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Kanada vergibt Mega-U-Boot-Auftrag an TKMS
Die kanadische Regierung hat den Auftrag für den Bau von bis zu zwölf neuen U-Booten an das deutsche Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) vergeben. Dies stellt den größten U-Boot-Auftrag in der Geschichte des Unternehmens dar und stärkt die transatlantischen Beziehungen zwischen Kanada und Europa. Bundeskanzler Friedrich Merz kommentierte die Entscheidung als ein starkes Zeichen der Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie, insbesondere im Vorfeld des NATO-Gipfels.
TKMS setzte sich gegen den südkoreanischen Konkurrenten Hanwha Ocean durch und erhielt die Unterstützung der Bundesregierung sowie Norwegens. Kanada hat das NATO-Ziel von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungsausgaben bereits früher als geplant erreicht und plant, bis 2035 fünf Prozent des BIP in Verteidigung und sicherheitsrelevante Investitionen zu stecken. Zudem wird Kanada auf dem NATO-Gipfel eine globale Verteidigungsbank vorstellen, die bis zu 100 Milliarden Pfund an Finanzmitteln mobilisieren soll.
„Vor dem morgen beginnenden NATO-Gipfel setzt die kanadische Regierung damit ein starkes Zeichen der transatlantischen und europäischen Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie.“ - Bundeskanzler Friedrich Merz
Zusammenfassung: Kanada hat den U-Boot-Auftrag an TKMS vergeben, was die transatlantischen Beziehungen stärkt. Der Auftrag umfasst den Bau von bis zu zwölf U-Booten und ist der größte in der Geschichte von TKMS.
Steuervorteil für Kryptowährungen in Deutschland soll wegfallen
Finanzminister Lars Klingbeil plant, die einjährige Haltefrist für steuerfreie Gewinne aus Kryptowährungen abzuschaffen. Zukünftig sollen diese Gewinne wie Aktien mit 25 Prozent besteuert werden. Die Bundesregierung erwartet durch diese Maßnahme zusammen mit weiteren Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung Mehreinnahmen von zwei Milliarden Euro, was von Experten jedoch als unrealistisch eingeschätzt wird.
Branchenvertreter warnen, dass die Reform negative Auswirkungen auf den Krypto-Standort Deutschland haben könnte. Kritiker argumentieren, dass Langfristsparer bestraft werden, während Daytrading begünstigt wird. Die Diskussion um die Reform zeigt, dass es erhebliche Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die Krypto-Industrie gibt, insbesondere in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Kontext.
„Ich finde es absurd, dass Day-Trading steuerlich besser gestellt wird als bisher, während man sich zu Recht über zu viel Volatilität beklagt.“ - Sebastian Becker, Geschäftsführer des Blockchain-Bundesverbands
Zusammenfassung: Die Bundesregierung plant, die steuerlichen Vorteile für Kryptowährungen abzuschaffen, was zu einer Besteuerung von 25 Prozent führen würde. Experten und Branchenvertreter äußern Bedenken über die negativen Auswirkungen auf den Krypto-Standort Deutschland.
Erhöhung der Tabaksteuer in Deutschland
Die Bundesregierung plant, die Tabaksteuer zwischen 2027 und 2030 schrittweise zu erhöhen, um den Bundeshaushalt zu stabilisieren. Die Mehreinnahmen sollen von 756 Millionen Euro im Jahr 2027 auf 3,6 Milliarden Euro im Jahr 2030 ansteigen. Dies bedeutet, dass der Preis für eine Packung Zigaretten von derzeit etwa 8 Euro auf über 11 Euro steigen könnte.
Wirtschaftsverbände kritisieren die Pläne als unrealistisch und befürchten, dass die Erhöhung der Tabaksteuer den legalen Markt schwächen und den illegalen Handel fördern könnte. Der Bundesverband der Tabakwirtschaft bemängelt zudem die kurze Anhörungsfrist von weniger als 24 Stunden für den Gesetzentwurf, was als überhastet angesehen wird.
„Die Bundesregierung verabschiedet sich vom bewährten Kurs moderater, planbarer Steuerschritte und startet einen fiskalischen Blindflug.“ - Jan Mücke, BVTE-Hauptgeschäftsführer
Zusammenfassung: Die Bundesregierung plant eine schrittweise Erhöhung der Tabaksteuer, was zu einem Anstieg der Zigarettenpreise führen wird. Wirtschaftsverbände äußern scharfe Kritik an den unrealistischen Einnahmeprognosen und dem schnellen Verfahren.
Porsche streicht weitere 4000 Stellen
Der Sportwagenhersteller Porsche plant, zusätzlich zu bereits angekündigten Stellenabbauten, bis zu 4000 weitere Jobs zu streichen. Besonders betroffen sind Mitarbeiter in den Bereichen Management und Verwaltung. Der Stellenabbau ist Teil eines umfassenden Zukunftspakets, das darauf abzielt, das Unternehmen zu verschlanken.
Bereits im März hatte Porsche-Chef Michael Leiters einen umfassenden Stellenabbau angekündigt, der bis 2029 rund 1900 sozialverträglich wegfallende Stellen umfasst. Zudem sollen drei Tochterfirmen geschlossen werden, was weitere 500 Arbeitsplätze betrifft. Die Verhandlungen über ein weiteres Sparpaket sind derzeit im Gange.
Zusammenfassung: Porsche plant, bis zu 4000 Stellen zu streichen, um das Unternehmen zu verschlanken. Dies ist Teil eines umfassenden Sparpakets, das bereits zuvor angekündigte Stellenabbauten ergänzt.
Quellen:
- Südkorea ausgestochen: Kanada vergibt seinen Mega-U-Boot-Auftrag an TKMS - n-tv.de
- Bitcoin und Co.: Steuervorteil für Kryptowährungen in Deutschland soll wegfallen
- Update Wirtschaft vom 06.07.2026
- Zigaretten für 11 Euro: Klingbeil greift zur Tabaksteuer – Branche spricht von "Blindflug"
- Porsche streicht offenbar weitere 4000 Stellen
- Sonntagsöffnung im Einzelhandel: Handelsverbände fordern Sonntagsöffnung für alle Geschäfte














