Inhaltsverzeichnis:
Elevate Service Group erweitert Führungsteam mit fünf Neuzugängen
Die Elevate Service Group Inc. hat am 8. Oktober 2026 mehrere Personalentscheidungen für ihre wachsende operative Plattform bekannt gegeben. Nach Angaben der Quelle sollen die Neuzugänge insbesondere die Bereiche Technologie, Operations, Beschaffung und Finanzen stärken.
Brennan Direnfeld übernimmt die Position des Chief Information Officer. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in Unternehmens-IT, Systemintegration, Technologietransformation und Managementberatung. Zuvor war er acht Jahre bei Accenture als Associate Director tätig und arbeitete davor bei Deloitte. Bei Elevate verantwortet er Unternehmens-IT, Systemintegration, Daten und Analytik sowie die Implementierung von Anwendungen künstlicher Intelligenz.
Josh Grundy wird Director of Facilities & Construction Services. Auch er bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung mit, zuletzt bei Starbucks Coffee Canada, wo er den Bau von Lizenzfilialen in ganz Ostkanada leitete. Zu seinen Aufgaben bei Elevate gehören Gebäudebetrieb, Instandhaltungsstandards, Investitionsprojekte und die Beziehungen zu Auftragnehmern.
Als Director of Operations kommt „Shane“ Kunal Varma zum Unternehmen. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Führungserfahrung in Einzelhandel, Distribution und Lebensmittelherstellung. Bei Maple Lodge führte er zuletzt als Senior Manager Logistics & Supply Chain 15 Regionalmanager und 240 Mitarbeiter im landesweiten Betrieb. Bei Elevate soll er den operativen Außendienst mit Fokus auf Leistungserbringung, operative Performance, Arbeitssicherheit und skalierbare Umsetzung leiten.
Chris Hodgson übernimmt die Beschaffung. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Führungserfahrung in Supply Chain und Beschaffung und gründete zuletzt The Caani Group. Seine Aufgaben umfassen die Entwicklung von Beschaffungs- und Warengruppenstrategien, die Stärkung von Lieferantenbeziehungen sowie Sourcing, Vertragsgestaltung und Kosteneffizienz. Hodgson besitzt die Zertifizierungen PMP und CSCMP sowie einen Six Sigma Green Belt.
Darren Fahy wird Financial Controller. Er bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung in Finanzen und Rechnungswesen mit und war zuletzt Financial Controller der Glasreparatursparte von Driven Brands. Zuvor arbeitete er über fünf Jahre bei Element Fleet Management und sieben Jahre bei der Bank of Montreal. Fahy ist Chartered Professional Accountant.
„Gemeinsam stärken sie unsere Fähigkeiten in den Bereichen Technologie, Operations, Beschaffung und Finanzkontrolle und bauen zugleich die Infrastruktur auf, die sowohl für organisches Wachstum als auch für künftige Übernahmen erforderlich ist“, sagte Paul Bissett, CEO von Elevate.
Elevate beschreibt sich als landesweit tätiges Unternehmen für Facility Management und unverzichtbare gewerbliche Dienstleistungen. Die Gesellschaft baut laut Mitteilung über disziplinierte Übernahmen und organisches Wachstum eine integrierte Plattform auf und wird an der TSX Venture Exchange unter „SERV“, am OTCQB Venture Market unter „ESVCF“ und an der Frankfurter Wertpapierbörse unter „Y19“ gehandelt.
- Brennan Direnfeld: Chief Information Officer
- Josh Grundy: Director of Facilities & Construction Services
- „Shane“ Kunal Varma: Director of Operations
- Chris Hodgson: Director of Procurement
- Darren Fahy: Financial Controller
Infobox – Quelle: Wallstreet Online: Elevate erweitert das Management um fünf Führungskräfte. Die Schwerpunkte liegen auf Technologie, Gebäudebetrieb, operativer Umsetzung, Beschaffung und Finanzkontrolle.
J.P. Morgan ordnet Führung der Digitalbank Chase neu
J.P. Morgan baut das Management seiner Digitalbank Chase umfassend um. Wie Finanz-Szene.de berichtet, hat die Neubesetzung direkte Auswirkungen auf die Leitung des Deutschland-Geschäfts.
Daniel Llano Manibardo, den die US-Großbank im April 2025 von der ING Deutschland als CEO für Chase Deutschland verpflichtet hatte, soll zum Jahreswechsel die Gesamtleitung des „International Consumer Banking“ übernehmen. Damit steigt er innerhalb der Digitalbank-Marke weiter auf.
Die Führung des Deutschland-Geschäfts soll künftig Eleni Skoura übernehmen. Skoura war zuletzt für das Retail-Geschäft der niederländischen Großbank in Rumänien verantwortlich und war bereits im August zu Chase gewechselt. Bislang firmiert sie als „Managing Director, Daily Banking & Rewards“.
| Unternehmen | J.P. Morgan Chase |
| Betroffener Bereich | Digitalbank Chase |
| Neue internationale Aufgabe | Daniel Llano Manibardo übernimmt zum Jahreswechsel die Gesamtleitung des „International Consumer Banking“ |
| Künftige Leitung Deutschland | Eleni Skoura |
Infobox – Quelle: Finanz-Szene.de: Daniel Llano Manibardo wechselt an die Spitze des internationalen Privatkundengeschäfts. Eleni Skoura soll künftig das Deutschland-Geschäft von Chase führen.
KI im Management: 73 Prozent der Personalentwickler sehen Erwartungen nicht erfüllt
Eine Untersuchung der Fosway Group zeigt laut Telepolis, dass die Mehrheit der Verantwortlichen für Learning & Development von den KI-Funktionen ihrer aktuellen Lernsysteme enttäuscht ist. 73 Prozent der Befragten erklärten, dass die Systeme ihre Erwartungen nicht erfüllen.
Der Anteil lag 2025 bei 65 Prozent und 2024 bei 67 Prozent. Nur vier Prozent der Befragten sahen ihre Erwartungen 2026 übertroffen. Gleichzeitig bleibt künstliche Intelligenz für viele Unternehmen strategisch relevant: 67 Prozent der L&D-Verantwortlichen nennen KI als strategische Priorität für die kommenden zwölf Monate.
| Erwartungen an KI-Lernsysteme nicht erfüllt | 2026: 73 Prozent |
| Erwartungen an KI-Lernsysteme nicht erfüllt | 2025: 65 Prozent |
| Erwartungen an KI-Lernsysteme nicht erfüllt | 2024: 67 Prozent |
| Erwartungen 2026 übertroffen | 4 Prozent |
| KI als strategische Priorität für die kommenden zwölf Monate | 67 Prozent |
| Teams mit Pilotierung von KI-gestütztem Coaching | ein Viertel |
| Teams mit Pilot- oder Implementierungsprojekten für KI-basiertes Skill-Management | 33 Prozent |
Als ein Grund für die Schwierigkeiten werden starre Schichtpläne aus Workforce-Management-Software genannt. Beschäftigte könnten den Eindruck gewinnen, lediglich Anhängsel einer Maschine zu sein, wenn die Planung ihre tatsächlichen Bedürfnisse nicht berücksichtigt.
Probleme entstehen laut dem Bericht außerdem durch isolierte Systeme, die keine tagesaktuellen Informationen erhalten. Solche „Datensilos“ erschweren einen realistischen Überblick über Arbeitsgruppen oder Maschinenteams und reagieren häufig unzureichend auf kurzfristige Änderungen.
Der Arbeitszeitexperte Guido Zander empfiehlt den Einsatz von Workforce Management als Gesamtprozess. KI könne Bedarfsmuster früher erkennen, Prognosen verbessern, Szenarien simulieren und bei der Abwägung zwischen Bedarf, Qualifikation, Arbeitszeitregeln und Mitarbeiterpräferenzen unterstützen.
„So geht Urlaub heute: Der Kunde macht die ganze Arbeit“, schreibt Frank Dopheide in seiner Kolumne „Out of the box“ im Handelsblatt.
Dopheide beschreibt am Beispiel von Flugreise und Hotel, wie Reisende Buchung, Check-in, Gepäckabfertigung, Hotel-Check-in, Zimmerkartenfreischaltung, Bezahlung und Check-out selbst übernehmen. Dadurch gehe eine menschliche Interaktion verloren, die ein unvergessliches Aha-Erlebnis schaffen könne.
Telepolis verweist damit auf ein Spannungsfeld der Digitalisierung: Unternehmen erwarten Effizienzgewinne und geringere Personalkosten, während Kunden und Beschäftigte die zusätzlichen Aufgaben und die geringere persönliche Betreuung unmittelbar erleben.
Infobox – Quelle: Telepolis: 73 Prozent der befragten Personalentwickler sind von den KI-Funktionen ihrer Lernsysteme enttäuscht. Zugleich betrachten 67 Prozent KI als strategische Priorität für die kommenden zwölf Monate.
Anti-Fraud-Management 2026 rückt Kontrollarchitektur in den Mittelpunkt
Die PresseBox berichtet über eine Veröffentlichung der S&P Unternehmerforum GmbH zum Anti-Fraud-Management 2026. Im Mittelpunkt stehen Kontrollarchitekturen unter Risiken durch künstliche Intelligenz, Zahlungsverkehr und Insider.
Als relevante Themen werden unter anderem Deepfakes, APP-Fraud, Social Engineering und Business Email Compromise genannt. Weitere Schwerpunkte sind Betrugsprävention, Fraud Governance, Zahlungsfreigaben, Risikoanalysen, Lieferantenstammdaten, Identitätsprüfung, Eskalationsrechte, Echtzeitüberweisungen und Verdachtsmeldungen.
- Deepfakes und Social Engineering
- APP-Fraud und Business Email Compromise
- Zahlungsfreigaben und Echtzeitüberweisungen
- Lieferantenstammdaten und Identitätsprüfung
- Fraud Governance und Risikoanalyse
- Eskalationsrechte und Verdachtsmeldungen
Die S&P Unternehmerforum GmbH mit Sitz in München bietet laut PresseBox rollenbasierte Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte sowie C-Level-Manager aus Finanzwirtschaft und Industrie an. Das Unternehmen wurde 2004 gegründet und bietet Online-Seminare, E-Learnings, Zertifikatslehrgänge und Executive-Education-Programme an.
Zu den genannten Themenfeldern des Anbieters gehören Compliance, Geldwäscheprävention, Risikomanagement, Projektmanagement, Finance, Leadership und digitale Transformation. Als besonderes Angebot wird die S&P Tool Box mit Leitfäden, Checklisten, Gantt-Plänen und Risikochecks beschrieben.
Die digitale Lernplattform des Unternehmens heißt S&P Lounge. Absolventen können ihre Kompetenzen laut Quelle mit dem Zertifikat S&P Certified und einem digitalen Karriere-Badge dokumentieren.
| Quelle der Veröffentlichung | PresseBox |
| Herausgeber des Beitrags | S&P Unternehmerforum GmbH |
| Veröffentlichungsdatum | 09.10.2026 |
| Gründung des S&P Unternehmerforums | 2004 |
| Bewertung auf ProvenExpert | 4,65 von 5 Sternen |
Infobox – Quelle: PresseBox: Der Beitrag stellt Anti-Fraud-Management 2026 als Aufgabe einer integrierten Kontrollarchitektur dar. Besondere Aufmerksamkeit gilt KI-, Zahlungs- und Insider-Risiken sowie Deepfakes, APP-Fraud und Business Email Compromise.
WHU will Vallendar bis 2034 verlassen und Aktivitäten in Düsseldorf bündeln
Die private Wirtschaftshochschule WHU plant, ihren Hauptstandort nach Düsseldorf zu verlegen. Nach Angaben des SWR sollen die Aktivitäten der Otto Beisheim School of Management bis 2034 an einem gemeinsamen Campus in Düsseldorf gebündelt werden.
Für Vallendar kommt die Ankündigung überraschend. Stadtbürgermeister Wolfgang Heitmann zeigte sich gegenüber dem SWR enttäuscht und verwies auf mögliche Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt, den Einzelhandel, die Gastronomie, die örtliche Wirtschaft und die Nutzung zahlreicher Gebäude.
Derzeit betreibt die WHU jeweils einen Campus in Vallendar und Düsseldorf. Beide Standorte sollen bis auf weiteres bestehen bleiben. In Düsseldorf ist ein neuer Campus im Medienhafen geplant; zu den Kosten machte die Hochschule laut SWR noch keine Angaben.
Die WHU wurde 1984 als Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung in Vallendar gegründet. Den Zusatz „Otto Beisheim“ erhielt sie 1993 zu Ehren ihres langjährigen Förderers und Mitgründers des Metro-Handelskonzerns. 2010 kam ein zusätzlicher Campus in Düsseldorf hinzu.
Derzeit studieren an der privaten Wirtschaftshochschule insgesamt 2.100 Menschen. Das Studienangebot umfasst Bachelor- und Masterprogramme in International Business Administration und Management. Zu den bekannten Start-up-Gründungen aus dem Umfeld der Universität zählen Zalando, Flixbus und Hellofresh.
Für Studierende, die ihr Studium in Vallendar begonnen haben, soll der Standortwechsel nach Aussage der Hochschule keine Unterbrechung bedeuten. Alle Studierenden, die ihr Studium in Vallendar begonnen haben, sollen es auch dort abschließen können.
Die WHU begründet die Entscheidung unter anderem mit Düsseldorfs Lage als Metropole in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Europas. Ein neuer, offener Campus solle Studierende, Fakultät, Mitarbeitende und Alumni enger zusammenbringen und den Austausch mit Wissenschaft, Unternehmen, Politik und Gesellschaft stärken.
Der Kreis Mayen-Koblenz will die Perspektive für Vallendar nach Angaben des SWR nicht aufgeben. Landrat Marko Boos erklärte, man hoffe, dass sich das Land stärker einbringe, um die WHU zumindest in Teilen an den Standort binden zu können.
Auch der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Clemens Hoch bedauert die Verlegung. Das Wissenschaftsministerium bezeichnete sie zugleich als interne unternehmerische Entscheidung der privaten Wirtschaftshochschule, die zu respektieren sei. Die WHU erhält laut Ministerium keine staatlichen Zuwendungen vom Land Rheinland-Pfalz.
Die Industrie- und Handelskammer Koblenz verwies auf die Gründung der WHU im Jahr 1984 auf Initiative der IHK. Ihre Präsidentin Susanne Szczesny-Oßing äußerte die Hoffnung, dass die über Jahrzehnte gewachsene Verbundenheit mit Rheinland-Pfalz und der Region erhalten bleibt.
In Nordrhein-Westfalen wurde die geplante Bündelung begrüßt. Ministerpräsident Hendrik Wüst sieht darin eine Stärkung der internationalen Anziehungskraft Nordrhein-Westfalens als Standort für Spitzenforschung und unternehmerische Ideen. Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller erwartet eine höhere Attraktivität der Stadt für internationale Studierende, Talente und Unternehmen.
| Geplante Bündelung der WHU-Aktivitäten in Düsseldorf | bis 2034 |
| Gründung der WHU in Vallendar | 1984 |
| Zusatz „Otto Beisheim“ | 1993 |
| Zusätzlicher Campus in Düsseldorf | 2010 |
| Studierende insgesamt | 2.100 |
| Geplanter neuer Campus | Medienhafen in Düsseldorf |
Infobox – Quelle: SWR: Die WHU will ihre Aktivitäten bis 2034 an einem gemeinsamen Campus in Düsseldorf bündeln. Vallendar bleibt zunächst bestehen, Studierende sollen ihre dort begonnenen Studien abschließen können.
Quellen:
- Elevate Service Group verstärkt das Management-Team mit wichtigen Neuzugängen
- J.P. Morgan Chase baut Management in Berlin um. Plus: Weitere Personalien
- KI im Management: Warum 73 Prozent der Profis enttäuscht sind
- Anti-Fraud-Management 2026: Kontrollarchitektur unter KI-, Zahlungs- und Insider-Risiken
- Schock für Vallendar: Renommierte Wirtschaftshochschule WHU zieht nach Düsseldorf um
- Turnaround-Management: Wenn die Krise längst begonnen hat















