Marketing-News: Michael Schuld als CMO des Jahres ausgezeichnet
Autor: Provimedia GmbH
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Kategorie: News and Updates
Zusammenfassung: Michael Schuld wurde zum CMO des Jahres ausgezeichnet, während Tesla ein raketengetriebenes Auto ankündigte. Zudem geht es um KI-Strategie, Influencer-Marketing und Sonys GTA-6-Konsolenwerbung.
Michael Schuld zum CMO of the Year gekürt
Michael Schuld, Chief Commercial & Marketing Officer von MediaMarktSaturn, ist zum „Chief Marketing Officer des Jahres“ ausgezeichnet worden. Das berichtet LEADERSNET.de. Eine 17-köpfige Jury aus Mitgliedern des hauseigenen Council sowie ausgewählten Marketing- und Medienfachleuten entschied sich für Schuld.
Die Jury würdigte insbesondere die Neupositionierung von MediaMarktSaturn und die Transformation zur führenden Omnichannel-Service-Plattform für Consumer Electronics in Europa. Hervorgehoben wurden außerdem die Verbindung von Online und Offline, internationale Synergien in der Kommunikation sowie die Weiterentwicklung der Customer Experience und neuer Geschäftsansätze.
Der Award wurde 2014 von Partnern des Innovation Day ins Leben gerufen. Die inzwischen dreizehnte Verleihung fand am Donnerstag in München statt und wurde von Serviceplan Group, Republic, Ad Alliance, The Trade Desk, Samsung Ads, Salesforce, contentful, Amazon Ads, Snap und LinkedIn veranstaltet.
Schuld ist seit vier Jahren bei MediaMarktSaturn im Amt. Zu den von der Jury genannten Maßnahmen zählen der Claim „Let’s go“ sowie das Engagement von Jürgen Klopp als internationalem Markenbotschafter. Vor seiner Tätigkeit bei MediaMarktSaturn hatte Schuld führende Funktionen bei Bose und der Deutschen Telekom inne.
„Michael Schuld verbindet Online und Offline, internationale Schlagkraft mit Synergien in der Kommunikation sowie exzellente Customer Experience mit neuen Geschäftsansätzen. Ein verdienter CMO of the Year.“
Infobox: Michael Schuld ist Chief Commercial & Marketing Officer von MediaMarktSaturn und wurde von einer 17-köpfigen Jury zum CMO of the Year gewählt. Die Auszeichnung wurde in München verliehen.
Raketengetriebener Tesla soll 2028 in Produktion gehen
Elon Musk hat bei einer Präsentation in Waco, Texas, ein raketengetriebenes Tesla-Modell vorgestellt. Das berichtet die NZZ. Das Fahrzeug soll kurze Strecken fliegen können und wurde in einem Video gezeigt, in dem es auf parkierte Autos zufährt, diese überspringt und während des Sprungs eine seitliche Rolle vollführt.
Das Auto verfügt laut Bericht nicht über Flügel. Stattdessen wird es durch mehrere kleine Düsentriebwerke gesteuert, die komprimierte Luft mit enormem Druck auf den Asphalt blasen. Die Technologie stammt von Musks Weltraumunternehmen SpaceX.
Der Bolide soll in unter einer Sekunde von 0 auf 100 km/h beschleunigen und nach Musks Angaben 2028 in Produktion gehen. Einen Preis nannte Musk nicht, für eine Reservation werden jedoch 250 000 Dollar verlangt.
Die NZZ bewertet die Vorstellung zugleich als technologische Ankündigung und als Marketing-Gag. Tesla räumt auf seiner Website ein, dass das Abheben im Strassenverkehr nicht erlaubt sei und das Fahrzeug längst nicht in allen Märkten erhältlich sein werde.
Auch praktische Einschränkungen werden genannt. Die Drucklufttanks belegen die Rücksitze, während die Triebwerke laut Bericht sehr laut sind. Damit sei das Fahrzeug eher eine Rakete als ein Alltagsauto.
Der Bericht verweist zudem auf frühere Ankündigungen Musks, insbesondere auf wiederholte Versprechen zum vollautonomen Fahren „für nächstes Jahr“. Diese seien bis heute nicht erfüllt worden. Dennoch habe Musk es verstanden, mit Zukunftsvisionen seinen Mythos als Visionär zu stärken.
| Vorstellung | Waco, Texas |
| Beschleunigung | In unter einer Sekunde von 0 auf 100 km/h |
| Geplanter Produktionsstart | 2028 |
| Reservationsbetrag | 250 000 Dollar |
Infobox: Der vorgestellte Tesla nutzt SpaceX-Technologie, soll kurze Strecken fliegen können und 2028 in Produktion gehen. Im Strassenverkehr ist das Abheben laut Tesla nicht erlaubt.
GWA-Vorstand fordert einen neuen Blick auf künstliche Intelligenz
Michael Frank, GWA-Vorstand und Talking-Heads-Kolumnist, setzt sich mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz im Agenturalltag auseinander. Das berichtet Horizont.net. Nach Darstellung des Beitrags übernimmt KI zunehmend Aufgaben und lässt Prozesse vermeintlich effizienter werden.
Frank fordert jedoch mehr Klarheit im Umgang mit der Technologie. Der Einsatz von KI führe zu einer neuen Dimension der Markenführung und müsse deshalb zur Chefsache werden.
„Lasst uns aufhören, KI als Effizienzmaschine zu verkaufen.“
Infobox: Im Mittelpunkt steht die Forderung, KI nicht ausschließlich über Effizienz zu erklären. Nach Michael Frank muss der Umgang mit künstlicher Intelligenz strategisch auf Führungsebene verankert werden.
Yield übernimmt Influencer-Marketing für Smile Österreich
Die Wiener Kommunikationsagentur Yield betreut seit September 2026 das Influencer-Marketing der digitalen Versicherungsmarke Smile in Österreich. Das berichtet Leadersnet. Smile gehört zu Helvetia und will mit der Zusammenarbeit seine Bekanntheit am österreichischen Markt ausbauen.
Im Mittelpunkt stehen jüngere und digital affine Zielgruppen sowie Menschen, die Versicherungen online abschließen möchten. Content Creator:innen sollen das Angebot anhand konkreter Alltagssituationen erklären.
Die geplanten Inhalte behandeln unter anderem den digitalen Versicherungsabschluss, den Kundenservice und die Kündigungsmöglichkeiten. Damit sollen Kfz- und Haushaltsversicherungen verständlicher vermittelt werden.
Für Yield sind die Digital Marketing Managerinnen Sophie Dojaczek und Ivana Jovic zuständig. Sie bringen laut Bericht Erfahrung im Influencer-Marketing und ein Netzwerk an Content Creator:innen in die Betreuung ein.
Smile ist seit Oktober 2022 als Onlinevertrieb der Helvetia Versicherungen AG in Österreich aktiv. Das Portfolio umfasst Kfz- und Haushaltsversicherungen, die nach Unternehmensangaben bereits mehr als 13.000 Kund:innen nutzen.
„Durch die Zusammenarbeit mit Influencer:innen wollen wir das Angebot anhand konkreter Alltagssituationen verständlich vermitteln und die Bekanntheit von Smile in Österreich stärken.“
Infobox: Yield betreut seit September 2026 das Influencer-Marketing von Smile Österreich. Die Marke bietet seit Oktober 2022 Kfz- und Haushaltsversicherungen an; diese nutzen nach Unternehmensangaben bereits mehr als 13.000 Kund:innen.
Sony nutzt GTA 6 für die Vermarktung der PlayStation 5
Sony zahlt laut PlayFront zweistellige Millionenbeträge an Rockstar Games, damit der Slogan „Plays Best on PS5“ im offiziellen Videomaterial von GTA 6 erscheint. Der Beitrag beschreibt die Kampagne als Versuch, die Kaufentscheidung von Millionen Spieler:innen über einen kurzen Markenschriftzug zu beeinflussen.
Nach Darstellung von PlayFront genügt die Einblendung des Sony-Logos und des Slogans, obwohl im Trailer kein technischer Vergleich zwischen PlayStation 5 und Xbox Series X stattfindet. Marketing ersetze dadurch in der Wahrnehmung der Zielgruppe konkrete Leistungsdaten.
