Marketing im Wandel: Retail Media, KI, Regionalisierung und steigende Budgets

    17.09.2026 10 mal gelesen 0 Kommentare
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    Retail Media entwickelt sich weiter: Standardisierte Kennzahlen und mehr Skalierung sind wichtig, reichen allein aber nicht aus. Entscheidend ist ein ganzheitlicher Blick auf die gesamte Customer Journey, von der ersten Aufmerksamkeit bis zum Kauf.
    Auch lokal verändert sich das Marketing. Frechen richtet sein Stadtmarketing ab 2027 neu aus und setzt dabei stärker auf die Wirtschaftsförderung, Gewerbetreibende und weitere Innenstadtakteure. Digitalisierung, Leerstandsvermittlung und gemeinsame Kommunikation bleiben zentrale Aufgaben.
    Amazon bringt mit GIA regionale Werbeplanung nach Deutschland. Marken können erkennen, wo ihre Produkte bereits stark sind oder noch Potenzial haben, und diese Gebiete direkt für Kampagnen aktivieren. Auch Prime Video Ads lassen sich künftig regional mit unterschiedlichen Angeboten und Informationen ausspielen.
    Die Reisebranche investiert deutlich mehr in Marketing. Booking Holdings, Expedia und Airbnb gaben im zweiten Quartal 2026 zusammen 5,37 Milliarden US-Dollar aus. Im Fokus stehen Performance-Marketing, B2B, soziale Medien, KI-Suchergebnisse sowie globale und lokale Markenarbeit.
    Gleichzeitig zeigt sich Nachholbedarf bei der KI-Nutzung: Weniger als drei Prozent der untersuchten Marketing-E-Mails sind für KI-Consumer-Agents und Smart Inboxes vorbereitet. Goldbach reagiert auf den Wandel mit der Zusammenlegung von Audience- und Media-Vermarktung, plant dabei jedoch bis zu 35 Kündigungen.

    Retail Media braucht mehr als Standardisierung

    Im Retail-Media-Markt besteht laut Horizont.net weitgehend Einigkeit darüber, dass mehr Vergleichbarkeit und Skalierung erforderlich sind. Heike Lari, Director Partner Consultancy & Propositions bei Zalando Partner Marketing Services (ZMS), hält diese Perspektive jedoch für zu kurz gegriffen.

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    Statt sich ausschließlich auf standardisierte Kennzahlen und eine bessere Skalierbarkeit zu konzentrieren, fordert Lari ein Denken entlang der gesamten Customer Journey. Retail Media soll demnach nicht nur einzelne Werbekontakte oder Verkaufssituationen abbilden, sondern die unterschiedlichen Phasen des Kundenwegs berücksichtigen.

    Retail Media braucht mehr Vergleichbarkeit und Skalierung – das allein greift jedoch zu kurz.

    Zusammenfassung: Horizont.net berichtet über die Forderung, Retail Media ganzheitlicher entlang der Customer Journey zu betrachten und Standardisierung nicht als alleinige Lösung zu verstehen.

    Frechen richtet Stadtmarketing nach Ende der Förderung neu aus

    In Frechen läuft das bisherige Förderprogramm für das Zentrenmanagement zum Ende des Jahres aus. Ab 2027 sollen Teile der bisherigen Aufgaben von der städtischen Wirtschaftsförderung übernommen werden, um das Stadtmarketing neu zu organisieren und auf „dauerhaft leistbare Aufgaben“ zu konzentrieren, berichtet die Kölnische Rundschau.

    Das Stadtmarketing soll stärker als gemeinsame Aufgabe von Stadt, Wirtschaftsförderung, Gewerbetreibenden und weiteren Innenstadtakteuren verstanden werden. Ziel ist es, Kräfte zu bündeln, Ideen zu entwickeln und die Innenstadt schrittweise weiterzuentwickeln.

    Seit April 2024 wurde Frechen über das Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren NRW“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW, der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) und der Zentrenmanagerin Stina Burgard unterstützt. Das gesamte Maßnahmenpaket wurde zu 60 Prozent beziehungsweise rund 135.000 Euro gefördert.

    Die GMA war zwölf Stunden pro Woche für die Stadt tätig. Zu ihren Aufgaben gehörten die Erfassung und Vermittlung von Leerständen, Koordinations- und Kommunikationsarbeit sowie Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

    Digitalisierung der Gewerbetreibenden bleibt Schwerpunkt

    Ein Schwerpunkt des Stadtmarketings ist die weitere Digitalisierung der Gewerbetreibenden. Die Digitalisierungsoffensive soll Unterstützung für den Geschäftsalltag bieten und reicht laut Kölnischer Rundschau von Social Media und digitaler Sichtbarkeit über den Einsatz von KI und ChatGPT für Marketingtexte bis zum Aufbau einer eigenen Website oder digitalem Verkaufen ohne eigenen Onlineshop.

    Parallel soll die Vielfalt der Innenstadt sichtbarer werden. Mit dem „Schaufenster der Woche“ wurden von Mitte April bis August 15 Gewerbetreibende in kurzen Videos vorgestellt. Das Format sollte zeigen, wie viel Persönlichkeit und Engagement hinter den Geschäften steht.

    Das bevorstehende Videoprojekt „Mittelpunkt Frechen. Miteinander. Mit DIR!“ stellt ebenfalls Menschen, ihre Geschichten und die unterschiedlichen Angebote der Innenstadt in den Mittelpunkt. Dadurch soll sichtbar werden, was die Frechener City ausmacht und warum sich ein Besuch lohnt.

    Philipp Schlenkert von der Wirtschaftsförderung beschreibt das Frechener Zentrum als Einkaufsort, Treffpunkt und sozialen Raum. Dafür sollen Aufenthaltsqualität, Sichtbarkeit der ansässigen Betriebe, digitale Weiterentwicklung und Zusammenarbeit mit den prägenden Akteuren miteinander verbunden werden.

    Leerstandsvermittlung und Kommunikation werden fortgeführt

    Die Wirtschaftsförderung soll insbesondere die Themen Leerstände und deren Vermittlung weiterführen. Die Stadt will Leerstände weiterhin erfassen und Kontakte zwischen Eigentümern von Ladenlokalen und Interessenten unterstützen.

    Seit dem dritten Quartal 2024 wird dabei laut Stadt ein Rückgang der Leerstände festgestellt. Die Innenstadtkommunikation soll künftig stärker über die städtische Homepage und die Seite des Aktivkreises erfolgen; auch Netzwerktreffen sollen durch den Aktivkreis weitergeführt werden.

    Die konkreten Pläne sollen dem Aktivkreis und den Geschäftsleuten mitgeteilt und anschließend im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss am 1. Dezember der Politik vorgestellt werden.

    Infobox:

    • Förderprogramm: seit April 2024
    • Förderanteil: 60 Prozent beziehungsweise rund 135.000 Euro
    • Unterstützung der GMA: zwölf Stunden pro Woche
    • Vorgestellte Gewerbetreibende beim „Schaufenster der Woche“: 15
    • Übernahme von Aufgaben durch die Wirtschaftsförderung: ab 2027

    Amazon Ads startet regionale Werbeplanung mit GIA in Deutschland

    Amazon Ads führt Geographic Insights and Activation, kurz GIA, in Deutschland ein. Die Lösung zeigt regionale Unterschiede auf einer Karte und macht passende Gebiete direkt für Amazon-DSP-Kampagnen nutzbar, berichtet OnlineMarketing.de.

    Advertiser können ihre Performance Region für Region vergleichen. Die Kartenansicht zeigt, wo eine Marke bereits stark verkauft und wo noch Potenzial besteht; Kategorie-Benchmarks und eigene geografische Daten helfen bei der Einordnung.

    Regionen mit niedriger Markenpenetration lassen sich zu Standortgruppen bündeln und anschließend für Kampagnen aktivieren. Amazon DSP passt die Gebote automatisch an diese Gebiete an, sodass Budget stärker dort eingesetzt werden kann, wo die Daten auf weiteres Potenzial hindeuten.

    GIA verkürzt damit den Weg von der Analyse zur Kampagne. Regionen können ausgewertet und anschließend für die Aussteuerung genutzt werden, ohne die Erkenntnisse zunächst in eine separate Kampagnenplanung übertragen zu müssen.

    Wer zusätzlich die Amazon Marketing Cloud nutzt, kann eigene geografische Signale mit Amazons Retail Insights verbinden. Dadurch sollen Kampagnen stärker an den eigenen Geschäftszielen ausgerichtet werden, etwa an der Gewinnung neuer Kundinnen und Kunden oder am Ausbau bestehender Stärken.

    Mit GIA machen wir es Werbetreibenden in Deutschland einfacher, herauszufinden, wo ihre nächsten Kundinnen und Kunden sein könnten – und diese in großem Umfang zu erreichen.

    Eine niedrige Markenpenetration bedeutet laut OnlineMarketing.de allerdings nicht automatisch, dass in einer Region auch mehr Nachfrage besteht. Die Daten liefern zusätzliche Anhaltspunkte, die mit eigenen Zielen und Erfahrungen abgeglichen werden müssen.

    Testergebnisse von L’Oréal und Purina

    L’Oréal hat GIA in Deutschland für Kérastase getestet. Die Display-Kampagne lief vor allem in Regionen, in denen die Marke Wachstumspotenzial sah. Laut Amazon Ads sanken die Kosten pro Verkauf um 38 Prozent, bei Neukundinnen und Neukunden um elf Prozent.

    Purina nutzte GIA in den USA. Dort stiegen die Produktdetailseitenaufrufe durch Neukundinnen und Neukunden laut Amazon Ads um mehr als 300 Prozent, während die Kosten pro Aufruf um mehr als 85 Prozent sanken.

    Die Ergebnisse stammen aus einzelnen Kampagnen und lassen sich daher nicht automatisch auf andere Marken übertragen.

    GIA ist in neun Märkten verfügbar

    GIA ist in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den USA, Kanada, Australien und Japan verfügbar. Nutzen können das Tool Advertiser, die Amazon DSP im Self-Service und die Amazon Marketing Cloud einsetzen.

    Wichtigste Daten:

    BereichAngabe
    Verfügbare Märkteneun
    Kosten pro Verkauf bei Kérastaseminus 38 Prozent
    Kosten pro Verkauf bei Neukund:innenminus elf Prozent
    Produktdetailseitenaufrufe bei Purinamehr als 300 Prozent
    Kosten pro Aufruf bei Purinamehr als 85 Prozent

    Prime Video Ads werden regional anpassbar

    Mit neuen standortbezogenen interaktiven Videoanzeigen können Advertiser ihre Streaming-Kampagnen auf Prime Video regional anpassen. Dieselbe Anzeige kann abhängig vom Standort unterschiedliche Angebote, Preise oder Informationen zu Geschäften vor Ort zeigen, ohne dass für jede Region eine eigene Kampagne aufgesetzt werden muss.

    Eine Marke kann dadurch bundesweit auf Prime Video werben und beispielsweise in Hamburg ein anderes Angebot zeigen als in München. Die Reichweite der Kampagne bleibt bestehen, während die Inhalte stärker zum jeweiligen Standort passen.

    Zusätzlich stehen interaktive Funktionen wie „Ans Handy senden“ oder „Jetzt anmelden“ zur Verfügung. Zuschauerinnen und Zuschauer können direkt aus der Anzeige heraus eine Aktion anstoßen, statt das Angebot später selbst suchen zu müssen.

    Zusammenfassung: GIA soll regionale Potenziale identifizieren und für Amazon-DSP-Kampagnen nutzbar machen. Prime Video Ads ergänzen diesen Ansatz durch standortabhängige Botschaften und interaktive Handlungsoptionen.

    Reiseplattformen erhöhen Marketingbudgets

    Booking Holdings, die Expedia Group und Airbnb haben im zweiten Quartal des Jahres 2026 insgesamt 5,37 Milliarden US-Dollar für Marketing aufgewendet. Die Ausgaben der drei großen Plattformen der Reisebranche stiegen damit durchweg, berichtet tageskarte.io unter Berufung auf Phocuswire.

