Security, Banken, Apple und Wasserstoff: Die wichtigsten Nachrichten im Überblick

    KI-generiert
    05.08.2026 22 mal gelesen 0 Kommentare
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Eine kritische Schwachstelle bedroht Check-Point-Security-Management-Server. Über CVE-2026-18574 können Angreifer bei bestehendem Netzwerkzugriff die Anmeldung umgehen und eigene Befehle ausführen. Betroffen sind zahlreiche Versionen, auch ältere Systeme. Hotfixes stehen bereit, alternativ sollten Administratoren den Zugriff per IP-Filter begrenzen.
    Berenberg baut das Wealth Management um: Sven Friske verlässt die Privatbank, seine Position wird gestrichen. Frederik Gottlob übernimmt die übergeordnete Verantwortung, während es auch in Hamburg einen Führungswechsel gibt. Der erst 2024 eröffnete Standort Hannover wird geschlossen, Braunschweig bleibt als niedersächsischer Standort bestehen.
    Auch Apple bereitet einen Führungswechsel vor. Der designierte CEO John Ternus holt Laura Legros zurück, die Apple 2022 verlassen hatte und künftig direkt an ihn berichten soll. Ihre bereichsübergreifende Rolle gilt als Signal für ein engeres Managementteam. Ternus übernimmt am 1. September die Nachfolge von Tim Cook, der Executive Chairman wird.
    Bei Wasserstoff-Aktien zeigt sich ein gemischtes Bild. dynaCERT setzt auf Nachrüstlösungen für Dieselmotoren und CO2-Zertifikate; Analysten sehen zwar deutliches Potenzial, verlangen aber Serienaufträge und den Weg in die Gewinnzone. Plug Power will durch Verkäufe von Infrastrukturprojekten mehr als 275 Millionen US-Dollar Liquidität schaffen, doch Anleger bezweifeln, ob dies echte Portfoliooptimierung oder nur eine Überbrückungsfinanzierung ist.
    thyssenkrupp nucera übertraf im dritten Quartal 2025/26 leicht die Umsatzerwartungen, blieb beim EBIT mit minus 2 Millionen Euro aber in den roten Zahlen. Positiv entwickelten sich Auftragseingang und Auftragsbestand; die vollständigen Quartalszahlen folgen am 12. August 2026. Außerdem meldete Apollo für das zweite Quartal 2026 Rekordergebnisse im Asset Management und bei Retirement Services. Die Gesellschaft beschloss eine Bardividende von 0,5625 US-Dollar je Aktie und verwaltete zum Quartalsende rund 1,05 Billionen US-Dollar.

    Check Point warnt vor kritischer Schwachstelle in Security-Management-Servern

    Wie heise online berichtet, können Angreifer aufgrund eines fehlerhaften Anmeldeprozesses auf Security-Management-Server von Check Point zugreifen und Systeme vollständig kompromittieren. Betroffen ist auch Multi-Domain Security Management. Nach Angaben des Softwareherstellers gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass die Schwachstelle bereits ausgenutzt wird.

    Werbung

    Voraussetzung für einen Angriff ist Netzwerkzugriff auf die betroffenen Systeme. Ist dieser gegeben, können Angreifer die Anmeldung umgehen, auf die Server zugreifen und eigene Befehle ausführen. Die Sicherheitslücke trägt die Bezeichnung CVE-2026-18574 und wird als „kritisch“ eingestuft.

    Bedroht sind laut den Entwicklern die Versionen R80, R80.10, R80.20, R80.30, R80.40, R81, R81.10, R81.20, R82 und R82.10. Auch nicht mehr unterstützte Versionen sind verwundbar. Administratoren müssen deshalb auf eine noch unterstützte Version upgraden, um den Sicherheitspatch installieren zu können.

