Wealth Management und Venue-Management: Neue Herausforderungen, Trends und Investitionen 2024

    05.08.2025 208 mal gelesen 0 Kommentare
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    Im Wealth Management in Deutschland herrscht zwar hohe Kundenzufriedenheit, doch die Branche steht vor großen Herausforderungen, vor allem beim Vermögenstransfer auf die nächste Generation. Viele fühlen sich unzureichend vorbereitet, und nur wenige Familien haben klare Nachfolgepläne. Auch die Loyalität der Erben gegenüber ihren Beratern ist geringer als im europäischen Durchschnitt.
    Künstliche Intelligenz wird immer wichtiger: Die Hälfte der Kunden erwartet KI-gestützte Angebote, doch Datenschutz und Genauigkeit bereiten Sorgen. Transparente Gebühren, personalisierte Strategien und offene Kommunikation sind zentrale Wünsche der Kunden.
    Das Interesse an alternativen Investments wächst, aber nur wenige Berater sprechen dieses Thema aktiv an. Für die Zukunft sind technisches Know-how und empathische Beratung gleichermaßen gefragt.
    Im Venue-Management setzen Stadien und Arenen auf Modernisierung, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Beispiele sind neue Hybridrasen, smarte Bezahlsysteme, Wi-Fi 6 und Crowd-Management mit KI, aber auch Investitionen in Infrastruktur und Preissteigerungen bei Speisen und Getränken.
    Nachhaltigkeit wird immer wichtiger: Stadien wie das Estadi Mallorca Son Moix setzen auf Zero Waste, während andere Arenen auf erneuerbare Energien und barrierefreies Design setzen. Neue Finanzierungsmodelle, Namensrechte und die Einbindung der nächsten Generation prägen die Branche – Venue-Management bleibt 2024 spannend und innovativ.

    EY-Studie: Wealth Management in Deutschland vor großen Herausforderungen

    Laut der aktuellen EY-Studie „EY Global Wealth Research Report 2025“ ist die Kundenzufriedenheit im deutschen Private Banking zwar hoch, doch die Branche steht vor erheblichen Herausforderungen. Für die Studie wurden 3.500 vermögende Klienten in 30 Ländern befragt. Besonders der Vermögenstransfer auf die nächste Generation bereitet Sorgen: 45 Prozent der deutschen Kunden fühlen sich unzureichend vorbereitet, bei Frauen sind es sogar 53 Prozent. Nur 26 Prozent glauben, dass ihre Familie gut vorbereitet ist, und lediglich 31 Prozent verfügen über dokumentierte Nachfolgepläne. Ein weiteres Problem ist die Loyalität der Erben: Nur 73 Prozent wollen beim Berater bleiben, was unter dem europäischen Durchschnitt von 79 Prozent liegt.

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    Kriterium Wert
    Unzureichend auf Vermögenstransfer vorbereitet 45 %
    Frauen unzureichend vorbereitet 53 %
    Familien mit dokumentierten Nachfolgeplänen 31 %
    Kundenloyalität (Deutschland) 73 %
    Kundenloyalität (Europa) 79 %

    Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) ist ein weiteres zentrales Thema: 50 Prozent der deutschen Kunden und 72 Prozent der sehr vermögenden Kunden erwarten KI-gestützte Angebote. Allerdings bestehen auch Bedenken: 50 Prozent sorgen sich um Datenschutz, 48 Prozent um die Genauigkeit der Ergebnisse.

    • 50 % erwarten klare und transparente Gebührenstrukturen
    • 50 % wünschen personalisierte Finanzstrategien
    • 43 % legen Wert auf offene Kommunikation

    Das Interesse an alternativen Anlagen wächst: 32 Prozent der deutschen Kunden und 44 Prozent der sehr vermögenden Kunden planen, ihre Investitionen in diesem Bereich zu erhöhen. Dennoch sprechen nur 13 Prozent der Berater das Thema proaktiv an.

    „Berater müssen nicht nur technische Expertise, sondern auch empathische und beziehungsorientierte Beratung bieten können.“ (Sebastian Schäfer, EY)

    Infobox: Die EY-Studie zeigt: Nachfolgeplanung, KI-Integration und alternative Investments sind die größten Herausforderungen für das Wealth Management in Deutschland. (Quelle: private banking magazin)

    Venue-Management: Aktuelle Entwicklungen in Stadien und Arenen

    Die Regionalregierung Aragón hat das Estadio El Alcoraz von SD Huesca für 24,4 Mio. Euro erworben und übernimmt künftig den Betrieb. Ziel ist die Umnutzung als multifunktionales Sport- und Kulturzentrum. Für SD Huesca bedeutet der Verkauf eine finanzielle Entlastung, da der Verein bislang als einziger Klub der Segunda División ein eigenes Stadion besaß und hohe Instandhaltungs- und Betriebskosten trug.

    Das Estadio BBVA in Monterrey, Austragungsort der FIFA-WM 2026, hat für 7,2 Mio. US-Dollar (ca. 6,2 Mio. EUR) einen neuen Hybridrasen (97 % Naturgras, 3 % Synthetik) sowie ein modernes Belüftungs- und Drainagesystem erhalten. Zudem wurden Wi-Fi 6, AI-gestütztes Crowd-Management und ein bargeldloses Zahlungssystem eingeführt. Über eine App können Speisen und Getränke direkt zum Sitzplatz bestellt werden.

    Projekt Kosten
    Estadio El Alcoraz (Kauf durch Aragón) 24,4 Mio. Euro
    Estadio BBVA (Modernisierung) 7,2 Mio. US-Dollar (ca. 6,2 Mio. EUR)

    Am Max-Morlock-Stadion in Nürnberg wurden zwei neue VAG_Rad-Stationen eröffnet, um die Anreise per Fahrrad zu erleichtern. In der Saison 2023/24 reisten laut Fan-Erhebung 54 % der Zuschauer mit dem ÖPNV an.

    Im Stadium of Light in Sunderland wurden mit einem achtstelligen Investitionsvolumen Public Concourses, digitale Screens, eBars und die Bierlogistik modernisiert. Neue Food-Kioske mit lokalen Partnern ergänzen das Angebot.

    Groupama bleibt bis 2030 Namensgeber des Stadions von Olympique Lyonnais. Das Sponsoring lag bisher bei 5 bis 6 Mio. Euro jährlich.

    In der Home Deluxe Arena in Paderborn steigen zur Saison 2025/26 die Preise: Getränke werden um 0,50 Euro teurer, der Becherpfand steigt auf 2,00 Euro. Currywurst, Bratwurst, Pommes und Brezeln kosten künftig 0,20 Euro mehr.

    • Getränkepreissteigerung: +0,50 Euro
    • Becherpfand: 2,00 Euro
    • Speisen (Currywurst, Bratwurst, Pommes, Brezeln): +0,20 Euro

    Das Estadi Mallorca Son Moix wurde als erstes „Zero Waste“-Stadion Spaniens zertifiziert: Über 95 % der Abfälle werden recycelt oder in Energie umgewandelt. In der Saison 2024/25 wurden 16 Abfallarten getrennt und 93,8 Tonnen fast vollständig verwertet.

    Co-op Live in Manchester erhielt das Siegel „A Greener Arena 2025 – Highly Commended“ für Maßnahmen wie 100 % erneuerbare Energie, Regenwassernutzung und barrierefreies Design. Über eine Million Besucher kamen im ersten Jahr.

    Im Hallenstadion Zürich übernimmt ab August 2025 die nächste Generation die Gastronomie. Kilian und Gordian Wüger sowie Fabian Rogenmoser führen das traditionsreiche Unternehmen weiter.

    Im Allianz Stadion von SK Rapid Wien werden ab der Saison 2025/26 weitere Sektoren als Nichtraucherzonen ausgewiesen. Für Raucher gibt es markierte Zonen in der Promenade.

    Die Haupttribüne im Deutsche Bank Park wird zur Bernd-Hölzenbein-Tribüne umbenannt. Die Vermarktung von Tribünen und Stadionblöcken ist ein gängiges Finanzierungsmodell im deutschen Profi-Fußball.

    In Schottland startet ein Pilotprojekt zur Aufhebung des Alkoholverbots in Fußballstadien. Seit 1981 war der Verzehr alkoholischer Getränke dort verboten.

    Die Stadt Osnabrück übernimmt 89,64 % der Stadiongesellschaft für 490.000 € plus 3.000 € für Anteile der stadteigenen OBG. Zum 1. Juli 2026 übernimmt die Stadt auch den Anteil des VfL Osnabrück e.V. (57.000 € zzgl. max. 40.000 € Grunderwerbsteuer).

    Die Wells Fargo Arena in Des Moines heißt ab sofort Casey’s Center. Die Namensrechte kosten 16,5 Mio. Euro für 10 Jahre.

    Infobox: Die aktuellen Entwicklungen im Venue-Management zeigen: Nachhaltigkeit, Digitalisierung und neue Finanzierungsmodelle prägen die Branche. Preissteigerungen und Investitionen in Infrastruktur sind an der Tagesordnung. (Quelle: Stadionwelt)

    Quellen:

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    Zusammenfassung des Artikels

    Die EY-Studie zeigt, dass das Wealth Management in Deutschland vor Herausforderungen wie Nachfolgeplanung, KI-Integration und alternativen Investments steht. Im Venue-Management dominieren Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie neue Finanzierungsmodelle und Preissteigerungen die aktuellen Entwicklungen.

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