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KI-Projekte im Marketing scheitern häufig an Organisation und Know-how
Nach Angaben von t3n zählt Künstliche Intelligenz für Marketingentscheider zu den wichtigsten strategischen Themen. Grundlage ist eine Befragung von rund 1.600 Entscheidern in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Rahmen des Marketing Tech Monitors 2026. Für die Mehrheit der CMOs und Digital-Entscheider gehört KI zu den strategischen Prioritäten, allerdings setzen nur 30 Prozent KI auf Platz 1.
Viele Unternehmen behandeln KI weiterhin als IT-Projekt, obwohl die Technologie Entscheidungsprozesse, Arbeitsweisen und Verantwortlichkeiten in Marketing und Vertrieb verändert. Laut t3n verhindert der Fokus auf Automatisierung statt auf Transformation den Blick auf veränderte Wertschöpfungsketten und neue Organisationsmodelle. Zusätzlich fehle es bei den meisten Unternehmen an einer durchgängigen Daten- und Kontextarchitektur.
In der Praxis dient KI laut dem Bericht häufig zunächst für grundlegende Aufgaben. Content-Management kommt auf 87 Prozent, die Analyse der Kundenkommunikation auf 77 Prozent und Conversational AI im Customer Service, etwa durch Chatbots unterstützt, auf 71 Prozent. Höherwertige Szenarien wie Marketing-Mix-Modelling zur Budget- und Kanaloptimierung werden dagegen kaum und nur in Einzelprojekten umgesetzt.
| Anwendungsszenario | Anteil |
|---|---|
| Content-Management | 87 Prozent |
| Analyse der Kundenkommunikation | 77 Prozent |
| Conversational AI im Customer Service | 71 Prozent |
Komplexere Projekte verfehlen laut im Artikel genannten Analysen des Stanford Digital Economy Lab oder der Universität Harvard bei bis zu 85 Prozent der Vorhaben ihre Ziele. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gehen 47 Prozent der Befragten davon aus, dass 70 bis 80 Prozent der Projekte scheitern oder nicht die ursprünglich angestrebten Ergebnisse erreichen. Daraus ergeben sich laut t3n im Mittelwert über die wichtigsten Anwendungsszenarien „Sunk Costs“ von mehr als 21 Milliarden Euro allein an IT-Ausgaben 2026 in diesen drei Ländern.
Als häufigste Ursache nennt die Quelle ein unzureichendes funktionales oder fachliches Verständnis, das bei 56 Prozent liegt. Hinzu kommen eine unzureichende Projektorganisation, operative Prozessprobleme, fehlende konzeptionelle Grundlagen und die parallele Durchführung vieler Projekte.
45 Prozent der Unternehmen ordnen sich selbst einer frühen Reifegradstufe „Reaktiv“ zu. Rund 11 Prozent erreichen laut der Befragung einen hohen Reifegrad. Diese Unternehmen zeichnen sich durch Customer-Journeys für die Personalisierung wichtiger Touchpoints, ein End-2-End-Prozessverständnis, einen hohen Integrations- und Automatisierungsgrad sowie eine eigene KI-Roadmap aus.
Auch bei der Akzeptanz neuer Technologien zeigt sich eine Differenz zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden. Führungskräfte schreiben 45 Prozent der Mitarbeitenden eine eher niedrige Akzeptanz zu, während sich bei einer Befragung von 2.800 Mitarbeitenden lediglich 12 Prozent als echte Ablehner einordnen. 50 Prozent fühlen sich unsicher oder überfordert, weitere 39 Prozent befinden sich in einer unentschiedenen Warteschleife. 67 Prozent der Führungskräfte räumen zudem ein, dass der Nutzen neuer Tools häufig nicht klar genug kommuniziert wird.
„KI ist kein Zauberstab, sondern vielmehr ein Hochleistungssportler. Sie entfaltet ihr Potenzial nur mit dem richtigen Training und einem intakten Umfeld.“ – Ralf Strauß, zitiert nach t3n
Infobox: KI-Projekte scheitern laut t3n vor allem an fehlendem Know-how, mangelnder Prozessreife, unzureichender Datenarchitektur und fehlender Veränderungsbereitschaft. Erfolgreiche Unternehmen konzentrieren sich zunächst auf standardisierte Prozesse, klare Ziele, Customer-Journeys und priorisierte Use Cases.
ForeFront Web erhält Anerkennung als führende Digitalmarketingagentur
FinanzNachrichten.de berichtet, dass ForeFront Web von DesignRush als führende Digitalmarketingagentur ausgezeichnet wurde. Die Agentur wurde in der Kategorie für Digitalmarketingagenturen aufgenommen.
Die Anerkennung bezieht sich auf Erfahrungen in den Bereichen Website-Entwicklung, Suchmaschinenoptimierung, KI-Suchoptimierung und Marketinglösungen. ForeFront Web unterstützt Unternehmen dabei, ihre Online-Performance sowohl in traditionellen Suchplattformen als auch in neuen KI-basierten Suchumgebungen zu verbessern.
ForeFront Web wurde 2001 gegründet und hat laut der Meldung nahezu drei Jahrzehnte Unternehmen beim Aufbau und Wachstum ihrer digitalen Präsenz unterstützt. Gründer Scott Kasun erklärte, die Auszeichnung spiegle das Engagement des Teams in der Zusammenarbeit mit Kunden wider und bestätige den Fokus auf digitale Strategien, die an Geschäftszielen ausgerichtet sind.
Der Ansatz der in Ohio ansässigen Agentur basiert auf individuellen Lösungen statt auf standardisierten Konzepten. Zum Leistungsumfang zählen Website-Entwicklung, technische Verbesserungen, Content-Erstellung und Marketingkampagnen. Ziel ist es, die Online-Sichtbarkeit und die Kundenbindung zu verbessern.
DesignRush bewertet Agenturen nach Expertise, Branchenerfahrung und ihrer Fähigkeit, Digitalmarketingleistungen für Unternehmen aus verschiedenen Branchen zu erbringen. ForeFront Web wird damit in ein Netzwerk von Agenturen aufgenommen, das durch Bewertungen, Rankings, Auszeichnungen und kuratierte Empfehlungen geprägt ist.
Infobox: ForeFront Web wurde 2001 gegründet und erhielt von DesignRush eine Anerkennung in der Kategorie Digitalmarketingagenturen. Im Mittelpunkt des Angebots stehen individuelle digitale Strategien, Website-Entwicklung, SEO, KI-Suchoptimierung und messbare Ergebnisse.
Do & Co profitiert von ungewöhnlichem Trump-Auftrag
Die Salzburger Nachrichten berichten über einen geheimen Flugzeugwechsel des US-Präsidenten Donald Trump, bei dem das österreichische Cateringunternehmen Do & Co eine Rolle spielte. Der Wechsel erfolgte demnach mithilfe eines Do-&-Co-Containers.
Firmenchef Attila Doğudan übt sich laut der Quelle in Diskretion. Gleichzeitig wird der Vorgang als außergewöhnliche Marketingwirkung für das Unternehmen eingeordnet, da eine solche Aufmerksamkeit nach Aussage im Titel mit keinem Geld der Welt gekauft werden könne.
Do & Co ist außerdem für die Verpflegung von VIP-Gästen beim Supercup am Mittwochabend verantwortlich. Doğudan musste laut Salzburger Nachrichten unmittelbar nach dem Gespräch nach Salzburg aufbrechen.
Für die USA verfolgt das Unternehmen nach dem Bericht weitere Pläne. Diese stehen im Zusammenhang mit der Fußball-WM. Konkrete zusätzliche Zahlen oder Einzelheiten zu den Vorhaben nennt die Quelle nicht.
Infobox: Do & Co unterstützte laut Salzburger Nachrichten einen geheimen Flugzeugwechsel des US-Präsidenten. Das Unternehmen setzt zugleich auf weitere Pläne in den USA und übernimmt die VIP-Verpflegung beim Supercup.
Digital Bash und C Wire laden zu Dinner Discussions über Agentic AI
OnlineMarketing.de kündigt zwei Dinner Discussions zum Thema Agentic AI an. Die Veranstaltungen finden am 25. August 2026 in Berlin und am 26. August 2026 in Hamburg statt.
Zu jedem Abend werden 15 ausgewählte Entscheider:innen aus den Bereichen Digital, Marketing, Media und Technologie erwartet. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Leistungen von Agentic AI den Praxistest bereits bestehen und wo die Versprechen der Technologie noch nicht eingelöst werden.
Die Veranstaltungen werden gemeinsam von Digital Bash und C Wire organisiert. C Wire wird als Anbieter:in einer KI-basierten Agentic Advertising Platform beschrieben. Diskutiert werden unter anderem automatisierte Mediaplanung, Kampagnensteuerung, automatisierter Medieneinkauf und mögliche Veränderungen von Geschäftsmodellen.
Die Berliner Veranstaltung findet am 25. August 2026 im MINA Ristorante East Side Gallery statt. Am 26. August 2026 folgt die Veranstaltung in Hamburg im clouds – Heaven’s Bar & Kitchen im 23. Stock der Tanzenden Türme.
| Ort | Datum | Beginn | Teilnehmerzahl |
|---|---|---|---|
| Berlin | 25. August 2026 | 18:00 Uhr | 15 Plätze |
| Hamburg | 26. August 2026 | 18:00 Uhr | 15 Plätze |
Beide Abende beginnen um 18:00 Uhr mit Welcome und Aperitif. Danach folgt die Guided Dinner Discussion während eines Drei-Gänge-Menüs. Der offizielle Teil endet gegen 20:00 Uhr, anschließend ist offenes Networking vorgesehen.
Zu den vier zentralen Themen gehören Media Planning, Programmatic Advertising und Media Buying, das Agenturgeschäft sowie Vertrauen und Verantwortung. Dabei geht es auch um die Frage, welche Aufgaben AI Agents bereits heute übernehmen, welche Prozesse vorerst beim Menschen bleiben und wer für Entscheidungen eines KI-Systems verantwortlich ist.
In Berlin nehmen Rui de Freitas, Co-Founder und CEO von C Wire, Martin Garling, Managing Director DACH bei C Wire, Nina Kress, COO des Digital Bash, und Niklas Lewanczik, Redaktionsleiter von OnlineMarketing.de, an der Runde teil. In Hamburg moderieren Marc Stahlmann, CEO und Founder des Digital Bash, und Nina Kress.
Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze werden jedoch kuratiert vergeben. Aussagen sollen nicht einzelnen Teilnehmer:innen zugeschrieben werden; außerdem sind keine Aufzeichnungen und keine LinkedIn Posts mit einzelnen Statements aus der Diskussion vorgesehen.
- Media Planning und die künftige Rolle von Media Planner:innen
- Programmatic Advertising und automatisierter Media Buying
- Veränderungen bei Geschäftsmodellen, Vergütung und Agenturleistungen
- Vertrauen, Verantwortung und Kontrolle bei KI-Entscheidungen
Infobox: Digital Bash und C Wire veranstalten am 25. August 2026 in Berlin und am 26. August 2026 in Hamburg Dinner Discussions zu Agentic AI. Pro Abend sind 15 Plätze vorgesehen; die Teilnahme ist kostenlos, die Vergabe erfolgt kuratiert.
t3n thematisiert die Abhängigkeit von Google und Meta
Ein weiterer Beitrag von t3n befasst sich mit der Abhängigkeit der Marketinginfrastruktur von US-amerikanischen Technologiekonzernen. Betroffen seien unter anderem Cloud-Speicher, Werbetechnologien und Daten.
Der Bericht ordnet diese Abhängigkeit in die veränderte politische Weltlage 2026 ein. Während US-Konzerne Cloud-Infrastrukturen und KI-Basismodelle dominieren, kontrolliert China laut t3n weite Teile der Hardware-Lieferketten und drängt in den europäischen E-Commerce.
Für Unternehmen in der DACH-Region entsteht daraus laut Quelle eine riskante Position, die nicht nur geopolitische, sondern auch technologische und wirtschaftliche Auswirkungen hat. Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen ihre digitale Abhängigkeit verringern und ihre Marketinginfrastruktur krisenfester aufstellen können.
Infobox: t3n beschreibt Cloud-Infrastrukturen, KI-Basismodelle, Werbetechnologien und Daten als zentrale Abhängigkeiten des Marketings. Die politische Weltlage 2026 rückt laut Quelle die Risiken dieser Konzentration stärker in den Fokus.
Enchanted Parks ernennt Una de Boer zur Chief Marketing Officer
EuroAmusement Professional berichtet, dass Enchanted Parks Una de Boer zur neuen Chief Marketing Officer ernannt hat. Sie übernimmt die Marken- und Marketingstrategie des US-amerikanischen Freizeit- und Wasserparkbetreibers.
Zu ihren Aufgaben gehören die Stärkung der lokalen Marketingaktivitäten der einzelnen Parks und deren weitere Verankerung in den jeweiligen Regionen. De Boer war zuvor ein Jahrzehnt beim kanadischen Hersteller von Wasserattraktionen WhiteWater tätig.
Bei WhiteWater verantwortete sie auch das globale Marketing für FlowRider und wirkte an der Entwicklung der Marken Vantage und Endless Surf mit. Enchanted Parks begründet die Ernennung mit ihrer Erfahrung im Markenaufbau sowie ihrer Fähigkeit, Geschäftsstrategien mit kreativem und wirkungsvollem Marketing zu verbinden.
„Una hat mehrfach bewiesen, dass sie Marken erfolgreich aufbauen kann, und versteht es, Geschäftsstrategien mit kreativem und wirkungsvollem Marketing zu verbinden.“ – James Harhi, Chief Executive Officer von Enchanted Parks, zitiert nach EuroAmusement Professional
De Boer erklärte laut der Quelle, regionale Freizeitparks seien für viele Menschen besondere Orte, an denen Familien, Freunde und Communities zusammenkommen und gemeinsame Erinnerungen schaffen. Sie wolle mit jedem einzelnen Park zusammenarbeiten und eine Marke aufbauen, bei der Spaß, Verbundenheit und gemeinsame Erlebnisse im Mittelpunkt stehen.
Die Ernennung ist Teil einer Strategie, auf Unternehmens- und Parkebene verstärkt in Marketing und Kommunikation zu investieren. In diesem Zusammenhang wurden außerdem Katie Wojdyla zur Vice President of Marketing und Jess Lawler zur Corporate Director of Social Media and Communication ernannt.
Enchanted Parks besitzt und betreibt Freizeit- und Wasserparks, Lodges, Campingplätze sowie Attraktionen in acht US-Bundesstaaten. Anfang dieses Jahres wurde außerdem bekannt, dass das Unternehmen den Betrieb von sechs ehemaligen Six-Flags-Parks übernimmt, die zuvor von EPR Properties erworben worden waren.
Infobox: Una de Boer verantwortet künftig die Marken- und Marketingstrategie von Enchanted Parks. Der Betreiber ist in acht US-Bundesstaaten aktiv und verstärkt parallel seine Marketing- und Kommunikationsstrukturen.
Quellen:
- KI-Projekte im Marketing: 85 Prozent scheitern – und das liegt nicht an der Technologie
- DesignRush: ForeFront Web Earns Top Digital Marketing Agency Recognition from DesignRush
- Trump im Do-&-Co-Container: „Dieses Marketing können sie mit keinem Geld der Welt kaufen“
- Digital Bash x C Wire: Agentic AI Dinner Discussions für dich
- Zu abhängig von Google und Meta? So machst du deine Marketing-Infrastruktur krisenfest
- Enchanted Parks ernennt Una de Boer zur Chief Marketing Officer - Nachrichten - EuroAmusement Professional















