Jugendarbeitslosigkeit sinkt in Sachsen-Anhalt, Anteil ohne Abschluss steigt deutlich

Jugendarbeitslosigkeit sinkt in Sachsen-Anhalt, Anteil ohne Abschluss steigt deutlich

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: Die Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt sinkt, doch der Anteil arbeitsloser Jugendlicher ohne Berufsabschluss ist auf 78 Prozent gestiegen.

Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt sinkt, aber Anteil ohne Abschluss steigt

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in Sachsen-Anhalt ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2024 waren nach Angaben der Arbeitsagentur 8.300 Menschen zwischen 15 und 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind 1.000 junge Menschen weniger als noch vor zehn Jahren.

Allerdings ist der Anteil der arbeitslosen Jugendlichen ohne Berufsabschluss stark gestiegen. Während vor zehn Jahren etwa die Hälfte der Jugendlichen keinen Abschluss hatte, lag dieser Anteil im vergangenen Jahr bereits bei 78 Prozent. Die Regionaldirektion der Arbeitsagentur führt dies insbesondere auf die gestiegene Zahl ausländischer junger Arbeitsloser zurück. Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung, betonte, dass ein beruflicher Abschluss eine entscheidende Grundlage für Chancen am Arbeitsmarkt sei. Für Unternehmen werde es angesichts kleinerer und vielfältigerer Schülerjahrgänge immer wichtiger, frühzeitig passende Angebote zu machen. (Quelle: SZ.de)

Jahr Arbeitslose Jugendliche (15-25 Jahre) Ohne Berufsabschluss (%)
2014 9.300 ca. 50
2024 8.300 78
  • Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit um 1.000 Personen in zehn Jahren
  • Deutlicher Anstieg des Anteils ohne Berufsabschluss
„Ein beruflicher Abschluss ist eine entscheidende Grundlage für Chancen am Arbeitsmarkt.“ (Markus Behrens, Arbeitsagentur)

Infobox: Die Jugendarbeitslosigkeit in Sachsen-Anhalt sinkt, doch der Anteil der Jugendlichen ohne Abschluss steigt auf 78 Prozent. (Quelle: SZ.de)

Trump verschärft Strafzölle – Welthandel und Russland unter Druck

US-Präsident Donald Trump hat neue Strafzölle eingeführt, die 70 Länder betreffen. Unternehmen warnen vor Verlusten, doch der Welthandel reagiert: Während weniger Waren in die USA exportiert werden, steigen die Exporte in die EU und nach Asien. (Quelle: ARD Mediathek)

Besonders betroffen ist Russland. Die von Trump gesetzte Frist für Sanktionen gegen russische Handelspartner läuft ab. Am 6. August 2025 verhängte Trump zusätzliche Abgaben von 25 Prozent gegen Indien, einen wichtigen Abnehmer russischen Öls. Sekundäre Sanktionen gegen weitere Staaten, die mit Russland Handel treiben, werden erwartet. (Quelle: Frankfurter Rundschau)

Die russische Wirtschaft ist stark unter Druck. Die Erlöse aus dem Ölgeschäft machen rund ein Drittel des russischen Staatshaushalts aus. Zwischen Juli 2024 und Juli 2025 brachen die Ölerlöse laut Bloomberg um etwa ein Drittel ein. Der Automarkt in Russland schrumpfte im gleichen Zeitraum um 24 Prozent. Der Internationale Währungsfonds erwartet für 2025 nur noch ein Wachstum von 0,9 Prozent, die russische Notenbank rechnet mit 1 bis 2 Prozent. Im Vorjahr lag das Wachstum noch bei 4,1 Prozent.

Jahr Ölerlöse (Veränderung) Automarkt (Veränderung) Wirtschaftswachstum
2024-2025 -33 % -24 % 0,9 % (IWF), 1-2 % (Notenbank)
Vorjahr - - 4,1 %
  • 25 Prozent Strafzölle gegen Indien
  • Einbruch der russischen Ölerlöse um ein Drittel
  • Automarkt schrumpft um 24 Prozent
  • Wachstumserwartung 2025: 0,9 bis 2 Prozent
„Putin wird aufhören, Menschen zu töten, wenn der Energiepreis um weitere 10 Dollar pro Barrel sinkt. Er wird keine andere Wahl haben, denn seine Wirtschaft ist am Boden.“ (Donald Trump, CBS)

Infobox: Trumps Strafzölle und Sanktionen setzen Russland massiv unter Druck. Die Wirtschaft schrumpft, wichtige Einnahmen brechen weg. (Quellen: ARD Mediathek, Frankfurter Rundschau)

Sondervermögen des Bundes: Forderung nach regionaler Stärkung

Die Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes sollen nach Ansicht des Rostocker Industrie- und Handelskammerpräsidenten Klaus-Jürgen Strupp nicht an den regionalen Unternehmen vorbeifließen. Die Mittel böten eine Chance, aber nur, wenn sie vor Ort ankämen und für Investitionen eingesetzt würden. (Quelle: DIE ZEIT)

Mecklenburg-Vorpommern profitiert mit knapp zwei Milliarden Euro direkt vom Sondervermögen. Für die kommenden zwölf Jahre kann das Land mit 1,92 Milliarden Euro aus Berlin rechnen, das entspricht 160 Millionen Euro pro Jahr. Ein großer Teil der Mittel soll in den Bildungssektor fließen, allein für moderne Schulgebäude mit digitaler Ausstattung sind 600 Millionen Euro eingeplant. Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger betonte, dass 85 Prozent der Investitionsausgaben an die lokale Wirtschaft vergeben werden. Sie kritisierte jedoch die überbordende Bürokratie, die dringend entschlackt werden müsse.

Empfänger Summe aus Sondervermögen Jährlicher Anteil Für Schulgebäude
Mecklenburg-Vorpommern 1,92 Mrd. Euro (12 Jahre) 160 Mio. Euro 600 Mio. Euro
  • 1,92 Milliarden Euro für Mecklenburg-Vorpommern in zwölf Jahren
  • 600 Millionen Euro für moderne Schulgebäude
  • 85 Prozent der Investitionsausgaben gehen an die lokale Wirtschaft
  • Kritik an überbordender Bürokratie
„Das ist nicht mehr normal.“ (Eva-Maria Kröger, Oberbürgermeisterin Rostock)

Infobox: Mecklenburg-Vorpommern erhält knapp zwei Milliarden Euro aus dem Sondervermögen, ein Großteil fließt in Bildung und Infrastruktur. (Quelle: DIE ZEIT)

Quellen: