Volkswagen prüft Sparkurs, F-35 erhält Kühlungsupgrade und Märkte bleiben stabil

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: VW verhandelt am 30. September über Beschäftigungszusagen und Sparkurs; Honeywell plant ein F-35-Kühlungsupgrade, Diageo wechselt die Finanzchefin und der Interim-Markt bleibt stabil.

Volkswagen: Management und Arbeitnehmer beraten über Sparkurs und Beschäftigungsgarantie

Bei Volkswagen treffen sich IG Metall, Betriebsrat und Management am 30. September in Hannover zu einem sogenannten Überprüfungsgespräch. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie der Konzern die Zusagen aus dem Zukunftstarifvertrag 2024 weiterhin einhält.

Das Gespräch wurde von den Arbeitnehmervertretern Mitte September erzwungen, nachdem sie eine entsprechende Klausel des Tarifvertrags gezogen hatten. Hintergrund ist die Einschätzung von IG Metall und Betriebsrat, dass der von VW-Chef Blume verschärfte Sparkurs die bisherigen Vereinbarungen gefährden könnte.

Der Zukunftstarifvertrag war im Dezember 2024 nach Warnstreiks und einer einwöchigen Verhandlung vereinbart worden. Er sieht den Abbau von 35.000 Jobs in Deutschland bis 2030 vor. Zusätzlich wurden Bonuszahlungen und Zulagen gekürzt sowie Lohnerhöhungen gestrichen.

Im Gegenzug sagte der VW-Vorstand unter anderem eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2030 zu. Außerdem wurde den Standorten Emden, Zwickau und Hannover eine Auslastung durch feste Fahrzeugmodelle zugesichert.

Nach Angaben von IG Metall und Betriebsrat haben Äußerungen des Vorstands erhebliche Zweifel daran ausgelöst, ob Volkswagen an diesen Zusagen uneingeschränkt festhalten will. Volkswagen hatte das Gesprächsgesuch begrüßt und erklärt, es sei notwendig, um sich den zusätzlichen Herausforderungen der Branche zu stellen.

„Vorstand und Aufsichtsrat sind übereinstimmend der Überzeugung, dass die Ende 2024 vereinbarten Maßnahmen nicht ausreichen, um die gemeinsam vereinbarte operative Umsatzrendite von neun Prozent zu erwirtschaften“, hieß es laut NDR.de Mitte September.

Marken-Personalvorstand Arne Meiswinkel wies den Vorwurf, bestehende Vereinbarungen zu verletzen, in einem internen Interview als „schlichtweg falsch“ zurück. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund bundesweiter Proteste für den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie statt. Nach Angaben von NDR.de demonstrierten am Montag Zehntausende, unter anderem in Wolfsburg.

Auch die wirtschaftliche Lage des Konzerns erhöht den Druck. Volkswagen erwartet für das Jahr 2026 nur noch einen Mini-Gewinn und senkte die Prognose für die Umsatzrendite auf ein Prozent. Zuvor hatte die Erwartung bei 4,0 bis 5,5 Prozent gelegen.

Termin

30. September

Ort

Hannover

Beschäftigungsabbau

35.000 Jobs in Deutschland bis 2030

Beschäftigungsgarantie

Bis Ende 2030

Prognose Umsatzrendite 2026

Ein Prozent

Bisherige Erwartung

4,0 bis 5,5 Prozent

Zusammenfassung: Das Gespräch in Hannover soll klären, ob Volkswagen die im Zukunftstarifvertrag 2024 vereinbarten Beschäftigungs- und Standortzusagen trotz des verschärften Sparkurses einhält. Quelle: NDR.de.

F-35: Honeywell schlägt leistungsfähigeres Wärmemanagement vor

Honeywell Aerospace hat ein Upgrade des Power and Thermal Management Systems der Lockheed Martin F-35 vorgeschlagen. Das System mit der Bezeichnung P40 soll die Kühlleistung des Kampfjets um 25 Prozent steigern, ohne dass Änderungen am Flugzeug erforderlich sind.

Die F-35 soll mit dem Block-4-Upgrade, dessen Einführung derzeit für 2031 vorgesehen ist, zusätzliche Fähigkeiten erhalten. Dazu gehören neue Möglichkeiten für die elektronische Kampfführung und für mehr Waffen sowie verbesserte Sensoren zur Zielerkennung.

Bereits heute benötigt die F-35 mehr Strom und Kühlung, als in den ursprünglichen Spezifikationen gefordert wurde. Das US-Verteidigungsministerium beauftragte deshalb im September 2024 den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney mit einem Upgrade des F135-Triebwerks.

Das Power and Thermal Management System spielt bei allen drei Varianten der F-35 eine zentrale Rolle. Es führt unter anderem die von den elektronischen Systemen erzeugte Hitze ab. Die Kühlung ist laut Flug Revue wichtig, um die Infrarot-Signatur des Stealth-Fighters möglichst gering zu halten.

Zur Kühlung von Elektronik und Systemen wird im Wesentlichen Zapfluft aus dem Triebwerk verwendet, die durch Wärmetauscher geführt wird. Das PTMS übernimmt darüber hinaus Aufgaben bei der Klimatisierung des Cockpits, beim Triebwerksstart und bei der Bereitstellung von Leistung im Notfall.

Honeywell will die Kühlleistung mit Software-Updates und gezielten Verbesserungen der Flüssigkühlung von derzeit rund 32 kW auf 40 kW erhöhen. Das P40-Upgrade soll gemeinsam mit dem Engine Core Upgrade des Triebwerks während geplanter Wartungsmaßnahmen integriert werden können.

