Inhaltsverzeichnis:
Cato Networks stärkt den deutschen Enterprise-Vertrieb
Cato Networks hat Stephan von Gündell-Krohne zum neuen Area Sales Director ernannt. Er übernimmt den Enterprise-Vertrieb in Deutschland und soll den Ausbau des Geschäfts mit Großkunden vorantreiben.
Nach Angaben von CRN DE will von Gündell-Krohne dafür die regionale Go-to-Market-Strategie weiterentwickeln und insbesondere das Netzwerk lokaler Enterprise-Partner stärken. Er kommt von Crowdstrike, wo er zuletzt im Vertrieb für Großunternehmen tätig war und sein Team an der globalen Vertriebsstrategie ausrichtete.
Der studierte Betriebswirt und Bachelor of Business Administration verfügt laut CRN DE über Erfahrung beim Aufbau von Vertriebsorganisationen und Partnernetzwerken in der Cybersicherheitsbranche. Vor seiner Zeit bei Crowdstrike hatte er Führungspositionen bei Forescout, Palo Alto Networks und Cisco inne.
„Gemeinsam mit meinem Team und unseren Partnern werde ich Unternehmen in Deutschland dabei unterstützen, vom einzigartigen Angebot von Cato Networks zu profitieren und sich in einer zunehmend komplexen Bedrohungslandschaft wirksam zu schützen“, sagt Stephan von Gündell-Krohne laut CRN DE.
Bei Cato berichtet er direkt an Tuncay Eren, den Area Vice President für Zentraleuropa. Eren sieht die Personalie als Bestandteil der Strategie, das Wachstum von Cato Networks in der Region auszubauen und das Interesse an der SASE-Plattform weiter zu nutzen. Die Plattform vereint Netzwerk- und Sicherheitsfunktionen in einer Cloud-Plattform.
Zusammenfassung: Cato Networks setzt im deutschen Enterprise-Geschäft auf einen erfahrenen Vertriebsmanager und will vor allem das Partnernetzwerk im Großkunden-Segment ausbauen.
Cab-Ron wechselt im deutschen Markt zu Haromex
Der im Frühling 2024 über Sucos in Deutschland eingetroffene Cab-Ron wird inzwischen von Haromex im deutschen Markt vertrieben. Der Blend gereifter Rums aus der Karibik und Mittelamerika wird in einer Totenkopfflasche aus recyceltem Porzellan angeboten.
Wie das Spirituosen-Journal berichtet, enthält die Mischung gereifte Rums aus Barbados, der Dominikanischen Republik, Guatemala und Jamaika. Nach der Vermählung erfolgt eine dreigeteilte Reifung in Ex-Oloroso- und Ex-Pedro-Ximénez-Sherry-Casks sowie in Ex-Bourbon-Casks im Klima des Sherry-Dreiecks in Andalusien.
Der Rum wird laut Quelle ohne Zusätze abgefüllt und nicht kältefiltriert. Das Alkoholvolumen wird bei 40 Prozent eingestellt; außerdem soll das Produkt CO2-neutral sein.
Die Flasche wird aus recyceltem Porzellan nach einem Design des spanischen Künstlers José Piñero gefertigt. Ein Teil des Erlöses jeder Cab-Ron-Flasche soll an die Pasqual Maragall Stiftung zur Förderung der Alzheimer-Forschung gehen.
Zusammenfassung: Haromex übernimmt den deutschen Vertrieb von Cab-Ron, einem gereiften Rum-Blend mit dreiteiligem Sherry- und Bourbon-Cask-Finish sowie einer Totenkopfflasche aus recyceltem Porzellan.
KI soll im Vertrieb Umsatz statt nur Effizienz bringen
Auf der Packaging Machinery Conference 2026 stellte Malcolm Werchota einen praxisorientierten Ansatz für den Einsatz künstlicher Intelligenz in Unternehmen vor. Der ehemalige Global AI Evangelist bei Novartis und heutige freie Consultant forderte die Teilnehmer auf, KI nicht nur für interne Effizienzgewinne, sondern vor allem zur Umsatzsteigerung einzusetzen.
In seiner Keynote auf der Konferenz, die am 16. und 17. Juni in Nürnberg stattfand, kritisierte Werchota, dass viele Unternehmen zwar mit KI experimentieren, aber nur selten von der Pilotphase in die Hochskalierung gelangen. Das Problem liege aus seiner Sicht weniger in der Technologie als in ihrer Anwendung.
„Nur rund 11 % der Unternehmen weltweit nutzen KI aktiv zur Umsatzsteigerung – in Deutschland sogar nur etwa 2 %“, erklärt Werchota laut Neue verpackung.
