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Heinz Hoenig nach Notfall weiter in Magdeburg behandelt
Heinz Hoenig wird nach einem medizinischen Notfall weiter in der Universitätsklinik Magdeburg betreut. Der 74-jährige Schauspieler hatte sich am Sonntag in seiner Wohnung in Blankenburg im Harz plötzlich unwohl gefühlt. Seine Ehefrau Annika Kärsten-Hoenig brachte ihn zunächst in ein rund 17 Kilometer entferntes Krankenhaus in Halberstadt. Von dort wurde er per Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik Magdeburg verlegt.
Laut den Berichten von WEB.DE und RTL.de wurde Hoenig zwischenzeitlich intensivmedizinisch behandelt. Sein Manager Jürgen Evers erklärte gegenüber „t-online“, der Schauspieler habe die Intensivstation inzwischen verlassen und werde auf einer regulären Station „engmaschig“ überwacht. Weitere Untersuchungen stünden noch aus; eine Entlassung solle erst nach Beobachtung der kommenden Tage entschieden werden.
Das Management bezeichnete den Zustand als „nichts Lebensbedrohliches“. Annika Kärsten-Hoenig berichtete gegenüber „Bild“, zunächst habe der Verdacht bestanden, dass es Probleme mit dem Stent geben könnte. In Magdeburg sei jedoch festgestellt worden, dass mit dem Stent „alles in Ordnung“ sei.
Unklar bleibt, ob Hoenig seinen 75. Geburtstag am 24. September zu Hause im Harz feiern kann. Seine Ehefrau sagte, es gehe ihm inzwischen besser, und übermittelte seine Botschaft: „Heinzi sagt, ihr sollt euch keine Sorgen um ihn machen, er wird schon wieder!“
Die gesundheitlichen Probleme des Schauspielers reichen bis in das Frühjahr 2024 zurück. Damals wurden eine bakterielle Infektion, Schäden an der Aorta und an einem bereits 2012 eingesetzten Herzstent sowie ein lebensbedrohliches Loch in der Speiseröhre festgestellt. Insgesamt verbrachte Hoenig 143 Tage auf der Intensivstation. Anfang Mai war eine ursprünglich geplante zweite Herzoperation abgesagt worden, nachdem sich sein Zustand stabilisiert hatte und die Blutwerte gut gewesen waren.
Zusammenfassung: Heinz Hoenig wurde nach einem Notfall per Rettungshubschrauber nach Magdeburg gebracht, befindet sich inzwischen aber nicht mehr auf der Intensivstation. Laut Management ist sein Zustand nicht lebensbedrohlich; weitere Untersuchungen sollen über die Entlassung entscheiden. Quelle: WEB.DE und RTL.de.
Arbeitslast im Team: Engagierte Mitarbeiter übernehmen besonders häufig Zusatzaufgaben
Die Arbeitsbelastung in deutschen Betrieben nimmt nach Angaben der WirtschaftsWoche zu. In der jüngsten Personalleiterbefragung des ifo-Instituts und des Personaldienstleisters Randstad berichteten knapp 40 Prozent der Unternehmen von einem steigenden Pensum bei ihren Mitarbeitern. Nur in rund 20 Prozent der Betriebe sei die Belastung in den vergangenen zwölf Monaten zurückgegangen.
Auch die mentale Belastung steigt laut der Befragung in mehr als der Hälfte der Unternehmen. Nur in drei Prozent der Firmen nahm sie ab. Als mögliche Gründe nennen die Forscher eine zurückhaltende Einstellungspolitik und den Druck, wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit effizienter zu arbeiten.
Die WirtschaftsWoche berichtet über eine Untersuchung der Managementforscherinnen Sangah Bae und Kaitlin Woolley. Demnach verteilen Führungskräfte zusätzliche Aufgaben häufig nicht an Mitarbeiter mit freien Kapazitäten, sondern an Personen, die besonders motiviert wirken. In einem Experiment entschieden sich rund 85 Prozent der Führungskräfte für den als motivierter wahrgenommenen von zwei Mitarbeitern, wenn eine unattraktive Zusatzaufgabe zu vergeben war.
Zu den genannten Aufgaben gehörten etwa die Organisation einer Firmenfeier oder die Mitarbeit in einem internen Gremium. Berufserfahrung und Arbeitsleistung beeinflussten die Entscheidung in diesem Experiment nicht. Frühere Untersuchungen der Duke University kamen laut WirtschaftsWoche ebenfalls zu dem Ergebnis, dass intrinsisch motivierten Beschäftigten eher sachfremde Aufgaben oder unbezahlte Überstunden auferlegt werden.
Die Forscherinnen führen diese Entscheidungen auf zwei Denkmuster zurück. Führungskräfte könnten annehmen, motivierte Beschäftigte hätten sich freiwillig für die Aufgabe gemeldet. Außerdem könnten sie glauben, dass die Arbeit für diese Mitarbeiter bereits Belohnung genug sei. Der Effekt könne sich sogar umkehren: Wer sich ausbeuten lasse, werde von anderen eher als leidenschaftlich wahrgenommen.
Für die Betroffenen kann die dauerhafte Zusatzbelastung erhebliche Folgen haben. Laut der Studie sinkt bei besonders motivierten Mitarbeitern die Jobzufriedenheit deutlich, während die Bindung an das Unternehmen abnimmt und die Kündigungsabsicht spürbar steigt. Am stärksten leide das Fairness-Empfinden. Werden Zusatzaufgaben dagegen gleichmäßig verteilt, blieben Zufriedenheit, Bindung und Wechselbereitschaft auch bei weniger motivierten Mitarbeitern stabil.
Als Gegenmaßnahmen empfehlen Bae und Woolley, Zusatzaufgaben nicht einzeln und spontan zu verteilen. Stattdessen sollten Führungskräfte die Aufgaben in einem Teammeeting bündeln oder mithilfe einer Übersicht prüfen, wer bereits welche Extraaufgaben übernommen hat. Zusätzlich könne eine gezielte Aufklärung über das erhöhte Burnoutrisiko besonders motivierter Beschäftigter das Ungleichgewicht reduzieren.
- Zusatzaufgaben sollten sichtbar und nachvollziehbar im Team verteilt werden.
- Übersichten oder Aufgabenmanagement-Tools können auf Schieflagen hinweisen.
- Regelmäßige Feedbackgespräche sollten Fairness und Aufgabenverteilung thematisieren.
- Führungskräfte sollten das Burnoutrisiko engagierter Mitarbeiter berücksichtigen.
Zusammenfassung: Rund 40 Prozent der befragten Unternehmen berichten von einer steigenden Arbeitslast, während in mehr als der Hälfte die mentale Belastung zunimmt. Eine Studie zeigt, dass rund 85 Prozent der Führungskräfte unattraktive Zusatzaufgaben bevorzugt an besonders motivierte Mitarbeiter vergeben. Quelle: WirtschaftsWoche.
Recare erweitert Krankenhausplattform um KI für Kodierung und MD-Management
Das Health-Tech-Unternehmen Recare erweitert seine Plattform für die Krankenhausverwaltung um die beiden Anwendungen Recare Coding und Recare MD Management. Die KI-basierten Werkzeuge sollen Kliniken bei der Kodierung und beim Management von Prüfungen durch den Medizinischen Dienst unterstützen.
Wie kma Online berichtet, wurde die Entwicklung gemeinsam mit der Artemed Klinikgruppe, dem Evangelischen Krankenhaus Mettmann und der Alexianer-Gruppe vorangetrieben. Die Partner stellten anonymisierte Falldaten und Erfahrungen aus ihren Abläufen zur Verfügung. Auf dieser Grundlage entwickelte und validierte Recare die neuen Anwendungen.
Hintergrund sind die verschärften MD-Prüfquoten für Krankenhausabrechnungen, die laut Recare auf das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz zurückgehen. Ab 2027 soll die Prüfquote in der höchsten regulären Stufe von bisher 15 auf 40 Prozent steigen. Liegt die Beanstandungsquote über 50 Prozent, können Prüfungen unbegrenzt erfolgen.
Für Krankenhäuser erhöht sich dadurch das Risiko von Erlösminderungen und zusätzlichem Verwaltungsaufwand. Besonders betroffen sind die Bereiche Medizincontrolling, Kodierung und MD-Management, in denen bereits Personalengpässe bestehen.
