssysteme genannt.

China, Indien, Japan, Südkorea und Australien fördern laut Bericht die Nutzung elektronischer Gesundheitsakten, digitaler Gesundheitsmissionen und von Interoperabilitätsrahmen. Im April 2026 erweiterte Indien seine Digital Health Mission, indem mehr Krankenhäuser in den nationalen Gesundheitsinformationsaustausch einbezogen wurden.

Nordamerika soll im Prognosezeitraum die größte Nachfrage generieren. Die Region profitiert laut Quelle von einer etablierten Gesundheits-IT-Infrastruktur, der weit verbreiteten Nutzung elektronischer Gesundheitsakten und digitalen Gesundheitsinfrastrukturen sowie strengen Gesundheitsvorschriften.

Im Juli 2025 trieb der US-Gesundheitssektor digitale Interoperabilitätsinitiativen voran. Dadurch wurde der sichere Austausch von Gesundheitsinformationen erleichtert und die Einführung von Enterprise Content Management in Krankenhäusern, integrierten Liefernetzwerken und Gesundheitsdienstleistern beschleunigt.

Zu den zehn genannten Trends zählen cloudbasierte HCMS, die Integration künstlicher Intelligenz in das Dokumentenmanagement, höhere Anforderungen an Datensicherheit und Compliance, die Integration elektronischer Patientenakten sowie Workflow-Automatisierung. Weitere Trends sind Interoperabilitätsstandards, mobiler Zugang zu Gesundheitsinhalten, digitale Gesundheitsinitiativen, intelligente Dokumentenerfassung und Investitionen in Information-Governance-Lösungen.

Als führende Unternehmen nennt Spherical Insights unter anderem Hyland Software, OpenText, Oracle Health, IBM, Microsoft, Iron Mountain Incorporated, Epische Systeme, M-Files, DocuWare, Adobe, OnBase von Hyland, Box, Laserfiche, Nintex, SER-Gruppe, Alfresco Software, Platz 9 Softworks, Ascend Software, Zielgesellschaft und Everteam.

Infobox – Spherical Insights: Der HCMS-Markt soll von 33,45 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf 116,29 Milliarden US-Dollar im Jahr 2035 wachsen. Nordamerika wird als größter Nachfragemarkt, der asiatisch-pazifische Raum als schnellste Wachstumsregion beschrieben.

Stefan Kutschke bereitet sich bei Dynamo Dresden auf eine Managementrolle vor

TAG24 berichtet, dass Stefan Kutschke bei Dynamo Dresden ein Trainee-Programm absolviert und dem Verein auch danach erhalten bleiben soll. Der 37-Jährige war im Trainingslager in Windischgarsten wiederholt am Rand des Trainingsplatzes zu sehen, obwohl der Wunsch mitzuspielen weiterhin vorhanden ist.

„Auf alle Fälle. Ich würde sonst lügen“, sagte Kutschke über den Reiz, wieder auf dem Platz zu stehen. Bei Spielen sei dieser Wunsch vorhanden, bei Läufen dagegen nicht, ergänzte er lachend.

Seine aktuelle Aufgabe liegt nicht mehr im sportlichen Einsatz, sondern in der Vorbereitung auf eine Tätigkeit im Vereinsmanagement. Kutschke durchläuft verschiedene Abteilungen und war zu Beginn der Vorbereitung sowie im Trainingslager häufig an der Seite von Teammanager Martin Börner, 44, zu finden.

Die Arbeit empfindet er als deutlich umfassender als die Tätigkeit als Spieler. „Das ist schon 24/7 Power, das hast du als Spieler nicht so“, sagte Kutschke. Die Aufgaben nähmen ihn teilweise auch zu Hause ein; seine Frau habe ihn beim Abendbrot bereits aufgefordert, das Handy wegzulegen.

Parallel studiert der ehemalige Stürmer seit 18 Monaten an einer Fern-Uni in der Schweiz Sport-Management. Der Verein ermöglicht ihm damit einen nahtlosen Übergang ins Berufsleben, was laut TAG24 nicht jeder Spieler vorfindet.

Kutschke bezeichnet diese Möglichkeit als Privileg. Aus Spielersicht habe er viele Abläufe bereits gekannt, jedoch noch nie die dahinterstehende Maschinerie gesehen. Dazu gehörten unter anderem Testspiele, das Trainingslager und weitere organisatorische Bereiche.

Während des Trainee-Programms arbeitet Kutschke unter anderem in der Teamorganisation mit. Außerdem sind Stationen im Nachwuchs, in der Medienabteilung und im Scouting vorgesehen. Gemeinsam mit Sportgeschäftsführer Sören Gonther schaut er sich vertragliche Themen an.

Darüber hinaus hospitiert Kutschke bei der Spieltagsorganisation und nimmt an Sicherheitskonferenzen teil. Er beschreibt diese Aufgaben als vorbereitend für mögliche spätere Tätigkeiten im Verein.

Im Frühjahr 2027 will Kutschke mit den Verantwortlichen von Dynamo Dresden über seine weitere Zukunft sprechen. Dann soll gemeinsam besprochen werden, wo seine Stärken und Schwächen liegen und welche Lösung sich daraus ergibt.

„Dann werden wir gemeinsam eine Lösung finden und besprechen, wo meine Stärken liegen und wo nicht“, so Kutschke.

Dass er im Verein bleiben möchte, steht für ihn nach Angaben von TAG24 außer Frage. Aus dem neuen Teamgefüge will er sich dennoch vollständig heraushalten.

Auch im Trainingslager wurde Kutschke häufig von anderen Spielern umringt. Er betonte, dass der Fokus nun auf der Mannschaft liegen solle, und wünsche sich, dass neue Personen künftig Aufgaben übernehmen, die bislang mit seiner Präsenz verbunden waren.

Infobox – TAG24: Stefan Kutschke arbeitet bei Dynamo Dresden an seinem Übergang vom Spieler in das Vereinsmanagement. Eine Entscheidung über seine konkrete Rolle soll im Frühjahr 2027 gemeinsam mit den Verantwortlichen getroffen werden.

Waste-Management-Aktie im Champions-Check

boerse.de kündigt einen Performance-Check zur Waste-Management-Aktie an. In dem Beitrag „Waste Management-Aktie: Champions-Check im Monat August“ wird darauf hingewiesen, dass das AAA-Rating der Aktie im Performance-Check vom 10. August 2026 untersucht wird.

Die Meldung ordnet die Aktie in den monatlichen Champions-Check ein und verweist auf den Bereich Gewinn-Konstanz sowie auf Musterdepot und Watchlist. Weitere inhaltliche Angaben zur Kursentwicklung, zu einem Kurswert oder zu einer konkreten Performance enthält der bereitgestellte Beitrag nicht.

Infobox – boerse.de: Der Beitrag stellt den Performance-Check vom 10. August 2026 und das AAA-Rating der Waste-Management-Aktie in den Mittelpunkt. Konkrete Kurs- oder Preisangaben werden in der Quelle nicht genannt.

Pipeline-Integritätsmanagement: Markt wächst auf 6,92 Milliarden USD

Spherical Insights berichtet über die weltweit führenden Unternehmen im Pipeline Integrity Management. Laut dem Forschungsbericht soll die Größe des globalen Marktes von USD 4.713 Milliarden im Jahr 2025 auf USD 6,92 Milliarden bis 2035 steigen.

Für den Prognosezeitraum 2026-2035 wird eine CAGR von 3,92 % genannt. Als Wachstumstreiber gelten Investitionen in Öl und Gas, Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit Pipelines sowie staatliche Vorschriften zum Umweltschutz.

KennzahlAngabe
Marktgröße 2025USD 4.713 Milliarden
Prognostizierte Marktgröße 2035USD 6,92 Milliarden
CAGR im Zeitraum 2026-20353,92 %
Wachstum Nordamerika4,7 %
Wachstum Asien-Pazifik7,6 %

Das Pipeline-Integritätsmanagement umfasst Inspektions- und Überwachungslösungen, die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz von Pipelines gewährleisten sollen. Dabei geht es um die Erkennung korrodierter Bereiche, gerissener Abschnitte und möglicher Leckstellen, um finanzielle Verluste und Umweltauswirkungen zu vermeiden.

Die Anwendungen reichen über Öl und Gas hinaus und betreffen auch Wasser, Chemie und den Energiesektor. Als Zukunftsmöglichkeiten nennt die Quelle künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Drohnentechnologie, digitale Zwillinge und intelligente Sensoren zur kontinuierlichen Überwachung.

Im April 2025 verbesserten neue KI-basierte Technologien laut Spherical Insights die Ergebnisse der Fehlererkennung um 30%. Im Juni 2025 nahm die Nutzung künstlicher Intelligenz, intelligenter Sensoren und von Drohnen zur Echtzeiterkennung von Korrosion und Leckagen in der Pipelineindustrie zu.

Der asiatisch-pazifische Raum soll im Prognosezeitraum am schnellsten wachsen. Gründe sind die Entwicklung der Pipeline-Infrastruktur, ein höherer Energieverbrauch, der Ausbau von Öl- und Gastransportnetzen sowie Investitionen in Technologie und Pipelinesicherheit in China, Indien, Japan, Australien und südostasiatischen Ländern.