Die Standard-PS5 und die Xbox Series X seien unter der Haube nahezu identisch aufgestellt. Beide Konsolen nutzen laut Bericht ähnliche RDNA-2-Grafikeinheiten und Zen-2-Prozessoren von AMD. Die visuelle Darstellung und die Bildrate von GTA 6 sollen auf beiden Geräten auf demselben Niveau liegen.
Als technische Vorteile der PlayStation nennt der Beitrag die Haptik des DualSense-Controllers und das teurere Pro-Modell. Zusätzlich werde die PS5 Pro unterstützt, wobei weiterhin geheim sei, in welchem Umfang dies geschehe.
Die Xbox Series S erschwere Microsofts Marketing-Narrativ zusätzlich. Sony habe mit dem KI-Upscaler QSSR auf der Standard-PS5 ein weiteres theoretisches Verkaufsargument, wobei unbestätigt sei, ob Rockstar diese Technik tatsächlich einsetzen werde.
PlayFront argumentiert, dass die Marktmacht von GTA 6 ausreiche, um Xbox ohne technische Überlegenheit als zweitklassig erscheinen zu lassen. Der Slogan „Plays Best on PS5“ zeige, wie bezahlte Markenkommunikation die Wahrnehmung von Hardware-Leistung prägen könne.
Infobox: Sony bewirbt GTA 6 mit dem Slogan „Plays Best on PS5“ und zahlt dafür laut PlayFront zweistellige Millionenbeträge. Der Beitrag stellt die technische Nähe von PS5 und Xbox Series X der Wirkung der Marketingkampagne gegenüber.
Murauer Skifahrer sorgen in Großstädten für Aufmerksamkeit
Die Erlebnisregion Murau hat mit einer Guerilla-Marketingaktion in mehreren europäischen Großstädten für Skiurlaub geworben. Das berichtet MeinBezirk.at am 18. Oktober 2026. Maskottchen „Schimon“ und sein Team waren mit Skifahrer-Outfits, Helmen und einem eigenen Schlepplift unterwegs.
Die Aktion sollte Menschen überraschen und auf die Wintersaison aufmerksam machen. Nach einem der heißesten Sommer in der Geschichte der Aufzeichnungen sollten Skifahrer, die durch Innenstädte marschieren, das Interesse an einem Skiurlaub wecken.
Das Team besuchte unter anderem München, Stuttgart, Graz, Maribor, Zagreb und Budapest. Lukas Bencsics, Geschäftsführer des Tourismusverbands, erklärte, dass die Region Menschen dort erreichen wollte, wo sie möglicherweise noch nicht an den nächsten Skiurlaub gedacht hätten.
Die Murauer Skiberge Kreischberg, Lachtal, Grebenzen und Turracher Höhe stehen für die nächste Wintersaison bereit. Im Fokus der Vermarktung stehen derzeit Deutschland, Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Slowenien.
„Mit dieser Aktion haben wir die Menschen dort erreicht, wo sie vielleicht noch nicht an den nächsten Skiurlaub gedacht haben und das Überraschungsmoment genutzt.“
Infobox: Die Erlebnisregion Murau setzte „Schimon“ und ein Skiteam in München, Stuttgart, Graz, Maribor, Zagreb und Budapest ein. Beworben werden die Skiberge Kreischberg, Lachtal, Grebenzen und Turracher Höhe sowie die Märkte Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien.
Quellen:
- Der Mann hinter MediaMarktSaturns Marketing - Michael Schuld ist CMO of the Year
- Von 0 auf 100 in einer Sekunde: Das steckt hinter Musks raketengetriebenem Tesla
- GWA-Vorstand Michael Frank: Lasst uns aufhören, KI als Effizienzmaschine zu verkaufen
- Versicherungsinhalte aus dem Alltag - Yield übernimmt Influencer-Marketing für Smile Österreich
- Sony kauft sich GTA 6: Wie ein Marketing-Slogan Millionen Gamer steuert
- Neue Marketing-Aktion: Murauer Skifahrer überraschen mitten in der Großstadt