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Sanacorp zieht in das Finale des Supply Chain Management Award 2026 ein
Der Pharmagroßhändler Sanacorp ist neuer Finalist des Supply Chain Management Award 2026. Nach Angaben von Logistik Heute hatte TK Elevator seine Bewerbung aus unternehmensstrategischen Gründen zurückgezogen.
Die Endrunde findet am 10. November in Frankfurt im Tower185 statt. Dort präsentieren die Finalisten beider Auszeichnungen ihre Konzepte vor Publikum und Jury; anschließend bestimmt eine unabhängige Expertenjury die Gewinner, während die Veranstaltungsteilnehmer per Live-Voting ihre Favoriten wählen können.
Sanacorp stellt eine Lieferkette vor, mit der Arzneimittel zur richtigen Zeit in der Apotheke verfügbar sein sollen. Nur 35 Minuten nach Auftragseingang verlassen die fertig kommissionierten Bestellungen die Läger und werden zwei- bis sechsmal täglich per Auslieferfahrzeug direkt zur Apotheke gebracht.
Das Unternehmen reagiert laut Logistik Heute auf zunehmende Lieferanten- und Nachfrageschwankungen mit einer Kombination lokaler, regionaler und zentraler Bestände und Sortimente. Ist ein Artikel in einer lokalen Niederlassung nicht verfügbar, wird die Bestellung aus anderen Standorten geliefert; der Lieferzeitpunkt wird der Apotheke in Echtzeit zurückgemeldet.
Lieferausfälle oder Verzögerungen der Hersteller gleicht das System durch interne Umlagerungen proaktiv und vollautomatisch aus. Digitale End-to-End-Prozesse sollen dabei Datenmobilität, lückenlose Dokumentation und Transparenz gewährleisten.
Für die technische Weiterentwicklung verglich Sanacorp KI-Prognosemodule anhand von Echtdaten mit der bisherigen Lösung. Implementiert wurde jeweils die für den realen Anwendungsbereich nachweislich beste Lösung.
Sanacorp beschäftigt rund 3.000 Mitarbeiter in 19 Niederlassungen und versorgt 8.000 Kunden und Mitglieder. Nach Angaben der Quelle werden pro Jahr 230 Millionen Packungen abgegeben.
Im Wettbewerb um den Supply Chain Management Award treten neben Sanacorp BASF Agricultural Solutions, Deutsche Telekom und Swarovski an. Für den Smart Solution Award 2026 sind byeagain, Freshflow, Logivations und traide AI nominiert.
„Nur 35 Minuten nach Auftragseingang verlassen die fertig kommissionierten Bestellungen die Läger“, berichtet Logistik Heute über den Ablauf bei Sanacorp.
Zusammenfassung: Sanacorp rückt als neuer Finalist in die Endrunde des Supply Chain Management Award 2026 nach. Im Mittelpunkt stehen dynamische Bestände, automatisierte Umlagerungen und eine schnelle Belieferung von Apotheken.
Pax8 stellt 8os und 8bot für das Management von KI-Agenten vor
Pax8 hat auf seiner Partnerkonferenz Beyond EMEA in Kopenhagen zwei neue Angebote vorgestellt. Nach Angaben von ChannelPartner.de sollen 8bot und die Plattform 8os IT-Dienstleister dabei unterstützen, skalierbare Managed-Intelligence-Services aufzubauen.
8bot ist als vorkonfigurierter KI-Assistent konzipiert, während 8os eine zentrale Managementplattform für KI-Agenten bereitstellen soll. Ziel ist es, den Einsatz unterschiedlicher KI-Agenten zentral steuerbar zu machen und IT-Dienstleistern neue wiederkehrende Umsätze zu ermöglichen.
Konferenzteilnehmer erhalten Zugang zu einem Early-Access-Programm für 8os und 8bot sowie ein Guthaben für deren Nutzung in Höhe von 1.000 Dollar. Andere Interessenten können sich in eine Warteliste eintragen lassen. Die allgemeine Verfügbarkeit ist für Anfang 2027 geplant.
8os soll bislang isoliert betriebene KI-Anwendungen und Agenten unter einer gemeinsamen Verwaltungsoberfläche zusammenführen. Managed Intelligence Provider sollen damit unterschiedliche KI-Modelle, Agenten, Werkzeuge und Anbieter über mehrere Kundenumgebungen hinweg steuern können.
Zusätzlich soll die Plattform die Abrechnung und wirtschaftliche Kontrolle der KI-Nutzung vereinfachen. Sie erfasst den Ressourcenverbrauch und die Kosten auf Benutzer- und Kundenebene; Kostenobergrenzen sollen unerwartet hohe Rechnungen durch intensive oder unkontrollierte KI-Nutzung verhindern.
8bot arbeitet innerhalb der von 8os verwalteten Umgebung und soll Mitarbeiter bei alltäglichen Aufgaben unterstützen. Ergebnisse können überprüft, bearbeitet und in bestehende Arbeitsabläufe übernommen werden.
Nach Darstellung von Pax8 ist keine Installation erforderlich. Der Dienst wird per Klick bereitgestellt und kann unter anderem mit Kalender- und E-Mail-Anwendungen sowie Kollaborations-Tools verbunden werden. Die Steuerung erfolgt per Sprach- oder Texteingabe, Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.
8bot soll nicht an die Stelle von Menschen treten, sondern sie entlasten. Der Assistent handelt laut Quelle erst nach Freigabe durch seinen menschlichen Vorgesetzten und soll relevante Informationen im Blick behalten sowie rechtzeitig an Aufgaben erinnern.
„Die meisten Anbieter sagen Ihnen, was Sie beheben müssen. Mondoo übernimmt die Behebung für Sie“, wird Soo Choi, CEO von Mondoo, von All About SECURITY zitiert.
Für IT-Dienstleister liegt der wirtschaftliche Vorteil laut Pax8 in einem standardisierten Angebot. Einrichtung, Verwaltung und Support sollen über 8os erfolgen, sodass KI-Funktionen als wiederkehrend abrechenbare Managed Services vermarktet werden können.
Die von Pax8 erstellte Untersuchung „SMB AI Pulse Report“ kommt zu dem Ergebnis, dass 90 Prozent der befragten kleinen und mittelständischen Unternehmen KI nutzen oder erproben. Lediglich 23 Prozent verfügen demnach über verbindlich dokumentierte Richtlinien für den Einsatz.
47 Prozent der befragten Unternehmen haben laut der Untersuchung innerhalb der vergangenen sechs Monate Schatten-KI-Anwendungen in ihrer Organisation entdeckt. Von den Unternehmen mit eigenen KI-Lösungen verfügen lediglich 31 Prozent über formalisierte Prüf- oder Freigabeprozesse.
Weitere Ergebnisse zeigen, dass 65 Prozent der befragten Führungskräfte eine schnelle Einführung von KI für notwendig halten. 84 Prozent würden einem externen Technologieberater bei der Implementierung vertrauen, und 70 Prozent gehen davon aus, externe Partner zu benötigen, um das Potenzial der Technologie vollständig auszuschöpfen.
Pax8 setzt nach eigener Darstellung auf Unabhängigkeit von Herstellern und KI-Modellen. Die Plattform baut auf der bestehenden Infrastruktur für Mandantenverwaltung, Identitätsmanagement, Handel und Abrechnung auf.
Begleitend gründete Pax8 gemeinsam mit der GTIA, fünf Herstellern, darunter Microsoft und Crowdstrike, sowie fünf Dienstleistern in Kopenhagen eine Branchen-Allianz. Die Erprobungsphase mit Early-Access-Partnern soll zeigen, wie 8os im praktischen Einsatz funktioniert und wie es sich zu bestehenden Lösungen von Herstellerpartnern abgrenzt.
Zusammenfassung: Pax8 will mit 8os eine zentrale Verwaltungs- und Abrechnungsebene für KI-Agenten schaffen. 8bot soll als vorkonfigurierter Assistent dienen, während IT-Dienstleister zu Managed Intelligence Providern weiterentwickelt werden sollen.
Mondoo kündigt agentenbasierte Behebung von Sicherheitslücken an
Mondoo hat eine neue Funktion zur agentenbasierten Behebung von Sicherheitsrisiken vorgestellt. Wie All About SECURITY berichtet, erkennt die Plattform Exposures in Quellcode, Schatten-KI, Infrastruktur und Cloud, erstellt Fixes, rollt sie über bereits eingesetzte Werkzeuge aus und überprüft anschließend, ob das Risiko beseitigt wurde.
Zu den angekündigten Funktionen gehören Code-Inspektionen, Scans der externen Angriffsfläche sowie verbesserte Behebungen für CIS-Benchmarks. Die Bereitstellung der Fixes soll unter anderem über Microsoft Intune und CrowdStrike Falcon möglich sein.
Mondoo verweist auf eine Prognose des Forum of Incident Response and Security Teams, wonach für 2026 rund 66.000 neue CVEs erwartet werden. Das entspricht nach Angaben der Quelle mehr als 160 neuen CVEs pro Tag.
Die Plattform soll Quellcode auf Sicherheitsmängel, verwundbare Abhängigkeiten und offengelegte Secrets untersuchen. Die Ergebnisse werden mit bekannten Infrastruktur- und Cloud-Risiken korreliert.
Entwickler erhalten laut All About SECURITY deterministische Fixes, KI-gestützte Fixes oder Handlungsempfehlungen. Diese können als GitHub-Pull-Requests, in der integrierten Entwicklungsumgebung und über Coding-Agenten bereitgestellt werden.
Nach der Überarbeitung analysiert Mondoo den Code erneut in der Kundenumgebung und verifiziert, dass das Risiko beseitigt wurde. Für die externe Angriffsfläche identifiziert die Plattform aus dem Internet erreichbare Hosts und prüft unter anderem TLS, DNS, HTTP und E-Mail-Sicherheit, Fehlkonfigurationen sowie bekannte Schwachstellen.
Die erweiterten CIS-Benchmark-Funktionen sollen auch Systeme im Produktivbetrieb abdecken. Bei geeigneten Inhalten wird die Behebung auf einem realen System getestet und durch einen erneuten Scan bestätigt.
Unternehmen können Richtlinien für die Behebung auf Basis des kontextbezogenen Exposure-Risikos, des Asset-Typs und des gewünschten Automatisierungsgrads festlegen. Routine-Fixes können autonom ausgeführt werden, während sensible Systeme eine Freigabe durch einen Menschen erfordern.
Mit „Policy as Code“ sollen Systeme auch nach der Behebung gehärtet bleiben. Weicht eine Konfiguration erneut ab, kann Mondoo die Abweichung wieder beheben. Zusätzlich erhalten Teams Nachweise darüber, was gefunden und behoben wurde.
Kundeneigene KI-Agenten können über das Model Context Protocol direkt mit Mondoo arbeiten. Dadurch sollen sie Exposures abfragen, Nachweise abrufen und Fixes innerhalb bestehender Workflows auslösen können.
Die neuen Funktionen sind ab sofort als Plattform und als Service verfügbar. Mondoo will die Neuerungen vom 27. bis 29. Oktober auf der it-sa 2026 in Nürnberg, Halle 7, Stand 7-542, präsentieren.
Zusammenfassung: Mondoo verbindet Exposure Management mit automatisierter Behebung und anschließender Verifizierung. Sicherheits- und IT-Teams können den gewünschten Grad an Autonomie festlegen und Fixes über Microsoft Intune, CrowdStrike Falcon sowie Entwickler-Workflows ausrollen.
Blue Vesta erweitert Immobilienverwaltung in Ontario
Blue Vesta baut sein Boutique-Modell für Immobilienverwaltung in London und Sault Ste. Marie in Ontario aus. Die Meldung wurde von FinanzNachrichten.de am 20. Oktober 2026 veröffentlicht.
Das Unternehmen richtet sein Angebot an Investoren, Eigentümer und Mieter. Vorgesehen sind lokale Immobilienverwaltung, proaktive Planung und umfassende Unterstützung im laufenden Betrieb.
Für Eigentümer und Investoren übernimmt Blue Vesta nach eigenen Angaben operative Aufgaben, die Suche nach geeigneten Mietern und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen. Außerdem sollen die Immobilien geschützt und instand gehalten werden, damit sie professionellen Marktstandards entsprechen.
Mieter sollen durch geprüfte Mietangebote, übersichtliche Bewerbungen, schnelle Kommunikation und fortlaufende Unterstützung während des Mietverhältnisses profitieren. Das Unternehmen betont, seine Dienstleistungen an die unterschiedlichen Anforderungen des lokalen Mietmarktes in London und Sault Ste. Marie anzupassen.
„Our goal is to offer the kind of service owners and tenants can rely on, without any hidden costs or unnecessary operational burden“, erklärt der CEO und Gründer von Blue Vesta laut FinanzNachrichten.de.
Blue Vesta bezeichnet sich als Immobilienverwaltungsgesellschaft mit Sitz in London und Sault Ste. Marie, Ontario. Das Unternehmen verweist auf eine 5-Sterne-Google-Bewertung, ein umfangreiches Kundenportfolio und einen Schwerpunkt auf transparenten Prozessen sowie langfristigen Beziehungen.
Zusammenfassung: Blue Vesta erweitert seine lokale Immobilienverwaltung auf London und Sault Ste. Marie. Das Angebot umfasst operative Betreuung, Mietersuche, regulatorische Anforderungen sowie Unterstützung für Mieter während der gesamten Mietzeit.
BaFin-Warnung zu Novadius Management: Anleger sollen Zahlungen und Beweise sichern
Im Zusammenhang mit Novadius Management und den Internetseiten novadiusmanagement.com sowie novadiusmanagement.ai berichtet Anwalt.de über eine Warnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die BaFin warnte am 17. Juni 2026 vor Angeboten, bei denen Finanz- und Wertpapierdienstleistungen ohne die erforderliche Erlaubnis angeboten würden.
Nach Angaben der Quelle soll der Betreiber außerdem wahrheitswidrig behaupten, in den Vereinigten Staaten reguliert zu sein. Eine BaFin-Warnung beweise jedoch nicht automatisch, dass jeder einzelne Zahlungsvorgang strafrechtlich als Betrug nachgewiesen sei.
Der Beitrag empfiehlt Betroffenen, die Warnmeldung mit Veröffentlichungsdatum zu sichern und zu prüfen, welche Internetadressen in Vertragsunterlagen, E-Mails und Zahlungsaufforderungen auftauchen. Diese Zuordnung könne für eine spätere rechtliche Prüfung wichtig sein.
Zusätzlich wird auf die Namensähnlichkeit zu NovaDius Wealth Management hingewiesen, einem tatsächlich existierenden US-amerikanischen Vermögensverwalter. Die Existenz und Registrierung eines anderen Unternehmens legitimiere jedoch nicht automatisch den Internetauftritt von novadiusmanagement.com.
Wer Geld überwiesen hat, soll nach Empfehlung des Beitrags unverzüglich die Bank kontaktieren und einen Überweisungsrückruf prüfen lassen. Dabei sollen Betrag, Buchungsdatum, Empfänger, IBAN und der Zusammenhang mit Novadius Management schriftlich übermittelt sowie eine schriftliche Bestätigung der eingeleiteten Maßnahmen verlangt werden.
Ein Rückruf garantiere keine Erstattung. Bei bereits ausgeführten und wirksam autorisierten Überweisungen bestehe grundsätzlich kein automatischer Rückzahlungsanspruch.
Der Beitrag nennt mehrere Sofortmaßnahmen:
- Zahlungen für angebliche Steuern, Kontofreigaben oder Sicherheitsprüfungen stoppen.
- Bank oder Kartenanbieter über den Vorgang informieren und nach Überweisungsrückruf oder Chargeback fragen.
- Kontostände, angebliche Gewinne, Transaktionen und Auszahlungsanträge sichern.
- Messenger-Verläufe, E-Mails und Anhänge vollständig dokumentieren.
- Kontoverbindungen, Wallet-Adressen und Transaktionskennungen erfassen.
- Fernwartungsprogramme prüfen, gefährdete Passwörter ändern und Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.
- Rechtliche Schritte und mögliche Anspruchsgegner prüfen lassen.
Der Zugang zu novadiusmanagement.com soll nicht vorschnell gelöscht werden, damit zunächst alle verfügbaren Beweismittel gesichert werden können. Werden vor einer Auszahlung zusätzliche Steuern, Sicherheitsleistungen oder Compliance-Gebühren verlangt, rät der Beitrag zu äußerster Vorsicht und zur Dokumentation des genauen Wortlauts.
Für die Ermittlung der tatsächlichen Schadenshöhe sei der angezeigte Kontostand nicht allein maßgeblich. Als Beispiel nennt der Beitrag einen Anleger, der insgesamt 18.000 Euro überweist und später einen angeblichen Kontostand von 53.000 Euro sieht. Entscheidend seien zunächst die tatsächlichen Einzahlungen, Rückzahlungen und weiteren Schäden.
Bei Zahlungen mit Kryptowährungen sollen die ursprüngliche Kryptobörse, die Blockchain, die Empfängeradresse und der Transaktions-Hash gesichert werden. Blockchain-Analysen könnten unter Umständen Verbindungen zu weiteren Wallets oder zentralen Handelsplattformen sichtbar machen; eine Identifizierung des wirtschaftlich Berechtigten oder eine Rückholung des Geldes sei dadurch jedoch nicht automatisch möglich.
Als mögliche rechtliche Anspruchsgrundlagen nennt der Beitrag Schadensersatzansprüche gemäß § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB sowie nach § 826 BGB. Daneben könnten vertragliche Ansprüche oder Ansprüche aus ungerechtfertigter Bereicherung nach § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB geprüft werden.
Auch vor sogenannten Recovery Scams wird gewarnt. Betroffene sollten keine Vorauszahlungen aufgrund unaufgeforderter Rückzahlungsversprechen leisten und weder Seed-Phrases, private Wallet-Schlüssel noch Onlinebanking-Zugangsdaten herausgeben.
Zusammenfassung: Anwalt.de berichtet über eine BaFin-Warnung zu Novadius Management und empfiehlt Betroffenen, keine weiteren Zahlungen zu leisten, Banken unverzüglich zu informieren und sämtliche Kommunikations- und Zahlungsdaten zu sichern. Eine Rückforderung kann laut Beitrag nicht garantiert werden.
Annaly Capital Management erzielt ausschüttungsfähiges Ergebnis über den Erwartungen
Annaly Capital Management hat für das dritte Quartal ein uneinheitliches Ergebnis vorgelegt. Laut ad-hoc-news.de übertraf der Hypotheken-REIT beim ausschüttungsfähigen Ergebnis die Erwartungen, wies nach GAAP jedoch einen deutlichen Verlust aus.
Das ausschüttungsfähige Ergebnis lag bei 0,80 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Schnitt mit 0,77 Dollar gerechnet. Die geplante Quartalsdividende von 0,75 Dollar je Aktie sei damit weiterhin verdient.
Nach GAAP-Regeln meldete Annaly einen Verlust von 1,36 Dollar je Aktie, nachdem im Vorjahresquartal ein Gewinn von 1,21 Dollar je Aktie ausgewiesen worden war. Der Buchwert je Aktie sank von 20,15 Dollar auf 17,86 Dollar.
Die wirtschaftliche Rendite lag bei minus 7,6 Prozent. Unternehmenschef David Finkelstein verwies auf ein schwieriges Umfeld an den Rentenmärkten.
Der Nettozinsertrag stieg um 97 Prozent auf 543,6 Millionen Dollar, blieb jedoch unter der Konsensschätzung von rund 640 Millionen Dollar.
Der GAAP-Hebel erhöhte sich auf das 8,0-Fache nach 7,4 im Vorquartal. Der wirtschaftliche Hebel stieg von 5,6 auf 5,9.
Annaly besorgte sich über das At-the-market-Programm insgesamt 757 Millionen Dollar an frischem Kapital. Außerdem kündigte das Unternehmen an, die ausstehenden Vorzugsaktien der Serie I im Volumen von 442,5 Millionen Dollar vollständig zurückzuzahlen.
Das Gesamtportfolio umfasste 106,5 Milliarden Dollar. Davon entfielen 91,8 Milliarden Dollar auf liquide Agency-Papiere. Im Residential-Credit-Geschäft stagnierte der Bestand bei 10,4 Milliarden Dollar.
Bei den Neuabschlüssen meldete Annaly Kreditvergaben von 5,8 Milliarden Dollar und zwölf Verbriefungen mit einem Volumen von 7,4 Milliarden Dollar. Das MSR-Portfolio wuchs auf einen Marktwert von 4,3 Milliarden Dollar.
Die Absicherungsquote lag zum Quartalsende bei 100 Prozent, vor allem durch zusätzliche Treasury-Futures. Eine Telefonkonferenz zu den Zahlen war am 21. Oktober um 9:00 Uhr Eastern Time angekündigt.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Ausschüttungsfähiges Ergebnis je Aktie | 0,80 Dollar |
| Analystenerwartung je Aktie | 0,77 Dollar |
| Quartalsdividende je Aktie | 0,75 Dollar |
| GAAP-Ergebnis je Aktie | minus 1,36 Dollar |
| Buchwert je Aktie | 17,86 Dollar |
| Nettozinsertrag | 543,6 Millionen Dollar |
| Gesamtportfolio | 106,5 Milliarden Dollar |
| Agency-Papiere | 91,8 Milliarden Dollar |
Zusammenfassung: Annaly übertraf beim ausschüttungsfähigen Ergebnis die Erwartungen und deckte die Quartalsdividende. Gleichzeitig belasteten ein GAAP-Verlust, ein gesunkener Buchwert, ein niedrigerer Nettozinsertrag als erwartet und ein höherer Hebel die Bilanz.
Quellen:
- Supply Chain Management Award 2026: Sanacorp zieht ins Finale ein
- Pax8 will mit 8os Management von KI-Agenten ermöglichen
- Mondoo startet Agentic Remediation: Exposure Management, das Sicherheitslücken behebt
- Blue Vesta Expands Its Boutique Property Management Model Across London and Sault Ste. Marie
- Novadius Management (novadiusmanagement.com): BaFin-Warnung, Betrugsverdacht und konkrete Schritte zur Geldrückforderung
- Annaly Capital Management Aktie: Gewinn trotz Buchverlust















