Tourismusdruck, Frauenförderung und Führungswechsel: Aktuelle Entwicklungen im Management

    23.07.2025 236 mal gelesen 0 Kommentare
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    Der Tourismusdruck auf die Seceda in Südtirol ist so hoch, dass Landesrat Walcher ein wirksames Hotspot-Management fordert. Die Belastung für Umwelt und Einheimische ist enorm, deshalb sollen künftig Besucherzahlen begrenzt und eine Vormerkungspflicht eingeführt werden. Vorbilder wie das Modell in Prags zeigen, wie Lenkung funktionieren kann. Entscheidend ist die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, um nachhaltige Lösungen zu finden.
    In Mülheim startet 2025 ein neuer Studiengang „Technologie und Management“ speziell für Frauen. Das Studium legt den Fokus auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Projektmanagement und bietet sehr gute Berufsaussichten. Die ersten beiden Semester lernen die Studentinnen unter sich, danach interdisziplinär in gemischten Gruppen. Ziel ist es, Frauen gezielt zu stärken und ihren Anteil in technischen Berufen zu erhöhen.
    Die Berliner Agentur Haebmau baut ihr Führungsteam aus und setzt dabei auf erfahrene Mitarbeiterinnen. Jennifer Lewandowski übernimmt die Rolle der Finanzchefin, Claudia Ebe wird Chief People & Culture Officer. Beide sind bereits seit Jahren Teil des Unternehmens. Haebmau setzt damit auf Kontinuität und interne Kompetenz.
    Führungskräfte im mittleren Management stehen oft zwischen den Erwartungen der Unternehmensleitung und ihres Teams. Diese Sandwichposition kann zu Spannungen führen, weshalb ein realistisches Anspruchsdenken und aktives Mindset wichtig sind. Frühzeitige Einbindung in Entscheidungsprozesse und offene Kommunikation helfen, die eigene Rolle zu stärken. Nur wer selbst überzeugt ist, kann auch das Team motivieren.
    Bei Savills Investment Management übernimmt Christian Behrend die Geschäftsführung der deutschen KVG. Er folgt auf Roland Maria Döhn, der sich künftig auf andere Aufgaben im Unternehmen konzentriert. Behrend bringt langjährige Erfahrung mit und wird die Kapitalbeschaffung sowie die Entwicklung neuer Fonds verantworten. Damit setzt Savills auf Kontinuität und Expertise im Management.

    Seceda: Landesrat Walcher fordert Hotspot-Management

    Der anhaltende Besucheransturm auf die Seceda hat laut Landesrat für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Tourismus, Luis Walcher, ein Ausmaß erreicht, das nicht länger tragbar ist. Die Belastungsgrenzen seien deutlich überschritten, was sich spürbar auf Umwelt, Infrastruktur und die Lebensqualität der Einheimischen auswirke. Walcher fordert daher ein wirksames Hotspot-Management zur Lenkung und Kontingentierung der Touristenströme.

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    Walcher betont, dass der Tourismus, insbesondere in strukturschwachen Gebieten, ein wichtiges Entwicklungsinstrument bleibe. Allerdings müsse anerkannt werden, dass sich die Situation an bestimmten Orten dramatisch zugespitzt habe. „Was wir dort erleben, ist eine Übernutzung, die weit über das verträgliche Maß hinausgeht“, so Walcher. In stark frequentierten Gebieten wie der Seceda sei es notwendig, Lenkungs- und Kontingentierungsmaßnahmen umzusetzen. Ein zentrales Element des geplanten Hotspot-Managements soll künftig die Vormerkungspflicht für Besucher sein. Modelle wie jenes in Prags könnten als Orientierung dienen. Die Herausforderung bestehe nun darin, praktikable Konzepte rasch umzusetzen, wobei die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten – Wirtschaft, Tourismusorganisationen, Gemeinden und Land – besonders wichtig sei.

    • Deutliche Überlastung der Seceda durch Touristenströme
    • Forderung nach Vormerkungspflicht und Kontingentierung
    • Vorbildfunktion bestehender Modelle wie in Prags
    • Notwendigkeit enger Zusammenarbeit aller Akteure

    Infobox: Die Seceda steht exemplarisch für das Problem der Übernutzung touristischer Hotspots in Südtirol. Landesrat Walcher fordert ein schnelles und wirksames Management zur Sicherung der Lebensqualität und des Gleichgewichts zwischen Tourismus und Natur. (Quelle: Südtirol News)

    Neuer Frauenstudiengang in Mülheim: Expertin für Technologie und Management

    An der Hochschule Ruhr West in Mülheim startet im Wintersemester 2025/26 der neue, interdisziplinäre Studiengang „Technologie und Management“. Der Studiengang ist auf sieben Semester in Vollzeit oder zwölf Semester in Teilzeit ausgelegt und schließt mit dem Bachelor of Engineering ab. Die Einschreibefrist endet am 15. September. Das Studium richtet sich ausschließlich an Frauen, die in den ersten zwei Semestern unter sich bleiben und ab dem dritten Semester interdisziplinär in gemischten Gruppen lernen.

    Die Berufsaussichten für Absolventinnen werden als sehr gut eingeschätzt. Der Studiengang ist projektbasiert und legt Schwerpunkte auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Die Studentinnen können flexibel Wahlmodule belegen und Schwerpunkte setzen. Ein Auslandsstudium ist im fünften Semester möglich, beispielsweise an Partner-Universitäten in Riga oder Bilbao. Der mit der HRW kooperierende Konzern Thyssenkrupp gab Impulse für den neuen Studiengang. Asmae Zauzau, Verfahrenstechnikerin bei Thyssenkrupp Nucera, berichtet, dass der Frauenanteil in ihrer Abteilung bei 30 Prozent liegt und weiter gesteigert werden soll. Sie betont die Bedeutung, Frauen zu stärken, damit sie an ihre Kompetenzen glauben.

    „Der Frauenanteil in meiner Abteilung liegt bei 30 Prozent, wir wollen diesen unbedingt weiter steigern, da wir mit gemischten Teams bessere Ergebnisse erzielen. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass junge Frauen sich bei gleicher Qualifikation schlechter einschätzen als männliche Kollegen. Es ist wichtig, Frauen dahingehend zu stärken, dass sie an ihre Kompetenzen glauben.“ (Asmae Zauzau, Thyssenkrupp Nucera)
    • Start: Wintersemester 2025/26, Campus Mülheim
    • Abschluss: Bachelor of Engineering
    • Studiendauer: 7 Semester (Vollzeit) oder 12 Semester (Teilzeit)
    • Schwerpunkte: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Projektmanagement
    • Auslandsstudium im 5. Semester möglich
    • Frauenanteil bei Thyssenkrupp Nucera: 30 Prozent

    Infobox: Der neue Studiengang „Technologie und Management“ an der HRW Mülheim bietet Frauen eine gezielte Ausbildung mit sehr guten Berufsaussichten und fördert gezielt die Stärkung weiblicher Kompetenzen in technischen Berufen. (Quelle: WAZ)

    Management: Haebmau erweitert das Führungsteam

    Die auf Lifestyle-Kommunikation spezialisierte Berliner Agentur Haebmau stellt ihr Führungsteam neu auf. Neben den beiden Co-CEOs Sebastian Warschow und Markus Bublitz treten nun Jennifer Lewandowski als neue Finanzchefin sowie Claudia Ebe als Chief People & Culture Officer in die Führungsriege ein. Beide sind bereits seit längerer Zeit für die Agentur tätig.

    • Neue Finanzchefin: Jennifer Lewandowski
    • Chief People & Culture Officer: Claudia Ebe
    • Beide sind langjährige Mitarbeiterinnen der Agentur

    Infobox: Haebmau setzt auf Kontinuität und interne Erfahrung bei der Erweiterung des Führungsteams. (Quelle: Horizont.net)

    Wie Führungskräfte in Sandwichposition geschickt vermitteln

    Führungskräfte im mittleren Management stehen laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (Magazin „top eins“, Ausgabe 02/2025) zwischen den Vorgaben der Unternehmensleitung und den Erwartungen des eigenen Teams. Diese Doppelrolle führt häufig zu Spannungen und psychischer Belastung. Es wird empfohlen, aktiv am eigenen Mindset zu arbeiten und ein realistisches Anspruchsdenken zu entwickeln. Nicht immer können alle Interessen gleichermaßen vertreten werden.

    Mittlere Führungskräfte sollten sich frühzeitig in Entscheidungsprozesse einbringen und Gespräche mit der Unternehmensleitung suchen, um Gestaltungsspielräume zu nutzen. Entscheidungen von oben müssen gegenüber dem Team vermittelbar sein. Ist dies nicht der Fall, sollte das Gespräch mit den Vorgesetzten gesucht und Verbesserungsvorschläge eingebracht werden. Es wird betont, dass Mitarbeitende schwer zu motivieren sind, wenn die Führungskraft selbst nicht hinter einer Entscheidung steht.

    1. Eigene Belastung ernst nehmen und realistische Ansprüche entwickeln
    2. Frühzeitige Einbindung in Entscheidungsprozesse
    3. Verantwortung gegenüber dem Team wahrnehmen und Entscheidungen vermittelbar machen

    Infobox: Führungskräfte in Sandwichpositionen profitieren von einem bewussten Umgang mit ihrer Rolle, aktiver Kommunikation und klarer Verantwortungsübernahme. (Quelle: Merkur)

    Savills Investment Management beruft Geschäftsführer

    Christian Behrend übernimmt die Geschäftsführung der deutschen KVG bei Savills Investment Management. Er folgt auf Roland Maria Döhn, der künftig andere Aufgaben im Unternehmen übernimmt und sich auf seine Führungsrolle bei der Savills Fund Management konzentriert. Behrend ist seit 2018 im Unternehmen tätig, startete als Senior Manager und betreute institutionelle Investoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Vor seiner Zeit bei Savills arbeitete Behrend als Senior Sales Manager bei Universal Investment Management sowie als Kundenbetreuer bei der Commerz Real. In seiner neuen Rolle wird er die Kapitalbeschaffung vorantreiben und bei der Auflage neuer Fonds und Mandate mitwirken.

    Position Name Vorherige Rolle
    Geschäftsführer (Managing Director) deutsche KVG Christian Behrend Leiter Kundenkapital, Senior Manager
    Vorgänger Roland Maria Döhn Geschäftsführer, künftig Savills Fund Management

    Infobox: Mit Christian Behrend übernimmt ein erfahrener Manager die Geschäftsführung der deutschen KVG bei Savills Investment Management und wird die Kapitalbeschaffung sowie die Entwicklung neuer Fonds verantworten. (Quelle: private banking magazin)

    Quellen:

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    Zusammenfassung des Artikels

    Der anhaltende Besucheransturm auf die Seceda führt zu Überlastung, weshalb Landesrat Walcher ein Hotspot-Management mit Kontingentierung und Vormerkungspflicht fordert.

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    Was tun,wenn die Leistung nicht stimmt?

    Die Aufgabe von Führungskräften besteht darin, gemeinsam mit dem Team Leistung zur Erreichung der Unternehmensziele sicher zu stellen.

    Weil Menschen unterschiedlich sind und sowohl Stärken als auch Schwächen haben, gelingt es dem Einen mehr, und dem Anderen weniger seine vorgegebenen und bestenfalls mitentwickelten Ziele zu erreichen. In der Fachsprache unterscheidet man zwischen Nicht-, Minder- und Schlechtleistung, wenn Ziele nicht erreicht werden, oder Verhalten gezeigt wird, welches die Zielerreichung erschwert oder beeinträchtigt.

    Führungskräfte haben die Aufgabe diese „Leistungsdefizite“ zu erkennen, anzusprechen und bestenfalls, gemeinsam mit den MitarbeiterInnen Lösungen zu entwickeln, wie die Leistung wieder sichergestellt wird.

    Hierfür sind professionelle Kommunikationsfähigkeiten gefragt die erlernt und trainiert werden sollten.

    Hierbei sollten Führungskräfte stets „klar in der Sache, gleichzeitig aber auch wertschätzend“ kommunizieren.

    Sie sollten aktiv zuhören, gute und wirksame Fragen stellen und überzeugend argumentieren können.

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    In diesem Seminar werden hierfür die theoretischen Grundlagen gelegt.

    Außerdem wird in  realitästnahen Gesprächssimulationen geübt, herausfordernde/schwierige Gespräche mit MitarbeiterInnen in unterschiedlichen Eskalationsstufen zu führen.

     

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