Inhaltsverzeichnis:
Tech-Verkaufswelle hält Wall Street in Atem
Die Wall Street wird derzeit von einer Verkaufswelle im Technologiesektor erschüttert, die durch Ängste vor disruptiven KI-Technologien ausgelöst wird. Analysten warnen vor einer extremen Schieflage und erwarten weitere Erschütterungen, während der S&P-500-Index um 1,9 Prozent fiel und damit das Schlusslicht unter den Branchen bildete. Die neue Analyse-Software des KI-Unternehmens Anthropic wird als Bedrohung für bestehende Geschäftsmodelle im Software- und Datenanalysebereich wahrgenommen.
„Dies sind die extremsten Schieflagen, die wir je gesehen haben. Netto habe ich in meiner Karriere noch nie eine so negative Stimmung in irgendeiner Gruppe gesehen. Ich denke, uns steht eine heftige Rally bei Software bevor“, äußerte sich Marktstratege Michael Toomey von Jefferies optimistisch.
Der Dow-Jones-Index konnte hingegen um 0,5 Prozent auf 49.501 Punkte zulegen, gestützt durch eine Rally bei Amgen. Die Zahl der Kursgewinner an der NYSE stieg auf 1593, während 1144 Titel verloren. Die Zinsdiskussion erhielt neue Impulse durch den ADP-Arbeitsmarktbericht, der hinter den Erwartungen zurückblieb, während der ISM-Index des US-Dienstleistungssektors leicht über den Schätzungen lag.
Zusammenfassung: Die Wall Street ist von einer Verkaufswelle im Technologiesektor betroffen, während der Dow-Jones-Index leicht zulegte. Analysten warnen vor einer extremen Schieflage und erwarten eine mögliche Rally im Softwarebereich.
Google-Mutter Alphabet plant gewaltige KI-Investitionen
Alphabet, die Muttergesellschaft von Google, plant für das laufende Jahr Kapitalinvestitionen zwischen 175 und 185 Milliarden Dollar, um die Infrastruktur für ihre KI-Software Gemini auszubauen. Im vergangenen Jahr investierte das Unternehmen bereits über 90 Milliarden Dollar. Diese Investitionen sind notwendig, um im Wettbewerb mit anderen KI-Entwicklern wie OpenAI und Meta zu bestehen.
Das Werbegeschäft von Google bleibt stark und wuchs im Schlussquartal 2025 um rund 13,5 Prozent auf 82,3 Milliarden Dollar. Insgesamt erzielte Alphabet einen Konzerngewinn von fast 34,5 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von knapp 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Entwicklung des Anzeigengeschäfts wird genau beobachtet, da KI-gestützte Zusammenfassungen in die Suchmaschine integriert werden, was potenziell den Klickanreiz auf Links verringern könnte.
Zusammenfassung: Alphabet plant massive Investitionen in KI, um im Wettbewerb zu bestehen. Das Werbegeschäft bleibt stark und trägt erheblich zum Konzerngewinn bei.
Thüringer Wirtschaft drängt auf Änderungen bei der Ladenöffnung
Die Thüringer Wirtschaft fordert dringend Änderungen bei den Ladenöffnungszeiten, um den Herausforderungen des Marktes besser begegnen zu können. Die regionalen Unternehmen sehen sich durch die aktuellen Regelungen benachteiligt und fordern mehr Flexibilität, um im Wettbewerb bestehen zu können. Die IHK betont, dass eine Anpassung der Öffnungszeiten notwendig sei, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.
Die Diskussion um die Ladenöffnungszeiten wird von der IHK als entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft angesehen. Die Unternehmen hoffen auf eine zügige Umsetzung von Reformen, um die Rahmenbedingungen für den Einzelhandel zu verbessern und die Attraktivität der Innenstädte zu steigern.
Zusammenfassung: Die Thüringer Wirtschaft fordert Änderungen bei den Ladenöffnungszeiten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die IHK sieht eine Anpassung als notwendig an, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.
Quellen:
- "Heftige Rally steht bevor": Tech-Verkaufswelle hält Wall Street in Atem
- Internet-Riese - Google-Mutter Alphabet plant gewaltige KI-Investitionen - Wirtschaft
- Update Wirtschaft vom 04.02.2026
- (S+) Wirtschaft: Können Sie Krise? Das Quiz zur Deutschland-Flaute
- „Der Standort selbst ist das Hauptrisiko“: Schwäbische Wirtschaft fordert schnelle Reformen
- Thüringer Wirtschaft drängt auf Änderungen bei der Ladenöffnung