    Check Point hat das Problem nach eigenen Angaben mit mehreren Hotfixes behoben. Genannt werden der Jumbo Hotfix Accumulator for R82.10 starting from Take 40, der Jumbo Hotfix Accumulator for R82 starting from Take 122 sowie der Jumbo Hotfix Accumulator for R81.20 starting from Take 161.

    Administratoren, die die Hotfixes nicht umgehend installieren können, sollen die Instanzen durch IP-Filter schützen. Dadurch können ausschließlich zuvor festgelegte Geräte auf die Systeme zugreifen. heise online erinnert zudem daran, dass im Juni VPN-Software von Check Point wegen einer kritischen Sicherheitslücke mit der Bezeichnung CVE-2026-50751 für Schlagzeilen gesorgt hatte.

    „Bislang gibt es seitens des Softwareherstellers keine Hinweise, dass Angreifer die Schwachstelle bereits ausnutzen.“ – heise online

    Zusammenfassung: Eine kritische Authentifizierungs-Schwachstelle ermöglicht bei bestehendem Netzwerkzugriff die Übernahme von Check-Point-Security-Management-Servern. Hotfixes stehen für R82.10, R82 und R81.20 bereit.

    Berenberg baut das Wealth Management um und schließt Standort Hannover

    Die Hamburger Privatbank Berenberg setzt ihre Restrukturierung im Wealth Management fort. Nach Angaben des private banking magazin verlässt der bundesweite Leiter Wealth Management, Sven Friske, das Institut; außerdem entfällt die Position künftig. Die Verantwortung für den Bereich übernimmt Frederik Gottlob, der bereits den Zentralbereich Corporate, Wealth and Asset Management führt.

    Friske war erst im April 2025 von Julius Bär Deutschland zu Berenberg gewechselt. Nach den Abgängen von Klaus Naeve und Dennis Hummelmeier hatte er die Leitung des Wealth Managements übernommen. Die personellen Veränderungen wurden den Mitarbeitern im Rahmen eines Town-Hall-Meetings mitgeteilt, wie das private banking magazin berichtet.

    Auch auf Ebene der Niederlassungen kommt es zu Wechseln. André Nogat, der das Wealth Management in Hamburg leitete, verlässt die Bank nach rund einem Jahr. Seine Nachfolge übernimmt Hannes Roffmann, der bislang als Teamleiter am Standort Hamburg tätig war.

    Darüber hinaus gibt Berenberg den Standort Hannover wieder auf. Die Niederlassung war erst im Juli 2024 eröffnet worden, entwickelte sich nach Informationen aus Unternehmenskreisen jedoch nicht wie erwartet. In diesem Zusammenhang scheidet auch der Niederlassungsleiter Alireza Panah-Pouri aus.

    Mit Braunschweig bleibt Berenberg weiterhin in Niedersachsen vertreten. Zuletzt waren zudem mehrere Mitarbeiter zur Hypovereinsbank gewechselt. Die aktuellen Schritte folgen auf die Neuaufstellung des Asset Managements und weitere personelle Konsequenzen bei der Privatbank.

    Auch die WirtschaftsWoche berichtet über die Veränderungen. Demnach sollen die Regionalleiter im Wealth Management künftig direkt an Frederik Gottlob berichten. Berenberg begründet dies mit einer stärkeren Verantwortung in den Regionen und einer engeren Verzahnung der Bereiche Corporate, Wealth and Asset Management.

    Nach Angaben der WirtschaftsWoche verlässt neben Sven Friske auch Dennis Herrmann die Bank. Der Senior Relationship Manager am Standort Hamburg wechselt zu Julius Bär. Dort trifft er auf Klaus Naeve, der neuer Vorsitzender des Vorstands der Bank Julius Bär Deutschland ist und zuvor rund 18 Jahre bei Berenberg tätig war.

    „Daher wollen wir die Verantwortung in den Regionen, also an den Standorten, an denen unsere Kunden betreut werden, weiter erhöhen.“ – Frederik Gottlob, laut WirtschaftsWoche

    Zusammenfassung: Berenberg streicht eine Management-Ebene im Wealth Management, verändert die Führung in Hamburg und schließt den im Juli 2024 eröffneten Standort Hannover. Frederik Gottlob übernimmt die übergeordnete Verantwortung für den Bereich.

    Apple: John Ternus holt Laura Legros vor seinem Amtsantritt zurück

    John Ternus stellt vor seinem Amtsantritt als Apple-Chef die ersten Weichen in der Führungsebene. Nach Informationen von Bloomberg, die ifun.de aufgreift, holt der designierte CEO Laura Legros zurück ins Unternehmen.

    Legros hatte früher die Position der „Vice President of Hardware Engineering“ inne, Apple 2022 verlassen und soll Ternus künftig direkt unterstehen. Dem Bericht zufolge übernimmt sie eine bereichsübergreifende Rolle. Apple selbst äußerte sich nicht zu der Personalie.

    Die Rückkehr gilt als Signal für den Aufbau eines engeren Managementumfelds. Ternus soll am 1. September die Nachfolge von Tim Cook antreten; Cook wechselt anschließend in die Rolle des Executive Chairman.

    Legros kennt Ternus aus seiner Zeit an der Spitze der Hardwareentwicklung. Bei Apple kümmerte sie sich unter anderem um Produktlieferungen, Entwicklungspläne und die Abstimmung zwischen Engineering-Teams. Öffentlich trat sie nur gelegentlich auf: 2018 stellte sie bei einer Apple-Veranstaltung eine neue Version des MacBook Air vor, 2020 präsentierte sie das damals aktuelle Design des iPad Air.

    Nach Angaben von Bloomberg galt Legros intern als eine der engsten Vertrauten von Ternus, bevor sie in den Ruhestand ging. Dass Apple eine bereits ausgeschiedene Führungskraft zurückholt, kommt laut ifun.de nur selten vor.

    Ternus bereitet sich bereits seit Monaten auf seine neue Aufgabe vor. Er begleitet Tim Cook im Alltag, nimmt an Führungssitzungen teil, spricht mit Managern aus verschiedenen Bereichen und prüft Roadmaps mehrerer Sparten für das kommende Jahr. Außerdem verbringt er dem Bericht zufolge seit Ende des vergangenen Jahres viel Zeit mit Apples Designteams.

    Die Personalie fällt in eine Phase weiterer Umbauten im Hardwarebereich. Johny Srouji wurde im Frühjahr zum Chief Hardware Officer ernannt und erhielt damit eine deutlich breitere Verantwortung für Apples Geräteentwicklung. Später teilte Apple die technische Produktentwicklung stärker auf und strukturierte Zuständigkeiten für Mac, iPhone, Apple Watch, iPad und AirPods neu.

    Zusammenfassung: Der designierte Apple-Chef John Ternus holt Laura Legros zurück, die Apple 2022 verlassen hatte. Sie soll künftig direkt an ihn berichten und eine bereichsübergreifende Rolle übernehmen.

    Wasserstoff-Aktien im Fokus: dynaCERT mit Analystenpotenzial, Plug Power unter Druck

    ESG-Aktien berichtet über unterschiedliche Entwicklungen bei dynaCERT, Plug Power und thyssenkrupp nucera. Während sich bei dynaCERT nach Einschätzung des Berichts ein operativer Turnaround abzeichnet, setzt Plug Power seinen Abwärtstrend fort. Bei thyssenkrupp nucera könnten vorläufige Quartalszahlen auf eine Stabilisierung hindeuten.

    dynaCERT: Analysten sehen fairen Wert bei 0,48 EUR

    Die Aktie von dynaCERT ist laut ESG-Aktien trotz einer operativen Verbesserung noch nicht angesprungen. GBC Research bewertet die Cleantech-Aktie mit „Kaufen“ und sieht den fairen Wert bei 0,48 EUR. Derzeit notiert das Wertpapier bei 0,065 EUR und liegt damit 8 % höher als zu Beginn des Jahres.

    Eine Vervielfachung sei laut den Analysten möglich, wenn dynaCERT bei der Vermarktung seiner Technologie zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Emissionen bestehender Dieselmotoren der Durchbruch gelingt, die Umsätze steigen und die Gewinnzone erreicht wird. Zusätzliches Skalierungspotenzial sehen die Experten im Geschäft mit CO₂-Zertifikaten.

    Über HydraLytica können Emissionseinsparungen dokumentiert und perspektivisch monetarisiert werden. Dadurch könnte dynaCERT neben dem Verkauf der Geräte wiederkehrende Erlöse aufbauen. Die HydraGEN-Systeme erzeugen mithilfe einer Elektrolyse Wasserstoff und Sauerstoff bedarfsgerecht direkt am Fahrzeug und führen die Gase dem Verbrennungsprozess zu.

    Die Technologie soll Diesel effizienter und sauberer verbrennen lassen. Kunden müssen ihre Lastwagen, Baumaschinen, Generatoren oder Bergbaufahrzeuge nicht ersetzen, sondern können vorhandene Motoren nachrüsten. Ergänzt wird die Hardware durch die Plattform HydraLytica, die Betriebsdaten und CO₂-Einsparungen erfasst.

    Im jüngsten Managementinterview erklärten CEO Kevin Unrath und President Bernd Krüper, dynaCERT wolle den Übergang vom Technologieentwickler zum industrialisierten Anbieter vollziehen. Im Mittelpunkt stünden Serienaufträge, höhere Stückzahlen und steigende Umsätze.

    Besonders vielversprechend entwickle sich Vietnam. Nach erfolgreichen Pilotinstallationen seien dort erste Serienbestellungen unterzeichnet worden. Vietnam soll zugleich als Ausgangspunkt für die Expansion nach Kambodscha und Indonesien dienen. Auch Mexiko zählt laut Bericht zu den strategisch wichtigen Märkten.

    Parallel stärkt dynaCERT seine Strukturen von Forschung und Beschaffung über Produktion und Service bis zum Vertrieb. Das deutsche Management wolle sich in den kommenden zwölf Monaten an der Umsetzung der Strategie und an messbaren Ergebnissen messen lassen.

    Infobox dynaCERT:

    Analystenbewertung„Kaufen“
    Fairer Wert0,48 EUR
    Derzeitiger Kurs0,065 EUR
    Entwicklung seit Jahresbeginn8 % höher
    Wichtige MärkteVietnam, Kambodscha, Indonesien und Mexiko

    Zusammenfassung: dynaCERT setzt auf Nachrüstlösungen für bestehende Dieselmotoren und den Aufbau wiederkehrender Erlöse über CO₂-Zertifikate. Analysten sehen erhebliches Potenzial, machen dieses jedoch vom Durchbruch bei Serienaufträgen, steigenden Umsätzen und dem Erreichen der Gewinnzone abhängig.

    Plug Power: Asset-Verkäufe sollen Liquidität verbessern

    Die am 13. Juli 2026 veröffentlichte Meldung von Plug Power sollte nach Darstellung von ESG-Aktien einen Befreiungsschlag darstellen, wurde von Investoren jedoch als Warnsignal aufgenommen. Die Aktie setzte den seit Anfang Juni laufenden Abwärtstrend fort: Von knapp über 4 USD fiel sie auf knapp über 2 USD.

    Plug Power verkaufte das Projekt in Graham im US-Bundesstaat Texas an Stream Data Centers. Zum Paket gehören Grundstücke sowie Netzanschlussrechte über 164 MW. Der Kaufpreis beträgt bis zu 76,5 Mio. USD; davon sollten 50 Mio. USD bis Ende Juli 2026 gezahlt werden.

    Weitere bis zu 26,5 Mio. USD hängen von der endgültig bestätigten Anschlusskapazität ab. Zusätzlich erwartet Plug Power die Freigabe von rund 14 Mio. USD an hinterlegten Sicherheiten. Insgesamt könnte die Transaktion damit bis zu 90,5 Mio. USD Liquidität bringen.

    Auch der bereits vereinbarte Verkauf des New York Gateway Project an Stream Data Centers wurde neu strukturiert. Die Transaktion soll in mehreren Schritten abgeschlossen werden. Eine Treuhandeinlage von 6,5 Mio. USD wird an Plug Power freigegeben, während Stream weitere 10 Mio. USD für den Grundstückskauf hinterlegt.

    Der Gesamtpreis bleibt bei 142 Mio. USD. Durch die Transaktionen rechnet Plug Power kurzfristig mit mehr als 80 Mio. USD zusätzlicher Liquidität. Ende Juni 2026 verfügte das Unternehmen über rund 162 Mio. USD an frei verfügbaren liquiden Mitteln.

    Insgesamt sollen die laufenden Maßnahmen zur Optimierung der Infrastruktur die Liquidität um mehr als 275 Mio. USD verbessern. Zusätzlich prüfen Plug Power und Stream Data Centers einen möglichen Einsatz von Plug-Produkten in Rechenzentren.

    Dem Markt fehle laut ESG-Aktien jedoch der Nachweis, dass es sich um eine freiwillige Portfoliooptimierung und nicht um eine Überbrückungsfinanzierung bis zur nächsten Kapitalmaßnahme handelt. Solange Plug Power keinen nachhaltig deutlich niedrigeren operativen Cashburn und positive Margen zeige, könnten die Asset-Verkäufe eher als Verlängerung der finanziellen Reichweite denn als fundamentaler Befreiungsschlag bewertet werden.

    Infobox Plug Power:

    Preis für das Graham-ProjektBis zu 76,5 Mio. USD
    Zahlung bis Ende Juli 202650 Mio. USD
    Abhängig von AnschlusskapazitätWeitere bis zu 26,5 Mio. USD
    Netzanschlussrechte164 MW
    Mögliche Liquidität aus der Graham-TransaktionBis zu 90,5 Mio. USD
    Gesamtpreis New York Gateway Project142 Mio. USD
    Frei verfügbare liquide Mittel Ende Juni 2026Rund 162 Mio. USD
    Geplante Verbesserung der LiquiditätMehr als 275 Mio. USD

    Zusammenfassung: Plug Power verkauft Infrastrukturprojekte und will dadurch die Liquidität verbessern. Der Bericht stellt zugleich die Frage, ob die Maßnahmen eine Portfoliooptimierung oder eine Finanzierung zur Überbrückung bis zu einer möglichen Kapitalerhöhung darstellen.

    thyssenkrupp nucera: Umsatz über Erwartungen, EBIT weiterhin negativ

    Bei thyssenkrupp nucera deutet sich laut ESG-Aktien ein Turnaround an. Das Unternehmen erzielte im dritten Quartal 2025/26 vorläufig einen Umsatz von 145 Mio. EUR nach 184 Mio. EUR im Vorjahresquartal und lag damit leicht über den Markterwartungen.

    Ausschlaggebend waren vorgezogene Umsätze aus großen Neubauprojekten, insbesondere im Chlor-Alkali-Geschäft. Der Umsatz im Bereich Grüner Wasserstoff ging auf 36 Mio. EUR zurück, während das Chlor-Alkali-Segment 109 Mio. EUR erreichte.

    Das Konzern-EBIT belief sich auf -2 Mio. EUR und fiel damit besser aus als erwartet. Belastungen im Wasserstoffgeschäft wurden durch höhere Margen und Kostendisziplin im Chlor-Alkali-Segment weitgehend ausgeglichen.

    In den ersten neun Monaten sank der Konzernumsatz von 663 Mio. EUR auf 354 Mio. EUR. Das EBIT verschlechterte sich von 4 Mio. EUR auf -69 Mio. EUR. Als Hauptursachen nennt der Bericht zusätzliche Kosten bei Wasserstoffprojekten sowie die Auflösung eines US-Projektvertrags.

    Positiv entwickelte sich der Auftragseingang. Er stieg im dritten Quartal auf 81 Mio. EUR und in den ersten neun Monaten auf 471 Mio. EUR. Der Auftragsbestand lag Ende Juni 2026 bei 638 Mio. EUR.

    Die vollständigen und weiterhin ungeprüften Quartalszahlen sollen am 12. August 2026 veröffentlicht werden. Die Aktie reagierte zunächst mit einem Kurssprung von rund 5 % auf die Meldung, gab die Gewinne am vergangenen Freitag jedoch wieder ab.

    mwb research bestätigte laut ESG-Aktien die Kaufempfehlung und hält eine Rally der Aktie auf 15 EUR für möglich. Derzeit notiert die Aktie von thyssenkrupp nucera bei rund 7,70 EUR.

    Infobox thyssenkrupp nucera:

    Umsatz drittes Quartal 2025/26145 Mio. EUR
    Umsatz Vorjahresquartal184 Mio. EUR
    Umsatz Grüner Wasserstoff36 Mio. EUR
    Umsatz Chlor-Alkali109 Mio. EUR
    Konzern-EBIT im dritten Quartal-2 Mio. EUR
    Umsatz erste neun Monate354 Mio. EUR
    Umsatz erste neun Monate im Vorjahreszeitraum663 Mio. EUR
    EBIT erste neun Monate-69 Mio. EUR
    Auftragseingang im dritten Quartal81 Mio. EUR
    Auftragseingang erste neun Monate471 Mio. EUR
    Auftragsbestand Ende Juni 2026638 Mio. EUR
    Mögliches Kursziel laut mwb research15 EUR
    Derzeitiger KursRund 7,70 EUR
    Veröffentlichung der vollständigen Quartalszahlen12. August 2026

    Zusammenfassung: thyssenkrupp nucera übertraf im dritten Quartal 2025/26 leicht die Markterwartungen, während das EBIT mit -2 Mio. EUR negativ blieb. Der Auftragseingang und der Auftragsbestand entwickelten sich positiv; die vollständigen Quartalszahlen sollen am 12. August 2026 folgen.

    Apollo meldet Ergebnisse für das zweite Quartal 2026

    Apollo Global Management hat die Ergebnisse für das am 30. Juni 2026 beendete zweite Quartal veröffentlicht. Die Meldung stammt von FinanzNachrichten.de und wurde über GlobeNewswire verbreitet.

    Marc Rowan, Chairman und Chief Executive Officer von Apollo, erklärte, die Ergebnisse spiegelten Rekordergebnisse im Asset Management und bei Retirement Services wider. Er verwies außerdem auf die zunehmende Bedeutung privater Märkte sowie auf Maßnahmen zur Verbesserung von Transparenz, Liquidität und Zugang.

    „Our strong second quarter results reflect record earnings across Asset Management and Retirement Services, highlighting the quality and growing scale of our business.“ – Marc Rowan, laut FinanzNachrichten.de

    Apollo hat nach eigenen Angaben eine vollständige Präsentation zu den Ergebnissen des zweiten Quartals veröffentlicht. Das Unternehmen bezeichnet sich als globalen Alternative-Asset-Manager und ist sowohl im Asset Management als auch über Athene im Bereich Retirement Services tätig.

    Für das zweite Quartal 2026 erklärte Apollo eine Bardividende von $0.5625 je Aktie des Common Stock. Die Dividende soll am August 31, 2026 an Aktionäre ausgezahlt werden, die am Ende des Geschäftstags am August 19, 2026 als Inhaber eingetragen sind.

    Die Erklärung und Auszahlung künftiger Dividenden liegt laut Mitteilung im alleinigen Ermessen des Verwaltungsrats von Apollo Global Management. Das Unternehmen könne nicht zusichern, dass Aktionäre künftig Dividenden erhalten werden.

    Zum 30. Juni 2026 verwaltete Apollo nach eigenen Angaben ungefähr $1.05 trillion an Vermögenswerten. Das Unternehmen erklärte zudem, seine Investmentplattform bediene Kunden über das gesamte Risiko-Rendite-Spektrum von Investment-Grade-Krediten bis Private Equity.

    Die Veröffentlichung enthält umfangreiche Hinweise zu zukunftsgerichteten Aussagen. Genannt werden unter anderem Risiken durch Inflation, Zinsschwankungen, allgemeine Marktbedingungen, internationale Handelsbarrieren, politische und geopolitische Entwicklungen, Energiepreisentwicklungen, Wettbewerb, Fondsperformance, Fundraising, Liquidität, regulatorische Veränderungen und Rechtsstreitigkeiten.

    Infobox Apollo:

    BerichtszeitraumZweites Quartal, beendet am 30. Juni 2026
    Bardividende je Aktie$0.5625
    Auszahlung der DividendeAugust 31, 2026
    Stichtag für die InhaberAugust 19, 2026
    Assets under management zum 30. Juni 2026Ungefähr $1.05 trillion

    Zusammenfassung: Apollo berichtet für das zweite Quartal 2026 von Rekordergebnissen im Asset Management und bei Retirement Services. Für das Quartal wurde eine Bardividende von $0.5625 je Aktie beschlossen; zum 30. Juni 2026 verwaltete Apollo ungefähr $1.05 trillion.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Keine Kommentare vorhanden

    Zusammenfassung des Artikels

    Check Point warnt vor einer kritischen Schwachstelle in Security-Management-Servern; Berenberg restrukturiert sein Wealth Management und Apple holt Laura Legros zurück.

    Vertrieb im Digital Health Markt – Unterschiede & Chancen
    Vertrieb im Digital Health Markt – Unterschiede & Chancen
    YouTube

    Vertrieb im Digital Health Markt – warum Healthcare Sales anders funktioniert Der Vertrieb im Digital-Health-Markt unterscheidet sich fundamental vom klassischen B2B-Vertrieb. In dieser Folge spreche ich mit einem erfahrenen Head of Sales aus der DiGA-Welt darüber, warum Annahmen im Vertrieb gefährlich sindwie Ärzte Entscheidungen treffenwelche Rolle Evidenz und Studien im Gespräch spielenund warum Relevanz im Arztgespräch entscheidend ist. Wir sprechen außerdem darüber, warum klassische Sales-Taktiken im medizinischen Umfeld oft nicht funktionierenwie gute Bedarfsanalyse im Healthcare-Vertrieb aussiehtund welche Denkfehler viele Vertriebler machen, wenn sie erstmals mit Ärzten arbeiten. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie Vertrieb im Digital-Health- und Healthcare-Markt wirklich funktioniert.

    ...
    Erfolg im Vertrieb ist planbar!

    Als erfahrener Verkäufer und Führungspersönlichkeit, begleite ich Sie bei der gezielten und individuell abgestimmten Entwicklung Ihrer Verkaufs-, Verhandlungs- Führungs- und Kommunikationskills. Sprechen Sie mich an!

    ...
    Erfolgreich Beraten und Verkaufen im B2B-Vertrieb

    Sie erlernen und trainieren…

    • Ihre Ansprechpartner mit optimaler Beratung zu Ihren Produkten/Dienstleistungen oder Services zu Überzeugen und legen damit die Basis für den Verkauf.
    • sich systematisch und strukturiert auf Kundengespräche vorzubereiten.
      Im Ergebnis planen sie ihre Beratungsgespräche vom Einstieg bis zum Abschluss.
    • Im Kundengespräch einer klaren Gesprächsstruktur zu folgen.
    • Kundentypologien in Ihrer Ansprache zu berücksichtigen und argumentieren kunden- bzw. bedürfnisorientiert.
    Werbung
    ...
    Von der Führungskraft zur Führungspersönlichkeit

    Führungskräfteentwicklung ist ein wichtiges Thema für Unternehmen und Organisationen, die ihre Führungskräfte dabei unterstützen wollen, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu verbessern und erfolgreich in ihren Rollen als Führungspersönlichkeiten zu agieren.

