Nachhaltigkeit verliert bei CEOs an Priorität, KI-Wissensmanagement rückt in den Fokus

    18.08.2025 212 mal gelesen 0 Kommentare
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    Viele CEOs und Vorstände setzen aktuell weniger auf Nachhaltigkeit und konzentrieren sich stärker auf Kostenoptimierung und effiziente Lieferketten. Besonders in der Industrie ist das Thema Nachhaltigkeit in der Prioritätenliste deutlich nach unten gerutscht, während im Dienstleistungssektor die digitale Transformation weiterhin im Fokus steht.
    Trotz der geringeren Priorität bleibt das Ziel der Netto-Null-Emissionen für die meisten Unternehmen bestehen. Nur wenige denken darüber nach, ihre Klimaziele zu verschieben, und einige wollen sie sogar früher erreichen als geplant.
    Die wirtschaftliche Lage zwingt Unternehmen dazu, Nachhaltigkeitsthemen zugunsten von Effizienzsteigerung zurückzustellen. Langfristige Klimaziele werden jedoch nicht aus den Augen verloren.
    Gleichzeitig rückt das Thema Wissensmanagement mit künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt. Die neue Lösung Empolis Industrial Knowledge vernetzt Unternehmenswissen intelligent und macht es überall dort verfügbar, wo es gebraucht wird – von der Werkshalle bis zum Entwicklungslabor.
    Durch die automatische Verknüpfung von Daten und die Bereitstellung kontextrelevanter Informationen können Mitarbeitende schneller und produktiver arbeiten. So wird Wissen zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor und Unternehmen können ihre Innovationskraft gezielt steigern.

    Management-Prioritäten: Nachhaltigkeit verliert an Bedeutung bei CEOs

    In der aktuellen Krisenstimmung rücken für CEOs, CFOs und andere Vorstandsmitglieder klassische Sparmaßnahmen und die Optimierung von Lieferketten in den Vordergrund. Laut einer von der Managementberatung Horváth durchgeführten Befragung von mehr als 1000 Vorstandsmitgliedern aus 33 Ländern (März bis Mai 2025) ist das Thema Nachhaltigkeit auf der Liste der wichtigsten Managementthemen deutlich nach unten gerutscht. Besonders in der produzierenden Industrie zeigen sich die Managementprioritäten volatiler als im Dienstleistungssektor, wo die digitale Transformation weiterhin an erster Stelle steht.

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    Studienleiter Ralf Sauter kommentiert:

    „Kostenoptimierung und Sustainability haben sich seit 2021 quasi in diametrale Richtungen entwickelt, was ihre Relevanz als Managementthemen angeht.“
    Ökologisches Engagement wird für die Industrie aktuell nicht mehr als strategischer Faktor, sondern als operatives Handlungsfeld betrachtet. Dennoch halten die meisten Unternehmen weiterhin an ihren Net-Zero-Zielen fest: Nur 18 Prozent diskutieren derzeit darüber, ihr Ziel der Netto-Null-Emissionen weiter in die Zukunft zu verschieben, während 15 Prozent es sogar früher erreichen wollen als ursprünglich geplant.

    Managementthema Entwicklung
    Nachhaltigkeit Deutlich gesunken in der Priorität
    Kostenoptimierung Stark gestiegen
    Digitale Transformation Im Dienstleistungssektor weiterhin auf Platz 1
    • Nur 18 Prozent der Unternehmen denken über eine Verschiebung der Net-Zero-Ziele nach.
    • 15 Prozent wollen die Ziele früher erreichen als geplant.

    Infobox: Die aktuelle Wirtschaftslage zwingt Unternehmen, Nachhaltigkeitsthemen zugunsten von Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung zurückzustellen. Die langfristigen Klimaziele bleiben jedoch für die Mehrheit bestehen. (Quelle: Manager Magazin)

    KI-gestütztes Wissens-Management für die Industrie

    Die Proalpha Group hat mit Empolis Industrial Knowledge eine neue SaaS-Lösung vorgestellt, die produzierenden Unternehmen den Einstieg in digitales Wissens-Management ermöglichen soll. Ziel ist es, das Wissen im Unternehmen intelligent zu vernetzen und dort verfügbar zu machen, wo es gebraucht wird – etwa in der Werkshalle, im Serviceeinsatz oder im Entwicklungslabor. Die Lösung nutzt Artificial Intelligence, um strukturierte und unstrukturierte Daten aus verschiedenen Unternehmensquellen zu verarbeiten und automatisch zu verknüpfen.

    Ein Servicetechniker erhält so in Sekunden die passende Reparaturanleitung, ein Produktionsteam kann drohende Qualitätsmängel schnell erkennen und Entwicklungsteams finden benötigte Projektdetails ohne langes Suchen. Die Software stellt kontextrelevantes Wissen allen Mitarbeitenden genau dann zur Verfügung, wenn sie es benötigen, was laut Anbieter zu messbaren Produktivitätssteigerungen im gesamten Wissenskreislauf führt.

    „Wissen ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor für produzierende Unternehmen", betont Eric Brabänder, CPO bei Empolis. „Langfristiger Erfolg und Innovation entstehen durch die intelligente Nutzung des eigenen Know-hows – von der Produktentwicklung über die Produktion bis zum Kundenservice.“

    Die offizielle Vorstellung von Empolis Industrial Knowledge findet am 23. September auf der Empolis Exchange in Mainz statt. Dort wird gezeigt, wie Unternehmen ihre Wissensprozesse automatisieren und durch AI-gestütztes Wissen jeden Anwendenden zum hochproduktiven „Super-human Operator“ entwickeln können.

    • Intelligente Vernetzung von Unternehmenswissen
    • Automatische Verknüpfung strukturierter und unstrukturierter Daten
    • Messbare Produktivitätssteigerungen durch kontextrelevantes Wissen

    Infobox: Mit Empolis Industrial Knowledge können Unternehmen ihr Wissen gezielt und effizient nutzen, um Produktivität und Innovationskraft zu steigern. Die Lösung wird am 23. September in Mainz vorgestellt. (Quelle: connect professional)

    Quellen:

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    Zusammenfassung des Artikels

    In der aktuellen Wirtschaftslage rücken für Unternehmen Kostenoptimierung und Effizienz in den Vordergrund, während Nachhaltigkeit an Bedeutung verliert; gleichzeitig ermöglicht die neue SaaS-Lösung Empolis Industrial Knowledge eine intelligente Nutzung von Unternehmenswissen zur Steigerung von Produktivität und Innovation.

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    Die Aufgabe von Führungskräften besteht darin, gemeinsam mit dem Team Leistung zur Erreichung der Unternehmensziele sicher zu stellen.

    Weil Menschen unterschiedlich sind und sowohl Stärken als auch Schwächen haben, gelingt es dem Einen mehr, und dem Anderen weniger seine vorgegebenen und bestenfalls mitentwickelten Ziele zu erreichen. In der Fachsprache unterscheidet man zwischen Nicht-, Minder- und Schlechtleistung, wenn Ziele nicht erreicht werden, oder Verhalten gezeigt wird, welches die Zielerreichung erschwert oder beeinträchtigt.

    Führungskräfte haben die Aufgabe diese „Leistungsdefizite“ zu erkennen, anzusprechen und bestenfalls, gemeinsam mit den MitarbeiterInnen Lösungen zu entwickeln, wie die Leistung wieder sichergestellt wird.

    Hierfür sind professionelle Kommunikationsfähigkeiten gefragt die erlernt und trainiert werden sollten.

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    Sie sollten aktiv zuhören, gute und wirksame Fragen stellen und überzeugend argumentieren können.

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    In diesem Seminar werden hierfür die theoretischen Grundlagen gelegt.

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