TKMS, ETF-Umbau und Logistikdeal prägen die Märkte am 23. September 2026

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: TKMS überzeugt Analysten, während der Kapitalmarkt Margen und Umsetzung prüft; der Modern-Value-ETF nimmt drei Titel auf, KKR kauft Logistikimmobilien und Waste Management gibt nach.

TKMS zwischen Analystenoptimismus und Erwartungen des Kapitalmarkts

Die Aktie von TKMS steht laut Börse Express im Spannungsfeld zwischen ambitionierten Kurszielen und einer zurückhaltenden Marktbewertung. Bernstein Research bestätigte die Einstufung mit „Outperform“ und einem Kursziel von 125 Euro, während die Aktie am Vortag bei 84,70 Euro schloss.

Als operativen Rückenwind nennt die Quelle einen Auftrag von TKMS ATLAS UK für das britische Verteidigungsministerium. Die Einheit entwickelt und liefert das Torpedoabwehrsystem „Next Generation Countermeasure“ (NGCM) für U-Boote der Royal Navy. Der Auftrag soll die technologische Position des Unternehmens im maritimen Verteidigungssektor unterstreichen.

Seit Jahresbeginn liegt die Aktie laut Börse Express 28 Prozent im Plus. Gleichzeitig notiert sie deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 108,80 Euro. Großaufträge sorgen demnach nicht mehr automatisch für steigende Kurse, da Anleger zunehmend Belege für eine verlässliche Marge und eine reibungslose Umsetzung der Projekte erwarten.

Eine wichtige Rolle misst die Quelle dem Auftritt des Managements bei der Baader Bank Investment Conference in München bei. TKMS nimmt an der Veranstaltung am morgigen Donnerstag teil. Dort könne das Unternehmen institutionellen Investoren die Umsetzung der jüngsten Verteidigungsprojekte erläutern und bestehende Vorbehalte abbauen.

„Die Richtung stimmt, die Geduld wird gefordert“, lautet das Fazit von Börse Express.

Zusammenfassung: Bernstein Research hält an 125 Euro und der Einstufung „Outperform“ fest. Der britische NGCM-Auftrag stärkt die technologische Position, während der Kapitalmarkt Nachweise für operative Umsetzung und Margen verlangt.

Modern-Value-ETF nimmt Bureau Veritas, Air Liquide und Amazon auf

Beim September-Rebalancing des Frankfurter UCITS-ETF – Modern Value scheiden Computacenter, Recordati und bioMérieux aus. Neu in den Index kommen Bureau Veritas, Air Liquide und Amazon, berichtet e-fundresearch.com in Kooperation mit Shareholder Value Management.

Die 25 Aktien des Index werden jedes Quartal auf Basis des erwarteten Total Shareholder Return neu bewertet. Laut Quelle entscheidet dabei nicht das Bauchgefühl, sondern das Verhältnis zwischen erwartetem Renditepotenzial und aktuellem Preis. Seit dem 30. Juni legte der ETF rund 8 Prozent zu, während der MSCI World im selben Zeitraum auf 0,5 Prozent kam. Beide Angaben beziehen sich auf den Stand vom 18.09.2026. Seit Auflage erreichte der ETF eine Performance von 65 Prozent, ebenfalls Stand 18.09.2026.

BereichWerte
ETF-Entwicklung seit dem 30. Junirund 8 Prozent
MSCI World im selben Zeitraum0,5 Prozent
Performance seit Auflage65 Prozent
Indexgröße25 Aktien

Computacenter verlässt den Index nach einer starken Entwicklung. Das britische IT-Systemhaus profitierte laut Quelle vom Nachfrageschub rund um den Aufbau von KI-Infrastruktur und erreichte den errechneten fairen Wert. Der Verkauf erfolge demnach nicht wegen einer Verschlechterung des Unternehmens, sondern weil andere Titel auf dem aktuellen Kursniveau mehr Potenzial böten.

Bei Recordati begrenzt ein Übernahmeangebot des Großaktionärs das weitere Aufwärtspotenzial. Der Kurs orientiert sich laut e-fundresearch.com am Angebotspreis, weshalb der Titel keinen Platz mehr im Index habe. bioMérieux wiederum sieht sich mit zunehmendem Wettbewerb im Kerngeschäft, stärkeren chinesischen Wettbewerbern und höherem Preisdruck durch Gesundheitssysteme konfrontiert. Der Burggraben sei weiterhin vorhanden, werde aber enger; nach der Kurserholung reiche das verbleibende Potenzial nicht mehr für einen Platz unter den 25 Indexwerten.

Bureau Veritas kontrolliert nach Angaben der Quelle in 140 Ländern Produkte, Anlagen und Schiffe auf die Einhaltung von Vorschriften und Normen. Die Nachfrage werde durch Gesetze und nicht allein durch die Konjunktur bestimmt. Als zusätzlichen Wachstumstreiber nennt der Artikel die Abnahme von Rechenzentren.

Air Liquide wird als Industriegasekonzern mit langfristigen Abnahmeverträgen beschrieben. Das Unternehmen errichtet seine Anlagen direkt beim Kunden und kann gestiegene Energiekosten weitergeben. Den Kaufanlass bildet laut Quelle der Einstieg des aktivistischen Investors Elliott, der die Margen auf das Niveau des größeren Wettbewerbers Linde heben wolle.

Amazon kehrt in den Index zurück. Als zentrale Wettbewerbsvorteile nennt der Beitrag das schwer nachzubauende Logistiknetz und die hohen Wechselkosten im Cloud-Geschäft von AWS. Die Aufnahme beruhe auf einer veränderten relativen Attraktivität, nachdem andere Positionen – insbesondere Computacenter – stark gestiegen seien.

Zusammenfassung: Das Rebalancing folgt einer disziplinierten Bewertung des erwarteten Renditepotenzials. Gewinner werden bei erreichter Bewertung verkauft, während Titel mit relativ attraktiverem Potenzial in den Index aufgenommen werden.

KKR und Mirastar kaufen britisches Logistikportfolio

Mirastar Real Estate Investment Management Limited und KKR & Co. Inc. haben von Ares Real Estate Funds der Ares Management Corporation ein Portfolio von acht britischen Logistikimmobilien erworben. Das berichtet de.marketscreener.com.

Das Portfolio umfasst 2,7 Mio. Quadratfuß. Die Transaktion wurde am 22.09.2026 um 22:53 veröffentlicht. Als beteiligte Gesellschaften nennt die Quelle KKR & Co. Inc. mit dem Börsenkürzel NYSE:KKR sowie die Ares Management Corporation mit dem Börsenkürzel NYSE:ARES.

MerkmalAngabe
Anzahl der Logistikimmobilienacht
Fläche2,7 Mio. Quadratfuß
Veröffentlichung22.09.2026 um 22:53
VerkäuferAres Real Estate Funds der Ares Management Corporation
KäuferMirastar Real Estate Investment Management Limited und KKR & Co. Inc.

Zusammenfassung: Im Mittelpunkt steht der Erwerb eines britischen Logistikportfolios mit acht Immobilien und einer Fläche von 2,7 Mio. Quadratfuß durch Mirastar und KKR.

Waste Management verliert vor Handelsstart 1,94 Prozent

Die Waste-Management-Aktie gab am 22.09.2026 an der NYSE um 1,94 Prozent auf 207,03 Dollar nach. Darüber berichtet ad-hoc-news.de. Der Kurs entwickelte sich damit schwächer als der S&P 500, der am selben Handelstag lediglich 0,001 Prozent auf 7.764,64 Punkte verlor.

Die Aktie bewegte sich während des Handelstags zwischen 206,89 und 210,10 Dollar. Das Handelsvolumen betrug 163.703 Aktien. Der Schlusskurs lag 16,5 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 248,13 Dollar und 6,6 Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 194,11 Dollar.

KennzahlWert
Schlusskurs am 22.09.2026207,03 Dollar
Tagesveränderung-1,94 Prozent
Handelsspanne206,89 bis 210,10 Dollar
Handelsvolumen163.703 Aktien
Abstand zum 52-Wochen-Hoch16,5 Prozent
Abstand zum 52-Wochen-Tief6,6 Prozent
S&P 500-0,001 Prozent auf 7.764,64 Punkte

Für den 23.09.2026 verweist die Quelle auf die vorläufigen US-Einkaufsmanagerindizes für Industrie und Dienstleistungen sowie auf den wöchentlichen Bericht zu den Rohöllagerbeständen. Diese Daten könnten den breit aufgestellten US-Aktienmarkt, die Energiepreise und die Marktstimmung beeinflussen.

Zusammenfassung: Waste Management schloss bei 207,03 Dollar und verlor 1,94 Prozent. Die Aktie lag damit unter ihrer Handelsspanne vom Tageshoch aus betrachtet, während am 23.09.2026 US-PMI-Daten und Rohöllagerbestände als marktbezogene Termine anstanden.

Quellen: