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Flex Finance startet Plattform für Ausgabenmanagement afrikanischer Unternehmen
Flex Finance hat am 13. August 2026 den Start einer vernetzten Plattform für das Ausgabenmanagement afrikanischer Unternehmen bekannt gegeben. Das in Lagos, Nigeria, ansässige Finanztechnologieunternehmen will damit Ausgabenverwaltung, Genehmigungen und Buchhaltung in einem integrierten Arbeitsablauf zusammenführen.
Nach Angaben von FinanzNachrichten.de ist die Plattform nun für Unternehmen auf dem gesamten afrikanischen Kontinent verfügbar. Sie soll insbesondere die operativen Herausforderungen adressieren, die beim Wachstum von Unternehmen entstehen, und eine Alternative zu fragmentierten Altsystemen bieten.
Viele wachsende Unternehmen in Afrika arbeiten laut dem Bericht weiterhin mit Tabellenkalkulationen, E-Mail und voneinander getrennten Softwaresystemen. Dies könne zu verlorenen Belegen, verzögerten Genehmigungen und Fehlern in der Buchhaltung führen. Flex Finance setzt deshalb auf automatisierte Abläufe und einen nahtlosen Informationsfluss zwischen den einzelnen Phasen des Ausgabenprozesses.
Die Plattform umfasst unter anderem die Einreichung von Ausgabenanträgen, konfigurierbare Genehmigungsabläufe, automatisierte Auszahlungen, Ausgabenberichte in Echtzeit und Schnittstellen zu verbreiteter Buchhaltungssoftware. Damit sollen Finanzteams eine bessere Kontrolle und Übersicht über die Unternehmensausgaben erhalten, während der administrative Aufwand für Beschäftigte sinkt.
Das System ist auf Skalierbarkeit ausgelegt und soll sowohl für Start-ups als auch für etablierte Unternehmen geeignet sein. Es unterstützt mehrere Währungen und ist für die Einhaltung lokaler Vorschriften konzipiert.
„Wir freuen uns, Flex Finance zu starten, um afrikanischen Unternehmen dabei zu helfen, effizientere und skalierbare Abläufe aufzubauen“, sagte Yemi Olulana, CEO von Flex Finance.
Olulana zufolge soll die Plattform die besonderen Herausforderungen wachsender Unternehmen adressieren, Zeit sparen, Fehler reduzieren und die finanzielle Kontrolle verbessern. Flex Finance sieht den Start vor dem Hintergrund zunehmender Bestrebungen afrikanischer Unternehmen, ihre Abläufe zu modernisieren und international wettbewerbsfähig zu werden.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Flex Finance hat am 13. August 2026 eine vernetzte Ausgabenmanagement-Plattform gestartet.
- Die Lösung verbindet Ausgabenverwaltung, Genehmigungen, Auszahlungen und Buchhaltung.
- Die Plattform richtet sich an Unternehmen in Afrika und unterstützt mehrere Währungen.
- Quelle: FinanzNachrichten.de
12.18. Investment Management beantragt Insolvenz in Eigenverwaltung
Die 12.18. Investment Management GmbH hat beim Amtsgericht Düsseldorf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt. Das Amtsgericht ordnete daraufhin die vorläufige Eigenverwaltung an und bestellte Rechtsanwalt Dr. Jens M. Schmidt zum vorläufigen Sachwalter.
Wie immobilienmanager berichtet, wird Geschäftsführer Uwe Drangmeister im Verfahren von KebekusPartner beraten. Nach Darstellung von Tophotel.de wurde der Antrag am 13. August 2026 gestellt; auch dort wird Jens M. Schmidt als vorläufiger Sachwalter genannt.
Betroffen ist ausschließlich die 12.18. Investment Management GmbH mit derzeit fünf Beschäftigten. Die operativen Gesellschaften der Hotel- und Immobiliengruppe seien rechtlich eigenständig und nicht Gegenstand des Verfahrens. Ihr Geschäftsbetrieb soll regulär weiterlaufen, sodass sich für Gäste, Kunden und Geschäftspartner der operativen Gesellschaften zunächst keine Änderungen ergeben sollen.
Als Ursache nennt das Unternehmen Liquiditätsprobleme. In einem schwierigen Marktumfeld konnten geplante Teilverkäufe laut den Berichten nicht rechtzeitig umgesetzt werden, sodass die für den laufenden Geschäftsbetrieb benötigten Mittel nicht rechtzeitig verfügbar waren.
Im Eigenverwaltungsverfahren sollen Beteiligungen, Finanzierungsstrukturen und weitere strategische Handlungsoptionen überprüft werden. Die Eigenverwaltung ist dabei ein gesetzlich vorgesehenes Sanierungsinstrument, bei dem die Geschäftsführung im Amt bleibt und das Unternehmen unter Aufsicht eines Sachwalters weiterführt.
„Die Eigenverwaltung schafft den rechtlichen Rahmen, um die bestehenden Strukturen geordnet zu überprüfen und die erforderlichen Entscheidungen zu treffen. Im Mittelpunkt steht dabei der bestmögliche Erhalt vorhandener Werte“, sagte Geschäftsführer Uwe Drangmeister.
Die 12.18.-Gruppe ist in den Bereichen Hotellerie, Hospitality, Immobilien und Projektentwicklung tätig. Zu den genannten Projekten und Beteiligungen zählen unter anderem das 7Pines Resort Ibiza, das 7Pines Resort Sardinia, Schloss Roxburghe in den Scottish Borders sowie das Schloss Hotel Fleesensee.
Der Bericht von immobilienmanager beschreibt eine Unternehmensgeschichte, deren Wurzeln bis 2006 zurückreichen. 2016 erfolgte die Umfirmierung in 12.18. Investment Management. Das Geschäftsmodell umfasste die Identifizierung, Entwicklung, Neupositionierung und teilweise den Betrieb touristischer Immobilien.
Für das 7Pines Resort Ibiza wurden 2019 gemeinsam mit Kempinski Pläne für die Marke 7Pines Kempinski vorgestellt. Dabei war von 500 Millionen Euro Investitionskapital und bis zu 20 weiteren Hotels und Resorts die Rede. Das 7Pines Resort Sardinia eröffnete 2022 auf einem rund 15 Hektar großen Areal nahe der Costa Smeralda. Das Resort umfasst neben dem Hotel Gastronomie, Spa, Privatstrand und den Cone Club.
Schloss Roxburghe wurde zu einem Luxusresort mit Golfplatz und Spa weiterentwickelt und verfügt heute über 78 Zimmer und Suiten. Auf Sylt übernahm 12.18. 2018 zunächst den Alten Gasthof in List und im selben Jahr das Hotel Stadt Hamburg in Westerland. Nach damaligen Unternehmensangaben wuchs das Portfolio damit auf 17 Objekte.
Auf der Unternehmenswebsite wird das Gesamtvolumen der Investments in Hotel- und Freizeitimmobilien mit rund 550 Millionen Euro beziffert. In den vergangenen Jahren wurde die Unternehmensgruppe mehrfach umgebaut. Nach dem Tod des Mitgründers Kai Richter im April 2020 führte Jörg Lindner die Gruppe weiter. 2022 kam Uwe Drangmeister als CFO in die Geschäftsführung.
Nach eigenen Angaben beschäftigte 12.18. damals 45 Mitarbeiter am Düsseldorfer Hauptsitz und mehr als 1.000 Menschen weltweit. Laut Handelsregisterinformationen schied Jörg Lindner im Juni 2025 als Geschäftsführer der 12.18. Investment Management GmbH aus; heute wird er von 12.18. als Gründer und Gesellschafter geführt.
Auch auf Ebene einzelner Gesellschaften kam es zu Veränderungen. Bei der 12.18. Hospitality Management GmbH und der 12.18. Ibiza Management GmbH wurde Anfang 2026 die Liquidation eingetragen. Dies bedeutet laut immobilienmanager nicht, dass die entsprechenden Hotels ihren Betrieb eingestellt haben, zeigt jedoch den gesellschaftsrechtlichen Umbau innerhalb der Gruppe.
Im weiteren Verlauf hängt die Neuordnung davon ab, welche Beteiligungen und Vermögenswerte innerhalb der Investment Management GmbH liegen und wie deren Finanzierung strukturiert ist. Höhere Finanzierungskosten und ein selektiverer Transaktionsmarkt können bei Hotel- und Resortimmobilien dazu führen, dass Verkäufe länger dauern oder nicht zu den ursprünglich kalkulierten Preisen umgesetzt werden.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Die 12.18. Investment Management GmbH hat beim Amtsgericht Düsseldorf Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt.
- Das Verfahren betrifft ausschließlich die Gesellschaft mit derzeit fünf Beschäftigten.
- Die operativen Gesellschaften der Gruppe sollen regulär weitergeführt werden.
- Als Grund nennt das Unternehmen fehlende Liquidität nach nicht rechtzeitig umgesetzten Teilverkäufen.
- Quelle: immobilienmanager und Tophotel.de
Asset-Management-Branche: e-fundresearch.com kündigt fünf neue Karrierechancen an
e-fundresearch.com weist in seinem BB-Jobportal auf fünf neue Karrierechancen aus der Asset-Management-Industrie für die Kalenderwoche 33 hin. Der Beitrag ist als Übersicht für aktuelle Stellen- und Personalmeldungen aus der Fondsbranche der DACH-Region angelegt.
Im Umfeld des Beitrags nennt e-fundresearch.com außerdem mehrere weitere Personalien. T. Rowe Price ernannte Andrew Brickman zum Leiter ETF-Lösungen für die EMEA-Region. Der ehemalige BlackRock-Manager soll von London aus den Ausbau des europäischen ETF-Geschäfts vorantreiben.
Die BKS Bank verstärkt ihr Group Asset Management mit Daniel Kupfner. Der Kapitalmarkt- und Asset-Management-Spezialist soll gemeinsam mit Sandro Colazzo an den Investmentstrategien arbeiten.
Bei der MFC Service GmbH übernimmt Mag. Manuel Schuster zum 15. Juli 2026 den Vorsitz der Geschäftsführung. Gemeinsam mit Alexander Stroj bildet er künftig die neue Führung des österreichischen Unternehmens.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- e-fundresearch.com stellt fünf neue Karrierechancen aus der Asset-Management-Industrie vor.
- Zusätzlich werden Personalien bei T. Rowe Price, der BKS Bank und der MFC Service GmbH genannt.
- Mag. Manuel Schuster übernimmt zum 15. Juli 2026 den Vorsitz der Geschäftsführung der MFC Service GmbH.
- Quelle: e-fundresearch.com
Tiger Global Management reduziert Beteiligungen an Big Tech und steigt bei SpaceX ein
Tiger Global Management reduziert nach einem Bericht von Reuters, der auf TradingView veröffentlicht wurde, seine Beteiligungen an den „Big Tech“-Unternehmen. Gleichzeitig steigt der Investmentmanager bei SpaceX ein.
Der vorliegende Quellenauszug enthält keine weiteren Angaben zur Höhe der reduzierten Beteiligungen, zum Umfang des Einstiegs bei SpaceX oder zu den konkret betroffenen Big-Tech-Unternehmen. Die Meldung beschreibt damit eine Umschichtung des Portfolios, ohne im bereitgestellten Inhalt zusätzliche Details zu den einzelnen Transaktionen zu nennen.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Tiger Global Management reduziert Beteiligungen an den „Big Tech“-Unternehmen.
- Der Investmentmanager steigt bei SpaceX ein.
- Quelle: Reuters, veröffentlicht auf TradingView
Donner & Reuschel bündelt Asset Management in neuer deutscher Tochter
Donner & Reuschel bündelt sein Asset Management in einer neuen deutschen Tochtergesellschaft. Nach Angaben von FinanzBusiness gibt die Privatbank im Zuge dieser Neuordnung ihre Luxemburger Lizenz auf.
Der Schritt ist Teil eines größeren strategischen Umbaus. FinanzBusiness berichtet, dass Stellenstreichungen nicht ausgeschlossen sind, nennt im vorliegenden Inhalt jedoch keine konkrete Zahl zu möglichen betroffenen Beschäftigten.
Die Neuordnung soll die Asset-Management-Aktivitäten innerhalb einer deutschen Gesellschaft zusammenführen. Weitere Einzelheiten zu Name, Gründungsdatum oder organisatorischer Struktur der neuen Tochtergesellschaft sind im bereitgestellten Quellenauszug nicht enthalten.
Infobox – wichtigste Erkenntnisse:
- Donner & Reuschel bündelt das Asset Management in einer neuen deutschen Tochter.
- Die Privatbank gibt ihre Luxemburger Lizenz auf.
- Stellenstreichungen sind laut FinanzBusiness nicht ausgeschlossen.
- Quelle: FinanzBusiness
Quellen:
- Press Release News: Flex Finance Launches Connected Spend Management Platform for African Businesses
- 12.18. Investment Management meldet Insolvenz
- 12.18. Investment Management meldet Insolvenz
- BB-Jobportal: 5 neue Karrierechancen aus der Asset Management Industrie (KW33)
- Tiger Global Management reduziert seine Beteiligungen an den „Big Tech“-Unternehmen und steigt bei SpaceX ein
- Donner & Reuschel bündelt Asset Management in neuer deutscher Tochter