Nach der Auswertung von fast einer Million Flugstunden der Flotte habe Honeywell die Ursachen für nicht zurücksetzbare Abschaltungen während des Fluges ermittelt, die auf das PTMS zurückzuführen sind. Korrekturmaßnahmen im P40 sollen das Auftreten solcher Vorfälle voraussichtlich um etwa 30 Prozent senken.

„Die Betreiber benötigen zusätzliche Kühlleistung und eine verbesserte Einsatzbereitschaft innerhalb eines zeitkritischen Zeitrahmens“, wird Matt Milas, Präsident des Geschäftsbereichs Verteidigung und Raumfahrt bei Honeywell Aerospace, von Flug Revue zitiert.

Das Upgrade soll zwischen 2029 und 2030 verfügbar sein. Honeywell bezeichnet die Lösung als risikoarm und verweist darauf, dass sie auf der bereits weltweit eingesetzten PTMS-Architektur aufbaut.

Parallel arbeitet Collins Aerospace an einer Alternative. Das Enhanced Power and Cooling System soll mindestens die doppelte Kühlleistung wie bisher liefern, also 60 kW. Bei Labortests wurden laut Flug Revue sogar 80 kW erreicht. Eine Entscheidung des US-Verteidigungsministeriums und von Lockheed Martin über das weitere Vorgehen liegt jedoch noch nicht vor.

Aktuelle Kühlleistung

rund 32 kW

Kühlleistung P40

40 kW

Steigerung

25 Prozent

Erwartete Verringerung von Vorfällen

etwa 30 Prozent

Verfügbarkeit P40

zwischen 2029 und 2030

Alternative EPACS

60 kW, bei Labortests 80 kW

Zusammenfassung: Honeywell will die Kühlleistung der F-35 mit dem P40-Upgrade von derzeit rund 32 kW auf 40 kW erhöhen. Eine Entscheidung über das Upgrade des PTMS ist noch nicht gefallen. Quelle: Flug Revue.

Diageo plant weiteren Wechsel im Top-Management

Beim Spirituosenkonzern Diageo stehen erneut Veränderungen in der obersten Führungsriege an. Im kommenden Jahr soll eine neue Finanzchefin die Aufgabe übernehmen.

Die designierte Finanzchefin bringt laut Lebensmittel Zeitung Erfahrung aus verschiedenen Branchen mit. Weitere Einzelheiten zu ihrer bisherigen Laufbahn oder zum genauen Zeitpunkt des Wechsels enthält der zugängliche Inhalt nicht.

Zusammenfassung: Diageo bereitet einen weiteren Personalwechsel im Top-Management vor. Im kommenden Jahr soll eine neue Finanzchefin mit branchenübergreifender Erfahrung antreten. Quelle: Lebensmittel Zeitung.

Interim-Management-Markt laut DDIM-Blitzumfrage stabil

Der Interim-Management-Markt zeigt sich nach einer Blitzumfrage der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. stabil. Die Ergebnisse liefern laut der am 23.09.2026 veröffentlichten Meldung positive Signale für die Branche.

Die DDIM bezeichnet sich als führende Branchenvertretung für professionelles Interim Management in Deutschland. Zu ihren Aufgaben gehören die Wahrung der wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder, die Förderung des Interim Managements, die Definition von Berufsstandards und die Unterstützung des Wissenstransfers.

Der Verband engagiert sich außerdem für Qualitätssicherung und die öffentliche Anerkennung der Branche. Als international vernetzte Stimme informiert die DDIM Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit über Interim Management und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder unabhängig und überparteilich.

Die Meldung verweist auf eine DDIM-Marktstudie 2026, nach der sich Interim Management in einem anspruchsvollen Marktumfeld behauptet. In den Schlagworten zur Veröffentlichung werden unter anderem Befragte, ifo, Median, Geschäftsklimaindex, Tagessätze, Rückgang und Kleinstunternehmen genannt.

Konkrete Ergebnisse der Blitzumfrage, etwa einzelne Prozentwerte oder konkrete Entwicklungen bei Tagessätzen und Geschäftsklimaindex, sind im zugänglichen Inhalt nicht enthalten. Die Veröffentlichung ordnet den Markt jedoch insgesamt als stabil ein.

Zusammenfassung: Eine DDIM-Blitzumfrage sendet positive Signale und beschreibt den Interim-Management-Markt als stabil. Die vollständigen Einzelwerte der Erhebung sind im vorliegenden Inhalt nicht ausgewiesen. Quelle: PresseBox, Veröffentlichung der DDIM – Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V., 23.09.2026.

Fullerton Fund Management erhöht Schlagzahl in Deutschland

Der zugängliche Inhalt zur Meldung „Fullerton Fund Management erhöht Schlagzahl in Deutschland“ besteht ausschließlich aus Hinweisen zur Aktivierung von JavaScript sowie aus Informationen zu Werbung, Cookies und kostenpflichtigen Zugangsmodellen.

Konkrete Angaben zu den Aktivitäten von Fullerton Fund Management in Deutschland, zu Personalien, Produkten oder dem Umfang der angekündigten Expansion sind in den vorliegenden Quelldaten nicht enthalten.

Zusammenfassung: Die Überschrift kündigt eine Verstärkung der Aktivitäten von Fullerton Fund Management in Deutschland an; belastbare inhaltliche Details sind im zugänglichen Beitrag nicht enthalten. Quelle: Institutional Money.

Quellen: