ChatGPT im Versicherungsvertrieb: Bedrohung oder Chance für Makler?

ChatGPT im Versicherungsvertrieb: Bedrohung oder Chance für Makler?

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: Die Diskussion über den Einsatz von KI im Versicherungsvertrieb nimmt zu, während ChatGPT als potenzieller Vertriebskanal betrachtet wird; Versicherungsmakler bleiben jedoch in komplexen Bereichen wichtig.

Vertrieb per ChatGPT: Werden Versicherungsmakler jetzt überflüssig?

Die Diskussion über die Rolle von Künstlicher Intelligenz im Versicherungsvertrieb hat an Fahrt aufgenommen, insbesondere seit OpenAI die Zulassung von Versicherungs-Apps für ChatGPT bekannt gab. Diese Entwicklung führte zu einem vorübergehenden Rückgang der Aktien großer Versicherungsmakler und Versicherer, da die Branche sich fragt, ob ChatGPT als neuer Vertriebskanal für Versicherungsprodukte fungieren könnte.

Die Integration von Apps des spanischen Start-ups Tuio und der US-Vergleichsplattform Insurify in ChatGPT ermöglicht es Nutzern, personalisierte Hausrat-Versicherungsangebote zu erhalten und Kfz-Versicherungen zu vergleichen und abzuschließen. Marktbeobachter befürchten, dass traditionelle Vermittler in den Hintergrund gedrängt werden könnten, wenn Verbraucher direkt über KI-Chatbots Angebote erhalten.

„Makler werden nicht aussterben“, betont Simon Moser, CEO von Muffintech. „Gerade für komplexe und beratungsintensive Bereiche wie etwa BU, Leben oder Gewerbe werden sie weiterhin gebraucht.“

Die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland könnten jedoch die Einführung solcher Apps bremsen. Während einige Experten wie Stephen Voss von Neodigital Bedenken hinsichtlich der Datenschutz-Grundverordnung äußern, sieht der Versichererverband GDV keine regulatorischen Probleme, da KI-Agenten keine Versicherungen verkaufen, sondern lediglich bei der Produktsuche unterstützen.

Zusammenfassung: ChatGPT könnte sich als neuer Vertriebskanal für Versicherungen etablieren, während die Rolle der Versicherungsmakler in komplexen Bereichen weiterhin wichtig bleibt. Rechtliche Hürden in Deutschland könnten jedoch die Einführung solcher Technologien behindern.

Distribution: Shure-Vertrieb über TD Synnex Maverick

TD Synnex Maverick hat bekannt gegeben, dass es ab sofort Shure-Lösungen für Workplace Collaboration in 14 europäischen Ländern vertreibt. Diese Vereinbarung umfasst unter anderem Deutschland, Frankreich, Spanien und die Niederlande und wurde auf der ISE 2026 in Barcelona angekündigt.

Das Portfolio umfasst Produkte wie die Intellimix Bar Pro Videobar und Microflex Wireless Next, die für Microsoft Teams Rooms, Zoom und Webex zertifiziert sind. Partner von TD Synnex Maverick erhalten technische Unterstützung und Schulungsprogramme, um die Integration der Shure-Lösungen in verschiedenen Raumtypen zu erleichtern.

„Audio ist ein zentrales Element in Videokonferenzräumen und Shure ist seit langem Marktführer bei Integratoren“, sagt Bas Scheepens, Vice President TD Synnex Maverick Europe.

Zusammenfassung: TD Synnex Maverick vertreibt nun Shure-Lösungen in 14 europäischen Ländern, um die Audio- und Videointegration in Konferenzräumen zu verbessern. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Produkte näher zu den Kunden zu bringen.

Sopro erweitert seinen Vertrieb

Die Sopro Bauchemie GmbH hat ihren Vertrieb im Süden Deutschlands neu strukturiert, um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Im Zuge dieser Neustrukturierung wird Vertriebsleiter Thomas Schäfer Mitte des Jahres in den Ruhestand treten.

Das Vertriebsgebiet Süd wird künftig in drei eigenständige Regionen gegliedert, die von Führungskräften aus den eigenen Reihen geleitet werden. Diese Maßnahme soll die regionale Nähe zu Kunden und Partnern stärken und Entscheidungswege verkürzen.

Zusammenfassung: Sopro reorganisiert seinen Vertrieb im Süden Deutschlands in drei Regionen, um die Kundenbindung zu verbessern und die Effizienz zu steigern. Thomas Schäfer wird nach vielen Jahren in den Ruhestand gehen.

Solamento stattet Webseite mit KI und Online-Buchung aus

Solamento hat seine Webseite neu gestaltet, um personalisierte Beraterprofile und eine Online-Buchungsfunktion für angeschlossene Agenturen zu integrieren. Diese Neuerungen sollen die Sichtbarkeit und Buchbarkeit der Reiseberater erhöhen.

Die überarbeiteten Profilseiten der Reiseberater bieten Kunden direkte Kontaktmöglichkeiten und Informationen zu Spezialisierungen. Die Online-Buchungsfunktion ermöglicht es, Reisen direkt über die Agenturseite abzuschließen, was den Buchungsprozess erheblich vereinfacht.

Zusammenfassung: Solamento hat seine Webseite modernisiert, um die persönliche Beratung und digitale Buchbarkeit zu verbinden. Die neuen Funktionen sollen die Sichtbarkeit der Reiseberater erhöhen und den Buchungsprozess vereinfachen.

Kindervorsorge: Auf diese Versicherer vertrauen Versicherungsmakler

Die Nürnberger Lebensversicherung AG bleibt die bevorzugte Wahl unter Versicherungsmaklern für Kindervorsorgeprodukte, gefolgt von LV 1871, Baloise und Universa. Diese Ergebnisse stammen aus der Asscompact Trends IV/2025, die 311 unabhängige Vermittler befragte.

Obwohl die Kindervorsorge nicht zu den absatzstärksten Produktgruppen gehört, zeigt die Umfrage, dass die Nürnberger in den letzten zwölf Auflagen elfmal auf Rang eins landete. Die Baloise hat sich in kurzer Zeit auf den dritten Platz verbessert, während die Universa konstant in den Top-Platzierungen bleibt.

Zusammenfassung: Die Nürnberger Lebensversicherung AG ist die bevorzugte Wahl für Kindervorsorgeprodukte unter Versicherungsmaklern, gefolgt von LV 1871 und Baloise. Die Umfrage zeigt die Stabilität und Beliebtheit dieser Anbieter im Markt.

Exklusiv: Vertrieb der Zukunft – Mercedes-Projektleiter geht

Steffen Schulze, der Projektleiter für „Vertrieb der Zukunft“ bei Mercedes-Benz, wird das Unternehmen zum 31. März 2026 verlassen. Sein Abschied fällt in eine entscheidende Phase, in der Mercedes-Benz sein Vertriebsmodell weiter anpasst und digitalisiert.

Das Projekt zielt darauf ab, den Kaufprozess für Kunden zu vereinfachen, indem ein einheitlicher Fahrzeugbestand und transparente Preisstrukturen geschaffen werden. Der Go Live des neuen Modells fand am 27. Oktober 2025 statt, und die Transformation wird schrittweise bis Ende März 2026 fortgesetzt.

Zusammenfassung: Steffen Schulze verlässt Mercedes-Benz, während das Unternehmen weiterhin an der Digitalisierung und Vereinheitlichung seines Vertriebsmodells arbeitet. Das Projekt „Vertrieb der Zukunft“ bleibt im Fokus der Unternehmensstrategie.

Quellen: