Marketing, Datenschutz und Produkttests: Die wichtigsten News im Überblick

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: NordSüd besetzt Marketing und Kommunikation neu, während Datenschutz, Airfryer-Produkte und ein E-Enduro im Mittelpunkt weiterer Beiträge stehen.

Personalie bei NordSüd: Jacqueline Bommer übernimmt Marketing und Kommunikation

Beim Schweizer Kinderbuchverlag NordSüd wird Jacqueline Bommer künftig das Kommunikationsteam leiten und das Marketing verantworten. In dieser Funktion folgt sie auf Nina Grünberger, die die Position seit 2021 innehatte, berichtet das Börsenblatt.

Bommer bringt laut Mitteilung vielfältige Erfahrungen auf Unternehmens- und Agenturseite mit. Sie arbeitete unter anderem als Senior Kommunikationsberaterin, PR- und Content-Managerin, Texterin sowie in der Werbung. Zu ihren bisherigen Stationen zählen Aldi Suisse und Engadin St. Moritz Mountains, wo sie Kommunikationsstrategie, Pressearbeit, Content-Produktionen und die Weiterentwicklung des Webauftritts verantwortete.

Bei NordSüd gehören künftig Presse und Veranstaltungen, Social Media sowie Blogger Relations zu ihrem Aufgabenbereich. Zusätzlich übernimmt sie die Gesamtverantwortung für das Marketing. Im kommenden Jahr schließt Bommer ihr Masterstudium „Communication Management and Leadership“ ab; derzeit absolviert sie außerdem den Zertifikatslehrgang „Digitale Transformation, KI und Kommunikation“.

Infobox: Jacqueline Bommer leitet künftig Marketing und Kommunikation bei NordSüd. Sie folgt auf Nina Grünberger und verantwortet unter anderem Pressearbeit, Veranstaltungen, Social Media und Blogger Relations.

Online-Marketing: Datenschutz verlangt Prüfung von Tools, Cookies und Datenübermittlungen

Online-Marketing ermöglicht Unternehmen eine gezielte und häufig personalisierte Kundenansprache. Gleichzeitig stellt der Datenschutz hohe Anforderungen an Cookies, Tracking-Tools und Analyse-Instrumente, schreibt Dr. Datenschutz in einem am 1. September 2026 veröffentlichten Fachbeitrag.

Zum Online-Marketing zählen unter anderem Social Media Marketing, Influencer Marketing, Suchmaschinenmarketing und Affiliate-Marketing. Der Beitrag hebt hervor, dass sich der Erfolg digitaler Werbung mithilfe entsprechender Tools genauer bestimmen lässt als der Erfolg von Offline-Werbung. Unternehmen können auswerten, wie Nutzer auf eine bestimmte Werbung reagieren, und ihre Werbestrategie entsprechend anpassen.

Für Reichweitenmessungen, statistische Auswertungen und personalisierte Werbung werden häufig Tools und Plugins eingesetzt. Bei großen Anbietern wie Google oder Meta können personenbezogene Daten wie Geräte-ID, IP-Adresse und Informationen zum Surfverhalten direkt in die USA übermittelt werden. Seit Juli 2023 besteht für die USA mit dem EU-US Data Privacy Framework ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission. Datenübermittlungen an US-Unternehmen, die unter diesem Rahmenwerk zertifiziert sind, können auf dieser Grundlage erfolgen.

Bei nicht zertifizierten US-Unternehmen müssen Datenexporteure weiterhin auf andere Garantien wie Binding Corporate Rules oder Standardvertragsklauseln zurückgreifen. In diesem Fall bleibt auch die Pflicht bestehen, nach Klausel 14 der Standardvertragsklauseln eine Datentransfer-Folgenabschätzung vorzunehmen und diese zu dokumentieren.

Der Beitrag weist außerdem auf das TDDDG hin, das seit Mai 2024 das TTDSG abgelöst hat. Es ist relevant, wenn Informationen auf internetfähigen Endgeräten ausgelesen oder gespeichert werden. Während die DSGVO die informationelle Selbstbestimmung schützt, steht beim TDDDG die Privatsphäre im Mittelpunkt. Eine nach der DSGVO rechtmäßige Datenverarbeitung ist daher nicht automatisch auch nach § 25 TDDDG zulässig.

Für Unternehmen empfiehlt sich eine 2-Stufen-Prüfung: Zunächst ist zu klären, ob nach dem TDDDG eine Einwilligung erforderlich ist oder Einwilligungsfreiheit besteht. Anschließend muss geprüft werden, ob die Verarbeitung personenbezogener Daten nach der DSGVO rechtmäßig erfolgt. Für Tracking-Technologien und Cookies können daher zwei Einwilligungen erforderlich sein, die gebündelt werden dürfen, sofern für Nutzer klar erkennbar ist, dass sie mit einer Schaltfläche mehrere Einwilligungen abgeben.

Auch beim Social Media Marketing bestehen datenschutzrechtliche Pflichten. Betreiber und Anbieter der jeweiligen Plattform sind nach Art. 26 DSGVO gemeinsam Verantwortliche. Unternehmensaccounts auf Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn oder TikTok sollten deshalb auf eine Datenschutzerklärung und ein Impressum verweisen.

Beim Affiliate-Marketing werden Cookies regelmäßig genutzt, um zu erfassen, über welche Website ein Nutzer einen Onlineshop besucht und was er kauft. Da es sich dabei nicht um technisch notwendige Cookies für den Grundbetrieb einer Website handelt, ist laut Beitrag eine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und ein entsprechender Cookie-Banner erforderlich.

Für Websites fordert der Beitrag umfassende Angaben zu den eingesetzten Tracking- und Analyse-Tools. Besucher müssen darüber informiert werden, welche Daten zu welchem Zweck erhoben und gegebenenfalls weitergegeben werden. Außerdem muss auf das Widerrufsrecht hingewiesen werden. Die Datenschutzhinweise sollen nach Art. 12 DSGVO präzise, transparent und verständlich gestaltet sein.

Die Datenschutzkonferenz hat sich laut Dr. Datenschutz ausdrücklich für einen „Ablehnen“-Button neben dem „Zustimmen“-Button in Cookie-Bannern ausgesprochen.

Infobox: Für Online-Marketing müssen Unternehmen DSGVO und TDDDG gemeinsam berücksichtigen. Besonders wichtig sind die Prüfung internationaler Datentransfers, die Einwilligungsanforderungen für Tracking und Cookies sowie transparente Datenschutzhinweise.

Airfryer-Produkte: Verbraucherzentrale kritisiert Aufpreise als Marketing

Hersteller verlangen für Kartoffeln, Gewürze und Speiseöle, die speziell für den Airfryer angeboten werden, teilweise deutliche Aufpreise. In einem praktischen Test schnitten die klassischen Produkte jedoch ebenso gut ab, berichtet n-tv.de.

Der Bericht stellt damit die Frage, ob spezielle Airfryer-Varianten einen tatsächlichen Mehrwert bieten oder vor allem als Vermarktungsinstrument dienen. Eine Ernährungsexpertin bezeichnet die zusätzlichen Kosten demnach offen als reinen Marketing-Aufschlag.

Für Verbraucher bedeutet der Test, dass die Produktbezeichnung „für den Airfryer“ nicht automatisch eine bessere Eignung oder ein besseres Ergebnis garantiert. Bei Kartoffeln, Gewürzen und Speiseölen konnten die herkömmlichen Varianten im praktischen Vergleich mithalten.

Infobox: Der Bericht von n-tv.de kommt zu dem Ergebnis, dass spezielle Airfryer-Produkte teurer sein können, ohne im praktischen Test besser abzuschneiden.

Rose Slab Plus X0 im Trailtest: Marketingversprechen weitgehend bestätigt

Das Rose Slab Plus X0 musste sich im Test von eMTB-News.de nicht nur anhand von Datenblättern, sondern direkt auf anspruchsvollen Trails bewähren. Im Mittelpunkt standen die Marketingversprechen zu Leistung, Kletterverhalten, Laufruhe, Agilität und Reserven im groben Gelände.

Das E-Enduro verfügt über den Bosch Performance Line CX Gen5-Antrieb mit einem Leistungs-Upgrade auf bis zu 120 Nm Drehmoment. Der fest im Rahmen verbaute Akku bietet 800 Wh. Das Testbike in der Ausstattung X0 wird mit einer UVP von 6.900 € angegeben.

MerkmalAngabe
AntriebBosch CX, max. 120 Nm
Akku800 Wh
SchaltungSRAM X0 Transmission
BremsenSRAM Maven Silver
SattelstützeRockShox Reverb AXS
LaufräderNewmen Beskar 30 base/strong
Gewicht24,4 kg (Größe XL, gewogen durch eMTB-News)
Preis6.900 € (UVP)

Zum Fahrwerk gehören eine RockShox Ultimate-Federung mit 170 mm Federweg an der Front und 160 mm am Heck. Das Bike setzt außerdem auf eine SRAM X0-Transmission, eine RockShox Reverb AXS und SRAM Maven Silver-Bremsen.

Bei der Geometrie nennt eMTB-News einen Lenkwinkel von 64°, einen Sitzwinkel von rund 78° und einen Reach von 520 mm in Größe XL. Die Kettenstreben sind über alle Rahmengrößen hinweg 448 mm lang. Rose gibt für Größe L ein Gewicht von 23,7 Kg zusammen mit einer fünfprozentigen Toleranzangabe an; das getestete Bike in Größe XL wog ohne Pedale 24,4 Kilogramm und lag damit innerhalb dieser Fertigungstoleranz.

Auf dem Trail überzeugte das Slab Plus laut Test besonders beim Klettern. Auch auf steilen Abschnitten mit sehr losem Boden bot es eine hohe Traktion. Trotz der großen XL-Dimensionen mit 520 mm Reach und einem Radstand von 1322 mm blieb das Bike nach Einschätzung des Testers erstaunlich agil.

„Hinter den teilweise prägnanten Werbesprüchen steckt mehr als nur Marketing.“

Das Full-29-E-Enduro überraschte den Tester außerdem mit einem ausgeprägten „Pop“. Hindernisse ließen sich spontan überwinden, und auch Sprünge über Kicker waren laut Test problemlos möglich. In steileren und wilden Segmenten vermittelte das Bike viel Fahrspaß, ohne dass es oder der Fahrer überfordert wirkten.

Das Fahrwerk bot nach Einschätzung von eMTB-News viel Komfort und Reserven. Diese Eigenschaften passten zum Charakter des Bikes, dessen Rahmen eher auf der steiferen Seite liege. Getestet wurde unter anderem auf engen Uphill-Trails mit Wurzeln, Steinen und losem Waldboden, auf technischen und flowigen Trails, anspruchsvollen Enduro- und Downhill-Strecken sowie auf Bikeparkstrecken mit Sprüngen und Anliegern.

Neben den positiven Eindrücken nennt der Test mehrere Kritikpunkte. Die 200-mm-Dropper falle für große Fahrer eher knapp aus; aufgrund einer gemessenen Einstecktiefe von über 350 mm sei Platz für 225 oder mehr Hub vorhanden. Auch die Trailkarkasse am Vorderrad könne für den vorgesehenen Einsatzbereich robuster sein.

Das Profil der Schwalbe-Albert-Pneus könne insbesondere bei nassen oder extrem trockenen und losen Bedingungen schneller an seine Grenzen kommen als die Modelle Magic Mary oder Tacky Chan. Diskussionswürdig seien zudem der fest verbaute Akku, die Steuersatzintegration und die über alle Größen identischen Kettenstreben.

In der Gesamtbewertung kommt eMTB-News zu einem positiven Ergebnis. Das Rose Slab Plus X0 verbinde starke Klettereigenschaften, Traktion, Laufruhe, Reserven und Agilität mit einer hochwertigen Ausstattung und einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis.

Infobox: Das Rose Slab Plus X0 kostet 6.900 € (UVP), arbeitet mit Bosch CX und bis zu 120 Nm Drehmoment und besitzt einen 800‑Wh‑Akku. Der Test von eMTB-News bestätigt wesentliche Marketingversprechen, nennt aber unter anderem die 200-mm-Dropper, die Trailkarkasse und die Steuersatzintegration als Kritikpunkte.

dm bewirbt Versandapotheke dm-med mit TV-Kampagne

dm startet eine TV-Kampagne für seine Versandapotheke dm-med. TV-Spots haben bei dem Drogeriekonzern Seltenheitswert, für das Onlineangebot macht dm jedoch eine Ausnahme, berichtet die Lebensmittel Zeitung.

Der Kampagnenstart erfolgt wenige Wochen, bevor vor Gericht über das Onlineangebot verhandelt wird. Weitere Einzelheiten zur Kampagne enthält der vorliegende Artikel nicht.

Infobox: dm setzt für dm-med auf eine TV-Kampagne. Der Start fällt in eine Phase wenige Wochen vor einer gerichtlichen Verhandlung über das Onlineangebot.

Kassel Marketing erweitert Angebote für nachhaltige Mobilität

Kassel Marketing baut die klimafreundliche Mobilität im Unternehmen weiter aus. Eine am 1. September 2026 veröffentlichte Pressemitteilung nennt dafür ein E-Auto, E-Bikes, E-Roller und einen Zuschuss zum Deutschlandticket, berichtet lifePR über eine Story der Kassel Marketing GmbH.

Die Maßnahmen sollen nachhaltige Mobilität im Unternehmensalltag stärken. Als Themen der Mitteilung werden unter anderem Klimaschutz, Emissionen, Dienstwagen sowie die Nutzung von Auto, Bike und Roller genannt.

Infobox: Kassel Marketing kombiniert E-Auto, E-Bikes, E-Roller und einen Deutschlandticket-Zuschuss, um klimafreundliche Mobilität im Unternehmen auszubauen.

Quellen: