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KI wird im Software Asset Management zur Entscheidungsinstanz
SpringerProfessional.de berichtet am 15.07.2026, dass Künstliche Intelligenz die bisherigen Strukturen im Software Asset Management (SAM) grundlegend verändert. Wo traditionelle Ansätze angesichts komplexer IT-Landschaften, zahlreicher Software-Anbieter und unterschiedlicher Lizenzmodelle an ihre Grenzen stoßen, soll KI kaufmännische Vertragsdaten, technische Nutzungsdaten und qualitätsgesichertes Fachwissen miteinander verknüpfen.
Als zentrale Treiber nennt der Beitrag die Konsolidierung im Software-Markt, zunehmende Vendor Lock-ins und das hohe Tempo technologischer Weiterentwicklungen. Dadurch habe sich die Verhandlungsmacht schrittweise zu den Software-Anbietern verschoben. Für Unternehmen bedeute dies signifikant höhere Software-Preise sowie Lizenzmodelle wie Software-as-a-Service- (SaaS) und Token-basierte Ansätze, bei denen die Kontrolle über die Software letztlich beim Anbieter verbleibe.
Das IT-Management stehe deshalb unter wachsendem Druck, Kosten zu senken und Abhängigkeiten zu vermeiden. Gleichzeitig müsse SAM Lizenzbilanzen in immer höherer Frequenz und Granularität für oftmals viele 100 Software-Anbieter bereitstellen. Verschachtelte Vertragskonstrukte sowie lückenhafte Daten aus On-Premises-, SaaS- und Cloud-Umgebungen erschwerten diese Aufgabe zusätzlich.
Nach Darstellung von SpringerProfessional.de können KI-Anwendungen aus SAM eine Kommandozentrale für Entscheidungen über das Software-Portfolio, Kostenoptimierung, Compliance und Demand Management machen. Voraussetzung seien qualitative und aktuelle Daten, transparente und nachvollziehbare Ergebnisse, die Einhaltung regulatorischer Vorgaben sowie ein kontinuierlicher Human-in-the-Loop-Ansatz, bei dem Experten die Ergebnisse kritisch prüfen.
Die KI könne große Datenmengen analysieren und konsolidierte, qualitätsgesicherte Datensichten erzeugen. Darauf aufbauend würden Transparenz-, Risiko- und Kostenanalysen sowie ganze Lizenzbilanzen und Optimierungsanalysen möglich. Auch die Interpretation komplexer Lizenz- und Vertragsmodelle werde unterstützt, indem Vertrags-, Nutzungs- und Infrastrukturinformationen gemeinsam ausgewertet werden.
Im Unterschied zu klassischen SAM-Tools, die vor allem Dashboards und Berichte liefern, könne KI konkrete Handlungsempfehlungen erstellen. Dazu zählen Vorschläge zur Konsolidierung von Software-Produkten, die Identifikation ungenutzter Lizenzen, Hinweise auf Optimierungspotenziale bei Vertragsverlängerungen und Empfehlungen zur Anpassung von Lizenzmodellen auf Basis des tatsächlichen Nutzungsverhaltens.
Ein Beispiel ist die bevorstehende Verlängerung eines Software-Vertrags. Die KI führt Vertragsunterlagen, Installationsdaten, Nutzungsstatistiken und Lizenzbedingungen zusammen und interpretiert sie. Aus einer manuellen Analyse, die mehrere Tage oder Wochen dauern könne, werde dadurch innerhalb weniger Minuten eine belastbare Entscheidungsgrundlage.
Die Auswirkungen reichen laut Quelle über das Lizenzmanagement hinaus. Procurement erhalte mehr Transparenz über Kosten- und Vertragsrisiken, Finance könne Ausgabenentwicklungen besser prognostizieren, Enterprise Architecture erkenne technologische Abhängigkeiten und Konsolidierungspotenziale, während Cybersecurity einen zusätzlichen Überblick über eingesetzte Software-Produkte und mögliche Risiken bekomme.
Infobox: SpringerProfessional.de sieht KI als Grundlage für ein datengetriebenes SAM, das nicht nur kontrolliert, sondern Wissen bereitstellt, Risiken bewertet und konkrete Entscheidungen für zahlreiche Unternehmensbereiche unterstützt.
Retouren werden im Onlinehandel zum strategischen Margenthema
Das e-commerce magazin beschreibt Retouren als wachsende Belastung für die Rentabilität des Onlinehandels. Steigende Logistikkosten, eine im Modehandel verbreitete „Kaufen-zum-Anprobieren“-Kultur sowie wachsender regulatorischer und gesellschaftlicher Nachhaltigkeitsdruck treffen demnach unmittelbar auf die Margen der Händler.
Während die Prozesse auf dem Hinweg zum Kunden in den vergangenen Jahren stark optimiert worden seien, werde die umgekehrte Logistikkette zunehmend zur Belastungsprobe. Jede Retoure binde Kapital, blockiere Lagerkapazitäten und mindere die Bruttomarge erheblich.
Die Bedeutung der Rücksendungen unterscheide sich nach Produktkategorie. Elektronik und Möbel verzeichneten traditionell sehr niedrige Rücksendequoten, während das Zurückschicken von Waren bei Bekleidung und Schuhen fester Bestandteil des gängigen Konsumverhaltens sei.
Ein wesentlicher Ansatzpunkt zur Vermeidung von Retouren liegt laut e-commerce magazin im Erwartungsmanagement. Viele Rücksendungen entstünden nicht aus fehlender Kaufabsicht, sondern aufgrund lückenhafter Produktinformationen im Webshop. Zu knappe Beschreibungen, ungenaue Größentabellen oder Farbabweichungen auf Produktbildern könnten zu Fehlkäufen führen.
Als Gegenmaßnahmen nennt die Quelle detaillierte Maßangaben, konsistente Passformberater und authentische Kundenbewertungen mit Bildmaterial. Dadurch könnten Kunden seltener eine falsche Wahl treffen. Gleichzeitig sänken die Logistikkosten, die Frustration beim Auspacken werde reduziert und die Wahrscheinlichkeit von Folgekäufen steige.
Für bereits zurückgesendete Waren empfiehlt der Beitrag ein dynamisches Prüfsystem. Jede Retoure solle unmittelbar nach ihrem Zustand bewertet werden – von der Wiedereinlagerung zum Vollpreis bis zur Zuweisung an Outlet-Kanäle. Entscheidend sei dabei die Geschwindigkeit, weil jeder Tag im Lager die Verkaufschancen mindere.
Zusätzlichen Handlungsdruck erzeugten Transparenzpflichten der Europäischen Union. Der Gesetzgeber verlange lückenlose Nachweise über den Verbleib retournierter Ware, insbesondere bei Textilien und Schuhen. Reine Behauptungen zu CO2-Kompensation reichten laut Quelle nicht mehr aus; gefordert seien konkrete ökologische Maßnahmen entlang der Lieferkette.
Infobox: Das e-commerce magazin empfiehlt, Retouren nicht länger passiv zu verwalten. Produktinformationen sollen Fehlkäufe verhindern, während eine schnelle Zustandsbewertung den Restwert zurückgesendeter Ware sichern soll.
Saale Bulls verlängern Partnerschaft mit BLUMENSTRAUSS
Die Saale Bulls melden am 15. Juli 2026 die Verlängerung ihrer Partnerschaft mit der BLUMENSTRAUSS customer lifecycle Management GmbH. Der Club führt das Unternehmen als Partner und Sponsor auf seiner Website.
Im Zusammenhang mit der Partnerschaft nennt die Quelle Customer Relationship Management und App-Erstellung. Die Meldung verweist außerdem auf die Möglichkeit, Partner der Saale Bulls zu werden.
Weitere Angaben zur konkreten Laufzeit oder zu den finanziellen Bedingungen der verlängerten Partnerschaft enthält die veröffentlichte Meldung nicht. Die Saale Bulls informieren auf ihrer Website zusätzlich über Tickets, Spielplan, Livestream, Liveticker und den Onlineshop.
Infobox: Quelle Saale Bulls: Die Partnerschaft mit BLUMENSTRAUSS customer lifecycle Management GmbH wurde am 15. Juli 2026 verlängert; genannt werden Customer Relationship Management und App-Erstellung.
Österreich liegt bei Frauenanteil im Top-Management hinter Deutschland
Ad-hoc-news.de berichtet über das aktuelle CSRD-Barometer eines Wirtschaftsprüfungsunternehmens. Demnach sank die durchschnittliche Länge der Nachhaltigkeitserklärungen österreichischer Unternehmen von 123 auf 112 Seiten.
Die Analyse umfasst 196 Nachhaltigkeitserklärungen heimischer Betriebe. 122 Unternehmen verkürzten ihre Berichte um durchschnittlich 25 Seiten. Trotz der Straffung erhielten rund 98 Prozent der Berichte eine begrenzte Sicherheit, die sogenannte Limited Assurance.
Bei der Nutzung von Vereinfachungen zeigt sich Österreich laut Quelle zurückhaltend. Nur 20 Prozent der Unternehmen nutzen sogenannte „Quick Fixes“ zur Reduzierung der Komplexität. In den Niederlanden und Frankreich greift rund die Hälfte der Betriebe auf diese Vereinfachungen zurück, während Deutschland mit 32,4 Prozent ebenfalls vor Österreich liegt.
Ein zentraler Schwachpunkt betrifft die Diversität im Management. Der Frauenanteil im Top-Management liegt in Österreich bei 19,8 Prozent, Deutschland erreicht 24,9 Prozent. Norwegen und Schweden kommen laut Ad-hoc-news.de auf über 40 Prozent.
Die Entwicklung verlaufe langsam. In kommunalen Unternehmen von 69 untersuchten Städten lag der Frauenanteil in den Chefetagen zuletzt bei 23,4 Prozent. Die Dynamik bei Neubesetzungen sei zuletzt leicht rückläufig gewesen.
Die Quelle verweist außerdem auf eine Analyse von 2,9 Millionen Kennzahlen aus europäischen Nachhaltigkeitsberichten der letzten zehn Jahre. Die Anzahl offengelegter Daten stieg um mehr als die Hälfte, während sich die Transparenzlücke zwischen Unternehmen mit starkem und schwachem ESG-Fokus massiv verringerte.
Gleichzeitig seien neue Problemfelder sichtbar geworden. Die indirekten Emissionen in der Lieferkette, Scope 3, stiegen um den Faktor fünf, obwohl die direkten Emissionen vieler Unternehmen sanken. Zudem weitete sich die Lohnschere zwischen Führungsebene und mittlerem Einkommen deutlich aus.
Österreichische Unternehmen setzten verstärkt auf Technologie. In Wien wurde zuletzt eine Carbon-Capture-Anlage in einem landwirtschaftlichen Betrieb präsentiert. Zugleich würden geplante Großrechenzentren zunehmend im Hinblick auf Flächen-, Strom- und Wasserverbrauch kritisch geprüft.
Infobox: Laut Ad-hoc-news.de verkürzten österreichische Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsberichte, liegen beim Frauenanteil im Top-Management mit 19,8 Prozent jedoch hinter Deutschland mit 24,9 Prozent. Gleichzeitig stiegen die indirekten Emissionen in der Lieferkette um den Faktor fünf.
Veritas Association Management erhält Akkreditierung des AMC Institute
FinanzNachrichten.de berichtet am 15. Juli 2026, dass Veritas Association Management die Akkreditierung des AMC Institute erhalten hat. Das auf Gesundheitsorganisationen fokussierte Managementunternehmen gehört damit zu einer Gruppe von Firmen, die für operative Leistungsfähigkeit, ethische Geschäftspraktiken und Kundenservice anerkannt sind.
Weltweit gibt es laut Quelle mehr als 500 Association Management Companies (AMCs), weniger als 80 haben die Akkreditierung des AMC Institute erreicht. Die Auszeichnung basiert auf dem ANSI Standard of Good Practices for the Association Management Company Industry und setzt eine unabhängige Prüfung durch Dritte voraus.
Bewertet werden messbare Geschäftspraktiken in zentralen Bereichen. Dazu gehören Kundenservice, Finanzmanagement, Mitarbeiterentwicklung und organisatorische Governance. Akkreditierte Unternehmen müssen sich alle vier Jahre einer erneuten Akkreditierung unterziehen, um die fortdauernde Einhaltung des Standards nachzuweisen.
„Earning AMC Institute Accreditation validates the standards, expertise and accountability we bring to every partnership“, sagte Donna Kelly, Mitgründerin von Veritas Association Management, laut FinanzNachrichten.de.
Veritas arbeitet ausschließlich für Organisationen aus dem Gesundheitswesen und medizinische Fachgesellschaften. Das Unternehmen unterstützt Vorstände und Ärzte bei der Stärkung der Governance, der Modernisierung von Bildungsangeboten, der Entwicklung nachhaltiger Ertragsstrategien sowie bei Fragen der Ärztebindung, Personalentwicklung und medizinischen Fortbildung.
Nach Angaben der Quelle erstreckt sich die Expertise von Veritas über mehr als 30 medizinische Fachgebiete und Subspezialitäten. Das Unternehmen versteht sich sowohl als operative Grundlage als auch als strategischer Berater für Organisationen, die Behandlungsergebnisse verbessern und die Zukunft des Gesundheitswesens mitgestalten wollen.
„Our role extends far beyond managing meetings or administrative functions“, sagte Kelly laut FinanzNachrichten.de. Veritas werde zu einer Erweiterung des Führungsteams der jeweiligen Organisationen und unterstütze diese dabei, Komplexität zu bewältigen und neue Chancen zu nutzen.
Infobox: FinanzNachrichten.de: Veritas Association Management wurde vom AMC Institute akkreditiert. Von mehr als 500 AMCs weltweit haben weniger als 80 diese Akkreditierung erreicht; eine Re-Akkreditierung ist alle vier Jahre erforderlich.
Ehotel zum zehnten Mal als Top-Innovator ausgezeichnet
fvw|TravelTalk berichtet, dass Ehotel zum zehnten Mal in Folge als Top-100-Innovator ausgezeichnet wurde. Die Ehrung fällt in das Jubiläumsjahr des Unternehmens, das auf 25 Jahre Bestehen zurückblickt.
Im Mittelpunkt stehen digitale Lösungen für die Abrechnung, Beschaffung und Compliance im Geschäftsreisemanagement. Ehotel zeigt damit laut fvw|TravelTalk, wie digitale Prozesse das Travel Management verändern.
Die Meldung ordnet die Auszeichnung in die Entwicklung des Unternehmens ein. Neben den digitalen Abrechnungs- und Beschaffungslösungen werden Compliance-Lösungen als Bestandteil des Angebots genannt.
Infobox: Quelle fvw|TravelTalk: Ehotel wurde zum zehnten Mal in Folge als Top-100-Innovator geehrt. Das Unternehmen besteht seit 25 Jahren und entwickelt digitale Abrechnungs-, Beschaffungs- und Compliance-Lösungen für das Geschäftsreisemanagement.
Quellen:
- KI verändert die Regeln im Software Asset Management
- Retouren-Management neu gedacht: So entkommt der Onlinehandel der Margenfalle
- Partnerschaft verlängert: BLUMENSTRAUSS customer lifecycle Management GmbH
- Frauenquote im Management: Österreich mit 19,8% deutlich hinter Deutschland
- Veritas Association Management: Veritas Association Management Earns Prestigious AMC Institute Accreditation
- Preis für Travel-Management-Anbieter: Zum zehnten Mal als Top-Innovator geehrt