Während sich interne Anwendungen häufig auf das Schreiben von E-Mails oder die Erstellung einfacher Inhalte beschränken, sei der wirtschaftliche Nutzen im Vertrieb unmittelbar messbar. Werchota plädiert deshalb dafür, zunächst zusätzliche Umsätze zu generieren und daraus anschließend interne KI-Projekte zu finanzieren.
Als praktischen Ansatz beschreibt er die Arbeit mit KI-Tools wie Microsoft Copilot. Daten sollen hochgeladen und per Spracheingabe analysiert werden; anschließend können mehrere Visualisierungen und Handlungsempfehlungen entstehen. Als demonstrativen Prompt nennt er: „Mach mir […] zehn Diagramme, erklär mir, was drin ist […] und gib mir einen 30-60-90-Tage-Plan.“
Auch komplexe Dokumente, darunter schwer lesbare, eingescannt Steuerunterlagen, könnten laut dem Bericht in strukturierte Analysen mit Maßnahmenplan umgewandelt werden. Als Beispiel für einen intuitiven Umgang mit KI führte Werchota seine achtjährige Tochter Sophia an, die einen Datensatz aufbereitete und dabei Bilder hochlud, Dashboards erstellen ließ und die Ergebnisse iterativ verbesserte.
„Meine Tochter promptet besser als jeder im Zimmer“, sagt Werchota laut Neue verpackung.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf sogenannten Agentic Workflows im Vertrieb. Dabei werden Meetings aufgezeichnet oder nachgesprochen, Inhalte automatisch analysiert, Dashboards und Zusammenfassungen erstellt, Follow-up-Mails und Angebote generiert sowie Aufgaben in Planungstools übertragen.
- Meetings werden aufgezeichnet oder nachgesprochen.
- Inhalte werden automatisch analysiert.
- Dashboards und Zusammenfassungen werden erstellt.
- Follow-up-Mails und Angebote werden generiert.
- Aufgaben werden in Planungstools übertragen.
Werchota sieht darin einen Wettbewerbsvorteil gegenüber internationalen Wettbewerbern. Zugleich werde die Qualität des physischen Produkts allein aus seiner Sicht weniger entscheidend für die Differenzierung. Wichtiger seien das Verständnis des Kunden und die Geschwindigkeit, mit der auf seine Bedürfnisse reagiert werde.
Für die Umsetzung empfiehlt der Berater klare Ziele für Umsatz und Profitabilität, den vorrangigen Einsatz von KI im Vertrieb, konsequente Schulungen sowie die Einführung von Agenten und Automatisierungslösungen. Auch Führungskräfte müssten sich aktiv beteiligen und selbst Dashboards erstellen.
Zusammenfassung: Die Keynote stellte KI als Instrument für Umsatzwachstum in den Mittelpunkt. Unternehmen sollen weniger experimentieren, Mitarbeiter stärker befähigen und Agentic Workflows im Vertrieb einsetzen.
LMX setzt mit neuem Investor auf Expansion
LMX will mit dem Einstieg der Beteiligungsgesellschaft Auctus Capital Partners die Grundlage für weiteres Wachstum schaffen. Vertriebschef Mario Krug blickt trotz eines Buchungslochs wieder vorsichtig positiv auf das Sommergeschäft und berichtet von aktuellen Buchungseingängen knapp über dem Vorjahr.
Nach Angaben von Counter vor9 sind seit Mitte April zwei neue LMX-Produkte in den Buchungssystemen verfügbar. Öffentlich vorgestellt wurden sie erst nach einer technischen Testphase.
LMX Smart verbindet preisbewusste Hotelangebote mit günstigen Flügen. Im Fokus stehen klassische Pauschalreiseziele wie die Türkei, Ägypten, Spanien, Griechenland, Kroatien und Bulgarien.
LMX Option basiert ebenfalls auf dem dynamischen Produktionsmodell. Die Angebote können in dieser Variante allerdings drei Tage lang optioniert werden, auch wenn Linienflüge oder Flüge mit Low-Cost-Carriern Bestandteil des Pakets sind. Laut Krug ist dies in der dynamischen Produktion bislang ungewöhnlich.
Die neuen Angebote begründet LMX mit stark gestiegenen Reisepreisen. Vor allem Familien könnten oder wollten sich bestimmte Urlaubsreisen nicht mehr leisten. LMX Smart soll Reisebüros daher ein günstigeres Angebot für preissensible Kunden bieten.
Krug räumt laut Counter vor9 ein, dass die wachsende Zahl der Marken am Counter für Verwirrung sorgen könne. LMX erkläre die Unterschiede deshalb im Agenturportal; perspektivisch könne das Unternehmen sein Markenportfolio auch wieder straffen.
Die Eskalation des Nahostkonflikts führte im März, April und Mai zu einem Buchungsloch. Das kurzfristige Sommergeschäft habe inzwischen wieder angezogen, während die weitere Entwicklung des Geschäftsjahres angesichts der volatilen Lage offen sei. Neben geopolitischen Krisen belasteten hohe Energiepreise und wirtschaftliche Sorgen die Nachfrage.
„Eine Art Krise ist irgendwie der neue Normalzustand“, fasst Mario Krug die Lage laut Counter vor9 zusammen.
Innerhalb des LMX-Portfolios legten westeuropäische Ziele deutlich zu. Die Türkei, Ägypten und teilweise Zypern litten dagegen unter ihrer Nähe zum Konfliktgebiet, wobei die Nachfrage nach Ägypten und in die Türkei zuletzt wieder anzog. Auf der Fernstrecke waren vor allem Reisen betroffen, die über die Golfstaaten führten; Direktverbindungen nach Thailand sowie Ziele in der Karibik, darunter die Dominikanische Republik, waren gefragter.
Die Verschiebungen erhöhten den operativen Aufwand. Stornierungen, geänderte Flugpläne, zusammengelegte Verbindungen und später öffnende Hotels führten zu Umbuchungen und Ersatzangeboten und belasteten insbesondere die Servicecenter.
LMX versteht sich weiterhin als B2B-Marke und plant laut Krug keinen Ausbau des Direktgeschäfts. Reisebüros sollen mit günstigen Preisen und verlässlicher Abwicklung überzeugt werden.
Die neu gegründete Mondiani Group, deren Kern LMX bildet, soll als Plattform für weitere Übernahmen dienen. Auctus und LMX suchen nach eigenen Angaben europaweit nach Beteiligungen; infrage kämen weitere Veranstalter, Technikanbieter, Online-Reiseportale und stationäre Reisebüros.
Zusammenfassung: LMX reagiert mit neuen preisorientierten Produkten auf gestiegene Reisepreise und will mithilfe von Auctus Capital Partners durch organisches Wachstum und Übernahmen expandieren.
Geopolitische Lage prägt Flugpreise und Reisebranche
Im wöchentlichen Vertriebs- und Marketing-Briefing berichtet airliners.de über deutlich gestiegene Flugpreise im ersten Halbjahr infolge des Iran-Kriegs. Gleichzeitig musste der Flughafen Frankfurt seine Passagierprognose senken, während die Stimmung in der deutschen Reisebranche auf ein neues Tief gefallen ist.
Im Mittelpunkt standen laut airliners.de die Entwicklung der Flugpreise, die Nachfrage und die Marktstimmung unter dem Eindruck der geopolitischen Lage. Die Themen betreffen damit sowohl die Vermarktung von Flugreisen als auch die Planung der Anbieter und Flughäfen.
Der Bericht nennt außerdem neue Konzepte für das Produkterlebnis an Bord. Dazu gehören virtuelle Fenster, adaptive Beleuchtung und KI-gestützte Kabinensysteme.
Diese Technologien könnten nach Darstellung von airliners.de dazu beitragen, das Erlebnis in der Kabine weiterzuentwickeln und die Vermarktung von Flugangeboten neu auszurichten. Der Schwerpunkt liegt damit nicht ausschließlich auf der Preisentwicklung, sondern auch auf der Frage, wie Airlines ihr Produkt künftig gegenüber Reisenden positionieren können.
Zusammenfassung: Das airliners.de-Briefing beschreibt ein von geopolitischen Entwicklungen geprägtes Marktumfeld mit steigenden Flugpreisen, einer gesenkten Passagierprognose für Frankfurt und einem neuen Stimmungstief in der deutschen Reisebranche.
Tokenisierte Fonds und Kryptohaftungsdach im Vertrieb
FONDS professionell führt in seiner Ausgabe vom 20.07.2026 das Thema „Tokenisierte Fonds und Kryptohaftungsdach“ im Bereich Vertrieb. Der bereitgestellte Quelltext enthält dazu jedoch keine verwertbaren redaktionellen Angaben über Inhalte, Entwicklungen oder konkrete Aussagen.
Quellen:
- Cato holt von Gündell-Krohne für den Enterprise-Vertrieb
- In Totenkopfflasche: Cab-Ron neu im Vertrieb bei Haromex
- „Mach ein Dashboard, Digger!“: Wie KI im Vertrieb Umsatz statt nur Effizienz bringt
- Wie sich LMX mit neuem Investor für die Zukunft rüstet
- Iran-Krieg treibt Flugpreise, Frankfurt senkt Passagierprognose, Stimmungstief in der Reisebranche
- Tokenisierte Fonds und Kryptohaftungsdach – der stille Umbruch | Vertrieb | 20.07.2026














