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ALSO startet Europageschäft mit Vertrieb für Deutschland und die Schweiz
Das kalifornische Unternehmen ALSO baut seine Aktivitäten im europäischen Markt für elektrische Mikromobilität aus. Zum 1. August 2026 hat Anuschka Van Nevel die Position als Head of Sales Germany & Switzerland übernommen, wie sie über LinkedIn mitteilte.
ALSO ist ein Ableger des E-Autoherstellers Rivian und hatte seine Produktfamilie für elektrische Mikromobilität zunächst in den USA vorgestellt. Im Mittelpunkt steht das E-Bike TM-B, mit dem ALSO den Auftakt seiner Produktlinie bildet und einen stark software- und technologieorientierten Ansatz verfolgt.
Das TM-B kombiniert eine modulare Bauweise mit einer eigens entwickelten Antriebseinheit. Zum technischen Konzept gehören der DreamRide-Antrieb, eine Fahrzeugbatterie mit hoher Energiedichte, USB-C-Schnellladung, ein digitales Portal-Display sowie vernetzte Funktionen.
Je nach Variante soll der Antrieb die vom Fahrer eingebrachte Leistung unterschiedlich stark unterstützen. Nun soll das TM-B auch nach Europa kommen; Van Nevel will das E-Bike und das dahinterstehende Mobilitätskonzept in den kommenden Monaten Händlern, Partnern und Kunden vorstellen.
Damit beginnt der konkrete Aufbau der Vertriebsaktivitäten in Deutschland und der Schweiz. Welche Händler das TM-B künftig anbieten werden und wann die ersten Fahrzeuge in Deutschland und der Schweiz verfügbar sind, ist bislang nicht bekannt.
Infobox – Quelle: pedelec-elektro-fahrrad.de
- Zum 1. August 2026 übernimmt Anuschka Van Nevel den Vertrieb für Deutschland und die Schweiz.
- Das TM-B ist das erste E-Bike der Produktlinie von ALSO.
- Der europäische Vertriebsaufbau startet, konkrete Händler und Verfügbarkeiten sind noch nicht bekannt.
Reisebüros bewerten Last-Minute-Offensive überwiegend kritisch
Eine aktuelle Umfrage von Reise vor9, an der sich rund 400 Touristiker beteiligten, zeigt eine skeptische Einschätzung der Last-Minute-Aktivitäten für den Sommer. Ein großer Teil der Reisebürovertreter beschreibt den Erfolg als durchwachsen bis negativ, während die Bilanz unter den Teilnehmern aus der Veranstaltersparte positiver ausfällt.
Lediglich sieben Prozent der Umfrageteilnehmer aus dem Vertrieb bewerten die Bilanz der zahlreichen Last-Minute-Aktionen positiv. Eine Mehrheit von 57 Prozent sieht das Ergebnis als durchwachsen an, während 35 Prozent ein negatives Urteil fällen.
Drei Viertel der Befragten aus Reisebüros erklären, die Last-Minute-Aktionen hätten Online-Plattformen in höherem Maße geholfen als anderen touristischen Akteuren. 56 Prozent befürchten außerdem, dass die Aktionen langjährige Bemühungen konterkariert hätten, Kunden zu frühen Buchungen zu bewegen.
Gleichzeitig halten 47 Prozent der Befragten aus dem Vertrieb die Last-Minute-Offensive angesichts der Auswirkungen des Iran-Kriegs für unvermeidlich. Als weitere Belastungen nennen Kommentare aus dem Vertrieb steigende Preise, die Fußball-Weltmeisterschaft und den heißen Sommer, der auch hierzulande herrscht.
Der Drang zum Urlaub im Süden sei dadurch gedämpft worden. Zudem vertreten viele Befragte die Ansicht, dass die Last-Minute-Preise der Veranstalter nicht so gut gewesen seien wie behauptet und vor allem online auf den Portalen sichtbar gewesen seien.
Kritik richtet sich auch gegen Cashback-Aktivitäten von Banken und Portalen wie Check 24. Reisebüros hätten diesen Angeboten insbesondere im Kurzfristbereich wenig entgegenzusetzen.
Vertreter von Reiseveranstaltern bewerten die Maßnahmen deutlich positiver. Nur ein Fünftel beurteilt sie als Misserfolg, ebenso viele bewerten sie positiv; 90 Prozent erklären, dass die Last-Minute-Offensive angesichts der Auswirkungen des Iran-Kriegs unvermeidlich gewesen sei.
Auch bei der Frage nach einer anhaltenden Krise der Touristik unterscheiden sich die Einschätzungen. Auf der Reisebüroseite gehen 56 Prozent davon aus, dass die vielen Last-Minute-Offerten ein entsprechendes Anzeichen sind; unter den Veranstalter-Beschäftigten sind es 40 Prozent.
Infobox – Quelle: Counter vor9
| Bewertung beziehungsweise Einschätzung | Anteil |
|---|---|
| Vertrieb bewertet Last-Minute-Bilanz positiv | 7 Prozent |
| Vertrieb bewertet Bilanz als durchwachsen | 57 Prozent |
| Vertrieb bewertet Bilanz negativ | 35 Prozent |
| Vertrieb hält Last-Minute-Offensive für unvermeidlich | 47 Prozent |
| Veranstalter halten Offensive für unvermeidlich | 90 Prozent |
| Reisebüros sehen Hinweis auf anhaltende Krise | 56 Prozent |
| Veranstalter sehen Hinweis auf anhaltende Krise | 40 Prozent |
BAUWERT startet Vertrieb für SUAREZ in Berlin-Charlottenburg
Die BAUWERT AG hat die Baugenehmigung für das Wohnprojekt SUAREZ in der Suarezstraße 24–25 in Berlin-Charlottenburg erhalten und startet den Vertrieb. Das von Nöfer Architekten entworfene Gebäude entsteht in unmittelbarer Nähe zum Lietzensee und verbindet klassische Berliner Stadthausarchitektur mit zeitgemäßem Wohnkomfort.
Geplant ist ein Neubau mit sieben Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Das Projekt umfasst 57 Eigentumswohnungen mit einem bis fünf Zimmern und Wohnflächen von rund 35 bis 184 Quadratmetern.
29 der Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt. Im Erdgeschoss sind außerdem vier Gewerbeeinheiten mit 35 bis 38 m² Fläche vorgesehen, die für ruhiges, nicht-störendes Gewerbe genutzt werden sollen.
Zur Ausstattung zählen geölte oder lackierte Eichenparkettböden, großformatige Feinsteinzeug-Fliesen, bodentiefe Holzfenster und individuell wählbare Designlinien. Viele Wohnungen verfügen über großzügige Balkone oder Dachterrassen.
Das Gebäude erhält Aufzüge, die sämtliche Wohngeschosse mit dem Untergeschoss verbinden. Zusätzlich sind Kinderwagen- und Fahrradbereiche sowie repräsentative Eingangs- und Gemeinschaftsflächen vorgesehen.
In der Tiefgarage wird ein Parkautomatiksystem installiert. Die Erschließung erfolgt über einen Autoaufzug, außerdem wird die Anlage für Elektromobilität vorgerüstet.
Nach Angaben der BAUWERT AG gehören Dachbegrünung, Photovoltaik und Fernwärmeversorgung zu den nachhaltigen und zukunftsorientierten Lösungen des Projekts. Der Baustart ist für September 2026 vorgesehen, die Fertigstellung voraussichtlich für Ende 2028.
„Mit dem SUAREZ entwickeln wir ein Wohnhaus, das die klassische Eleganz Charlottenburgs zeitgemäß interpretiert, sich elegant in die Umgebung einfügt, und zugleich einen sehr eigenständigen architektonischen Charakter besitzt“, sagt Dr. Jürgen Leibfried, Gründer, Gesellschafter und Vorstand der BAUWERT AG.
Der Exklusivvertrieb erfolgt über die CARISMA Wohnbauten GmbH. Geschäftsführer Hans-Jörg Hinke und sein Team verantworten die Vermarktung des SUAREZ und waren bereits mit dem Vertrieb der BAUWERT-Projekte Maison Roseneck und Stadtpalais Nassau betraut.
Infobox – Quelle: Presseportal
- 57 Eigentumswohnungen und vier Gewerbeeinheiten sind geplant.
- Die Wohnflächen reichen von 35 bis 184 m².
- 29 Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt.
- Baustart: September 2026 vorgesehen.