Recare Coding soll nach der Entlassung eines Patienten begründete Kodiervorschläge auf Basis der Falldokumentation erstellen. Die zuständigen Fachkräfte prüfen die Vorschläge und geben sie frei. Bei der Entwicklung floss nach Angaben des Unternehmens auch die Kodierungs-Expertise von WMC Healthcare ein.
Recare MD Management soll Informationen aus der Patientenakte auslesen und unter anderem Widerspruchsschreiben für Anfragen des Medizinischen Dienstes vorbereiten. Die Freigabe bleibt nach dem Human-in-the-Loop-Prinzip bei den zuständigen Fachkräften.
Die neuen Anwendungen werden mit der bereits bestehenden KI-gestützten Behandlungsdokumentation verbunden. Dadurch sollen Dokumentation, Kodierung, Abrechnung und die Bearbeitung möglicher MD-Anfragen durchgängig KI-gestützt unterstützt werden. CEO Maximilian Greschke beschreibt dies als Grundlage für einen durchgängig KI-gestützten Behandlungsfall.
Recare wurde 2017 von Maximilian Greschke in Berlin gegründet und beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 100 Mitarbeitende. Rund 75 Prozent aller deutschen Akutkrankenhäuser nutzen laut Unternehmen die Plattform; über sie sind mehr als 26.000 Pflege- und Rehaeinrichtungen angebunden.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Reguläre Prüfquote ab 2027 | 40 Prozent |
| Bisherige höchste reguläre Prüfquote | 15 Prozent |
| Beanstandungsquote für unbegrenzte Prüfungen | über 50 Prozent |
| Gründung von Recare | 2017 |
| Mitarbeitende | mehr als 100 |
| Angeschlossene Pflege- und Rehaeinrichtungen | mehr als 26.000 |
Zusammenfassung: Recare führt mit Recare Coding und Recare MD Management zwei KI-Anwendungen für Krankenhauskodierung und MD-Prüfungen ein. Ab 2027 soll die höchste reguläre Prüfquote von bisher 15 auf 40 Prozent steigen; bei einer Beanstandungsquote über 50 Prozent sind unbegrenzte Prüfungen möglich. Quelle: kma Online.
Granit strukturiert Immobilien- und Beteiligungsportfolio mit xpectoLive
Die Granit Holding GmbH hat ihre Reporting- und Steuerungsprozesse im Immobilien- und Beteiligungsportfolio neu strukturiert. Zum Einsatz kommt xpectoLive Assetmanagement, das eine zentrale Datenbasis für das Real Estate Asset Management schaffen soll.
Nach Angaben der PresseBox zielt die Einführung auf eine konsistente Datenbasis und ein effizientes Reporting ohne Excel-Brüche. Die Lösung wurde in die bestehende IT-Landschaft integriert und an das ERP-System AS/400 angebunden.
Die Plattform soll Management und Fachbereichen ein flexibles Reporting ermöglichen. Als Ergebnis nennt die PresseBox außerdem eine deutlich verbesserte Datenqualität im Immobilienportfolio. Zu den Einsatzbereichen gehören Asset-Management, Asset-Reporting, Miet-Controlling, Projektmanagement sowie die Integration und Konsolidierung von Daten aus unterschiedlichen Systemlandschaften.
Die xpecto AG entwickelt nach eigenen Angaben Softwarelösungen für das Management und Reporting von Sachwerten. Das Unternehmen wurde im Jahr 2001 gegründet, hat seinen Sitz in Deutschland und ist im DACH-Raum tätig. Unterstützt werden institutionelle Investoren, Unternehmen und Bestandshalter bei der Verwaltung, Auswertung und Steuerung von Immobilien- und Beteiligungsportfolios.
- Zentrale Datenbasis für Immobilien- und Beteiligungsportfolio
- Integration in die bestehende IT-Landschaft
- Anbindung an das ERP-System AS/400
- Reporting für Management und Fachbereiche
- Verbesserte Datenqualität im Immobilienportfolio
Zusammenfassung: Granit setzt xpectoLive Assetmanagement ein, um Portfolio- und Reportingprozesse auf einer zentralen Datenbasis zu bündeln. Die Lösung wurde einschließlich der Anbindung an AS/400 in die bestehende IT-Landschaft integriert. Quelle: PresseBox.
SAP setzt in der Logistik auf KI-Agenten und schrittweise mehr Autonomie
Das von Logistik Heute vorgestellte Whitepaper beschreibt, wie SAP Logistics Management die Lagerlogistik verändern soll. Die Cloud-Native-Lösung richtet sich an Lager mit niedriger bis mittlerer Komplexität und ist in das Zielbild eines Autonomous Enterprise eingebettet.
Assistenten und spezialisierte KI-Agenten sollen künftig Aufgaben von der Konfiguration in natürlicher Sprache über die Fehlerbehebung bis zur Planung logistischer Abläufe unterstützen. Dabei geht es unter anderem darum, Störungen zu analysieren, Entscheidungen vorzubereiten und schrittweise selbst Aufgaben zu übernehmen.
Das Whitepaper stellt den Logistics Configuration Agent und den Logistics Issue Resolution Agent als Beispiele vor. Der Logistics Configuration Agent soll fachliche Anforderungen in natürlicher Sprache aufnehmen und in Konfiguration überführen. Der Logistics Issue Resolution Agent soll Störungen erkennen, Ursachen analysieren und die Behebung unterstützen.
Mehrere Agents sollen laut Logistik Heute gemeinsam Transport, Bestand, Lageraufgaben und Prioritäten berücksichtigen können. Außerdem sollen sie unterschiedliche Planungsoptionen bewerten, etwa im Spannungsfeld zwischen Pünktlichkeit und Transportkosten, und deren Auswirkungen transparent machen.
Eine zentrale Rolle spielt das Human-in-the-Loop-Prinzip. Es soll den schrittweisen Übergang von unterstützten Entscheidungen zu mehr Autonomie ermöglichen. Fachbereich, IT und SAP-Beratung müssen sich dadurch auf eine veränderte Zusammenarbeit einstellen.
Als Praxisbeispiel nennt das Whitepaper die Döhler Group. SAP Logistics Management ist dort in einem technischen Ersatzteillager produktiv im Einsatz. Rund zehn Wochen nach Projektstart war der erste Standort live. Der abgegrenzte Einstieg soll als Ausgangspunkt für weitere Rollouts dienen.
Das Whitepaper thematisiert außerdem die Abgrenzung zu SAP EWM. SAP EWM könne für einen Standort funktional geeignet, wirtschaftlich jedoch zu aufwendig sein. SAP Logistics Management soll für bestimmte Lager eine neue „Landing Zone“ schaffen und durch den Cloud-Native-Ansatz ein anderes Einführungs- und Skalierungsmodell ermöglichen.
- Prüfen, welche funktionale Tiefe das jeweilige Lager tatsächlich benötigt.
- Die Abgrenzung zwischen SAP Logistics Management und SAP EWM bewerten.
- Cloud-Native-Einführung und Skalierbarkeit berücksichtigen.
- Den Einsatz von Logistics Assistant und spezialisierten Agents einordnen.
- Den schrittweisen Übergang durch Human-in-the-Loop planen.
Zusammenfassung: SAP Logistics Management soll Lager mit niedriger bis mittlerer Komplexität durch Cloud-Native-Technologie und KI-Agenten unterstützen. Bei der Döhler Group war ein technisches Ersatzteillager rund zehn Wochen nach Projektstart produktiv. Quelle: Logistik Heute.
Quellen:
- Wie geht es Heinz Hoenig? Management und Ehefrau geben Update
- Arbeitslast im Team: Warum engagierte Mitarbeiter oft leiden
- „Engmaschig“ überwacht! Management gibt Update zu Heinz Hoenigs (74) Gesundheitszustand
- Recare erweitert Plattform um KI-Tools für Kodierung und MD-Management
- Real Estate Asset Management bei Granit: Wie eine Datenplattform von xpecto die Steuerungsfähigkeit im Immobilienportfolio verändert
- SAP Logistics Management, KI-Agenten und die neue Logik der SAP-Logistik












