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DRV rückt Zukunft des Reisevertriebs in den Fokus
Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat das Programm für den Tag des Reisevertriebs am 2. Juni 2026 in Frankfurt veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen Zukunftsperspektiven für Reisebüros und Vertrieb, wobei Themen wie Krisenfestigkeit, wirtschaftlicher Druck, neue Geschäftsmodelle sowie der Einsatz von Technologie und künstlicher Intelligenz behandelt werden.
Ein zentrales Thema des Tages ist die Krisenfestigkeit des Reisevertriebs, insbesondere in Zeiten geopolitischer Krisen und Stornowellen. Experten wie Melanie Gerhardt von Dertour und Mirko Jacubowski von A3M Global Monitoring werden auf der Bühne sein, um über die Herausforderungen und Chancen zu diskutieren.
„Das Reisebüro der Zukunft ist der rote Faden bei den Themen des DRV-Reisebürotages 2026“, so der DRV.
Zusammenfassung: Der DRV fokussiert sich auf die Zukunft des Reisevertriebs mit einem Programm, das Krisenfestigkeit und technologische Innovationen in den Mittelpunkt stellt.
E-Bike-Anbieter Super73 stärkt globalen Vertrieb
Der US-amerikanische E-Bike-Hersteller Super73 hat seinen Vertriebsauftritt auf internationaler und nationaler Ebene durch die Einstellung von branchenerfahrenen Neuzugängen gestärkt. Im Fokus steht dabei auch die Beziehung zum Fachhandel in Europa.
Die Neubesetzungen sollen dazu beitragen, die Marktposition von Super73 zu festigen und den Vertrieb weiter auszubauen. Die neuen Mitarbeiter bringen umfangreiche Erfahrungen aus der Branche mit, was die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens erhöhen soll.
Zusammenfassung: Super73 hat neue Vertriebsmitarbeiter eingestellt, um den globalen Vertrieb zu stärken und die Beziehungen zum Fachhandel in Europa zu intensivieren.
Der wahre Grund für Verluste im Vertrieb
Stadtwerke verlieren im Energievertrieb zunehmend an Boden, nicht nur aufgrund von Preiswettbewerb, sondern auch wegen eines strukturellen Wandels. Vergleichsportale wie Check24 und Verivox haben den Wettbewerb stark standardisiert, was die Tarife vergleichbar macht und den Wechsel primär über den Preis entscheidet.
Die Kunden erwarten zunehmend integrierte Lösungen, die über einen einfachen Stromtarif hinausgehen. Stadtwerke müssen ihre regionale Rolle neu definieren und sich als Anbieter von umfassenden Energielösungen positionieren, um im Wettbewerb bestehen zu können.
„Die entscheidende Frage lautet: Wer organisiert künftig die Energiewelt des Kunden – Vergleichsportale, neue Plattformplayer oder das Stadtwerk vor Ort?“
Zusammenfassung: Stadtwerke stehen vor der Herausforderung, sich im Energievertrieb neu zu positionieren und integrierte Lösungen anzubieten, um im Wettbewerb bestehen zu können.
Finder besetzt neue Stelle für Vertrieb und Marketing
Finder hat zum 1. Mai 2026 Peggy Losen als Vertrieb-Marketing-Koordinatorin eingestellt. Diese neu geschaffene Position soll die Entwicklung und Umsetzung kommerzieller Strategien im dreistufigen Vertrieb stärken.
Losen wird bundesweit tätig sein und mit verschiedenen Unternehmensbereichen zusammenarbeiten, um Kundenanforderungen in vertriebliche Maßnahmen zu übersetzen und bestehende Kundenbeziehungen auszubauen.
„Ich möchte dazu beitragen, dass durch die gezielte Umsetzung von Kundenanforderungen ein Mehrwert für unsere Kunden und für uns als Unternehmen entsteht“, sagt Losen.
Zusammenfassung: Finder hat eine neue Position im Vertrieb und Marketing geschaffen, um die kommerziellen Strategien zu stärken und die Kundenbeziehungen zu verbessern.
St. Galler Kantonalbank baut institutionellen Vertrieb aus
Die St. Galler Kantonalbank Deutschland hat ihr Frankfurter Beraterteam zum 1. Mai 2026 mit zwei Neuzugängen erweitert. Gero Grützner übernimmt die Position des Senior Beraters für institutionelle Kunden, während Maximilian Kretz als Kundenberater neu im Team ist.
Grützner bringt umfangreiche Erfahrung aus seiner vorherigen Tätigkeit bei Aquila Capital mit, wo er als Vice President arbeitete. Kretz hat ein Finanzstudium an der Hult International Business School in London absolviert und war zuletzt Analyst beim Londoner Fonds Indigo Fund.
Zusammenfassung: Die St. Galler Kantonalbank hat ihr Team im institutionellen Vertrieb verstärkt, um Banken, Stiftungen und Family Offices besser betreuen zu können.
KI im B2B-Vertrieb: Wo der Einsatz sich wirklich lohnt und wo er noch scheitert
Im deutschen B2B-Vertrieb setzen 36 Prozent der Unternehmen bereits KI ein, während 47 Prozent den Einsatz planen oder diskutieren. Allerdings kommt KI bislang in nur etwa 5 Prozent der Unternehmen produktiv zum Einsatz.
Die größten Erfolge von KI liegen in der Leadgenerierung, der Vorqualifizierung von Leads und der Pflege von CRM-Daten. Herausforderungen bestehen jedoch in der vollautomatisierten Kaltakquise und autonomen End-to-End-Agenten, wo KI oft an ihre Grenzen stößt.
„KI im B2B-Vertrieb ist kein Zukunftsthema mehr und auch keine Wunderwaffe.“
Zusammenfassung: KI zeigt im B2B-Vertrieb Potenzial in der Leadgenerierung und CRM-Pflege, stößt jedoch bei komplexen Aufgaben an Grenzen.
Quellen:
- DRV rückt Zukunft des Reisevertriebs in den Fokus
- E-Bike-Anbieter Super73 stärkt globalen Vertrieb
- Der wahre Grund für Verluste im Vertrieb
- Finder besetzt neue Stelle für Vertrieb und Marketing
- St. Galler Kantonalbank baut institutionellen Vertrieb aus
- KI im B2B-Vertrieb: Wo der Einsatz sich wirklich lohnt und wo er noch scheitert