    Ein professionelles und gut strukturiertes Führungskräfte-Entwicklungsprogramm kann dazu beitragen, die Leistung und Effektivität von Führungskräften zu steigern und ihnen dabei helfen, Herausforderungen erfolgreich zu meistern und ihre Ziele zu erreichen.

    Durch die Investition in die Führungskräfteentwicklung können Unternehmen nicht nur ihre Führungskräfte stärken, sondern auch die Performance Ihrer Mitarbeiter verbessern und schlussendlich, echte Wettbewerbsvorteile für das eigene Unternehmen im kompetitiven Marktumfeld generieren.

    Werbung
    ...
    Leistungsstark im Team

    Was tun,wenn die Leistung nicht stimmt?

    Die Aufgabe von Führungskräften besteht darin, gemeinsam mit dem Team Leistung zur Erreichung der Unternehmensziele sicher zu stellen.

    Weil Menschen unterschiedlich sind und sowohl Stärken als auch Schwächen haben, gelingt es dem Einen mehr, und dem Anderen weniger seine vorgegebenen und bestenfalls mitentwickelten Ziele zu erreichen. In der Fachsprache unterscheidet man zwischen Nicht-, Minder- und Schlechtleistung, wenn Ziele nicht erreicht werden, oder Verhalten gezeigt wird, welches die Zielerreichung erschwert oder beeinträchtigt.

    Führungskräfte haben die Aufgabe diese „Leistungsdefizite“ zu erkennen, anzusprechen und bestenfalls, gemeinsam mit den MitarbeiterInnen Lösungen zu entwickeln, wie die Leistung wieder sichergestellt wird.

    Hierfür sind professionelle Kommunikationsfähigkeiten gefragt die erlernt und trainiert werden sollten.

    Hierbei sollten Führungskräfte stets „klar in der Sache, gleichzeitig aber auch wertschätzend“ kommunizieren.

    Sie sollten aktiv zuhören, gute und wirksame Fragen stellen und überzeugend argumentieren können.

    Außerdem sollten Sie „4-dimensional“ kommunizieren, Beschreibung von Bewertung trennen und professionell (de-eskalativ und möglichst lösungsorientiert) mit Widerständen, Einwänden und Vorwänden jeder Art umgehen können.

    In diesem Seminar werden hierfür die theoretischen Grundlagen gelegt.

    Außerdem wird in  realitästnahen Gesprächssimulationen geübt, herausfordernde/schwierige Gespräche mit MitarbeiterInnen in unterschiedlichen Eskalationsstufen zu führen.

     

    Werbung
    ...
    Führungsstark von A bis Z

    Ihr Weg zur Top-Führungskraft – Mit dem 360° Führungstraining

    Führung ist erlernbar – aber nicht in einer einzigen Schulung.Erfolgreiche Führungskräfte wachsen mit ihren Herausforderungen und brauchen praxisnahes Training, das sie genau dort unterstützt, wo es nötig ist.

    Unser modulares Trainingskonzept bietet flexible, praxisorientierte Module, die individuell kombiniert werden können.

    Egal, ob Sie bereits in einer Führungsposition sind oder sich auf Ihre erste Führungsaufgabe vorbereiten – hier finden Sie genau die Trainingsbausteine, die Ihre Führungskompetenz gezielt weiterentwickeln oder von Anfang an eine starke Grundlage schaffen.

    Welche Führungskompetenz möchten Sie als nächstes ausbauen?

    Werbung
    Counter