Inhaltsverzeichnis:
Management im Wandel: KI, Stellenabbau und neue Marken prägen die Unternehmenswelt
Management stellt Frauen am Eiffelturm vorübergehend vom Dienst ab
Am Eiffelturm ist es laut FAZ zu einem Streik gekommen, nachdem das Management weibliches Personal vorübergehend vom Dienst abgezogen hatte. Vorausgegangen war die Bitte einer hinduistischen Besuchergruppe, der das Management nachgekommen war.
Die Maßnahme löste unter den Beschäftigten Protest aus. Der Streik steht damit im Zusammenhang mit dem Umgang des Managements mit religiös begründeten Besucherwünschen und der Entscheidung, weibliche Mitarbeiterinnen vorübergehend nicht einzusetzen.
Zusammenfassung: Ein vorübergehender Ausschluss weiblicher Beschäftigter am Eiffelturm führte nach Angaben der FAZ zu einem Streik.
MBA-Studium der Uni Kassel richtet sich auf Management im KI-Zeitalter aus
Die HNA berichtet über den berufsbegleitenden MBA-Studiengang General Management der Universität Kassel. Die UNIKIMS, die Management School der Universität Kassel, startet mit dem Studiengang zum Wintersemester in das 13. Jahr und will Unternehmen sowie Beschäftigte auf die Herausforderungen Künstlicher Intelligenz vorbereiten.
Eine kostenlose Online-Informationsveranstaltung findet am 16. September 2026 statt. Der akademische Leiter Prof. Dr. Andreas Mann stellt dabei Inhalte, Ablauf und Zulassung vor und beantwortet Fragen von Interessierten und Entscheidern in Unternehmen.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung generativer Künstlicher Intelligenz. Sie kann laut HNA Texte, Grafiken, Bilder und Videos erzeugen, Fragen beantworten, Daten analysieren und Vorschläge für betriebswirtschaftliche Maßnahmen bereitstellen. Dadurch könnten operative und wiederkehrende Aufgaben übernommen werden, während Führungskräfte stärker auf Entscheidungsprozesse, komplexe Zusammenhänge und echte Führungsaufgaben konzentriert werden.
„Damit rücken nun wieder echte Führungsaufgaben und -kompetenzen in den Mittelpunkt der Tätigkeiten von Managern“, sagt Prof. Dr. Andreas Mann laut HNA.
Der Studiengang soll vermitteln, wie Entscheidungen in verschiedenen Unternehmensbereichen ineinandergreifen. Als Beispiele nennt die HNA unter anderem Marketing und Vertrieb. Zugleich sollen Studierende lernen, KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen, da generative KI auch zu Fehlschlüssen führen könne.
Der MBA ist auf fünf Semester ausgelegt. Nach zwei Semestern mit Managementkompetenzen in Bereichen wie Accounting, Strategie und Organisation sowie Personal- und Supply Chain Management wählen die Studierenden im dritten Semester eine von drei Spezialisierungen:
- Marketing and Sales
- Innovation and Entrepreneurship
- Digital Business
Das vierte Semester behandelt einheitlich Schlüsselqualifikationen wie Komplexitäts- und Konfliktmanagement sowie die Ideenwerkstatt. Im fünften Semester folgt das Abschlussmodul.
Voraussetzungen für die Aufnahme sind ein akademischer Abschluss und erste Berufserfahrung. Die Fachrichtung des vorherigen Studiums spielt laut HNA keine Rolle. Das Studium kombiniert Selbststudium, begleitende Online-Angebote über den E-Campus sowie Präsenztermine an Wochenenden in Kassel. Das Präsenzstudium ist auf sechs Termine im Jahr konzentriert.
Die Inhalte werden anhand von Fallstudien und transferorientierten Projektarbeiten vermittelt. Dazu gehören unter anderem Transformations- und Veränderungsprozesse, nachhaltige Unternehmensführung, Methoden zur Ideenfindung und -prüfung sowie der Umgang mit KI in verschiedenen Funktionsbereichen.
Zusammenfassung: Der berufsbegleitende MBA General Management der Universität Kassel dauert fünf Semester, bietet drei Spezialisierungen und behandelt Managementkompetenzen für den Einsatz von KI.
Schweizer Post plant Abbau von bis zu 110 Stellen
Die Schweizerische Post will laut SRF bis zu 110 Stellen in Management- und Supportfunktionen der Verwaltung abbauen. Mit der Maßnahme sollen Kosten gesenkt und die langfristige Finanzierung des Service public gesichert werden.
Der Abbau soll bis Ende 2027 umgesetzt werden. Betrieb und Kundschaft seien nach Angaben des Unternehmens nicht betroffen. Die Post kündigte an, möglichst auf natürliche Fluktuationen und Frühpensionierungen zu setzen und die betroffenen Mitarbeitenden sozialverträglich zu begleiten.
„Der Konzernleitung ist bewusst, dass dieser Plan für betroffene Mitarbeitende schmerzhaft ist“, teilte die Post laut SRF mit.
Hintergrund sind sinkende Erträge in traditionellen Geschäftsbereichen. In den ersten sechs Monaten 2026 ging das Briefvolumen um fünf Prozent zurück. Im Zehnjahresvergleich beträgt der Rückgang laut SRF bereits 38 Prozent.
Gleichzeitig konnte die Post im ersten Halbjahr eine Gewinnsteigerung ausweisen. Zuwächse im Paketgeschäft und ein besseres Ergebnis bei Postfinance glichen den Rückgang bei Briefen und Schaltereinzahlungen aus. Das Betriebsergebnis, das Ebit, stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode von 118 auf 173 Millionen Franken.
Die Gewerkschaft Syndicom und der Personalverband Transfair kritisierten den angekündigten Stellenabbau. Laut Syndicom waren seit 2025 bereits über 430 Personen von Abbaumassnahmen betroffen. Transfair bezeichnete das Vorgehen als „Salamitaktik“ und verwies auf den Gewinn im ersten Halbjahr 2026 sowie eine an den Bund ausgezahlte Dividende von 150 Millionen Franken.
| Kennzahl | Angabe |
|---|---|
| Geplanter Stellenabbau | bis zu 110 Stellen |
| Umsetzung | bis Ende 2027 |
| Rückgang des Briefvolumens in den ersten sechs Monaten 2026 | fünf Prozent |
| Rückgang im Zehnjahresvergleich | 38 Prozent |
| Ebit Vorjahresperiode | 118 Millionen Franken |
| Ebit im ersten Halbjahr 2026 | 173 Millionen Franken |
| Dividende an den Bund | 150 Millionen Franken |
Zusammenfassung: Die Post plant bis Ende 2027 den Abbau von bis zu 110 Verwaltungsstellen, während das Unternehmen trotz sinkender Briefmengen im ersten Halbjahr 2026 ein Ebit von 173 Millionen Franken erzielte.
DWS führt „Deutsche Asset Management“ als globale Dachmarke ein
Die DWS Group stellt ihren weltweiten Markenauftritt um. Wie dasinvestment.com berichtet, soll Anfang November 2026 die globale Dachmarke „Deutsche Asset Management“ eingeführt werden. Die schrittweise Umstellung soll bis März 2027 abgeschlossen sein.
Die bestehenden Produktmarken DWS, Xtrackers und RREEF bleiben erhalten. Auch die Fondsnamen werden nicht verändert. Der Name der Muttergesellschaft bleibt vorerst DWS Group GmbH & Co. KGaA; das Börsenkürzel DWS soll ebenfalls unverändert bleiben.
Unter der neuen Dachmarke erhalten die bestehenden Marken klar definierte Aufgaben. DWS steht künftig für das europäische Active-Private-Wealth-Geschäft, Xtrackers für das weltweite Geschäft mit ETFs und passiven Mandaten und RREEF für die US-Immobilienexpertise. Der Zusatz „by Deutsche Asset Management //“ soll die Zugehörigkeit zur Gruppe sichtbar machen.
Im institutionellen Geschäft und bei Private-Market-Investments soll Deutsche Asset Management direkt als Marke eingesetzt werden. Mit dem neuen Auftritt will die Gruppe ihre internationale Bekanntheit stärken und zusätzliche Kunden außerhalb Deutschlands und Europas gewinnen. Zugleich soll die deutsche und europäische Herkunft betont werden.
„Mit Deutsche Asset Management schaffen wir eine internationale Identität und Heimat für unsere starken und etablierten Marken“, sagt DWS-Chef Stefan Hoops laut dasinvestment.com.
Die DWS hatte ihren Markenauftritt bereits am 23. März 2018 von Deutsche Asset Management auf DWS umgestellt. Der aktuelle Schritt greift damit einen früheren Namen wieder auf.
Zusammenfassung: Die DWS führt ab November 2026 „Deutsche Asset Management“ als globale Dachmarke ein, während DWS, Xtrackers, RREEF, die Fondsnamen und das Börsenkürzel DWS bestehen bleiben.
T-Online bestätigt internationalen Markenwechsel der DWS
T-Online berichtet ebenfalls, dass die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS künftig weltweit unter der Dachmarke „Deutsche Asset Management“ auftreten will. Die Einführung soll im November starten und bis März 2027 abgeschlossen sein.
Vorstandschef Stefan Hoops begründet den Schritt mit den internationalen Ambitionen des Unternehmens. Im Fokus stehen laut T-Online eine stärkere Präsenz bei institutionellen Kunden und eine größere Sichtbarkeit in Regionen außerhalb Deutschlands und Europas.
Die Produktaufteilung bleibt bestehen: Aktiv gemanagte Investmentfonds sollen weiterhin unter DWS geführt werden, ETF-Produkte unter Xtrackers und das US-Immobiliengeschäft unter RREEF. Der Name der Muttergesellschaft bleibt vorerst DWS Group GmbH & Co. KGaA, das Börsenkürzel DWS unverändert.
Ob eine Änderung des Namens im Handelsregister erfolgt, ist laut T-Online offen. Dafür wäre die Zustimmung der Hauptversammlung notwendig. Das Unternehmen will eine solche Entscheidung gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
Zusammenfassung: T-Online bestätigt die geplante internationale Dachmarke „Deutsche Asset Management“ und verweist darauf, dass eine mögliche Änderung des Handelsregister-Namens noch offen ist.
proLogistik für Transport- und Warehouse-Management ausgezeichnet
Die PresseBox berichtet über eine Auszeichnung für proLogistik im Bereich Transportmanagement und Warehouse Management. Das Unternehmen ist demnach ein geprüftes Mitglied der „TOPLIST der Telematik“.
Die Meldung wurde am 08.09.2026 von der Mediengruppe Telematik-Markt.de veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die Einordnung von Telematik als Querschnittstechnologie, die Navigation, Ortung, Kommunikation und Informatik miteinander vernetzt.
Die Mediengruppe Telematik-Markt.de beschreibt Telematik als Anwendungen, bei denen Informationen drahtlos übertragen und anschließend weiterverarbeitet werden. Das Fachmedium will einen Markt- und Informationsplatz zwischen Herstellern und Anwendern schaffen und die Telematik-Branche stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken.
Als weitere Themen im Umfeld der Meldung nennt die PresseBox den digitalen Tachografen, die Vernetzung der Transportkette sowie Entwicklungen bei Fleet Apps und TachoStationen. Die Berichterstattung ordnet die Auszeichnung damit in einen größeren Zusammenhang der Digitalisierung von Logistik, Transport und Lieferketten ein.
Zusammenfassung: proLogistik wurde laut PresseBox für Transportmanagement und Warehouse Management ausgezeichnet und als geprüftes Mitglied der „TOPLIST der Telematik“ genannt.
Quellen:
- Eiffelturm-Personal streikt: Management stellt Frauen vom Dienst ab
- MBA: Die richtigen Management-Qualifikationen im KI-Zeitalter
- In Management und Support - Die Post will bis zu 110 Stellen in der Verwaltung abbauen
- DWS führt „Deutsche Asset Management“ als globale Dachmarke ein
- proLogistik für Transportmanagement und Warehouse Management ausgezeichnet
- DWS nennt sich künftig 'Deutsche Asset Management'















