Unternehmens-News: Wechsel bei Mondelez, VW und Element – Allianz expandiert in Asien

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    27.08.2026 11 mal gelesen 0 Kommentare
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    Bei Mondelez steht ein Führungswechsel im deutschen Vertrieb an: Elisabeth Hülsmann verlässt den Milka-Hersteller nach mehr als 20 Jahren. Ihre Nachfolge übernimmt ein Manager von Unilever.
    Auch Volkswagen steht vor wichtigen Entscheidungen. Vorstandschef Oliver Blume reist nach Emden und Zwickau, um Perspektiven für die Werke zu suchen. Zuvor hatten die Sparpläne am Standort Wolfsburg heftige Kritik ausgelöst.
    An den Aktienmärkten treffen institutionelle Käufe auf Verkäufe aus dem Management. Charles R. Schwab veräußerte Aktien im Wert von rund 5 Millionen US-Dollar, Nigel Murtagh weitere Anteile für knapp 2,9 Millionen US-Dollar.
    Die Allianz expandiert in Asien und übernimmt UOB Asset Management für rund 375 Millionen Euro. Rund 500 Beschäftigte wechseln, die Aktivitäten erstrecken sich auf acht Märkte; zusätzlich hatte die Allianz HSBC Life Singapore für etwa 2,1 Milliarden Euro gekauft.
    Bei Element Fleet Management werden mehrere Führungspositionen neu besetzt. Manuel Tamayo, David Madrigal, Oliver Hahn und Adam Simkin übernehmen ab September beziehungsweise Oktober 2026 neue Aufgaben, während Kobi Eisenberg bis September 2027 als Berater des Vorstandschefs tätig bleibt.

    Mondelez: Vertriebschefin Elisabeth Hülsmann verlässt das Unternehmen

    Beim Milka-Hersteller Mondelez steht ein Wechsel im Deutschlandgeschäft bevor. Wie die Lebensmittel Zeitung berichtet, übernimmt ein Unilever-Manager die Leitung des Vertriebs in Deutschland.

    Elisabeth Hülsmann verlässt Mondelez demnach nach mehr als 20 Jahren. Weitere Angaben zu ihrem Nachfolger oder zu den Hintergründen des Wechsels enthält der vorliegende Bericht nicht.

    „Mondelez-Vertriebschefin Hülsmann geht“

    Zusammenfassung: Elisabeth Hülsmann scheidet nach mehr als 20 Jahren bei Mondelez aus. Die Leitung des Vertriebs in Deutschland übernimmt ein Unilever-Manager.

    Volkswagen: Perspektiven für Werke in Emden und Zwickau gesucht

    Der Volkswagen-Konzern steht wegen seiner Sparpläne unter Druck. Am Stammwerk Wolfsburg erntete der VW-Vorstand laut WELT heftige Kritik.

    Vorstandschef Oliver Blume reist nun nach Emden und Zwickau. Nach Einschätzung von WELT-Wirtschaftsredakteur Christoph Kapalschinski wird die Suche nach Perspektiven für diese Werke intensiver.

    „VW kann auch im Management kaum Interesse daran haben, ein ganzes Werk zu schließen“

    Der Bericht stellt damit die Frage in den Mittelpunkt, wie Volkswagen mit seinen Standorten in der Krise umgehen kann. Eine vollständige Werksschließung wird dabei als auch für das Management wenig naheliegende Option beschrieben.

    Zusammenfassung: Volkswagen sucht nach Perspektiven für die Werke in Emden und Zwickau. Die Sparpläne stoßen am Stammwerk Wolfsburg auf heftige Kritik.

    Deutsche Bank bis Castleark: Institutionelle Käufer steigen ein, Management verkauft Aktien

    Bei mehreren Unternehmen sind institutionelle Käufer aktiv geworden, während Mitglieder des Managements Aktien veräußert haben. Das berichtet Wallstreet Online unter der Überschrift „Institutionelle Käufer von Deutsche Bank bis Castleark steigen ein, aber das Management verkauft für 8 Mio. USD nahe dem 52-Wochen-Hoch“.

    Co-Chairman Charles R. Schwab stieß am 11. August 46.445 Aktien für rund 5 Mio. USD ab. Chief Risk Officer Nigel Murtagh verkaufte weitere Anteile für knapp 2,9 Mio. USD.