    Auf Booking Holdings entfielen 2,37 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einer Steigerung um elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem das Unternehmen 2,14 Milliarden US-Dollar für Marketing aufgewendet hatte.

    Booking-Holdings-Finanzchef Ewout Steenbergen erklärte laut Bericht, der Anstieg sei durch Veränderungen in der Traffic-Zusammensetzung, zusätzliche Investitionen in bezahltes Marketing mit attraktiven Renditen sowie eine Verschiebung der Werbebudgets in Richtung Performance-Marketing bedingt. Vorstandsvorsitzender Glenn Fogel betonte, dass der Anteil des direkten Traffics konstant im mittleren Bereich von sechzig Prozent geblieben sei.

    Expedia Group setzt auf B2B und neue Kanäle

    Die Expedia Group steigerte ihre Marketingausgaben im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 2,12 Milliarden US-Dollar. Maßgeblich angetrieben wurde der Anstieg durch das B2B-Geschäft.

    Vorstandschefin Ariane Gorin verwies darauf, dass die Suchmaschinenoptimierung stabil verlaufe. Soziale Medien und die Optimierung für Antwortmaschinen gehörten dagegen zu den am schnellsten wachsenden Kanälen.

    Gorin erklärte laut tageskarte.io, dass zwei Drittel des Kundengeschäfts direkt generiert würden. Das Unternehmen arbeite intensiv daran, in den von KI-Agenten erstellten Suchergebnissen präsent zu sein.

    Finanzchef Derek Andersen ergänzte, dass strukturelle Verbesserungen im Marketingprogramm zu einer Verbesserung der Margen beigetragen hätten. Sie bildeten zudem eine Grundlage für zukünftige Effizienzsteigerungen.

    Airbnb investiert in globale und lokale Markenarbeit

    Airbnb wendete im zweiten Quartal des Jahres 2026 rund 875 Millionen US-Dollar für Vertrieb und Marketing auf. Im Vorjahreszeitraum waren es 691 Millionen US-Dollar.

    Mitgründer Brian Chesky bezeichnete Marketing auf einer Konferenz als eine der Hauptsäulen für das globale Wachstum. Neben dem Marketing nannte er das Angebot und die Lokalisierung.

    In seinem Aktionärsbrief verwies Airbnb darauf, dass gezielte Investitionen in Marketing, Personal und Technologie wichtige Treiber für Umsatzwachstum und Margenentwicklung seien. Das Unternehmen setzt weiterhin auf lokale Werbekampagnen in Wachstumsmärkten, um die Markenrelevanz in den jeweiligen Ländern zu stärken.

    Infobox:

    UnternehmenMarketingausgaben im zweiten Quartal 2026Weitere Angabe
    Booking Holdings2,37 Milliarden US-Dollarelf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum
    Expedia Group2,12 Milliarden US-Dollarzehn Prozent mehr
    Airbnbrund 875 Millionen US-DollarVorjahreszeitraum: 691 Millionen US-Dollar
    Alle drei Plattformen5,37 Milliarden US-Dollarzweites Quartal 2026

    Weniger als drei Prozent der Marketing-E-Mails sind für KI vorbereitet

    Weniger als drei Prozent der Marketing-E-Mails sind für KI Consumer Agents und Smart Inboxes vorbereitet. Das ist das Ergebnis einer Studie von Entirely und Elaine, die 521.000 kommerzielle E-Mails analysiert hat, berichtet die PresseBox.

    Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Compliance zwar wächst, die KI-Bereitschaft jedoch weiterhin auf einem kritisch niedrigen Niveau liegt. Damit fehlt der überwiegenden Mehrheit der untersuchten Marketing-E-Mails die notwendige Vorbereitung für neue Formen der maschinenlesbaren Kommunikation und Verarbeitung.

    Im Mittelpunkt stehen unter anderem E-Mail-Governance, digitale Zustellqualität, Content-Strukturierung, Assistenzsysteme, Marketingarchitektur, Nutzer-Workflows, Privatsphäre-Management und Kontextverarbeitung. Die Themen betreffen damit sowohl die technische Struktur von E-Mails als auch ihre Nutzbarkeit in neuen digitalen Umgebungen.

    Elaine beschreibt sich als Customer-Engagement-Plattform für personalisiertes und automatisiertes Omnichannel-Marketing. Zu den genannten Funktionen gehören KI-gesteuertes multivariates Testing und Micro-App-E-Mails.

    Zusammenfassung: Die von Entirely und Elaine veröffentlichte Untersuchung zeigt eine deutliche Lücke zwischen der wachsenden Compliance und der Vorbereitung von Marketing-E-Mails auf KI Consumer Agents und Smart Inboxes.

    Goldbach fusioniert Audience- und Media-Vermarktung

    Die Goldbach Group führt die Goldbach Audience AG und die Goldbach Media AG in einer gemeinsamen Vermarktungseinheit zusammen. Die Aktionäre beider Gesellschaften haben laut persoenlich.com entschieden, die beiden Geschäftsbereiche neu aufzustellen.

    Als Hintergrund nennt die TX-Tochter, dass Werbekunden und Agenturen Kampagnen zunehmend über Mediengattungen hinweg planen und einfache, integrierte Zugänge zu Reichweiten und Werbeinventaren erwarten. Gleichzeitig nähern sich lineares Fernsehen, Streaming, Online-Video und On-Demand-Angebote bei Nutzung, Planung und Vermarktung immer stärker an.

    Die neue Organisation soll die Kompetenzen beider Geschäftsbereiche bündeln und einen zentralen Zugang zu Bewegtbildinventar schaffen. Werbekunden und Agenturen sollen Kampagnen künftig einfacher medien- und plattformübergreifend planen und buchen können.

    Angebote, Technologie und Prozesse sollen entsprechend ausgerichtet werden. Außerdem sollen Doppelspurigkeiten abgebaut und Abläufe vereinfacht werden.

    Bis zu 35 Kündigungen möglich

    Im Zuge der Neuausrichtung ist ein Stellenabbau vorgesehen. Goldbach rechnet aktuell mit bis zu 35 Kündigungen beziehungsweise Änderungskündigungen.

    Die Goldbach Media AG und die Goldbach Audience AG haben ein Konsultationsverfahren eingeleitet. Dabei sollen Möglichkeiten zur Vermeidung oder Reduktion von Kündigungen sowie zur Milderung der Folgen geprüft werden.

    Die genannte Zahl bildet laut persoenlich.com die Obergrenze und kann sich im weiteren Verlauf noch verringern. Betroffene Mitarbeitende sollen durch einen freiwilligen Sozialplan unterstützt werden.

    Mit der Zusammenführung schaffe man eine Organisation, die den veränderten Bedürfnissen von Kunden, Agenturen und Partnern entspreche und einen einfachen, integrierten Zugang zu Bewegtbild ermögliche.

    Christoph Marty, CEO der Goldbach Group, bedauerte die personellen Auswirkungen. Das Konsultationsverfahren werde verantwortungsvoll begleitet und alle Vorschläge würden sorgfältig geprüft.

    Die definitive Ausgestaltung der neuen Organisation und die weiteren Schritte sollen nach Abschluss des Konsultationsverfahrens erfolgen. Bereits Ende 2025 hatte Goldbach eine Restrukturierung durchgeführt, bei der 55 Personen das Unternehmen verlassen mussten. Ende 2024 wurden zudem 20 Stellen gestrichen.

    Infobox:

    • Zusammengeführte Gesellschaften: Goldbach Audience AG und Goldbach Media AG
    • Geplante Obergrenze: bis zu 35 Kündigungen beziehungsweise Änderungskündigungen
    • Restrukturierung Ende 2025: 55 Personen verließen das Unternehmen
    • Stellenabbau Ende 2024: 20 Stellen

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Zusammenfassung des Artikels

    Retail Media soll über Standardisierung hinaus ganzheitlich entlang der Customer Journey gedacht werden. Frechen und Amazon setzen auf neues Stadtmarketing sowie regionale, datenbasierte Werbeplanung.

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