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China: Wirtschaftsexperte schlägt Einmalzahlung für alle Chinesen vor
Der Wirtschaftsprofessor Zhu Tian von der China Europe International Business School in Shanghai hat einen Reformvorschlag unterbreitet, der eine Einmalzahlung von umgerechnet 380 Euro für alle Chinesen vorsieht. Diese Maßnahme soll dazu dienen, die schwache Binnennachfrage und die anhaltende Immobilienkrise in China zu bekämpfen und könnte das Bruttoinlandsprodukt um 1,5 Prozent steigern, sofern die Haushalte mindestens die Hälfte des Geldes ausgeben.
Zhu kritisiert die bisherigen Maßnahmen, wie lokale Gutscheine, die nur begrenzte Wirkung zeigten. Er betont, dass sein Ansatz umfassend und kurzfristig wirksam sei, um die Gesamtwirtschaft zu stimulieren. Kritiker hingegen, wie Ting Lu von der japanischen Investmentbank Nomura, argumentieren, dass gezielte, langfristige Reformen notwendig seien, um die aktuellen wirtschaftlichen Probleme Chinas zu lösen.
„Bisherige Gutscheine betreffen nur bestimmte Produkte wie Elektronik oder Autos. Für die Gesamtwirtschaft ist das zu wenig“, sagt Zhu.
Zusammenfassung: Zhu Tian schlägt eine Einmalzahlung von 380 Euro vor, um die Binnennachfrage zu stärken und das BIP zu steigern. Kritiker fordern jedoch langfristige Reformen.
Wirtschaft 2026 in MV: Einige Lichtblicke trotz gedämpfter Stimmung
Die Jahresauftakt-Umfrage der Vereinigung der Unternehmensverbände in Mecklenburg-Vorpommern zeigt, dass die Mehrheit der Unternehmen mit stagnierenden Umsätzen und zurückhaltenden Investitionen rechnet. Trotz dieser gedämpften Erwartungen gibt es einige Lichtblicke, da die wirtschaftliche Lage in MV teilweise besser ist als im bundesweiten Durchschnitt.
Unternehmerpräsident Lars Schwarz betont, dass die Landesregierung gefordert ist, Investitionen nicht nur anzukündigen, sondern auch tatsächlich umzusetzen. Es sind schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie der Abbau bürokratischer Hürden notwendig, um die wirtschaftliche Stabilität zu fördern.
„Stabilität auf niedrigem BIP-Niveau schafft weder steigende Einkommen noch die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum“, so Lars Schwarz.
Zusammenfassung: Die Umfrage zeigt gedämpfte Erwartungen für 2026 in MV, jedoch auch Lichtblicke. Die Landesregierung muss aktiv werden, um Investitionen zu fördern.
Russlands Wirtschaft stehen weitere Verluste bevor: Höhere Steuern werden zur Last
Die russische Wirtschaft steht vor einer Phase der Stagnation, da steigende Steuern und stagnierende Einnahmen die wirtschaftliche Entwicklung belasten. Für 2026 wird ein Wachstum von nur 1 Prozent prognostiziert, während die staatlichen Ausgaben leicht ansteigen sollen.
Die Einnahmen aus Öl und Gas sinken, was die finanziellen Spielräume der Regierung einschränkt. Um die Haushaltslage zu verbessern, wird die Mehrwertsteuer von 20 Prozent auf 22 Prozent erhöht, was zusätzliche Belastungen für die Bürger mit sich bringt.
„Die anhaltend hohen Ausgaben für den Ukraine-Krieg wirken zunehmend als Bremse für die Wirtschaft“, so Experten.
Zusammenfassung: Russlands Wirtschaft wird 2026 voraussichtlich stagnieren, während höhere Steuern die Bürger belasten. Die Kriegsausgaben stellen eine zusätzliche Herausforderung dar.
Chiles Wirtschaft im Aufschwung, Kast spricht von Krise
Die chilenische Wirtschaft hat sich 2025 erholt, mit einem historischen Anstieg des Kupferpreises und einem starken Wachstum des Aktienmarktes. Der Aktienindex IPSA erreichte über 10.480 Punkte, was einem Anstieg von 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Trotz dieser positiven makroökonomischen Daten sieht der neu gewählte Präsident José Antonio Kast das Land in einer Krise und plant eine harte Sparpolitik. Dies könnte die positive Entwicklung der Wirtschaft gefährden, da er Ministerien und Sozialprogramme abbauen möchte.
„Die Wirtschaft zeigt robustere Signale der Erholung, doch das fehlende Unternehmervertrauen bleibt eine Herausforderung“, erklärt Gonzalo Valdés.
Zusammenfassung: Chile erlebt einen wirtschaftlichen Aufschwung, während der neue Präsident eine Sparpolitik plant, die die positive Entwicklung gefährden könnte.
Trotz stagnierender Wirtschaft: Pfando stellt Weichen auf Expansion
Die Pfando-Unternehmensgruppe, spezialisiert auf Sale-and-Rent-back-Modelle, kündigt ihre Expansion in Österreich und der Schweiz an, um auf den steigenden Liquiditätsbedarf zu reagieren. Trotz eines stagnierenden Ifo-Geschäftsklimaindex zeigt Pfando positive Konjunkturprognosen und eröffnet mehrere neue Filialen.
Mit über 50 Filialen in Deutschland und nun auch in den Nachbarländern will Pfando seine Dienstleistungen ausweiten und mehr Kundennähe schaffen. Geschäftsführer Tobias Renkel äußert sich optimistisch über die internationale Expansion und die Möglichkeit, mehr Menschen eine schnelle Lösung für kurzfristige Liquidität anzubieten.
Zusammenfassung: Pfando expandiert trotz stagnierender Wirtschaft in Österreich und der Schweiz und reagiert auf den steigenden Liquiditätsbedarf.
Quellen:
- China: Wirtschaftsexperte schlägt Einmalzahlung für alle Chinesen vor
- Wirtschaft 2026 in MV: Einige Lichtblicke trotz gedämpfter Stimmung
- Wirtschaft vor acht
- Russlands Wirtschaft stehen weitere Verluste bevor: Höhere Steuern werden zur Last
- Chiles Wirtschaft im Aufschwung, Kast spricht von Krise
- Trotz stagnierender Wirtschaft: Pfando stellt Weichen auf Expansion














