Good Brands wächst, Evotec beruft neue Forschungschefin und KI verändert Führung

    KI-generiert
    16.10.2026 19 mal gelesen 0 Kommentare
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    Good Brands AG steigert den Umsatz ihres betreuten Portfolios zum 30. Juni 2026 auf 139,2 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 32 Prozent gegenüber dem Vorhalbjahr und einem deutlichen Wachstum gegenüber dem Vorjahr.
    Trotz einer Bereinigung von 3,0 Millionen Euro bleibt die Liquidität unberührt, da es sich um nicht zahlungswirksame Abschreibungen handelt. Das EBIT steigt auf 10,1 Millionen Euro, der Net Asset Value auf 16,9 Millionen Euro.
    Auch strategisch entwickelt sich das Portfolio weiter: Good Brands investierte in neue Konsumgütermarken, betreute 21 Unternehmen und erzielte durch einen Exit rund 1,1 Millionen Euro Vergütung. Donner & Reuschel erweitert parallel sein Immobiliengeschäft um Asset-Management und hat bereits erste Mandate gewonnen.
    In der Technologiewelt wird Permission Management zur Voraussetzung für sichere KI-Projekte. Unternehmen müssen veraltete Freigaben, externe Zugänge und überhöhte Berechtigungen prüfen, bevor Lösungen wie Microsoft Copilot sensible Daten leichter zugänglich machen.
    Evotec beruft Dr. Joanna Holbrook ab 1. November 2026 zur Forschungschefin und ins Management Board. Gleichzeitig steigt KI-Kompetenz auch für Führungskräfte deutlich an: Automatisierbare Aufgaben und wirtschaftlicher Druck setzen besonders das mittlere Management unter Veränderungsdruck.

    Good Brands AG steigert Portfolio-Umsatz auf 139,2 Mio. Euro

    Die Good Brands AG richtet ihr Portfolio nach Angaben von Onvista stärker auf wachstumsstarke und profitable Konsumgütermarken aus. Eine Bereinigung in Höhe von 3,0 Mio. EUR betrifft zu 89% Altbeteiligungen, in die das Unternehmen vor 2018 investiert hat.

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    Bei den Abschreibungen fließt dem Unternehmen zufolge kein Geld ab. Die Liquidität der Gesellschaft bleibt dadurch unberührt.

    Zum 30. Juni 2026 erreichte der summierte Umsatz der betreuten Beteiligungen auf Basis der letzten zwölf Monate 139,2 Mio. Euro. Im Vorhalbjahr waren es 105,4 Mio. Euro, vor einem Jahr 73,4 Mio. Euro. Das entspricht gegenüber dem Vorhalbjahr einem Anstieg von 32 %.

    Das EBIT lag bei 10,1 Mio. Euro und damit nach 9,5 Mio. Euro im Vorhalbjahr um 6 % höher. Für weiteres Wachstum wurden 59,4 Mio. Euro als Marketing beziehungsweise Ad Spend eingesetzt. Das Portfolio umfasste 21 betreute Unternehmen.

    Kennzahl zum 30. Juni 2026Wert
    Umsatz LTM139,2 Mio. Euro
    Umsatz im Vorhalbjahr105,4 Mio. Euro
    Umsatz vor einem Jahr73,4 Mio. Euro
    EBIT10,1 Mio. Euro
    EBIT im Vorhalbjahr9,5 Mio. Euro
    Marketing59,4 Mio. Euro
    Betreute Unternehmen21

    Im ersten Halbjahr 2026 investierte Good Brands AG in die D2C-Marke Natunora der T&L E-Commerce GmbH sowie in die Naturkosmetikmarke mellow NOIR der Truly Natural Cosmetics GmbH. Ein weiteres Unternehmen kam im Berichtszeitraum mit erfolgsabhängiger Vergütung hinzu, ein zusätzliches Unternehmen wurde seit dem 30. Juni 2026 aufgenommen.

    Außerdem wurde ein Exit aus dem Portfolio mit erfolgsabhängiger Vergütung realisiert. Dafür erhielt die Good Brands AG eine Vergütung von rund 1,1 Mio. Euro. Abhängig von der Geschäftsentwicklung sind in den nächsten drei Jahren bis zu 0,3 Mio. Euro an weiteren Erträgen möglich.

    Der Net Asset Value stieg zum 30. Juni 2026 auf 16,9 Mio. Euro, nachdem er am 31.12.2025 bei 13,0 Mio. Euro gelegen hatte. Die Portfoliobereinigungen und Neuzugänge wurden bei der Bewertung berücksichtigt.

    „Mit der Bereinigung korrigieren wir den Bilanzansatz von Beteiligungen aus früheren Investitionsphasen, die sich nicht wie erwartet entwickelt haben. Gleichzeitig zeigt das Portfolio unter unserer Betreuung eine starke Dynamik: Das Umsatzwachstum innerhalb eines Jahres ist beeindruckend, und mit dem realisierten Exit haben wir unser Geschäftsmodell erneut bestätigt“, sagt Henrik Sabban, Vorstand der Good Brands AG.

    Infobox: Good Brands AG meldet 139,2 Mio. Euro Umsatz im Portfolio, 10,1 Mio. Euro EBIT, 21 betreute Unternehmen und einen NAV von 16,9 Mio. Euro zum 30. Juni 2026. Der realisierte Exit brachte rund 1,1 Mio. Euro Vergütung.

    Donner & Reuschel startet Immobilien-Asset-Management

    Die Privatbank Donner & Reuschel baut ihr Immobiliengeschäft aus und startet ein Immobilien-Asset-Management. Das berichtet FinanzBusiness unter Berufung auf exklusive Informationen.

    Erste Mandate seien bereits gewonnen worden. Weitere Einzelheiten zum Geschäftsmodell oder zum Umfang der Mandate sind in dem zugänglichen Inhalt nicht enthalten.

    Infobox: Donner & Reuschel erweitert sein Immobiliengeschäft um Immobilien-Asset-Management und verfügt laut FinanzBusiness bereits über erste Mandate.

    Permission Management wird zur Grundlage für KI-Projekte

    ChannelPartner.de berichtet, dass die Kontrolle über Datenzugriffe und Berechtigungen nach zahlreichen KI-Pilotprojekten und Lizenz-Rollouts stärker in den Mittelpunkt rückt. Die Herausforderung liege dem Gastbeitrag zufolge weniger in der KI selbst als in den gewachsenen Strukturen der Organisationen.

    Microsoft-365-Umgebungen verfügen demnach häufig über komplexe Berechtigungsmodelle, zahlreiche Ausnahmen und historisch entstandene Freigaben. Mitarbeitende wechseln Rollen, Projektteams werden aufgelöst und externe Dienstleister erhalten zeitlich begrenzte Zugriffe, die später nicht immer entzogen werden.

    Auch im Arbeitsalltag von Microsoft Teams entstehen zusätzliche Freigaben. Dateien werden in Chats oder Kanälen geteilt, Berechtigungen automatisch vergeben und häufig nicht regelmäßig überprüft. Dadurch können Zugriffsstrukturen entstehen, die deutlich über den ursprünglich vorgesehenen Personenkreis hinausreichen.

    Generative KI verändert diese Situation, weil Lösungen wie Microsoft Copilot Unternehmenswissen über natürliche Sprache unmittelbar zugänglich machen. Informationen, die zuvor schwer auffindbar waren, können dadurch leichter abgerufen werden. Viele Unternehmen stellen laut ChannelPartner.de erst im Rahmen von Copilot-Projekten fest, dass ihnen ein vollständiger Überblick über veraltete Zugriffsrechte, gewachsene Freigaben und externe Berechtigungen fehlt.

    Permission Management umfasst die systematische Verwaltung, Überwachung und Dokumentation von Zugriffsrechten auf Daten, Anwendungen und Kollaborationsplattformen. Unternehmen sollen nachvollziehen können, welche Personen Zugriff auf sensible Informationen haben, welche Inhalte extern freigegeben wurden und wo Berechtigungen über Jahre hinweg gewachsen sind.

    • Bestandsaufnahme bestehender Berechtigungen
    • Identifikation überhöhter Zugriffsrechte
    • Überprüfung veralteter Freigaben und externer Zugänge
    • Definition von Governance-Richtlinien
    • Regelmäßige Audits und kontinuierliches Monitoring

    Für Managed Service Provider und Reseller entsteht daraus ein neues Beratungs- und Servicegeschäft. Permission Management kann als Copilot-Readiness-Assessment, Governance-Service oder laufende Managed-Service-Leistung angeboten werden.

    ChannelPartner.de nennt den 365 Permission Manager von Hornetsecurity als Lösung, die einen Überblick über Berechtigungen in SharePoint, Teams und OneDrive schaffen sowie kritische Freigaben und überhöhte Zugriffsrechte identifizieren soll. Value-Added-Distributoren wie ADN unterstützen Partner laut dem Beitrag mit Lösungen, Schulungen sowie Spezialisierungs- und Enablement-Programmen zu Microsoft Copilot und KI-Sicherheit.

    Der zentrale Vertriebsansatz besteht dem Artikel zufolge darin, Permission Management nicht als reines Berechtigungsprojekt zu verkaufen. Stattdessen sollen Partner es als Voraussetzung für eine sichere und erfolgreiche KI-Nutzung positionieren.

    „Die erfolgreichsten Partner verkaufen Permission Management nicht als Berechtigungsprojekt. Sie verkaufen die Voraussetzung für erfolgreiche KI-Nutzung.“

    Infobox: Permission Management soll Transparenz über Zugriffsrechte schaffen und wird laut ChannelPartner.de zu einem zentralen Baustein von Copilot-, Compliance- und Security-Projekten. Für MSPs und Reseller eröffnet sich dadurch ein Beratungs- und Managed-Service-Geschäft.

    Evotec beruft Dr. Joanna Holbrook zur Chief Scientific Officer

    Evotec hat Dr. Joanna Holbrook zur Chief Scientific Officer und zum Mitglied des Management Boards berufen. Wie Wallstreet Online berichtet, tritt sie diese Funktionen mit Wirkung zum 1. November 2026 an.

    Holbrook soll die globale wissenschaftliche Strategie von Evotec leiten und die Differenzierung des Unternehmens bei Discovery- und Development-Services, Technologieplattformen sowie eigener Innovation stärken. Sie verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in pharmazeutischer Forschung, Biotechnologie und akademischer Forschung.

    Zu ihren Fachgebieten zählen Omics, Data Science, Präzisionsmedizin und neuartige Therapien. Zuletzt leitete sie bei Novo Nordisk die Forschung zu kardiovaskulären, renalen und hepatischen Erkrankungen sowie In-vitro-Discovery-Plattformen.

    Zuvor war Holbrook unter anderem Chief Scientific Officer bei Biomodal und Vice President of Translational Medicine bei BenevolentAI. Außerdem hatte sie akademische Positionen im Vereinigten Königreich und in Singapur inne. Ihre berufliche Laufbahn begann sie bei GSK.

    Evotec erwartet, dass Holbrook wissenschaftliche Fortschritte und integrierte Fähigkeiten nutzt, um Partner bei der schnelleren Entwicklung von Medikamenten mit höherer Erfolgswahrscheinlichkeit zu unterstützen.

    AngabeWert
    Beginn der neuen Funktion1. November 2026
    Berufserfahrungmehr als 25 Jahre
    Nächster wichtiger Termin05.11.2026
    Evotec-Kurs zum Zeitpunkt der Nachricht2,6350 EUR
    Veränderung zum Vortag+0,76 %
    Evotec-Kurs 15 Minuten nach Veröffentlichung2,6340 EUR
    Veränderung seit Veröffentlichung-0,04 %
    SDAX zum genannten Zeitpunkt18.170,22 PKT (+0,58 %)

    Der nächste wichtige Termin für Evotec ist laut Wallstreet Online die Veröffentlichung des Quartalsberichts für das dritte Quartal am 05.11.2026. Zum Zeitpunkt der Nachricht lag der Kurs bei 2,6350 EUR und damit 0,76 % über dem Vortag.

    Infobox: Dr. Joanna Holbrook übernimmt bei Evotec ab 1. November 2026 die Position der Chief Scientific Officer und wird Mitglied des Management Boards. Ihr Aufgabenbereich umfasst die globale wissenschaftliche Strategie und die Stärkung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

    KI-Kompetenz wird bei Führungspositionen wichtiger

    Unternehmen stellen angesichts einer schwachen Wirtschaftslage weniger ein und bauen Stellen ab. Das berichtet Handelsblatt in einem Beitrag über die Bedeutung von KI-Kompetenz für Karrieren.

    Von den Veränderungen seien demnach nicht nur Sachbearbeiter betroffen, sondern auch Führungskräfte. Laut Bundesagentur für Arbeit gab es 2025 14,3 Prozent mehr arbeitslose Führungskräfte als im Jahr zuvor.

    KI kann laut dem Beitrag bereits Teile von Führungsaufgaben übernehmen. Genannt werden Ressourcenplanung, Kalkulation und Kostenkontrolle. Der „Job-Futuromat“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung errechnete, dass sich das Jobprofil einer Führungskraft zu 67 Prozent durch Algorithmen ersetzen lasse.

    Besonders gefährdet sei das mittlere Management. Wer heute beruflich aufsteigen wolle, müsse sich deshalb stärker als bisher durch eigene Fähigkeiten und einen sicheren Umgang mit KI beweisen.

    Der Headhunter Bernhard Stieger nutzt nach Angaben des Handelsblatts mehrere Fragen, um geeignete Kandidaten von Bewerbern zu unterscheiden, die es nicht weiter nach oben schaffen. Die konkreten Fragen werden im zugänglichen Inhalt jedoch nicht genannt.

    Infobox:
    • 2025 gab es laut Bundesagentur für Arbeit 14,3 Prozent mehr arbeitslose Führungskräfte als im Jahr zuvor.
    • Der „Job-Futuromat“ des IAB beziffert den durch Algorithmen ersetzbaren Anteil des Jobprofils Führungskraft auf 67 Prozent.
    • Genannte automatisierbare Aufgaben sind Ressourcenplanung, Kalkulation und Kostenkontrolle.

    Zusammenfassung: Der Beitrag des Handelsblatts stellt KI-Kompetenz als zunehmend wichtige Voraussetzung für Führungspositionen dar. Besonders das mittlere Management steht durch die Automatisierung von Teilen der Führungsaufgaben unter Veränderungsdruck.

    Führung bei Spardruck: Sicherheit für Teams

    Die WirtschaftsWoche widmet sich der Frage, wie Führungskräfte ihren Teams in Zeiten von Spardruck Sicherheit geben können. Im zugänglichen Inhalt wird beschrieben, dass Sorgen im Job das Miteinander zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden belasten.

    Der abrufbare Text enthält darüber hinaus überwiegend Platzhaltertext und keine nutzbaren Angaben zu konkreten Maßnahmen, Daten oder Aussagen. Die Meldung wird daher auf die genannten inhaltlichen Angaben begrenzt.

    Infobox: Die WirtschaftsWoche thematisiert die Belastung des Arbeitsverhältnisses durch Sorgen um den Arbeitsplatz und den Umgang von Führungskräften mit Spardruck.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Zusammenfassung des Artikels

    Good Brands steigert den Portfolio-Umsatz auf 139,2 Mio. Euro und den NAV auf 16,9 Mio. Euro; zudem bauen Donner & Reuschel und Evotec ihre Aktivitäten aus.

    Vertrieb im Digital Health Markt – Unterschiede & Chancen
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    Hierfür sind professionelle Kommunikationsfähigkeiten gefragt die erlernt und trainiert werden sollten.

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    Sie sollten aktiv zuhören, gute und wirksame Fragen stellen und überzeugend argumentieren können.

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