- Fertigstellung: voraussichtlich Ende 2028.
Flugplanänderungen belasten den Reisevertrieb
Annullierte Flüge, reduzierte Frequenzen und kurzfristige Flugplanänderungen haben den Reisevertrieb in den vergangenen Monaten massiv belastet. Für Reisebüros sind die Nachwirkungen laut fvw|TravelTalk weiterhin deutlich zu spüren.
Die Umplanungen der Airlines führen dazu, dass Reisebüros mit den Folgen bereits gebuchter Reisen umgehen müssen. Zusätzlich hat Lufthansa weitere Streichungen angekündigt, wodurch die Belastung für den Vertrieb anhält.
Im Mittelpunkt stehen damit nicht nur die Flugplanänderungen selbst, sondern auch deren Auswirkungen auf die Arbeit der Reisebüros. Die Anpassungen müssen im laufenden Vertrieb berücksichtigt und gegenüber Reisenden bearbeitet werden.
Infobox – Quelle: fvw|TravelTalk
- Annullierte Flüge und reduzierte Frequenzen belasten den Reisevertrieb.
- Die Nachwirkungen sind für Reisebüros weiterhin deutlich spürbar.
- Lufthansa hat weitere Streichungen angekündigt.
Kolumne kritisiert wiederholte Männerwitze im Vertriebsalltag
In der Kolumne „Sandwich“ beschäftigt sich Michèle Roten mit wiederholten Sprüchen von Männern eines gewissen Alters. Anlass ist ein Vorfall in einem Laden, bei dem ein Mann zu einer Verkäuferin sagte: „Da ist kein Preis dran. Heisst das, dass es gratis ist?“
Roten bezweifelt, dass solche Aussagen tatsächlich als humorvoll empfunden werden. Sie beschreibt sie als Phrasen beziehungsweise „blöde Sprüche“, die vor allem dem Erzähler dienen und nicht zu einem gemeinsamen, verbindenden Lachen beitragen.
Als weitere Beispiele nennt die Autorin „Ein schönes Gesicht braucht Platz“, wenn es um eine Glatze geht, „Oh, die Regierung“, wenn die Frau anruft, sowie „Ich habe kein Problem mit Alkohol, ich habe ein Problem ohne Alkohol“.
Die Kolumne unterscheidet diese Sprüche von sogenannten Dad Jokes. Humor habe mit Überraschung, einem Bruch und idealerweise Spontaneität zu tun; denselben vermeintlich lustigen Satz immer wieder zu verwenden, stehe dem entgegen.
Roten vermutet, dass Männer mit solchen Aussagen signalisieren möchten, humorvolle Typen zu sein. Sie schlägt vor, unerwünschte Sprüche mit „Gut und selber?“ zu beantworten.
„Humor hat mit Überraschung zu tun, mit einem Bruch, idealerweise auch mit Spontaneität – immer wieder denselben vermeintlich lustigen Spruch abzulassen, ist das Gegenteil von all dem.“
Die Kolumne „Sandwich“ startete am 4. April 2025 in der annabelle-Printausgabe. Claudia Senn und Michèle Roten wechseln sich dabei von Ausgabe zu Ausgabe ab; in der Sommerserie erscheint eine Kolumne jeden Freitag.
Infobox – Quelle: annabelle.ch
- Thema der Kolumne sind wiederholte, vermeintlich humorvolle Sprüche.
- Michèle Roten stellt deren Wirkung im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag infrage.
- Als Antwort empfiehlt sie: „Gut und selber?“
Quellen:
- ALSO startet Europageschäft: Anuschka Van Nevel übernimmt Vertrieb für Deutschland und die Schweiz
- Reisebüros blicken mit Skepsis auf Last-Minute-Aktivitäten
- Mehr als Fachwissen: Was Kunden wirklich von guten Beratern erwarten | Vertrieb | 14.08.2026
- BAUWERT AG startet Vertrieb für stilvolles Wohngebäude SUAREZ in Berlin-Charlottenburg
- Gestrichene Flüge, reduzierte Frequenzen: Wenn Airlines umplanen, zahlt der Vertrieb
- Kolumne "Sandwich": "Der Sigi aus dem Vertrieb, der ist ganz ein Lustiger"