China wird wegen seines großen Öl- und Gaspipelinesnetzes und anhaltender Investitionen in die Energieinfrastruktur als führender regionaler Markt beschrieben. Indien soll aufgrund des Ausbaus der Erdgas-Pipelineinfrastruktur, von Energiesicherheitsprogrammen und der Einführung fortschrittlicher Inspektionstechnologien das am schnellsten wachsende Land sein.

Nordamerika soll im Prognosezeitraum die dominierende Region bleiben. Die Quelle führt gut ausgebaute Pipelinenetze, einen Rechtsrahmen für Pipelinesicherheit, steigenden Ersatz- und Wartungsbedarf sowie den zunehmenden Einsatz von Überwachungstechnik in den Vereinigten Staaten und Kanada an.

Die Vereinigten Staaten sollen den größten Marktanteil haben. Als Faktoren werden ein etablierter Öl- und Gassektor, alternde Pipelines und der Bedarf an Inspektions- und Bewertungsdiensten genannt. Kanada trägt laut Bericht aufgrund seines großen Netzes von Rohöl- und Erdgaspipelines ebenfalls zum regionalen Markt bei.

Zu den zehn Trends gehören KI-basierte vorausschauende Wartung, digitale Zwillinge, IoT-Sensoren und Echtzeitüberwachung, Smart Pigging, Inline-Inspektionen, drohnenbasierte Überwachung sowie cloudbasierte Plattformen. Außerdem nennt die Quelle Leckerkennung mit Machine-Learning-Analysen, Integritätslösungen für Wasserstoff- und CO2-Pipelines, risikobasierte Programme und Cybersecurity für Überwachungsnetzwerke.

KI-basierte vorausschauende Wartung soll Korrosion, Lecks und Druckänderungen frühzeitig erkennen. Digitale Zwillinge bilden physische Pipeline-Netzwerke digital ab und ermöglichen Echtzeitüberwachung sowie eine effizientere Wartungsplanung.

IoT-Sensoren überwachen Parameter wie Druck, Temperatur, Vibration und Korrosion. Intelligente Molch- und Inline-Inspektionssysteme sammeln detaillierte Daten zu Rissen, Metallverlusten und Korrosion, während Drohnen große und abgelegene Pipeline-Infrastrukturen mit hochauflösenden Kameras und Sensoren prüfen können.

Als führende Unternehmen nennt Spherical Insights Baker Hughes Company, SLB, Halliburton Company, T.D. Williamson, Inc., die ROSEN-Gruppe, SGS SA, Intertek Group plc, die DNV-Gruppe, Bureau Veritas SA, Applus+, Quest Integrity Group, LLC, NDT Global GmbH, Cenosco B.V., Emerson Electric Co., Honeywell International Inc., ABB Ltd., Siemens AG, Trimble Inc., Rockwell Automation, Inc., MISTRAS Group, Inc., TÜV Rheinland AG, Pure Technologies Ltd. (Xylem Inc.), Corrpro Companies, Inc., Penspen Ltd. und Enbridge Inc.

Baker Hughes bietet laut Bericht Pipeline-Inspektion, Asset Integrity Management, Leckerkennung, Korrosionsüberwachung und digitale Überwachung an. Das Unternehmen nutzt künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zur Erkennung von Rohrleitungsfehlern und ist in Infrastrukturprojekten für Öl, Gas, Wasserstoff und Kohlenstoffabscheidung tätig.

SLB wird als Anbieter von Pipeline-Inspektion, Integritätsbewertung, digitalem Asset Management und Predictive Maintenance beschrieben. Das Unternehmen nutzt KI, Cloud Computing und Analysen, um Korrosion, Risse und Lecks zu verfolgen, und unterstützt außerdem Projekte zur Kohlenstoffabscheidung, zum Wasserstofftransport und zur Infrastruktur für erneuerbare Energien.

Halliburton entwickelt Monitoring-Systeme, Analyseinstrumente und Engineering-Services zur Verbesserung von Pipeline-Inspektion, Integritätsanalyse, Korrosions- und Zuverlässigkeitsmanagement. T.D. Williamson konzentriert sich auf Pipeline-Inspektion, Inline-Inspektionstools, Isolationstechnologie und Integritätsmanagement.

Die ROSEN Group bietet Inline-Inspektionen, Korrosionsbewertungen, Integritätstechnik und digitale Überwachungssysteme an. Zum Angebot gehören intelligente Molchsysteme, Integritätsmanagement-Software, Datenanalyseplattformen und Ingenieurberatung.

Infobox – Spherical Insights: Der Markt für Pipeline-Integritätsmanagement soll von USD 4.713 Milliarden im Jahr 2025 auf USD 6,92 Milliarden bis 2035 wachsen. KI, digitale Zwillinge, Sensorik, Drohnen und intelligente Inspektionstechnologien prägen die weitere Marktentwicklung.

Quellen: