Wirtschaft im Fokus: AfD-Risiken, US-Zinssorgen und Nvidias KI-Boom

Autor: Provimedia GmbH

Veröffentlicht:

Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: Das IWH warnt vor Wachstumseinbußen durch eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt; US-Inflation belastet Börsen, während Nvidia Rekordzahlen meldet.

AfD-Warnung für Sachsen-Anhalt: IWH sieht Risiken für das Wirtschaftswachstum

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt. IWH-Chef Reint Gropp erwartet, dass das Wirtschaftswachstum des Landes um ein halbes bis ein Prozent pro Jahr sinken könnte.

Als wesentlichen Grund nennt Gropp die fremdenfeindliche Rhetorik der Partei. Unternehmen könnten dadurch bei Investitionen und bei der Gewinnung von Arbeitskräften zurückhaltender werden. Gropp forscht in Halle, lehrt an der Universität in Magdeburg und gilt als einer der fünf großen Wirtschaftsinstitute in Deutschland zugehörig.

Der Ökonom ist laut SZ.de für unbequeme Einschätzungen bekannt. Unter anderem habe er sich strikt gegen die Fördermilliarden für den Chipkonzern Intel ausgesprochen. Kurz vor der Landtagswahl kritisiert er nun insbesondere die wirtschaftspolitischen Risiken einer AfD-Regierung.

„Die Menschen hier wollen zurück in eine Welt, die es nie gab“, sagt Reint Gropp laut SZ.de.

Zusammenfassung: Quelle: SZ.de. Das IWH warnt vor einem Rückgang des Wirtschaftswachstums in Sachsen-Anhalt um ein halbes bis ein Prozent pro Jahr, insbesondere wegen der fremdenfeindlichen Rhetorik der AfD.

US-Aktien unter Druck: Inflationsdaten verstärken Zinssorgen

Die Wall Street ist laut ntv.de durch neue Inflationsdaten und die erwarteten Quartalszahlen von Nvidia ausgebremst worden. Der Dow Jones verlor 0,2 Prozent auf 53.464 Punkte, während der Nasdaq kaum verändert bei 26.130 Zählern schloss. Der S&P 500 bewegte sich ebenfalls wenig und beendete den Handel bei 7676 Punkten.

Nach Angaben des US-Handelsministeriums stieg die jährliche Inflationsrate in den USA im Juli auf 3,7 Prozent und lag damit leicht über den Erwartungen. Gleichzeitig wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal um 1,5 Prozent. Die Daten nährten Spekulationen über den weiteren Zinskurs der US-Notenbank.

Die Anleger richten ihren Blick nun auf die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh beim Notenbanker-Treffen in Jackson Hole am Freitag. Ellen Zentner, Chefvolkswirtin bei Morgan Stanley Wealth Management, erklärte laut ntv.de, die aktuellen Zahlen reichten nicht aus, um die Ausgangslage für die Zinssitzung im September zu verändern. Sollten weitere Daten in dieselbe Richtung weisen, könnte die Fed jedoch stärker unter Druck geraten, ihre abwartende Haltung aufzugeben.

Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September liegt laut dem FedWatch-Tool der CME bei 38,1 Prozent. Bei den Einzelwerten standen Nvidia, Meta, Intuit und J.M. Smucker im Mittelpunkt.

Wert beziehungsweise KennzahlAngabe
Dow Jones0,2 Prozent Verlust auf 53.464 Punkte
NasdaqKaum verändert bei 26.130 Zählern
S&P 500Handelsschluss bei 7676 Punkten
Inflationsrate USA im Juli3,7 Prozent
Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal1,5 Prozent
Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September38,1 Prozent

Zusammenfassung: Quelle: ntv.de. Höher als erwartete Inflationsdaten haben die US-Börsen belastet und die Diskussion über den künftigen Kurs der Fed verstärkt.

Nvidia übertrifft Erwartungen mit Rekordquartal

Nvidia hat laut ntv.de dank der anhaltend hohen Nachfrage nach Hardware für Künstliche Intelligenz seinen Umsatz im abgelaufenen Quartal mehr als verdoppelt. Die Erlöse stiegen auf 96,22 Milliarden Dollar und lagen damit rund vier Milliarden Dollar über den Erwartungen der Analysten.

Der bereinigte Gewinn belief sich auf 2,22 Dollar je Aktie und übertraf ebenfalls die Prognosen. Für das laufende dritte Quartal stellte Nvidia rund 108 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht. Die Analystenschätzungen hatten bei 104,19 Milliarden Dollar gelegen.

Die Aktie reagierte zunächst mit Kursverlusten, drehte nach den optimistischen Umsatzprognosen im nachbörslichen Handel jedoch ins Plus. Sie legte dort um mehr als vier Prozent zu. Die Zahlen des Chipkonzerns gelten als Barometer für den gesamten KI-Markt.

Nvidia kündigte außerdem den Ausbau der Partnerschaft mit der Cloud-Sparte von Amazon an. In den Jahren 2027 und 2028 sollen zwei Millionen zusätzliche Grafikprozessoren in der weltweiten Infrastruktur von Amazon Web Services eingesetzt werden, sagte Nvidia-Finanzchefin Colette Kress.

Für das Geschäftsjahr 2028 rechnet der Konzern mit einem Umsatzwachstum von etwa 70 Prozent. Für das dritte Quartal erwartet Nvidia eine bereinigte Bruttomarge von 74 Prozent. Analysten hatten in diesem Punkt etwas mehr erwartet.

Der Ausblick des Unternehmens geht davon aus, dass es keine Verkäufe von Rechenzentrums-Chips nach China geben wird. Das Geschäft in China ist wegen der US-Exportbeschränkungen mit großer Unsicherheit verbunden.

Gleichzeitig wächst der Wettbewerbsdruck. Microsoft und Meta dürften in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 730 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren. Ein zunehmender Teil dieser Ausgaben fließt jedoch in eigene Chips, um die Abhängigkeit von den teuren Nvidia-Prozessoren zu verringern. Auch Intel und AMD drängen verstärkt in den Markt.

„Rechenleistung ist das neue Öl“, betonte Stephan Kemper, Chefinvestor der Vermögensverwaltung der Bank BNP Paribas.

Nvidia will gemeinsam mit Finanzinvestoren mehr als 500 Milliarden Dollar für den Bau weiterer Rechenzentren mobilisieren. Außerdem verhandelt der Konzern laut einem Medienbericht mit OpenAI über eine rund 250 Milliarden Dollar schwere Bürgschaft, die OpenAI die Anmietung eines großen Rechenzentrums ermöglichen soll.

Während Nvidia-Chips vor allem für das Training von KI-Modellen optimiert sind, eignen sich klassische Zentralprozessoren besser für den täglichen Betrieb von KI-Software und den Einsatz sogenannter KI-Agenten. AMD und Intel beherrschen diesen Markt. Zugleich entwickeln Amazon, Google und OpenAI eigene Chips. Nvidia reagiert darauf mit der Entwicklung von CPUs und sicherte sich dafür Technologien und Fachkräfte des Chip-Entwicklers Groq.

KennzahlAngabe
Umsatz im abgelaufenen Quartal96,22 Milliarden Dollar
Bereinigter Gewinn je Aktie2,22 Dollar
Umsatzprognose für das dritte QuartalRund 108 Milliarden Dollar
Analystenschätzung für das dritte Quartal104,19 Milliarden Dollar
Erwartetes Umsatzwachstum für das Geschäftsjahr 2028Etwa 70 Prozent
Erwartete bereinigte Bruttomarge im dritten Quartal74 Prozent
Zusätzliche Grafikprozessoren für Amazon Web ServicesZwei Millionen

Zusammenfassung: Quelle: ntv.de, ino/rts. Nvidia übertraf die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn, stellte eine höhere Umsatzprognose in Aussicht und baut zugleich Partnerschaften sowie die eigene CPU-Entwicklung aus.

„Wirtschaft vor acht“ berichtet über aktuelle Wirtschaftsthemen

Die tagesschau.de weist auf die Ausgabe „Wirtschaft vor acht“ vom 26.08.2026 hin. Der Beitrag ist als Video aus dem Wirtschaftsressort der Tagesschau veröffentlicht.

In der Quelle sind im vorliegenden Datensatz keine weiteren auswertbaren Angaben zu den konkreten Inhalten des Videos enthalten. Deshalb lassen sich daraus keine zusätzlichen wirtschaftlichen Entwicklungen oder Kennzahlen berichten.

Zusammenfassung: Quelle: tagesschau.de. Verfügbar ist der Hinweis auf die Ausgabe „Wirtschaft vor acht“ vom 26.08.2026; weitergehende nutzbare Fakten enthält der übermittelte Inhalt nicht.

WLD will in Mecklenburg-Vorpommern mit Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur punkten

Die Kleinpartei „Wir Leben Demokratie“, kurz WLD, will im September erstmals in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern einziehen. Nach Darstellung des NDR sieht sich die Partei als Brückenbauer der bürgerlichen Mitte und konzentriert ihren Wahlkampf auf Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur.

Parteivorsitzender Marco Rexin beschreibt das Wahlkampfmotto mit den Worten „Nicht nur schnacken, sondern machen“. Die drei Schwerpunkte Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur bedingen sich nach seiner Einschätzung gegenseitig.

WLD entstand Anfang dieses Jahres aus einer Wählervereinigung im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Rexin war dort als Kommunalpolitiker aktiv und zuvor in seiner Heimatstadt Plau am See tätig.

Ein zentrales Anliegen ist die regionale Wirtschaft. Rexin sagt laut NDR, Mecklenburg-Vorpommern habe sich von anderen Ländern und Strukturen abhängig gemacht. Unternehmen und Produktionsstätten sollten im Land gehalten werden, um die heimische Wirtschaft zu stärken.

Als Beispiel nennt Rexin die Getreidemühle in Jarmen im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Sie wurde 2020 als letzte große Getreidemühle im Land geschlossen. Die damalige WLD-Wählervereinigung habe versucht, den Standort zu erhalten, sei damit aber erfolglos geblieben.

In der Bildungspolitik will WLD kleine Dorfschulen bewahren, statt sie zu größeren Schulkomplexen zusammenzuführen. Beim Lehrermangel müsse das Unterrichten auf dem Land für junge Menschen attraktiver werden. Nach Rexins Einschätzung reicht es nicht aus, lediglich mehr Lehrerstellen zu fordern, wenn junge Menschen kein Interesse daran haben, auf dem Land zu leben und zu unterrichten.

Auch die Mobilität im ländlichen Raum gehört zum Programm. WLD befürwortet die Reaktivierung kleinerer Bahnstrecken wie der „Südbahn“ in der Seenplatten-Region. Schülerinnen und Schüler sowie ältere Menschen sollen kostenlos befördert werden. Zudem hebt Rexin den Rufbus als wichtige Ergänzung zum regulären Linienverkehr in ländlichen Regionen hervor.

Bei der Landesverwaltung sieht die Partei Möglichkeiten zum Bürokratieabbau. Rexin will prüfen, ob Ministerien zusammengelegt werden können, um die Verwaltungsstrukturen zu verschlanken und den „Wasserkopf“ abzubauen.

„Wir wollen nicht immer nur an den Leuten unten sparen, sondern oben muss auch mal die Klammer angefasst werden“, sagt Marco Rexin laut NDR.

Zur Entlastung bei den Energiekosten schlägt WLD einen Energieverbund der norddeutschen Bundesländer vor. Strom könne dadurch stärker vor Ort genutzt werden, anstatt ihn über weite Strecken zu transportieren. Rexin fordert, dass es dort Entlastungen bei den Kosten geben müsse, wo erneuerbare Energien produziert werden.

Politisch will WLD zwischen den Lagern vermitteln. Nach der Wahl wolle die Partei mit allen sprechen, auch mit der AfD. Rexin begründet dies damit, dass demokratisch gewählte Parteien miteinander ins Gespräch kommen sollten, um einander verstehen zu lernen.

Bei der Landtagswahl im September will WLD laut Rexin die Fünf-Prozent-Hürde schaffen und die bisherige kommunalpolitische Arbeit auf Landesebene fortführen. In aktuellen Umfragen wird die Partei nicht separat ausgewiesen. In einer repräsentativen infratest-dimap-Umfrage im Auftrag des NDR liegt die Kategorie „Andere“ bei insgesamt fünf Prozent. Diese Kategorie umfasst neben WLD zwölf weitere Parteien.

Zusammenfassung: Quelle: NDR.de. WLD tritt in Mecklenburg-Vorpommern erstmals zur Landtagswahl an und setzt auf regionale Wirtschaft, Dorfschulen, bessere Mobilität, weniger Bürokratie sowie einen norddeutschen Energieverbund.

Deutschlandfunk: Wirtschaft warnt vor Rückständigkeit bei Künstlicher Intelligenz

Der Deutschlandfunk führt eine Meldung zur Kabinettsklausur mit dem Titel „Wirtschaft warnt vor Rückständigkeit bei Künstlicher Intelligenz“. Im übermittelten Inhalt sind jedoch keine weiteren verwertbaren Angaben zu den genannten Warnungen, Positionen oder Beschlüssen enthalten.

Eine ausführliche Darstellung der wirtschaftlichen Forderungen oder der politischen Diskussion ist deshalb auf Grundlage der Quelle nicht möglich. Nicht nutzbare Inhalte bleiben unberücksichtigt.

Zusammenfassung: Quelle: Deutschlandfunk. Der Datensatz enthält den Titel zur Warnung vor Rückständigkeit bei Künstlicher Intelligenz, aber keine zusätzlichen auswertbaren Fakten.

Quellen: