Personalwechsel bei Bellevue und UBS, neue IT-Compliance-Lösungen und Cyberangriffe auf Jobsuchende
Autor: Provimedia GmbH
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Kategorie: News and Updates
Zusammenfassung: Bellevue Asset Management Deutschland strukturiert um, verlagert das Portfoliomanagement nach Zürich und verliert zwei Führungskräfte; UBS ernennt Amanda Rebello zur neuen Leiterin für ETF- und Indexfonds-Vertrieb. Unternehmen setzen auf automatisiertes IT-Asset-Management zur NIS2/BSI-Grundschutz-Compliance, während Cyberkriminelle gezielt Jobsuchende mit Remote Management Tools angreifen.
Umstrukturierung bei Bellevue Asset Management Deutschland
Bei der Bellevue Asset Management Deutschland kommt es zu bedeutenden personellen Veränderungen. Geschäftsführer Gerit Heinz verlässt das Unternehmen zum 31. Juli 2025. Auch Portfoliomanager Adam Choragwicki scheidet zum selben Termin aus. Die Abgänge stehen im Zusammenhang mit einer strukturellen Neuordnung der Schweizer Bellevue-Gruppe, die die deutsche Tochtergesellschaft zu einer reinen Vertriebseinheit umwandelt und das Portfoliomanagement nach Zürich verlagert.
Gerit Heinz war seit 2022 Geschäftsführer der deutschen Gesellschaft und verantwortete unter anderem den Bellevue Option Premium und den Star Capital Multi Income. Zuvor war er vier Jahre als globaler Anlagestratege im Vermögensverwaltungsbereich der Deutschen Bank tätig, 15 Jahre bei der UBS als Leiter des Anlagebereichs Deutschland und vier Jahre bei der Commerzbank als Aktienstratege und Portfoliomanager. Die Bellevue Asset Management Deutschland entstand 2022 durch die Fusion der deutschen Bellevue-Einheiten mit der Starcapital, die 1996 von Peter Huber gegründet wurde.
| Person | Position | Zeitraum |
|---|---|---|
| Gerit Heinz | Geschäftsführer Bellevue Asset Management Deutschland | 2022–2025 |
| Adam Choragwicki | Portfoliomanager | bis 31.07.2025 |
- Die Umstrukturierung betrifft die gesamte deutsche Tochtergesellschaft.
- Das Portfoliomanagement wird künftig zentral in Zürich angesiedelt.
Infobox: Die personellen Veränderungen bei Bellevue Asset Management Deutschland sind Teil einer umfassenden strategischen Neuausrichtung der Muttergesellschaft. (Quelle: private banking magazin)
UBS Asset Management: Neue Leitung für ETF- und Indexfonds-Vertrieb
UBS Asset Management hat Amanda Rebello zur neuen Leiterin für den Vertrieb von ETFs und Indexfonds ernannt. Rebello wird ihre neue Funktion am 16. September 2025 antreten und folgt auf Clemens Reuter, der nach 15 Jahren bei der UBS und über 30 Jahren in der Branche in den Ruhestand geht. Das ETF- und Indexfondsgeschäft ist Teil des globalen Indexgeschäfts von UBS Asset Management mit verwalteten Vermögen von 823 Milliarden Dollar.
Rebello bringt umfassende Erfahrung aus leitenden Positionen bei DWS und BlackRock mit. Zuletzt war sie in New York als Head of Xtrackers Sales für den US-Markt tätig. Sie wird künftig von London aus arbeiten und an André Mueller berichten. Gemeinsam mit Reuter begleitet sie die Übergabe, unter anderem im Kontext der Einführung des ersten Active ETF und eines Core-Sortiments im Bereich Aktien und Anleihen. Die UBS sieht in der Ernennung einen strategischen Schritt, um das ETF-Geschäft global weiter auszubauen.
| Position | Name | Startdatum | Vorgänger | Verwaltetes Vermögen |
|---|---|---|---|---|
| Leiterin Vertrieb ETFs & Indexfonds | Amanda Rebello | 16.09.2025 | Clemens Reuter | 823 Mrd. USD |
- Rebello war zuvor bei DWS und BlackRock in leitenden Positionen tätig.
- Sie wird Mitglied des Client Coverage Management Forum von UBS Asset Management.
- Die Übergabe erfolgt gemeinsam mit Clemens Reuter, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten.
Infobox: Mit der Ernennung von Amanda Rebello setzt UBS Asset Management auf Kontinuität und internationale Erfahrung, um das ETF- und Indexfondsgeschäft weiter zu stärken. (Quellen: finews.ch, investrends.ch)
NIS2 & BSI-Grundschutz: Compliance durch automatisiertes IT-Asset-Management
Mit der nahenden Frist zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie im Oktober 2025 steigt der Handlungsdruck auf Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. Die neuen gesetzlichen Vorgaben fordern weitreichende und nachweisbare Sicherheitsmaßnahmen. Parallel dazu bleibt die Einhaltung des BSI IT-Grundschutzes der maßgebliche Standard für eine Sicherheitsarchitektur im deutschsprachigen Raum. Die FCS Fair Computer Systems GmbH positioniert ihre Lösung Asset.Desk als zentrales Instrument, um diese kombinierten Compliance-Anforderungen systematisch zu erfüllen.
Asset.Desk unterstützt Unternehmen durch vollständige Asset-Inventarisierung mittels agentenbasierter und agentenloser Scans, revisionssichere Prozess- und Lebenszyklusdokumentation sowie proaktives Schwachstellen- und Lizenzmanagement. Das KPMG-zertifizierte Modul deckt nicht autorisierte oder veraltete Software auf. Die Software wird in der Regel On-Premises betrieben, wodurch sämtliche sensiblen Inventar- und Personaldaten vollständig in der eigenen IT-Infrastruktur verbleiben. Für spezifische Anwendungsfälle steht zudem eine Weboberfläche zur Verfügung.
- Vollständige Asset-Inventarisierung für 360-Grad-Sicht auf die IT-Landschaft
- Revisionssichere Dokumentation aller Änderungen und Lebenszyklen
- Proaktives Schwachstellen- und Lizenzmanagement
- On-Premises-Betrieb zur Einhaltung der DSGVO
- Nahtlose Integration in bestehende Systemlandschaften
Infobox: Asset.Desk von FCS Fair Computer Systems bietet eine umfassende Lösung zur Erfüllung der Anforderungen von NIS 2, BSI-Grundschutz und DSGVO. (Quelle: openPR.de)
Cyberkriminelle nutzen Remote Management Tools für Angriffe auf Jobsuchende
Proofpoint warnt vor einer neuen Welle von Cyberangriffen, bei denen Remote Management Tools (RMM) gezielt gegen Arbeitssuchende eingesetzt werden. In aktuellen Kampagnen werden betrügerische E-Mails mit Einladungen zu vermeintlichen Vorstellungsgesprächen versendet. Die Links in diesen E-Mails führen jedoch zu Remote Management Tools wie SimpleHelp, ScreenConnect oder Atera, die für Daten- oder Finanzdiebstahl sowie zur Installation von Malware, beispielsweise Ransomware, missbraucht werden können.
Die Angreifer nutzen kompromittierte E-Mail-Adressen oder geben sich als Repräsentanten echter Unternehmen aus. In einigen Fällen wurden sogar gehackte LinkedIn-Konten verwendet, um Stellenbeschreibungen mit kompromittierten Identitäten zu veröffentlichen. Ziel ist es, E-Mail-Adressen zu sammeln und gezielt Schadsoftware zu verbreiten. Proofpoint rät Arbeitssuchenden, besonders auf die Namen und Absenderdomains zu achten und keine ausführbaren Dateien oder verdächtige Links zu öffnen.
- Betrügerische E-Mails imitieren echte Jobangebote und Personalvermittler.
- RMM-Tools werden als initiale „Payload“ genutzt, da sie im legitimen Datenverkehr weniger auffallen.
- Angreifer können so Geld oder Informationen stehlen und weitere Malware installieren.
„Wenn Sie eine ausführbare Datei erhalten oder auf eine URL klicken sollen, die zu einer solchen führt, handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Betrugsversuch!“ (Proofpoint)
Infobox: Arbeitssuchende sollten bei digitalen Bewerbungsprozessen besonders wachsam sein, da Cyberkriminelle zunehmend Remote Management Tools für gezielte Angriffe nutzen. (Quelle: datensicherheit.de)
Quellen:
- Geschäftsführer verlässt Bellevue Asset Management Deutschland
- Ihre täglichen Security-News!
- UBS Asset Management: Neue Leiterin Vertrieb von ETFs und Indexfonds
- UBS Asset Management: neuer Head of ETF and Index Fund Sales | People | Aktuell
- NIS2 & BSI-Grundschutz: Mit automatisiertem IT-Asset-Management Compliance sicher erreichen
- Cyberkriminelle missbrauchen Remote Management Tools für Attacken auf Jobsucher