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Siemens Energy: Management sieht oberes Ende der Gewinnspanne erreichbar
Die Siemens-Energy-Aktie reagierte am Freitag mit einem Plus von 2,3 Prozent auf 143,92 Euro. Auslöser waren laut Börse Global Gesprächsnotizen des JPMorgan-Analysten Phil Buller, der sich mit dem Management ausgetauscht hatte und von weiterhin kräftiger Nachfrage auch über die Sommermonate hinweg berichtete.
Der Vorstand um CEO Christian Bruch sieht sich demnach auf Kurs, das obere Ende der Jahresgewinn-Spanne zu erreichen. Siemens Energy hatte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bereits im Mai angehoben: Erwartet werden ein Umsatzwachstum von 14 bis 16 Prozent sowie eine Ergebnismarge vor Sondereffekten zwischen 10 und 12 Prozent.
JPMorgan bestätigte das Kursziel von 245 Euro und die Einstufung „Overweight“. Gemessen am Schlusskurs vom Freitag entspräche dies laut Bericht einem Aufwärtspotenzial von 71 Prozent. Das Kursziel war bereits Anfang und Mitte des Monats bestätigt worden, erhält durch die Aussagen zur Nachfragelage jedoch zusätzliches Gewicht.
| Kennzahl | Angabe |
|---|---|
| Freitags-Performance | 2,3 Prozent |
| Aktienkurs | 143,92 Euro |
| Umsatzwachstum-Prognose | 14 bis 16 Prozent |
| Ergebnismarge vor Sondereffekten | 10 bis 12 Prozent |
| JPMorgan-Kursziel | 245 Euro |
| Monatsbilanz | Minus von 12 Prozent |
| 50-Tage-Durchschnitt | 150,96 Euro |
| 52-Wochen-Hoch | 195,38 Euro |
| Seit Jahresbeginn | Plus von 20 Prozent |
Trotz des Kurssprungs bleibt die Aktie auf Monatssicht mit einem Minus von 12 Prozent im Rückstand. Der Kurs von 143,92 Euro liegt außerdem rund 4,7 Prozent unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 150,96 Euro und 26 Prozent unter dem im April erreichten 52-Wochen-Hoch von 195,38 Euro. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Plus von 20 Prozent zu Buche.
Aus den JPMorgan-Gesprächen geht außerdem hervor, dass Anleger in Asien die Chancen von Siemens Energy im Bereich künstliche Intelligenz und Rechenzentren deutlich optimistischer einschätzen als Investoren in anderen Regionen. CEO Christian Bruch warnte daneben vor zunehmenden Angriffen auf die deutsche Energie-Infrastruktur und bezeichnete das Wahlprogramm der AfD als „dramatisch falsche Botschaft“.
„Deutschland sei im europäischen Vergleich besonders stark im Visier solcher Attacken“, berichtet Börse Global über die Äußerungen von Christian Bruch.
Zusammenfassung: Das Management hält das obere Ende der Gewinnspanne weiterhin für erreichbar. Positive Nachfragesignale und das bestätigte JPMorgan-Kursziel stehen einem Monatsminus und dem Abstand zum 52-Wochen-Hoch gegenüber.
Logistik Schmitt digitalisiert Yard-Betrieb in Rastatt
Logistik Schmitt führt am Standort Rastatt eine cloudnative Yard-Management-Lösung von Infios ein. Nach Angaben von Logistik Heute wird damit die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Logistikdienstleister und dem Anbieter von Supply-Chain-Execution-Lösungen ausgebaut.
Das Warehouse Management System von Infios unterstützt bereits Logistikprozesse an mehreren Standorten von Logistik Schmitt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bietigheim ist auf Transport- und Kontraktlogistik spezialisiert und bietet unter anderem Produktionsversorgung, Sequenzierung, Lagerhaltung und Distribution für komplexe Fertigungsumgebungen an.
In Rastatt kommt das Yard Management System auf dem Werksgelände eines Automobilherstellers zum Einsatz. Die Lösung soll Echtzeit-Transparenz und Kontrolle über ein- und ausgehende Trailer- und Wechselbrückenbewegungen schaffen, die Slot-Zuweisung verbessern und Wartezeiten reduzieren.
- Koordination des Verkehrs zwischen Bereitstellungsbereichen, Ladetoren und lokalen Lieferanten
- Verbesserung der Slot-Zuweisungen
- Reduzierung von Wartezeiten
- Mehr Prozessstabilität im Yard-Betrieb
- Echtzeit-Transparenz über Trailer- und Wechselbrückenbewegungen
Eine speziell angepasste Self-Service-Funktionalität für das Rampenmanagement soll die Steuerung der Torprozesse effizienter und unabhängiger machen. Dabei können auch externe Dienstleister einbezogen werden. Die Lösung unterstützt täglich rund 450 Trailer- und Wechselbrückenbewegungen an 150 Toren.
„Die Einführung von Infios Yard in Rastatt verschafft uns mehr Transparenz und Kontrolle über den Hof und hilft uns, komplexe Materialflüsse effizienter und präziser zu steuern“, sagt Rainer Schmitt, Geschäftsführender Gesellschafter bei Logistik Schmitt.
Die Implementierung baut auf Erfahrungen an anderen Standorten auf, an denen Logistik Schmitt „Infios Warehouse Management“ für die produktionssynchrone Logistik und für komplexe Prozesse bei der Versorgung mit Motoren, Getrieben und Achsen nutzt. Nach Angaben des Unternehmens unterstützt Infios WM Just-in-Time- und Just-in-Sequence-Lieferungen, Nachschub- und Sequenzierungsprozesse sowie die Synchronisierung von Abläufen über mehrere Standorte, Lieferanten und Fertigungspartner hinweg.
Infios bezeichnet den modularen Ansatz als Grundlage dafür, Funktionen gezielt auszuwählen und zu skalieren. Nach dem Go-Live in Rastatt wollen beide Unternehmen ihre Kooperation fortsetzen, um die betriebliche Leistung zu steigern und den Anforderungen der Automobilfertigung gerecht zu werden.
Infobox: Am Standort Rastatt steuert die Infios-Lösung täglich rund 450 Trailer- und Wechselbrückenbewegungen an 150 Toren. Im Mittelpunkt stehen Transparenz, Slot-Zuweisung, Rampenmanagement und die Reduzierung von Wartezeiten.
Eurobaustoff stellt Category Management neu auf
Die Eurobaustoff ordnet ihr Category Management für Fachmarkt, Baumarkt und Ausstellung neu. Wie baustoffmarkt-online.de berichtet, übergibt Joachim Schock nach 27 Jahren zum 31. Oktober die Leitung Category Management und die Funktion als stellvertretender Bereichsleiter.
Sein Nachfolger wird Benjamin Kring, der bislang als Category Manager Technik und stellvertretender Einkaufsleiter tätig war. Er übernimmt die neue Aufgabe zum 1. November und bringt laut Mitteilung 24 Jahre Einkaufserfahrung sowie fundierte Branchenkenntnis mit.
Der Generationswechsel soll zugleich eine strukturelle Neuaufstellung des Category Managements ermöglichen. Oliver Völlmar wechselt vom Category Management Deko in das Category Management Technik, während Thilo Becker vom Category Management Sanitär in den Bereich Deko wechselt.
| Bereich | Veränderung |
|---|---|
| Leitung Category Management | Benjamin Kring übernimmt zum 1. November die Nachfolge von Joachim Schock |
| Technik | Oliver Völlmar übernimmt den Bereich |
| Deko | Thilo Becker wechselt in den Bereich |
| Sanitär | Matthias Cmok wird neuer Category Manager |
| Garten | Markus Kappelhoff übernimmt die Neubesetzung |
| Holz | Johannes Schulze tritt zum Jahresende die Nachfolge an |
Matthias Cmok wechselt aus dem Produktmanagement in den Bereich Sanitär. Im Category Management Garten übernimmt Markus Kappelhoff die neu besetzte Position. Er folgt auf Ralf Hahn, der aus gesundheitlichen Gründen künftig kürzer tritt, dem Team Garten jedoch in reduzierter Form erhalten bleibt.
Auch im Bereich Holz steht ein Wechsel an. Nach 43 Jahren im Einkauf der Kooperation geht Jürgen Bentz in den Ruhestand. Seine Nachfolge soll zum Jahresende der Holzexperte Johannes Schulze antreten, der seit rund drei Jahren als Fachbereichsleiter für die Handelsmarke Holz und Bauelemente bei Eurobaustoff tätig ist.
„Die neuen Category Manager können auf eingespielte Teams im Produktmanagement bauen“, sagt Peter Abraham, Bereichsleiter Fachmarkt, Baumarkt & Ausstellung.
Nach Angaben von Eurobaustoff soll dadurch ein reibungsloser Übergang entstehen. Zugleich soll die neue Struktur die Erfahrung langjähriger Mitarbeiter mit den Impulsen neuer Kollegen verbinden.
Zusammenfassung: Eurobaustoff besetzt mehrere Category-Management-Funktionen neu. Der Wechsel betrifft die Bereiche Technik, Deko, Sanitär, Garten und Holz sowie die Leitung des gesamten Category Managements.
Winterthur: City Management startet als dreijähriges Pilotprojekt
In der Winterthurer Altstadt wird ein City Management aufgebaut. Nach Angaben von Nau wurde Bea Linder zur City Managerin ernannt; sie ist zugleich Geschäftsführerin der City-Vereinigung Junge Altstadt.
Die Funktion wird im Rahmen eines dreijährigen Pilotprojekts operativ bei der Jungen Altstadt angesiedelt. Das Präsidium der Jungen Altstadt und Bea Linder erarbeiteten und diskutierten nach der Ankündigung im Juni in einem Workshop verschiedene Lösungsansätze.
Entschieden wurde, vorhandenes Know-how mit ergänzenden Fähigkeiten zu verbinden. Nach Darstellung von Lukas Wachter, Co-Präsident der Jungen Altstadt, sollen dadurch bestehende Kenntnisse und das bereits aufgebaute Beziehungsnetz genutzt werden.
Bea Linder übernimmt ein Pensum von 20 Prozent und nicht wie ursprünglich vorgesehen 50 Prozent. Laut Wachter handelt es sich dabei nicht um eine Sparübung, sondern um eine bewusste Aufteilung der Ressourcen. Ergänzend ist eine Projektassistenz mit einem Pensum von rund 30 Prozent vorgesehen; die Stelle soll voraussichtlich im Oktober 2026 ausgeschrieben werden.
| Element | Angabe |
|---|---|
| Projekt | Dreijähriges Pilotprojekt |
| City Managerin | Bea Linder |
| Pensum Bea Linder | 20 Prozent |
| Projektassistenz | Rund 30 Prozent |
| Vorgesehene Gesamtkapazität | 50 Prozent |
| Ausschreibung der Assistenz | Voraussichtlich im Oktober 2026 |
Im Mittelpunkt des Pilotprojekts steht insbesondere das Flächen- und Leerstandsmanagement in der Altstadt. Wachter zufolge soll die Entscheidung für Linder einen raschen Start ermöglichen und vorhandene Kompetenzen bündeln, während gleichzeitig neue Ansätze und Impulse entwickelt werden sollen.
Die Meldung weist darauf hin, dass der Artikel zuerst in der „Winterthurer Zeitung“ erschienen ist. Die Umsetzung wird damit begründet, dass fachliche, persönliche und netzwerkbezogene Voraussetzungen bereits vorhanden seien.
Infobox: Das Winterthurer City Management wird als dreijähriges Pilotprojekt umgesetzt. Bea Linder übernimmt 20 Prozent, unterstützt durch eine geplante Projektassistenz mit rund 30 Prozent, sodass die vorgesehene Kapazität von 50 Prozent erreicht wird.
Schwellenländer-Aktien: Technologie und Fertigung gewinnen an Bedeutung
Schwellenländer-Aktien entwickeln sich zunehmend zu einer technologie- und fertigungsgetriebenen Anlageklasse. e-fundresearch.com berichtet in Kooperation mit BNP Paribas Asset Management über den Einfluss steigender KI-bezogener Investitionsausgaben der Hyperscaler.
Einige Unternehmen aus Schwellenländern agieren dabei als Anbieter der „Schaufeln und Spitzhacken“ der technologischen Transformation. Diese Unternehmen profitieren laut Bericht davon, dass die Ausgaben der Hyperscaler in starke freie Cashflows umgewandelt werden können.
Besonders Halbleiterfirmen verzeichneten demnach deutlich höhere Gewinne. Als Grund wird die steigende Nachfrage nach Speichern mit hoher Bandbreite genannt.
Zhikai Chen, Global Head of Emerging Market Equities bei BNP Paribas Asset Management, und Daniel Morris, Chief Market Strategist, diskutieren die Entwicklung in einem Podcast. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schwellenländer-Aktien sowohl vom strukturellen Wirtschaftswachstum als auch von der Wettbewerbsfähigkeit fertigungs- und wissensbasierter Sektoren profitieren können.
- Steigende KI-bezogene Investitionsausgaben der Hyperscaler
- Wachsende Nachfrage nach Speichern mit hoher Bandbreite
- Höhere Gewinne bei Halbleiterfirmen
- Verlagerung von Cashflows zu asiatischen Halbleiter- und Hardware-Herstellern
- Chancen für aktive Aktienauswahl
Die Performance-Treiber beschränken sich laut Zhikai Chen nicht auf die Technologieführer Nordasiens. Auch Lateinamerika wird als Region genannt, aus der Impulse für die Entwicklung von Schwellenländer-Aktien kommen können.
Der Podcast stellt die Verlagerung von Cashflows von US-Hyperscalern zu asiatischen Halbleiter- und Hardware-Herstellern in den Mittelpunkt. Daraus könne sich laut Beitrag ein interessantes Umfeld für eine aktive Auswahl einzelner Aktien ergeben.
Zusammenfassung: Schwellenländer-Aktien werden im Beitrag als technologie- und fertigungsgetriebene Anlageklasse beschrieben. Halbleiter, Hardware, KI-Investitionen und die Wettbewerbsfähigkeit wissensbasierter Sektoren stehen im Zentrum der Betrachtung.
EcoGraf lädt zu Management-Webinar über Graphit für Europa ein
EcoGraf will in einem Live-Webinar über das Graphitprojekt Epanko, die KfW-Finanzierung, Abnahmevereinbarungen mit Thyssenkrupp und die HFfree-Technologie informieren. Die Einladung wurde von FinanzNachrichten.de veröffentlicht.
Nach Darstellung der Einladung enthält jeder Lithium-Ionen-Akku mehr Graphit als Lithium, Nickel und Kobalt zusammen. Europa sei bei Graphit stärker von China abhängig als bei jedem anderen Batterierohstoff.
Die australische EcoGraf Ltd. ist mit dem Projekt Epanko in Tansania, einer über die KfW IPEX-Bank arrangierten Fremdfinanzierung, Abnahmevereinbarungen mit Partnern wie Thyssenkrupp und der HFfree-Reinigungstechnologie aufgestellt. Das Unternehmen nähert sich laut Einladung einer endgültigen Investitions- und Bauentscheidung.
| Veranstaltungsdetail | Angabe |
|---|---|
| Datum | Dienstag, 22. September 2026 |
| Uhrzeit | 12:15 Uhr MESZ / 18:15 Uhr AWST |
| Dauer | ca. 1 Stunde |
| Ort | Live auf YouTube |
| Sprache | Diskussion der Geschäftsführung auf Englisch, Moderation auf Deutsch |
| Teilnahme | Kostenlos |
Die Präsentation soll 10-15 Min. dauern und über den aktuellen Stand von Epanko, Fortschritte bei den Abnahmevereinbarungen, die Kommerzialisierung von HFfree und wichtige Meilensteine informieren. Anschließend ist eine offene Fragerunde mit direkten Antworten auf vorab und live im Chat eingereichte Fragen vorgesehen.
Als Referenten werden Andrew Spinks, Geschäftsführer, und John Ciganek, Leiter Unternehmensentwicklung, genannt. Fragen können laut Einladung in beiden Sprachen eingereicht werden; vorab eingereichte Fragen sollen während der Live-Fragerunde zuerst beantwortet werden.
Die Einladung nennt außerdem die Wertpapierkennung AU0000071482. Im Disclaimer wird darauf hingewiesen, dass die Informationen keine individuelle Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung darstellen. Zudem werden mögliche Interessenkonflikte sowie Risiken beim Erwerb von Wertpapieren bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals genannt.
Infobox: Das EcoGraf-Webinar findet am Dienstag, 22. September 2026, um 12:15 Uhr MESZ / 18:15 Uhr AWST statt und dauert ca. 1 Stunde. Im Fokus stehen Epanko, Finanzierung, Abnahmevereinbarungen und die HFfree-Technologie.
Quellen:
- Siemens Energy Aktie: Management sieht oberes Ende der Guidance
- Logistik-IT: Logistik Schmitt verbessert Yard-Betrieb mit Infios
- Eurobaustoff stellt Category Management neu auf
- Umsetzung City Management: So ist der Stand
- Ein neues Paradigma für Schwellenländer-Aktien?
- Webinar Einladung: EcoGraf Live - Graphit für Europa | Management Q&A


















