Inhaltsverzeichnis:
Netflix erhöht Preise in Deutschland erneut
Der Streamingdienst Netflix hebt in Deutschland nach mehr als zwei Jahren wieder die Preise an. Das berichtet ntv.de unter Berufung auf Angaben auf der Netflix-Website für Deutschland.
Das Premium-Abo mit 4K-Bildqualität und 3D-Sound kostet künftig 21,99 statt zuvor 19,99 Euro pro Monat. Beim Standard-Abonnement mit Full-HD-Bild und weniger gleichzeitig nutzbaren Geräten steigt der Preis von 13,99 auf 15,99 Euro. Das werbefinanzierte Abo wird von 4,99 auf 6,99 Euro verteuert.
Auch die Zusatzgebühr für Nutzer außerhalb des jeweiligen Haushalts steigt. Im Werbe-Abo erhöht sich der Preis von 3,99 auf 4,99 Euro, bei den beiden anderen Modellen von 4,99 auf 5,99 Euro. Das werbefreie Basis-Abo, in dem Bestandskunden noch verbleiben konnten, soll auslaufen.
Die letzte Preiserhöhung in Deutschland hatte Netflix im April 2024 vorgenommen. Das Unternehmen begründet die Anpassung erneut mit einem wachsenden Mehrwert für seine Mitglieder und den hohen Investitionen in das Programmangebot.
„Da wir den Mehrwert, den wir unseren Mitgliedern bieten, kontinuierlich erhöhen, bitten wir sie gelegentlich, etwas mehr zu bezahlen“, heißt es laut ntv.de von Netflix.
Weltweit zählte Netflix Ende 2025 mehr als 325 Millionen zahlende Mitgliedschaften. Der Umsatz stieg im Gesamtjahr um 16 Prozent auf rund 45 Milliarden Dollar.
In Deutschland ist der Wettbewerb zugleich intensiver geworden. Laut dem Marktanteilsreport des Vergleichsportals JustWatch lag Amazon Prime Video im vierten Quartal 2025 mit 26 Prozent knapp vor Netflix mit 25 Prozent Marktanteil. Disney+ erreichte 19 Prozent.
Auch in Österreich werden die Preise angepasst: Dort steigt der Basis-Preis von 8,99 auf 10,99 Euro. In den USA kostet das Premium-Abo inzwischen 26,99 Dollar. Das günstigere Abo mit Werbung soll in Österreich erst im kommenden Jahr eingeführt werden.
Infobox: Netflix erhöht in Deutschland die Preise für das Premium-, Standard- und Werbe-Abo. Zusätzlich steigen die Gebühren für Nutzer außerhalb des Haushalts; das werbefreie Basis-Abo läuft aus.
Tagesschau berichtet über die Wirtschaftslage
Die tagesschau veröffentlichte am 04.09.2026 die Ausgabe „Wirtschaft vor acht“. Die Quelle stellt die Sendung als aktuelles Wirtschaftsvideo bereit.
Im vorliegenden Quellenmaterial sind jedoch keine verwertbaren Angaben zu einzelnen Themen, Unternehmen, Märkten oder Kennzahlen der Ausgabe enthalten. Deshalb lassen sich daraus keine weiteren wirtschaftlichen Entwicklungen sachgerecht wiedergeben.
Infobox: Die Meldung verweist auf „Wirtschaft vor acht vom 04.09.2026“, enthält im bereitgestellten Inhalt aber keine nutzbaren Sachinformationen.
Berliner Finanzsenator warnt vor organisierter Kriminalität und Messergewalt
Berlins Finanzsenator Stefan Evers geht für die „nächsten Jahre“ von einer angespannten Sicherheitslage aus. Das berichtet der Tagesspiegel nach einer Tagung der Deutschen Polizeigewerkschaft am Freitag.
Evers sagte, die Bedrohung durch Islamismus werde Berlin weiter beschäftigen. Zugleich werde die organisierte Kriminalität neue Geschäftsmodelle entwickeln. Nach dem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day müsse geprüft werden, ob die Behörden über ausreichende Instrumente verfügten, um Gefahren möglichst früh zu erkennen.
Nach Darstellung des Senators bedroht organisierte Kriminalität auch die Demokratie. Gemeint seien meist banden- und gewerbsmäßig begangene erhebliche Straftaten einschließlich Geldwäsche. Kriminelle Netzwerke unterwanderten legale Wirtschaftsbereiche, entwickelten kriminelle Geschäftsmodelle, setzten auf Einschüchterung und versuchten, staatliche Strukturen für eigene Zwecke auszunutzen.
„Sie unterwandert legale Wirtschaftsbereiche, schafft kriminelle Geschäftsmodelle, setzt auf Einschüchterung und versucht, staatliche Strukturen für ihre eigenen Zwecke auszunutzen“, sagte Stefan Evers laut Tagesspiegel.
Bei konkreten Anschlagswarnungen oder komplexen kriminellen Netzwerken fordert Evers mehr Befugnisse für Strafverfolger, insbesondere im Internet. Auch bei Messergewalt sieht er Handlungsbedarf.
Nach seinen Angaben wurden in Berlin im Jahr 2025 fast 3600 Messerangriffe registriert. Das entspreche im Durchschnitt täglich zehn Opfern eines solchen Angriffs. Evers fordert deshalb, ganz Berlin zu einer Messerverbotszone zu machen.
„Ich will deshalb, dass ganz Berlin zur Messerverbotszone wird“, sagte Evers laut Tagesspiegel.
Justizsenatorin Felor Badenberg sprach auf derselben Tagung von einem beschleunigten Auseinanderfallen der regelbasierten Ordnung in Europa. Neben Rechts- und Linksextremisten gehörten Islamisten und organisierte Banden zu einer komplexer werdenden Sicherheitslage.
Badenberg verwies außerdem auf die Bedeutung von IP-Adressen für die Strafverfolgung. Ohne Speicherung liefen Ermittlungen ihrer Darstellung zufolge häufig ins Leere.
„In der analogen Welt ist ein Kfz-Kennzeichen der Schlüssel zur Halterfeststellung, in der digitalen Welt ist es die IP-Adresse“, sagte Felor Badenberg laut Tagesspiegel.
Die aktuelle CDU-SPD-Koalition hat laut Quelle das Allgemeine Sicherheits- und Ordnungsgesetz novelliert. Es erlaubt KI-gestützte Videoanalysen sowie den Zugriff auf Mobiltelefone und Computer von mehr Verdächtigen. Grüne und Linke klagen dagegen beim Verfassungsgerichtshof und warnen vor biometrischer Massenüberwachung sowie digitalem Ausspähen auch bei weniger schweren Straftaten.
Infobox: Stefan Evers warnt vor Islamismus, organisierter Kriminalität und Messergewalt. Er fordert zusätzliche Befugnisse für Strafverfolger sowie eine Messerverbotszone für ganz Berlin.
Unternehmen bereiten sich auf hybride Bedrohungen vor
Der hybride Krieg ist nach einem Bericht von SZ.de in deutschen Unternehmen angekommen. Als Beispiele nennt die Quelle Sprengstoff-Alarm am Flughafen, Brandsätze vor Rüstungsfirmen und tägliche Cyberangriffe.
Viele Betriebe seien auf solche Gefahren nur unzureichend vorbereitet. Im Verteidigungsfall müsse die Versorgung mit Lebensmitteln, Transport und Energie weiter funktionieren. Deshalb stellten sich Konzerne wie Lidl, Audi und EnBW sowie große Lkw-Hersteller auch auf besonders schwierige Szenarien ein.
Der Artikel schildert den Fall einer Mitarbeiterin eines Sicherheitsunternehmens, das KI-Datensysteme für die Rüstungsindustrie und kritische Infrastruktur entwickelt. Keine zwei Wochen nach ihrer Einstellung erhielt sie einen Anruf von einer Person mit russischem Akzent, die sie mit ihrem Geburtsnamen ansprach.
Die Frau hatte diesen Namen nach eigener Einschätzung seit bestimmt schon 20 Jahren abgelegt. Dadurch stellte sich für sie die Frage, wie der Anrufer an diese Information gelangt war.
„Woher wusste er also davon?“, fragte sich die Mitarbeiterin laut SZ.de.
Die Darstellung macht deutlich, dass Unternehmen neben klassischen Betriebsrisiken auch mit Spionage, Sabotage und Cyberangriffen rechnen müssen. Besonders betroffen sind nach der Quelle Bereiche wie Rüstungsindustrie, kritische Infrastruktur, Energie, Transport und Lebensmittelversorgung.
Infobox: SZ.de beschreibt hybride Bedrohungen als konkrete Herausforderung für deutsche Unternehmen. Genannt werden physische Angriffe, Cyberangriffe und mögliche Spionage; zugleich bereiten sich große Unternehmen auf einen Verteidigungsfall vor.
McKinsey sieht Energiewende-Ziele gefährdet
Die deutsche Energiewende könnte nach Berechnungen von McKinsey in den nächsten zehn Jahren bis zu 1000 Milliarden Euro kosten. Zugleich droht Deutschland bei 9 von 15 Zielen zu scheitern, wie WELT berichtet.
Der Bericht stellt damit die Kosten der Transformation den bisher erwarteten Ergebnissen gegenüber. Trotz des hohen finanziellen Aufwands lassen die Fortschritte bei mehreren Vorhaben nach Darstellung der Quelle zu wünschen übrig.
Weitere Angaben zu einzelnen Zielen, dem bisherigen Mitteleinsatz oder konkreten Maßnahmen sind im bereitgestellten Quelleninhalt nicht enthalten. Deshalb können zu diesen Punkten keine zusätzlichen Fakten wiedergegeben werden.
| Thema | Angabe |
| Erwartete Kosten der Energiewende in den nächsten zehn Jahren | bis zu 1000 Milliarden Euro |
| Gefährdete Ziele | 9 von 15 |
Infobox: McKinsey rechnet mit Kosten von bis zu 1000 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren. Laut WELT droht Deutschland zugleich, 9 von 15 Energiewende-Zielen zu verfehlen.
Diez Fördertechnik blickt auf 35 Jahre Unternehmensgeschichte zurück
Das Unternehmen Diez Fördertechnik in Sonneberg besteht seit 35 Jahren. Darüber berichtet inSüdthüringen und stellt die Firmengeschichte als Beispiel für eine langjährige Unternehmertradition in der Region dar.
Werner Diez gehörte laut Quelle zu den Pionieren der Marktwirtschaft in der Region. Die Sonneberger Niederlassungsleiterin der Südthüringer Industrie- und Handelskammer, Roswitha Hammerschmidt, nutzte einen Firmenbesuch, um langjährige Mitarbeiter auszuzeichnen.
Hammerschmidt betonte, dreieinhalb Jahrzehnte ununterbrochene Unternehmergeschichte seien längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Unternehmergeneration um Werner Diez habe neben den Anfangsschwierigkeiten bis in die heutige Zeit zahlreiche Krisen bewältigt.
„Die Unternehmergeneration, zu der auch Werner Diez gehört, haben neben den Anfangsschwierigkeiten bis in die heutige Zeit alle möglichen Krisen bewältigt“, sagte Roswitha Hammerschmidt laut inSüdthüringen.
Werner Diez bedankte sich bei den langjährigen Mitarbeitern. Maschinen und Gebäude allein machten noch kein erfolgreiches Unternehmen, erklärte er. Damit stellte er die Bedeutung der Beschäftigten für die Entwicklung des Betriebs heraus.
„Denn Maschinen und Gebäude allein machen noch kein erfolgreiches Unternehmen“, sagte Werner Diez laut inSüdthüringen.
Infobox: Diez Fördertechnik besteht seit 35 Jahren. Bei einem Firmenbesuch wurden langjährige Mitarbeiter ausgezeichnet; die Unternehmensleitung und die IHK würdigten die bewältigten Krisen und den Beitrag der Beschäftigten.
Quellen:
- "Wir erhöhen den Mehrwert": Netflix-Abos werden wieder teurer
- Wirtschaft vor acht vom 04.09.2026
- Berlins Finanzsenator Evers warnt „Organisierte Kriminalität unterwandert die Wirtschaft und setzt auf Einschüchterung“
- „Die Tore stehen sperrangelweit offen“
- McKinsey-Studie: Eine Billion Euro für die Energiewende – doch 9 von 15 Zielen drohen zu scheitern
- Wirtschaft: Wenn die Familie Unternehmen lebt















