Was tun, wenn die Leistung nicht stimmt? - Umgang mit Low Performern

Autor: Maximilian Weipprecht

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Kategorie: Führung & Leadership

Zusammenfassung: Der Artikel behandelt den Umgang mit Low Performern in Unternehmen, beschreibt deren Merkmale und Ursachen für Leistungsschwächen sowie Methoden zur Früherkennung und Maßnahmen zur Leistungssteigerung. Führungskräfte erhalten praxisnahe Tipps zu Gesprächen und Feedback, um die Motivation und Produktivität ihrer Mitarbeiter zu verbessern.

Unternehmen wünschen sich hochmotivierte, leistungsstarke und produktive Mitarbeiter. Doch was passiert, wenn die Leistung eines Mitarbeiters nicht den Erwartungen entspricht? Der Umgang mit sogenannten Low Performern stellt viele Führungskräfte vor große Herausforderungen. Low Performer sind Mitarbeiter, deren Leistung konstant unter den Erwartungen und Durchschnittsleistungswerten liegt. Sie können verhaltens- oder personenbedingt schlechtere Leistungen erbringen.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Low Performer frühzeitig erkennen, welche Maßnahmen Sie ergreifen können und wie Sie durch gezielte Gespräche und Feedback die Leistung Ihrer Mitarbeiter verbessern. Dabei stützen wir uns auf bewährte Methoden und aktuelle Studien, um Ihnen praxisnahe Tipps zu geben.

Was ist ein Low Performer?

Der Begriff Low Performer stammt aus dem Englischen und bedeutet "Wenig-Leister" oder "Minder-Leister". Es gibt keine arbeitsrechtlich eindeutige Definition, doch im Allgemeinen versteht man darunter Mitarbeiter, die ihre persönliche Leistungsfähigkeit nicht voll ausschöpfen und dadurch unter der durchschnittlichen Leistung vergleichbarer Arbeitnehmer bleiben.

Low Performance kann in drei Kategorien unterteilt werden:

Das Pendant zum Low Performer ist der High Performer, der überdurchschnittliche Leistungen erbringt. Minderleister sind Personen, die dauerhaft unterhalb ihrer körperlichen oder psychischen Leistungsfähigkeit bleiben.

Wichtig ist, zwischen verhaltensbedingter und personenbedingter Minderleistung zu unterscheiden. Verhaltensbedingte Minderleistung ist auf fehlenden Willen und Leistungsbereitschaft zurückzuführen. Personenbedingte Minderleistung hingegen resultiert aus nicht steuerbaren Umständen wie Krankheit.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat im Urteil 2 AZR 667/02 vom 11. Dezember 2002 entschieden, dass quantitative oder qualitative Minderleistungen über mindestens 12 Monate hinweg zu vergleichen und zu erfassen sind. Der Schwellenwert für personenbedingt quantitative Minderleistungen liegt bei 25 Prozent unterhalb der Normalleistung.

Ursachen für Leistungsschwächen

Leistungsschwächen bei Mitarbeitern können viele Ursachen haben. Es ist wichtig, diese zu erkennen und zu verstehen, um geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Die Gründe für Low Performance lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen: fehlende Leistungsbereitschaft und fehlende Leistungsfähigkeit.

Fehlende Leistungsbereitschaft bedeutet, dass der Mitarbeiter zwar in der Lage ist, die geforderte Leistung zu erbringen, dies aber aus verschiedenen Gründen nicht tut. Diese Gründe können sein:

Fehlende Leistungsfähigkeit bedeutet, dass der Mitarbeiter die geforderte Leistung aufgrund bestimmter Umstände nicht erbringen kann. Diese Umstände können sein:

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Arbeitsumfeld. Ein schlechtes Arbeitsklima, unzureichende Ressourcen oder mangelnde Unterstützung durch Vorgesetzte können ebenfalls zu Leistungsschwächen führen. Laut einer Studie des Gallup-Instituts aus dem Jahr 2020 gaben 70% der befragten Arbeitnehmer an, dass sie sich durch mangelnde Unterstützung und Wertschätzung weniger engagiert fühlen.

Es ist entscheidend, die genauen Ursachen für die Leistungsschwäche zu identifizieren, um gezielte Maßnahmen ergreifen zu können. Dies kann durch regelmäßige Gespräche, Feedback und eine offene Kommunikation erreicht werden.

Pro und Contra im Umgang mit Low Performern

Argument Pro Contra
Früherkennung von Leistungsschwächen Ermöglicht rechtzeitiges Eingreifen und Unterstützung Kann als Misstrauensvotum empfunden werden
Regelmäßige Leistungsbeurteilungen Bieten eine objektive Bewertungsgrundlage Können zu zusätzlichem Druck und Stress führen
Leistungsverbesserungspläne (PIP) Klare Ziele und Struktur für Verbesserungen Können als ultima ratio und Bedrohung gesehen werden
Gespräche zur Leistungssteigerung Fördern offene Kommunikation und Problemlösungen Können konfrontativ und demotivierend wirken
Stärkenorientierte Führung Motiviert durch Fokus auf positive Aspekte Übersehen von notwendigen Schwächenkorrekturen
Konfliktlösung und Einwände managen Schafft ein positives Arbeitsklima Kann zeitintensiv und konfliktbelastet sein

Früherkennung von Leistungsschwächen

Die Früherkennung von Leistungsschwächen ist entscheidend, um rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. Je früher Probleme erkannt werden, desto schneller kann man intervenieren und die Leistung des Mitarbeiters verbessern. Hier sind einige Anzeichen und Methoden, um Leistungsschwächen frühzeitig zu erkennen:

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Beobachtung von gesundheitlichen Problemen und Substanzkonsum. Zwischen 5% und 20% der erwerbstätigen Bevölkerung Europas haben schwerwiegende Probleme aufgrund ihres Alkoholkonsums. Probleme im Zusammenhang mit Substanzkonsum sind besonders relevant in sicherheitskritischen Branchen wie Bau, Landwirtschaft, Verkehr, Energie, IKT und Finanzdienstleistungen. Diese Probleme können die Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen und sollten daher nicht ignoriert werden.

Ein strukturiertes Vorgehen bei der Früherkennung kann durch den Einsatz von Leistungsverbesserungsplänen (PIP) unterstützt werden. Ein PIP gibt dem Mitarbeiter klare Ziele vor, die er erreichen muss, um eine Entlassung, Degradierung oder Versetzung zu vermeiden. Die Frist für die Erreichung der Ziele beträgt normalerweise 30, 60 oder 90 Tage. Beispiele für PIPs umfassen die Verbesserung des Kundendienstes, der Arbeitsqualität, der Produktivität und des Verhaltens.

Durch die Kombination dieser Methoden und die Schaffung eines offenen Kommunikationsklimas können Sie Leistungsschwächen frühzeitig erkennen und gezielt darauf reagieren.

Gespräche zur Leistungssteigerung

Gespräche zur Leistungssteigerung sind ein essenzielles Instrument, um die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens zu erhalten. Führungskräfte sollten diese Gespräche strategisch nutzen, um die Motivation und Leistung ihrer Mitarbeiter zu verbessern. Hier sind einige wichtige Aspekte, die Sie beachten sollten:

Mitarbeitergespräche können anlassbezogen oder institutionalisiert sein. Anlassbezogene Gespräche finden statt, wenn akute Probleme auftreten, während institutionalisierte Gespräche regelmäßig und geplant sind. Beide Formen haben ihre Berechtigung und sollten gezielt eingesetzt werden.

Die Vorbereitung auf Mitarbeitergespräche ist entscheidend für deren Erfolg. Überlegen Sie im Vorfeld, welche Punkte Sie ansprechen möchten und welche Ziele Sie erreichen wollen. Eine gute Vorbereitung zeigt dem Mitarbeiter, dass Sie das Gespräch ernst nehmen und an einer Lösung interessiert sind.

Ein weiteres wichtiges Instrument ist das Coaching am Arbeitsplatz. Coaching kann in verschiedenen Formen stattfinden, wie Mitarbeiter-Coaching, Peer-Coaching oder externes Coaching. Es hilft, die Fähigkeiten und das Potenzial der Mitarbeiter zu entwickeln und ihre Leistung zu steigern.

Ein Performance Improvement Plan (PIP) ist ein strukturiertes Mittel zur Leistungsverbesserung. Ein PIP gibt dem Mitarbeiter klare Ziele vor, die er innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreichen muss. Dies schafft eine klare Struktur und ermöglicht eine gezielte Leistungssteigerung.

Durch gezielte Gespräche und Maßnahmen können Sie die Leistung Ihrer Mitarbeiter nachhaltig verbessern und somit zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen.

Zielvereinbarungen und ihre Bedeutung

Zielvereinbarungen sind ein zentrales Führungsinstrument zur Steuerung und Messung der Arbeitsleistung von Mitarbeitern. Sie helfen dabei, klare Erwartungen zu formulieren und die Leistung transparent zu bewerten. Eine gut durchdachte Zielvereinbarung kann die Motivation und Produktivität der Mitarbeiter erheblich steigern.

Die korrekte Formulierung der Ziele ist entscheidend für die Wirksamkeit von Zielvereinbarungen. Ziele sollten nach den SMART-Kriterien formuliert werden:

Zielvereinbarungen sind besonders relevant für die Beurteilung von Schlechtleistung und die Gewährung leistungsabhängiger Vergütungen. Sie bieten eine objektive Grundlage, um die Leistung eines Mitarbeiters zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Führungskräfte sollten bei der Formulierung und Umsetzung von Zielvereinbarungen sorgfältig vorgehen, um rechtliche und finanzielle Risiken zu minimieren. Eine klare und präzise Zielvereinbarung schafft nicht nur Transparenz, sondern fördert auch das Vertrauen und die Motivation der Mitarbeiter.

Durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Ziele können Sie sicherstellen, dass diese stets relevant und erreichbar bleiben. Dies trägt zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistung und zur Erreichung der Unternehmensziele bei.

Motivationsfaktoren erkennen und nutzen

Die Motivation der Mitarbeiter ist entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Motivierte Mitarbeiter sind produktiver, innovativer und tragen zu einer positiven Arbeitsatmosphäre bei. Studien zeigen, dass 59% der weltweit befragten Mitarbeiter:innen nicht motiviert sind (Peakon, 2020). In Deutschland verursachen demotivierte Mitarbeiter wirtschaftliche Gesamtkosten von bis zu 118,4 Milliarden Euro jährlich (Gallup).

Um die Motivation der Mitarbeiter zu steigern, sollten Führungskräfte verschiedene Motivationsfaktoren erkennen und gezielt nutzen. Hier sind einige wichtige Faktoren und Maßnahmen:

Ein nützliches Modell zur Erklärung der Mitarbeitermotivation ist die Maslowsche Bedürfnispyramide. Sie beschreibt die verschiedenen Bedürfnisse, die Menschen motivieren, und teilt diese in fünf Ebenen ein: physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse, Wertschätzungsbedürfnisse und Selbstverwirklichung. Führungskräfte sollten versuchen, diese Bedürfnisse zu erfüllen, um die Motivation der Mitarbeiter zu steigern.

Hohe Arbeitsmotivation korreliert mit Profitabilität, Produktivität, niedriger Fluktuation, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung (Harter, Schmidt & Hayes, 2002). Motivierte Mitarbeiter tragen zudem zu einer positiven Arbeitsatmosphäre bei und fördern Innovationen (Hakanen, Perhoniemi & Toppinen-Tanner, 2008).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die gezielte Nutzung von Motivationsfaktoren die Leistung und Zufriedenheit der Mitarbeiter erheblich steigern kann. Führungskräfte sollten regelmäßig überprüfen, welche Faktoren für ihre Mitarbeiter besonders wichtig sind, und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Feedback richtig geben

Feedback ist ein essenzielles Werkzeug zur Leistungssteigerung und Mitarbeiterentwicklung. Richtig gegebenes Feedback kann die Motivation und Produktivität erheblich steigern. Hier sind einige bewährte Methoden, um Feedback effektiv zu gestalten:

Ein bewährtes Modell für effektives Feedback ist die Feedback-Sandwich-Methode. Diese Methode strukturiert das Feedback in drei Teile:

  1. Positives Feedback: Beginnen Sie mit einem positiven Aspekt, um eine angenehme Gesprächsatmosphäre zu schaffen.
  2. Konstruktive Kritik: Gehen Sie auf die Bereiche ein, die verbessert werden müssen, und geben Sie konkrete Beispiele.
  3. Ermutigung: Schließen Sie das Gespräch mit einer positiven Note ab und ermutigen Sie den Mitarbeiter, weiter an sich zu arbeiten.

Ein weiteres nützliches Modell ist das STAR-Modell (Situation, Task, Action, Result). Dieses Modell hilft, Feedback strukturiert und klar zu formulieren:

Durch die Anwendung dieser Methoden und Modelle können Sie sicherstellen, dass Ihr Feedback konstruktiv, klar und motivierend ist. Dies trägt zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistung und zur Entwicklung Ihrer Mitarbeiter bei.

Stärkenorientierte Führung

Stärkenorientierte Führung ist ein Ansatz, der sich auf die Stärken der Mitarbeitenden konzentriert, um deren Potenzial voll auszuschöpfen. Anstatt Schwächen zu korrigieren, liegt der Fokus darauf, die vorhandenen Stärken zu erkennen und zu fördern. Dies kann die Motivation und Leistung der Mitarbeitenden erheblich steigern.

Hier sind einige zentrale Elemente der stärkenorientierten Führung:

Ein weiterer wichtiger Aspekt der stärkenorientierten Führung ist die Verdeutlichung des Sinns einer guten Leistung. Zeigen Sie den Mitarbeitenden den Zusammenhang ihrer Aufgabenstellung und den Mehrwert für das Team. Erklären Sie die Konsequenzen guter und schlechter Ausführung, um die Bedeutung ihrer Arbeit zu verdeutlichen.

Die Stärkung der Resilienz ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil. Stellen Sie ressourcenorientierte Fragen, um die Stärken der Mitarbeitenden zu aktivieren und ihnen zu helfen, Rückschläge zu überwinden.

Durch stärkenorientierte Führung können Sie nicht nur die Leistung Ihrer Mitarbeitenden steigern, sondern auch deren Zufriedenheit und Engagement erhöhen. Dies trägt langfristig zum Erfolg Ihres Unternehmens bei.

Konfliktlösung und Einwände managen

Konflikte im Team sind unvermeidlich, da unterschiedliche Charaktere, Wertvorstellungen und Arbeitsstile aufeinandertreffen. Eine wichtige Führungsaufgabe ist es, diese Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu lösen. Laut Friedrich Glasl (1994) handelt es sich um einen Konflikt, wenn beide Parteien das Gefühl haben, dass ihre Interessen unvereinbar sind und sich gegenseitig behindern.

Konflikte verlaufen typischerweise in Phasen, bekannt ist das Modell der 9 Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl. Diese Stufen reichen von der Verhärtung über Debatten und Taten bis hin zur gemeinsamen Zerstörung. Führungskräfte sollten die Eskalationsstufen kennen, um frühzeitig intervenieren zu können.

Eric Lippmann (2013) sieht auch positive Seiten von Konflikten und empfiehlt, die Funktion eines Konflikts zu analysieren. Konflikte können Wachstum und Innovation fördern, wenn sie konstruktiv gelöst werden. Methoden zur Konfliktlösung im Team umfassen:

Die Hauptgründe für Konflikte am Arbeitsplatz laut CPP-Studie Global Human Capital Report (2008) sind:

Eine Studie des Hernstein-Instituts zeigt, dass Arbeitskräfte im Durchschnitt etwa 15% ihrer Arbeitszeit mit Konflikten verbringen, Führungskräfte sogar 30-50%. Laut einer KPMG-Studie von 2009 entstehen in Betrieben mit bis zu 100 Mitarbeitern jährliche Kosten für Konflikte von 100.000 bis 500.000 Euro. Der volkswirtschaftliche Schaden durch Konflikte in Deutschland wird auf etwa 50 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.

Ein weiterer Aspekt der Konfliktlösung ist das Management von Einwänden. Einwände sind oft ein Zeichen dafür, dass Mitarbeiter Bedenken oder andere Perspektiven haben. Hier sind einige Strategien, um Einwände effektiv zu managen:

Durch die Anwendung dieser Methoden können Sie Konflikte und Einwände effektiv managen und ein positives Arbeitsklima fördern. Dies trägt zur Zufriedenheit und Produktivität Ihrer Mitarbeiter bei.

Weiterbildung und Coaching

Weiterbildung und Coaching sind essenzielle Instrumente, um die Leistung und Entwicklung von Mitarbeitern zu fördern. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu erlernen, sondern auch bestehende Kompetenzen zu vertiefen und zu erweitern. Hier sind einige wichtige Aspekte, die Sie bei der Implementierung von Weiterbildungs- und Coaching-Maßnahmen beachten sollten:

Durch gezielte Weiterbildung und Coaching können Sie die Fähigkeiten und das Wissen Ihrer Mitarbeiter kontinuierlich verbessern und somit zur langfristigen Entwicklung und zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen.

Fazit

Der Umgang mit Low Performern ist eine komplexe und vielschichtige Aufgabe, die eine sorgfältige und strategische Herangehensweise erfordert. Führungskräfte müssen in der Lage sein, Leistungsschwächen frühzeitig zu erkennen, die Ursachen zu analysieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Durch regelmäßige Gespräche, klare Zielvereinbarungen und konstruktives Feedback können Sie die Leistung Ihrer Mitarbeiter nachhaltig verbessern.

Ein wichtiger Aspekt ist die stärkenorientierte Führung, die sich auf die individuellen Stärken der Mitarbeiter konzentriert und diese gezielt fördert. Dies trägt nicht nur zur Leistungssteigerung bei, sondern erhöht auch die Zufriedenheit und das Engagement der Mitarbeiter. Konflikte und Einwände sollten proaktiv gemanagt werden, um ein positives Arbeitsklima zu fördern und die Produktivität zu erhalten.

Weiterbildung und Coaching spielen eine entscheidende Rolle bei der kontinuierlichen Entwicklung der Mitarbeiter. Individuelle Entwicklungspläne, regelmäßige Schulungen und externe Coaches können dabei helfen, die Fähigkeiten und das Wissen der Mitarbeiter zu erweitern. Zusätzliche Ressourcen wie Blogs, Newsletter, Videos und Podcasts bieten wertvolle Unterstützung und Inspiration.

Ein umfassendes Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen und präventiver Instrumente ist ebenfalls unerlässlich. Literatur wie das Buch "Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeitern" von Dr. Wolf Hunold und Dr. Frank Wetzling bietet tiefgehende Einblicke und praktische Tipps für den Umgang mit Low Performern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein strukturierter und ganzheitlicher Ansatz zur Leistungssteigerung und Mitarbeiterentwicklung nicht nur die individuelle Leistung verbessert, sondern auch zum langfristigen Erfolg des Unternehmens beiträgt. Durch gezielte Maßnahmen und eine positive Führungskultur können Sie das Potenzial Ihrer Mitarbeiter voll ausschöpfen und ein produktives Arbeitsumfeld schaffen.

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