Ölpreise steigen, US-Börsen schwanken: Anleger warten auf Arbeitsmarktzahlen

Ölpreise steigen, US-Börsen schwanken: Anleger warten auf Arbeitsmarktzahlen

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: Russlands Einfluss auf die globalen Ölmärkte schwindet durch Preisverfall und Sanktionen, während die wirtschaftlichen Probleme des Landes zunehmen.

Ölpreis erholt sich vom Einbruch: US-Anleger warten nervös auf neue Arbeitsmarktzahlen

Die US-Börsen zeigen sich uneinheitlich, während die Anleger auf die bevorstehenden Arbeitsmarktdaten blicken. Der Dow Jones Index stieg um 0,6 Prozent auf 49.266 Punkte, während der Nasdaq um 0,4 Prozent auf 23.480 Zähler fiel. Der S&P 500 blieb nahezu unverändert bei 6.921 Punkten. Experten erwarten, dass im Dezember 60.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen wurden, was einen Rückgang im Vergleich zu den 64.000 Stellen im November darstellt.

„Beide Datensätze deuten auf eine Abschwächung des Arbeitsmarktes hin, und genau das sorgt dafür, dass die Marktteilnehmer mit Blick auf die am Freitag anstehenden offiziellen Daten etwas besorgt sind“, sagte Sam Stovall, Chefstratege beim Analysehaus CFRA.

Am Ölmarkt hingegen erholten sich die Preise nach einem Rücksetzer. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verteuerten sich um jeweils rund 4,5 Prozent auf 62,83 Dollar beziehungsweise 58,54 Dollar je Fass. Ein unerwarteter Rückgang der US-Rohölbestände hat die Überangebotssorgen der Investoren etwas gemildert.

Zusammenfassung: Die US-Börsen zeigen gemischte Entwicklungen, während die Anleger auf die Arbeitsmarktzahlen warten. Der Ölpreis hat sich nach einem Rückgang stabilisiert.

Offen sein für Neues - Umfrage: Jobsuche fällt vielen schwerer als bisher

Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Censuswide im Auftrag von LinkedIn empfinden etwa 52 Prozent der Deutschen die Jobsuche als schwieriger als im Vorjahr. Die Befragten nennen gestiegenen Wettbewerb (41 Prozent) und fehlende Skills (20 Prozent) als Hauptgründe für die Herausforderungen bei der Jobsuche. Zudem fühlen sich 19 Prozent unsicher bezüglich ihrer Fähigkeiten im Umgang mit Künstlicher Intelligenz.

Barbara Wittmann, Country Managerin von LinkedIn DACH, betont, dass der Wandel am Arbeitsmarkt auch Chancen bietet. Sie empfiehlt, Weiterbildung als festen Bestandteil des Berufsalltags zu betrachten und auch kleine Schritte zu gehen, um die eigenen Fähigkeiten zu erweitern.

  • Nutzung von KI-Tools für alltägliche Aufgaben.
  • Testen neuer digitaler Tools im Team.
  • Feedbackgespräche zur Entwicklung eines konkreten Plans mit Vorgesetzten.
  • Überlegungen, wo Fähigkeiten außerhalb des bisherigen Umfeldes gefragt sein könnten.
  • Bereitschaft für neue Wege in anderen Branchen oder Rollen.

Zusammenfassung: Eine Umfrage zeigt, dass die Jobsuche für viele Deutsche schwieriger geworden ist. Weiterbildung und Anpassungsfähigkeit sind entscheidend, um den Herausforderungen des Arbeitsmarktes zu begegnen.

DAX auf Rekordkurs

Der DAX hat kürzlich die Marke von 25.000 Punkten überschritten, was einen bedeutenden Meilenstein in der aktuellen Wirtschaftslage darstellt. Dieser Rekord wird als Ergebnis eines Strategiewechsels der Investoren und neuer Hoffnungen auf die technologische Zukunft Europas angesehen. Trotz der allgemeinen Wirtschaftsflaute zeigt der DAX eine bemerkenswerte Resilienz.

Zusammenfassung: Der DAX hat die 25.000 Punkte-Marke überschritten, was auf einen Strategiewechsel der Investoren und positive Aussichten für die europäische Technologie hindeutet.

Putins Ölmacht kollabiert: Expertin erklärt Russlands Energie-Niedergang

Russlands Rolle als Ölmacht erodiert zunehmend, was durch den Preisverfall und internationale Sanktionen bedingt ist. Laut Sofja Donez, Chefökonomin der russischen Investitionsbank T-Investicij, hat Russland seine Position als Marktgestalter verloren und ist nun ein Störfaktor auf den globalen Ölmärkten. Die geschätzten 80 Milliarden Barrel an Ölreserven bringen Russland nur auf den achten Platz weltweit, während Venezuela mit 303 Milliarden Barrel an der Spitze steht.

Die Einnahmen aus Öl- und Gasexporten sind in den ersten elf Monaten 2025 um 23 Prozent auf acht Billionen Rubel gesunken. Dies hat zu einem signifikanten Rückgang des Anteils dieser Einnahmen am Gesamtbudget geführt, von 40 Prozent auf unter 25 Prozent. Die Sanktionen gegen die größten Ölkonzerne Russlands, Rosneft und Lukoil, haben den Preisabschlag gegenüber der Referenzsorte Brent erheblich vergrößert.

„Russland ist nicht mehr Mitgestalter des Gleichgewichts innerhalb der OPEC+, sondern ein großer Lieferant, dessen Lieferströme eher Unsicherheit als Ausgewogenheit schaffen“, erklärt Tatiana Mitrova, Energieexpertin am New Yorker Center on Global Energy Policy.

Zusammenfassung: Russlands Einfluss auf die globalen Ölmärkte schwindet aufgrund von Preisverfall und Sanktionen. Die wirtschaftlichen Probleme des Landes verschärfen sich, während die Ölreserven im Vergleich zu anderen Ländern abnehmen.

Quellen: