Unternehmen ordnen Management, KI-Governance und Kundenbetreuung neu

Unternehmen ordnen Management, KI-Governance und Kundenbetreuung neu

Autor: Provimedia GmbH

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Kategorie: News and Updates

Zusammenfassung: Die Artikel behandeln Neuordnungen bei Hagebau, Mary Parker Folletts Managementverständnis, Waste Management als nachhaltiges Investment, Luke Mockridges Vaterschaft und Governance-Lücken bei KI-Agenten.

Hagebau ordnet Category Management neu

Die Einzelhandelssparte von Hagebau bekommt einen neuen Bereichsleiter für das Category Management. Der Branchenkenner bringt unter anderem Erfahrung von Obi mit.

Parallel zur Personalie werden die Aufgaben innerhalb der Abteilung neu geordnet. Weitere Angaben zur Person und zur konkreten Aufgabenverteilung enthält der vorliegende Beitrag der Lebensmittel Zeitung nicht.

Zusammenfassung: Hagebau stärkt das Category Management mit einem erfahrenen Branchenmanager und strukturiert die Zuständigkeiten in der Abteilung neu.

Mary Parker Follett und ein anderes Verständnis von Management

Die WirtschaftsWoche widmet sich Mary Parker Follett und ihrer Bedeutung für die Managementlehre. Im Mittelpunkt steht die Idee, Macht nicht ausschließlich hierarchisch auszuüben, sondern innerhalb von Organisationen zu teilen.

Der vorliegende Inhalt der WiWo besteht überwiegend aus Platzhaltertext und enthält keine nutzbaren biografischen oder fachlichen Details zu Folletts Managementansatz. Deshalb lassen sich daraus keine weiteren Aussagen zu ihrem Wirken oder zu konkreten Führungsmodellen ableiten.

Zusammenfassung: Der Beitrag stellt Mary Parker Follett als Managementdenkerin vor, die mit dem Teilen von Macht verbunden wird; belastbare Zusatzinformationen sind im vorliegenden Inhalt nicht enthalten.

Waste Management: Müll, Recycling und Energie als Geschäftsmodell

ECOreporter.de untersucht den US-Konzern Waste Management unter den Gesichtspunkten Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Investmentqualität. Der Konzern profitiert demnach davon, dass Abfall unabhängig von der Konjunktur anfällt und strengere Umweltvorgaben die Bedeutung von Recycling und Kreislaufwirtschaft erhöhen.

Waste Management gilt als größter Entsorger Nordamerikas und ist in den USA und Kanada tätig. Das Unternehmen sammelt und transportiert Abfälle, betreibt Deponien und Recyclinganlagen und gewinnt Energie aus Deponiegas.

Zu den Kunden zählen Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen. Das Geschäftsmodell wird als defensiv beschrieben, weil Müll auch in wirtschaftlich schwachen Zeiten entsteht und langfristige Verträge für planbare Einnahmen sorgen.

Als Wettbewerbsvorteil nennt ECOreporter die vorhandene Infrastruktur. Deponien, Sortieranlagen und Fahrzeugflotten seien wegen hoher Investitionen und strenger Vorschriften kurzfristig nur schwer aufzubauen, wodurch die Marktstellung gegenüber neuen Wettbewerbern geschützt werde.

Historisch geht der heutige Konzern auf das 1987 gegründete Unternehmen USA Waste Services zurück. Dieses kaufte 1998 seinen größten Konkurrenten Waste Management auf und übernahm anschließend dessen Namen.

  • Abfallsammlung und Abfalltransport
  • Betrieb von Deponien und Recyclinganlagen
  • Gewinnung von Energie aus Deponiegas
  • Langfristige Verträge mit Privathaushalten, Unternehmen und Kommunen

Zusammenfassung: Waste Management verbindet Abfallentsorgung mit Recycling und Energiegewinnung. ECOreporter bewertet das Unternehmen als besonders relevant für die Investmentfrage, ob ein Müllkonzern zugleich eine nachhaltige Geldanlage sein kann.

Luke Mockridge ist Vater eines Sohnes geworden

Das Management von Luke Mockridge hat gegenüber RTL die Geburt eines Sohnes bestätigt. Der Comedian und seine Ehefrau Jenny seien Eltern eines gesunden Jungen geworden; Mutter und Kind gehe es gut, teilte das Management mit.

„Ja, wir können bestätigen, dass Luke Mockridge und seine Ehefrau Jenny Eltern eines gesunden Jungen geworden sind. Mutter und Kind geht es gut, die Familie freut sich sehr über die Geburt und genießt die erste Zeit gemeinsam“, heißt es in dem Statement.

Die Nachricht war zuvor durch Beobachtungen und einen Instagram-Beitrag bekannt geworden. Luke Mockridge war mit einem Kinderwagen gesehen worden und veröffentlichte anschließend ein Foto, auf dem seine Hand und die eines Babys auf einem Klavier zu sehen sind.

Seinen Beitrag kommentierte er mit den Worten: „Du spielst. Ich begleite“. Fans vermuteten daraufhin, dass die abgebildete Babyhand zu seinem ersten Kind gehört.

Das Paar hält sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Luke Mockridge und Jenny hatten sich im August 2025 im kleinen Kreis in Kanada das Jawort gegeben; dass sie Eltern werden, wurde im April dieses Jahres bekannt.

Zusammenfassung: Luke Mockridges Management bestätigte die Geburt eines gesunden Jungen. Die Familie konzentriert sich laut dem Bericht zunächst auf die gemeinsame Zeit und die neue Routine zu dritt.

KI-Agenten: Unternehmen fehlt es an Steuerung und Transparenz

Eine Studie von SAP LeanIX zeigt, dass Künstliche Intelligenz in internationalen Unternehmen weit verbreitet ist. Laut dem „Agentic AI Survey 2026“ setzen 75 Prozent der befragten Unternehmen KI ein, während 44 Prozent bereits KI-Agenten nutzen.

Mehr als ein Drittel der Unternehmen verfolgt demnach einen strategischen „AI-first“-Ansatz. Nahezu alle übrigen Unternehmen testen oder planen den Einsatz von KI-Agenten, sodass die zentrale Frage laut digitalbusiness-magazin.de nicht mehr das Ob, sondern die Steuerung und Verwaltung dieser Systeme ist.

BereichAnteil
Unternehmen mit KI-Einsatz75 Prozent
Unternehmen mit bereits eingesetzten KI-Agenten44 Prozent
Unternehmen, die mit KI-Agenten experimentieren40 Prozent
Unternehmen, die den Einsatz von KI-Agenten anstreben14 Prozent
Unternehmen mit unklarer Zuständigkeit für Verwaltung und Steuerung48 Prozent
Unternehmen mit klar benannter zuständiger Abteilung oder einem Team37 Prozent

Die Studie beschreibt eine Governance-Lücke: In 48 Prozent der Unternehmen ist die Zuständigkeit für die Verwaltung und Steuerung von KI-Agenten nicht eindeutig geregelt. Nur 37 Prozent verfügen über eine klar benannte Abteilung oder ein dezidiertes Team.

In 15 Prozent der Fälle sind die jeweiligen Geschäftsabteilungen für die von ihnen eingesetzten Agenten verantwortlich. In der Mehrheit der Unternehmen sind dagegen mehrere Abteilungen beteiligt, wobei die Zuständigkeiten je nach Organisation unterschiedlich verteilt sind.

Enterprise-Architekten bleiben häufig außen vor

Enterprise-Architekten könnten laut der Studie eine strategische Rolle beim Management von KI-Agenten übernehmen, sind derzeit jedoch in zwei Drittel der befragten Unternehmen kaum eingebunden. Dabei sehen sich 63 Prozent der Befragten in dieser Rolle als diejenigen, die die Verbreitung und Nutzung von KI strategisch vorantreiben.

Auch bei der Transparenz über bereits eingesetzte Agenten bestehen deutliche Defizite. Nur knapp die Hälfte der befragten Enterprise-Architekten verfügt zumindest teilweise über eine Übersicht der eingesetzten KI-Agenten oder über die Verfügbarkeit von KI-Funktionen in vorhandenen Anwendungen.

40 Prozent wissen, welche KI-Agenten über zugelassene Anbieter verfügbar sind. Ein Drittel kann Aussagen über den Status von Agenten im Genehmigungsprozess treffen.

Mehr als 80 Prozent haben aktuell keinen Einblick darin, wie eingesetzte Agenten die Business Capabilities unterstützen. Ebenso fehlen Informationen über Leistung, Konformität oder Return on Investment. 38 Prozent streben laut dem Bericht nicht einmal an, künftig Transparenz über diese Kennwerte herzustellen.

Governance-Regeln und Hindernisse beim Einsatz

Knapp drei Viertel der Befragten halten besondere Richtlinien für den Einsatz von KI-Agenten für notwendig. In 22 Prozent der Unternehmen wurden bereits spezifische Rahmenwerke eingeführt, in weiteren 51 Prozent wird daran gearbeitet.

In Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitenden haben knapp 80 Prozent eine spezielle Governance für KI-Agenten etabliert oder entwickeln diese. Ein Viertel plant kein eigenes Rahmenwerk, weil die Herausforderungen nach eigener Einschätzung bereits durch bestehende KI-Richtlinien abgedeckt sind.

In 77 Prozent der untersuchten Unternehmen ist die Nutzung von KI-Agenten zumindest auf Abteilungsebene oder im jeweiligen Geschäftsbereich begrenzt. 72 Prozent verlangen eine vorherige Prüfung durch ein zuständiges Gremium; in 52 Prozent sind nur Agenten zugelassener Drittanbieter oder auf genehmigten Plattformen entwickelte Agenten erlaubt. 42 Prozent beschränken den Einsatz auf bestimmte Nutzergruppen.

Als wichtigste Hindernisse nennen 58 Prozent das fehlende Know-how der Mitarbeitenden an erster oder zweiter Stelle. Direkt danach folgt das Unvermögen, relevante KI-Anwendungsfälle zu identifizieren.

  • Fehlende Transparenz über Leistung, Compliance und ROI
  • Unklare Zuständigkeiten für Verwaltung und Steuerung
  • Fehlendes Know-how der Mitarbeitenden
  • Schwierigkeiten bei der Identifizierung relevanter Anwendungsfälle
  • Begrenzte Einbindung von Enterprise-Architekten

Zusammenfassung: KI-Agenten sind in Unternehmen bereits weit verbreitet oder in Planung. Der Bericht sieht jedoch erhebliche Lücken bei Governance, Zuständigkeiten, Transparenz und der Einbindung von Enterprise-Architekten.

State Street Investment Management strukturiert Europa-Führung neu

State Street Investment Management hat am 21. Juli 2026 drei neue Führungspositionen in der europäischen Kundenbetreuung bekanntgegeben. Ziel der Neuaufstellung ist laut Unternehmensmitteilung eine engere Abstimmung mit Kunden sowie eine bessere Zusammenarbeit zwischen europäischen Teams und Vertriebskanälen.

Die europäische Kundenbetreuung wird in drei Zuständigkeitsbereiche gegliedert. Alistair Byrne übernimmt die Funktion als Head of UK & Ireland Client Coverage.

Gerben Lagerwaard wird Head of Northern Europe & DACH Client Coverage und verantwortet damit Nordeuropa sowie den deutschsprachigen Raum. Er war zuvor seit April 2021 als Head of Continental Europe innerhalb der Global Institutional Group von Amsterdam aus tätig.

Francesco Lomartire wird von Mailand aus als Head of Southern Europe Client Coverage tätig. Zuvor leitete er als Managing Director die SPDR-ETF-Sparte für Südeuropa.

Alle drei berichten an Marie-Anne Heeren. Sie verantwortet als Head of Europe Client Coverage Group von Brüssel aus die gesamte europäische Kundenbetreuung.

FührungskraftNeue Funktion
Alistair ByrneHead of UK & Ireland Client Coverage
Gerben LagerwaardHead of Northern Europe & DACH Client Coverage
Francesco LomartireHead of Southern Europe Client Coverage
Marie-Anne HeerenHead of Europe Client Coverage Group

Für Deutschland, Österreich und die Schweiz ist besonders relevant, dass die DACH-Region in der neuen Struktur ausdrücklich als Bestandteil der Region Nordeuropa ausgewiesen wird. Gerben Lagerwaard wird damit zum zentralen Ansprechpartner auf Managementebene für Fondsselektoren, institutionelle Investoren und Vertriebspartner in der DACH-Region.

„Diese Ernennungen spiegeln die enorme Tiefe an Talenten in unserem europäischen Geschäft wider“, sagt Marie-Anne Heeren.

Heeren bezeichnet Byrne, Lagerwaard und Lomartire als herausragende Führungspersönlichkeiten mit tiefgreifender Expertise. Ein genaues Verständnis der Kunden und ihrer jeweiligen Rahmenbedingungen solle es State Street Investment Management ermöglichen, umfassende und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten.

Zum Stichtag 30. September 2025 verwaltete State Street Investment Management laut eigenen Angaben ein Vermögen von über 5 Billionen US-Dollar. Davon entfielen rund 1,85 Billionen US-Dollar auf ETFs; das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben Kunden in mehr als 60 Ländern.

Zusammenfassung: State Street Investment Management verteilt die europäische Kundenbetreuung auf drei regionale Führungsbereiche und weist der DACH-Region eine eigene Zuständigkeit innerhalb Nordeuropas zu. Gerben Lagerwaard wird der zentrale Ansprechpartner für den deutschsprachigen Raum.

Quellen: