Russlands Wirtschaft leidet: China stoppt Stromimporte aus Russland
Autor: Provimedia GmbH
Veröffentlicht:
Kategorie: News and Updates
Zusammenfassung: Die Hamburger Wirtschaft zeigt sich trotz einer leichten Erholung skeptisch und fordert politische Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Abwärtstrend für Russlands Wirtschaft: Putins Handelspartner zieht den Stecker
Russland hat einen Rückschlag im Stromhandel mit China erlitten, da das Land beschlossen hat, keine Stromimporte mehr aus Russland zu beziehen. Dies geschah am 1. Januar 2026, und China hat sogar die vertraglich vereinbarte Mindestmenge eingestellt, da die Preise als zu hoch erachtet werden. Der bestehende Stromliefervertrag zwischen Russland und China, der bis 2037 läuft, sieht eine Lieferung von rund 100 Milliarden Kilowattstunden vor, doch die aktuellen Bedingungen scheinen für China unvorteilhaft zu sein.
Das russische Energieministerium hat erklärt, dass die Priorität darin besteht, den steigenden Strombedarf im russischen Fernen Osten zu decken. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Stromimporte nach China wieder aufgenommen werden, wenn die Bedingungen für beide Seiten vorteilhaft sind. Die Entscheidung zur Einstellung der Lieferungen bleibt unklar, ob sie von China oder Russland ausging.
„Die Parteien sondieren derzeit aktiv Möglichkeiten für den Stromhandel“, zitiert die Zeitung Kommersant das russische Unternehmen InterRAO.
Zusammenfassung: China hat die Stromimporte aus Russland eingestellt, was einen Rückschlag für die russische Wirtschaft darstellt. Die Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Importe hängt von zukünftigen Verhandlungen ab.
US-Sonderzölle gegen EU: Deutsche Wirtschaft fordert klare EU-Reaktion auf Trumps Zollpläne
Die deutsche Wirtschaft hat eine einheitliche Reaktion der EU auf die angekündigten US-Sonderzölle gefordert, die im Rahmen des Grönland-Konflikts verhängt werden sollen. Der Maschinenbauverband VDMA warnt vor einer Erpressung durch die USA und betont die Notwendigkeit einer gemeinsamen Haltung, um weitere Forderungen zu verhindern. Die Drohungen von US-Präsident Donald Trump werden als neuer Tiefpunkt in den amerikanisch-europäischen Handelsbeziehungen betrachtet.
Die EU prüft mögliche Gegenmaßnahmen, um sich gegen den wirtschaftlichen Druck zu wappnen. Die Zölle sollen ab dem 1. Februar 2026 zunächst zehn Prozent betragen und ab dem 1. Juni auf 25 Prozent steigen, falls kein Abkommen über den Kauf Grönlands erzielt wird. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf die deutsche und europäische Industrie haben.
„Die Ankündigung neuer US-Zölle für bestimmte europäische Staaten ist grotesk“, sagte der Präsident des Außenhandelsverbandes BGA, Dirk Jandura.
Zusammenfassung: Die deutsche Wirtschaft fordert eine klare EU-Reaktion auf die angekündigten US-Sonderzölle, die als Bedrohung für die Handelsbeziehungen angesehen werden.
Wirtschaftslage im Iran: Hier floriert Irans Wirtschaft trotz Sanktionen
Trotz der anhaltenden Sanktionen zeigt die iranische Wirtschaft bemerkenswerte Resilienz. Im Jahr 2024 produzierte der Iran mit fast 263 Milliarden Kubikmetern mehr Erdgas als China und belegt den vierten Platz in der weltweiten Rohölproduktion. Die Sanktionen haben zwar den Export erschwert, jedoch hat der Iran neue Wege gefunden, um sein Öl zu verkaufen, insbesondere an Länder wie China, die weiterhin über Umwege Öl beziehen.
Die petrochemische Industrie des Iran bleibt ebenfalls aktiv, und die Produktion in wichtigen Anlagen wie der Jam Petrochemical Company zeigt, dass die Wirtschaftstätigkeit trotz der Herausforderungen fortgesetzt wird. Die Rüstungsindustrie profitiert zudem vom Ukrainekrieg, da der Iran Drohnen für Russland produziert, was zu einem Anstieg der Rüstungsumsätze geführt hat.
Zusammenfassung: Der Iran zeigt trotz Sanktionen eine starke wirtschaftliche Aktivität, insbesondere in der Öl- und Petrochemie sowie in der Rüstungsindustrie.
Führungsposten unbesetzt: Die Wirtschaft findet zu wenige Chefs
Eine aktuelle Studie zeigt, dass viele Unternehmen in Deutschland Schwierigkeiten haben, Führungspositionen zu besetzen. Im Jahr 2025 fehlten im Durchschnitt 28.180 Fachkräfte in Führungsberufen. Die geringe Bereitschaft vieler Berufstätiger, Führungsaufgaben zu übernehmen, ist ein zentrales Problem. Nur 14 Prozent der Befragten können sich vorstellen, eine Führungsposition zu übernehmen, während 43 Prozent dies ablehnen.
Die Gründe für diese Zurückhaltung sind vielfältig, darunter hohe Arbeitsbelastung, große Verantwortung und Einschnitte ins Privatleben. Um die Attraktivität von Führungspositionen zu steigern, fordern Experten flexiblere Arbeitsmodelle und bessere Anreize.
Zusammenfassung: Der Mangel an Führungskräften in Deutschland ist ein ernstes Problem, das durch die geringe Bereitschaft der Beschäftigten, Führungspositionen zu übernehmen, verschärft wird.
Berlins Wirtschaft pessimistisch: „2026 wird ein schwieriges Jahr“
Die Wirtschaft in Berlin blickt pessimistisch auf das Jahr 2026. Trotz einer leichten Aufhellung im Geschäftsklima im vierten Quartal 2025 bleibt die Stimmung gedämpft. Unternehmen in den Bereichen Medien, Bau und Einzelhandel äußern besonders negative Erwartungen. Die Handelskammer Hamburg hat festgestellt, dass 68,2 Prozent der Unternehmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als größte Risiken ansehen.
Die Unternehmen erwarten von der Politik starke Impulse für die Zukunft, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Investitionen zu fördern. Die Unsicherheit in der Wirtschaft könnte zu einem Rückgang der Investitionen führen, da viele Unternehmen ihre Ausgaben zurückhalten.
Zusammenfassung: Die Berliner Wirtschaft ist pessimistisch für 2026 und fordert politische Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Hamburgs Wirtschaft bleibt trotz leichter Erholung skeptisch
Die Hamburger Wirtschaft zeigt sich trotz einer leichten Erholung im Geschäftsklima skeptisch. Im vierten Quartal 2025 bewerteten Unternehmen das Geschäftsklima mit 88,5 Punkten, was eine Verbesserung darstellt, jedoch bleibt ein Drittel der Betriebe pessimistisch. Besonders betroffen sind die Branchen Medien, Bau und Einzelhandel.
Die Unternehmen sehen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als größtes Risiko und erwarten von der Politik klare Impulse zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Unsicherheit könnte zu einem Rückgang der Investitionen führen, da viele Unternehmen ihre Ausgaben zurückhalten.
Zusammenfassung: Hamburgs Wirtschaft zeigt sich trotz leichter Erholung skeptisch und fordert politische Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Quellen:
- Abwärtstrend für Russlands Wirtschaft: Putins Handelspartner zieht den Stecker
- US-Sonderzölle gegen EU: Deutsche Wirtschaft fordert klare EU-Reaktion auf Trumps Zollpläne
- Wirtschaftslage im Iran: Hier floriert Irans Wirtschaft trotz Sanktionen
- Führungsposten unbesetzt: Die Wirtschaft findet zu wenige Chefs
- Berlins Wirtschaft pessimistisch: „2026 wird ein schwieriges Jahr“
- Hamburg & Schleswig-Holstein: Hamburgs Wirtschaft bleibt trotz leichter Erholung skeptisch