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Elektroautos: TUM-Studie rückt ehrliche Klimabilanz und Beratung in den Mittelpunkt
Die Meta-Studie der Technischen Universität München verdichtet 19 wissenschaftliche Einzelstudien zur Klimabilanz von Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern. Das Ergebnis: Elektroautos verursachen „nur“ 41 Prozent weniger CO2-Emissionen als Verbrenner und sind damit nicht zu 100 Prozent klimaneutral, wie es von der EU-Kommission eingestuft wird.
Im Vertrieb sieht Dr. Konrad Weßner von AUTOHAUS darin eine Chance für eine glaubwürdige Kundenberatung. Auto-Interessenten der zweiten Welle vergleichen Elektroautos mit ihren bisher gefahrenen Verbrennern insbesondere hinsichtlich Preis, Alltagstauglichkeit und CO2-Footprint.
Weßner empfiehlt Automobilverkäufern, auf Fragen zur Klimabilanz vorbereitet zu sein und hervorzuheben, dass Elektroautos nicht klimaneutral sind, aber mit 41 Prozent weniger CO2-Emissionen besser abschneiden als Verbrenner. Außerdem sollten Verkäufer nicht von „dem“ E-Autointeressenten ausgehen, sondern anhand der individuellen Bedürfnisse und des Fahrprofils zum passenden Auto und Antrieb beraten.
Als weitere Ansatzpunkte nennt der Beitrag Technologieoffenheit, eine strukturierte Bedarfsanalyse und die Vermeidung von Verkaufsdruck. Statt zu fragen, welches Elektroauto passe, könne die Frage nach dem passenden Auto mehr Interessenten für ein Elektroauto gewinnen. Erfahrungen und Empfehlungen anderer Kunden würden für unentschlossene Käufer ebenfalls wichtiger.
„Die TUM-Studie ist keine Studie gegen, sondern für Elektromobilität. Machen Sie was aus der 41 Prozent besseren Klimabilanz.“
Infobox: Quelle: autohaus.de. Die TUM-Meta-Studie fasst 19 wissenschaftliche Einzelstudien zusammen und kommt auf 41 Prozent weniger CO2-Emissionen bei Elektroautos gegenüber Verbrennern.
Arne Beismann übernimmt B2B-Vertrieb DACH bei Sony
Sony Professional Displays & Solutions Europe hat Arne Beismann zum 1. Oktober 2026 zum Leiter B2B-Vertrieb DACH ernannt. In dieser Funktion verantwortet er die Vertriebsaktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Beismann soll eng mit Kunden und Partnern zusammenarbeiten, um Sonys Marktposition in der Region auszubauen. Vor seinem Wechsel leitete er bei Kern & Stelly Medientechnik den Vertrieb für Deutschland und Österreich und trug dort laut invidis maßgeblich zum Umsatz- und Margenwachstum bei.
Zu seiner bisherigen Laufbahn gehören der wiederholte Aufbau von Vertriebsteams sowie die Erschließung neuer Geschäftsfelder in dynamischen Märkten. Rik Willemse, Leiter von Sony Professional Displays & Solutions Europe, hebt Beismanns Führungskompetenz, kaufmännische Expertise und sein Verständnis des DACH-Marktes hervor.
Beismann folgt bei Sony auf Joachim Fischer, der das Unternehmen im Sommer auf eigenen Wunsch verlassen hat. Damit verbindet Sony die Neubesetzung mit dem weiteren Ausbau seiner Vertriebsaktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Infobox: Quelle: invidis. Arne Beismann startet am 1. Oktober 2026 als Leiter B2B-Vertrieb DACH bei Sony Professional Displays & Solutions Europe.
Pomvom verpflichtet Deborah Eicher für den globalen Vertrieb
Pomvom hat Deborah Eicher zur Vice President, Global Sales & Business Development ernannt. Das auf digitale Foto- und Content-Lösungen für Freizeitparks und Attraktionen spezialisierte Unternehmen überträgt ihr damit die weltweite Vertriebsstrategie, den Ausbau von Partnerschaften und das weitere Umsatzwachstum.
Eicher verfügt über mehr als 20 Jahre Führungserfahrung in der Freizeitwirtschaft, im Retail und bei digitalen Erlebnissen. Sie war in den USA, Europa, dem Nahen Osten und Asien tätig und konzentrierte sich unter anderem auf den Aufbau von Teams sowie die Entwicklung neuer Märkte und Geschäftsfelder.
Zuletzt arbeitete sie beim Schweizer Attraktionshersteller RES Rides als Global Sales & Marketing Director. Pomvom-CEO Matan Mandelbaum verbindet mit ihrer Berufung den Ausbau der globalen Präsenz und eine Stärkung der Partnerschaften mit führenden Attraktionen.
„Pomvom steht vor einem Durchbruch“, so Deborah Eicher. „Die Technologie, die Inhalte und die Plattform sind Weltklasse, die Dynamik ist spürbar, und die Chancen, die vor uns liegen, sind enorm.“
Pomvom entwickelt und betreibt KI-gestützte Komplett-Lösungen für die Gäste- und Videografie in Freizeitparks und Attraktionen. Das Angebot umfasst die Aufnahme und Erstellung von Inhalten, den Betrieb der Systeme vor Ort sowie die digitale Bereitstellung der Aufnahmen. Zu den Partnern zählen laut EuroAmusement Professional unter anderem Universal, Six Flags, Warner Bros. und Efteling.
Infobox: Quelle: EuroAmusement Professional. Deborah Eicher verantwortet bei Pomvom als Vice President, Global Sales & Business Development den weltweiten Vertrieb und die Geschäftsentwicklung.
Vertriebserfolg entsteht laut RTL+ vor allem durch Vertrauen
RTL+ thematisiert in Folge 194 von „Mittelstand hautnah“ die Frage, warum Kunden tatsächlich kaufen und weshalb gute Argumente im Vertrieb oft nicht ausreichen. Gerade bei Investitionsgütern entscheiden Kunden demnach nicht nur anhand von Zahlen, Daten und Produktvorteilen.
Im Mittelpunkt stehen Vertrauen, Risikoreduktion und das Gefühl, mit einer Entscheidung keinen Fehler zu machen. Neuromarketing-Experte Christian Dietz erläutert, warum mehrere Kontaktpunkte Vertrauen aufbauen und weshalb Kundenstimmen, Cases und Transparenz im B2B-Vertrieb besonders wirksam sein können.
Der Trailer warnt zugleich vor zu viel Verkaufsdruck, weil dieser schnell das Gegenteil des gewünschten Effekts erreichen kann. Die vollständige Episode trägt den Titel „Warum Vertrauen im Vertrieb stärker wirkt als Überzeugung – Neuromarketing im Mittelstand“.
Als Partner der Episode wird Sage Intacct genannt. Bis zum 31.12.2026 gibt es laut RTL+ 20 % Rabatt auf die ersten 12 Monate für alle, die Sage Intacct inklusive Sage Copilot kennenlernen möchten.
Infobox: Quelle: RTL+. Im B2B-Vertrieb sollen Vertrauen, Risikoreduktion, Kundenstimmen, Cases und Transparenz stärker wirken als reiner Verkaufsdruck.
Sunwave setzt bei Soloreisen auf kleine Gruppen und passende Hotelstrukturen
Sunwave-Chef Ralph Benecke sieht bei Soloreisen keinen grundsätzlich neuen Markt, sondern vor allem eine veränderte Begrifflichkeit. Früher sei häufiger von Singlereisen gesprochen worden, später von Alleinreisenden und inzwischen zunehmend von Soloreisenden.
Sunwave organisiert seit rund 25 Jahren Reisen für Singles und Alleinreisende. Während bei vielen Gästen früher die Partnersuche eine Rolle gespielt habe, stünden heute Gemeinschaft, gemeinsame Erlebnisse und soziale Kontakte im Vordergrund. Ob Teilnehmer tatsächlich Single, verheiratet oder in einer Beziehung sind, erhebt Sunwave laut Benecke nicht.
Ein Schwerpunkt des Konzepts liegt auf möglichst homogenen Gruppen. Der Veranstalter arbeitet mit Alterskorridoren wie 25 bis 45 oder 40 bis 65 Jahren und versucht bei vielen Reisen, Plätze zunächst jeweils zur Hälfte für Männer und Frauen vorzuhalten. Eine ausgeglichene Verteilung könne jedoch nicht garantiert werden.
Bei klassischen Flugreisen ins Mittelmeer mit Mietwagen und Aktivitäten sieht Benecke 16 bis 18 Personen als sinnvolle Obergrenze. Fernreisen könnten bereits ab acht Teilnehmern stattfinden. Gruppen mit 20, 30 oder 40 Teilnehmern hält er für das Segment dagegen für wenig geeignet.
Beim Hoteleinkauf bevorzugt Sunwave kleinere, häufig familiengeführte Hotels. Eine ausreichende Anzahl an Einzelzimmern sei entscheidend. Halbe Doppelzimmer bietet der Veranstalter auf Wunsch ebenfalls an; die Nachfrage danach habe nach der Pandemie wieder zugenommen. Das wirtschaftliche Risiko einer nicht vollständigen Belegung trage Sunwave.
Wie aufwendig die Suche nach geeigneten Häusern ist, zeigt ein Beispiel aus der Schweiz: Benecke prüfte 13 Hotels, bevor er ein Haus mit 24 verfügbaren Einzelzimmern fand. Er fasst die Bedeutung des Hoteleinkaufs mit den Worten „Einzelzimmer, Einzelzimmer, Einzelzimmer“ zusammen.
Die Nachfrage wurde laut Counter vor9 durch die Nahost-Krise beeinflusst. Reisen über Doha und Dubai waren besonders betroffen, während die Nachfrage nach Fernreisen zeitweise deutlich zurückging. Deutschland, Österreich und die Schweiz waren im Sommer stärker gefragt, Fernreisen blieben jedoch ein wichtiger Bestandteil des Programms.
Die stärkere Aufmerksamkeit großer Veranstalter für Soloreisen bewertet Benecke eher als Chance denn als Bedrohung. Als Thomas Cook 2008 einen eigenen Singlereisen-Katalog aufgelegt habe, sei das gesamte Segment bekannter geworden. Für kleinere Anbieter komme es darauf an, flexibel zu bleiben und schneller auf Marktveränderungen zu reagieren.
Sunwave verkauft einen großen Teil der Reisen direkt; Empfehlungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Reisebüros haben bislang einen kleineren Anteil am Vertrieb. Beim Wachstum setzt das Unternehmen auf Zurückhaltung: Zuwächse von 50 oder 100 Prozent seien nicht das Ziel. Benecke bevorzugt ein Wachstum „ein wenig und stetig“ und wäre zufrieden, wenn das Unternehmen in diesem Jahr das Ergebnis des Vorjahres erreicht.
Infobox: Quelle: Counter vor9. Sunwave setzt auf kleine Gruppen, Alterskorridore wie 25 bis 45 oder 40 bis 65 Jahren, 16 bis 18 Personen als sinnvolle Obergrenze bei klassischen Flugreisen und mindestens 24 verfügbare Einzelzimmer in einem geprüften Schweizer Hotel.
Rise Nano Optics sucht über Branchenbeziehungen den Zugang zum Brillenmarkt
Für kleine Health-Tech-Unternehmen ist die Entwicklung einer Technologie nur der erste Schritt. Der Beitrag auf finanznachrichten.de beschreibt am Beispiel der Augenoptik, dass zwischen einer neuen Brillenglastechnologie und dem Patienten Hersteller, optische Labore, Distributoren, Eye Care Professionals und Einzelhändler stehen.
Als Beispiel für die Bedeutung bestehender Infrastruktur wird EssilorLuxottica genannt. Der Konzern verbindet Brillengläser, Produktion, Marken und Einzelhandel in einem globalen Netzwerk und erzielte 2025 allein im Geschäftsbereich Professional Solutions einen Umsatz von rund 13,6 Milliarden Euro.
Rise Nano Optics entwickelt mit SpectraGuard eine patentierte nanopartikelbasierte Technologie für optische Linsen. Nach Unternehmensangaben soll die Technologie 100 Prozent des UV-Lichts sowie bis zu 90 Prozent ausgewählter Wellenlängen zwischen 400 und 600 Nanometern filtern und dabei natürliche Farbwahrnehmung und visuelle Klarheit erhalten.
Statt eigene Fabriken und ein großes Einzelhandelsnetz aufzubauen, will Rise Nano Optics bestehende Strukturen nutzen. Im April gewann das Unternehmen mit Sierra Optical Lab in Nevada seinen ersten US-Laborpartner. Im Juni folgte SportifEye Optics in Kalifornien. Mit LI Opticians in New York kam anschließend die erste direkte kommerzielle US-Partnerschaft auf Ebene eines Eye Care Professionals hinzu.
Am 20. August gab Rise bekannt, The Vision Council beigetreten zu sein. Nach Angaben des Unternehmens eröffnet die Mitgliedschaft Zugang zu einem Netzwerk aus Hunderten Herstellern, optischen Laboren, Händlern, Distributoren und Technologieunternehmen in Nordamerika.
The Vision Council befasst sich neben der Vernetzung auch mit Marktanalysen, technischen Standards, Regulierung, Weiterbildung und Branchenveranstaltungen. Rise erscheint auf der aktuellen Mitgliederliste in der Kategorie „Lens, Lab and Lens Processing Technology“, die Linsenhersteller, Designer, optische Labore und Anbieter von Verarbeitungstechnologien zusammenführt.
Ein erster wichtiger Termin ist das Lab Leadership Forum in Las Vegas vom 16. bis 18. September 2026. Mitglieder des Managements wollen dort teilnehmen. Entscheidend sei jedoch, ob aus den Kontakten konkrete Geschäftsbeziehungen, Labore, Vertriebspartner und wiederkehrende Bestellungen entstehen.
- April: erster US-Laborpartner Sierra Optical Lab in Nevada.
- Juni: SportifEye Optics in Kalifornien.
- Anschließend: erste direkte kommerzielle US-Partnerschaft mit LI Opticians in New York.
- 20. August: Beitritt zu The Vision Council.
- 16. bis 18. September 2026: geplante Teilnahme am Lab Leadership Forum in Las Vegas.
Der Beitrag weist ausdrücklich darauf hin, dass die Mitgliedschaft in einem Branchenverband weder neue Labore noch Bestellungen oder Umsätze garantiert. Für die Investmentstory müsse der kommerzielle Nachweis folgen.
Infobox: Quelle: finanznachrichten.de. SpectraGuard soll 100 Prozent des UV-Lichts sowie bis zu 90 Prozent ausgewählter Wellenlängen zwischen 400 und 600 Nanometern filtern. Rise Nano Optics ist unter der ISIN CA76761X1069 geführt; EssilorLuxottica unter der ISIN FR0000121667.
Quellen:
- Klimabilanz von Elektroautos: TUM-Studie eröffnet Chance im Vertrieb
- Als Leiter B2B-Vertrieb: Arne Beismann geht zu Sony
- Pomvom gewinnt Deborah Eicher für globalen Vertrieb - Nachrichten - EuroAmusement Professional
- Folge 194: Vertrauen statt Verkaufsdruck: Warum Kunden wirklich kaufen | Trailer
- Warum Soloreisen für Sunwave kein neuer Trend sind
- Wie kommt eine neue Brillentechnologie in einen 160-Milliarden-Dollar-Markt? Warum Vertrieb für kleine Health-Tech-Unternehmen zum entscheidenden Faktor wird


