    PersonDatumTransaktionWert
    Charles R. Schwab11. August46.445 Aktien verkauftrund 5 Mio. USD
    Nigel Murtaghnicht angegebenweitere Anteile verkauftknapp 2,9 Mio. USD

    Der Bericht ordnet die Verkäufe in ein Marktumfeld ein, in dem institutionelle Käufer von Deutsche Bank bis Castleark einsteigen. Die genannten Managementverkäufe erfolgten demnach nahe dem 52-Wochen-Hoch.

    Zusammenfassung: Institutionelle Käufer zeigen laut Wallstreet Online Interesse an verschiedenen Titeln. Gleichzeitig verkauften Charles R. Schwab und Nigel Murtagh Aktien im genannten Umfang.

    Allianz übernimmt UOB Asset Management für 375 Millionen Euro

    Die Allianz baut ihr Asiengeschäft mit einem weiteren Zukauf aus. Nach Angaben von Ad-hoc-news.de übernimmt Allianz Global Investors UOB Asset Management von der singapurischen United Overseas Bank für umgerechnet rund 375 Millionen Euro.

    Der Deal wurde am Mittwoch vergangener Woche bekannt. Durch die Transaktion erweitert Allianz Global Investors seine Aktivitäten in acht asiatischen Märkten.

    • Singapur
    • Indonesien
    • Japan
    • Malaysia
    • Taiwan
    • Thailand
    • Vietnam
    • Brunei

    Rund 500 Mitarbeiter von UOB Asset Management wechseln zur Allianz-Tochter. Der Abschluss der Übernahme ist für 2027 vorgesehen.

    Weiterer Großzukauf nach HSBC Life Singapore

    Der Kauf von UOB Asset Management folgt auf eine weitere bedeutende Transaktion in Asien. Erst Ende Juli hatte die Allianz die Übernahme von HSBC Life Singapore für umgerechnet rund 2,1 Milliarden Euro von HSBC angekündigt.

    Mit der Übernahme ist eine langfristige Vertriebskooperation verbunden. Auch dieser Deal soll 2027 abgeschlossen werden.

    Die beiden Transaktionen unterstreichen laut Ad-hoc-news.de den strategischen Schwerpunkt der Allianz auf dem asiatischen Vermögensverwaltungs- und Versicherungsgeschäft. Bei Allianz Global Investors lagen die Nettomittelzuflüsse im ersten Halbjahr bei 84 Milliarden Euro an Drittmitteln – der höchste je erzielte Halbjahreswert.

    Transaktion beziehungsweise KennzahlWert
    Übernahme von UOB Asset Management375 Millionen Euro
    Übernahme von HSBC Life Singapore2,1 Milliarden Euro
    Mitarbeiter von UOB Asset ManagementRund 500
    Nettomittelzuflüsse bei Allianz Global Investors im ersten Halbjahr84 Milliarden Euro an Drittmitteln

    Allianz-Aktie nahe dem 52-Wochen-Hoch

    Die Allianz-Aktie zeigte sich im Bericht robust. Mit 450,70 Euro notierte das Papier nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch von 452,80 Euro, das erst vor wenigen Tagen erreicht wurde.

    Auf Jahressicht stand ein Plus von 15 Prozent zu Buche. Die Serie der asiatischen Zukäufe wurde von Anlegern laut Ad-hoc-news.de bislang nicht als Belastung, sondern als Wachstumssignal gewertet.

    Parallel zur Expansion verändert die Allianz ihre Führungsstruktur. Vorstandsmitglied Günther Thallinger scheidet zum Jahresende aus dem Vorstand aus; seine Zuständigkeiten für globale Krankenversicherung, Investment Management und Nachhaltigkeit werden ab Januar 2027 auf Tomas Kunzmann und Andreas Wimmer verteilt.

    Der Vorstand schrumpft dadurch von neun auf acht Mitglieder. Auch Klaus-Peter Röhler verlässt das Gremium altersbedingt zum Jahresende. Seine Aufgaben für Deutschland und Zentraleuropa übernimmt Renate Wagner zusätzlich, während Kunzmann zum Jahreswechsel in den Vorstand aufsteigt.

    AngabeWert
    Aktueller Aktienkurs450,70 Euro
    52-Wochen-Hoch452,80 Euro
    Entwicklung auf JahressichtPlus von 15 Prozent
    Vorstandsgröße vor der Veränderungneun Mitglieder
    Vorstandsgröße nach der Veränderungacht Mitglieder
    Quartalsmitteilung zum dritten Quartal12. November

    Die nächste Standortbestimmung für Anleger soll mit der Quartalsmitteilung zum dritten Quartal am 12. November erfolgen. Bis dahin soll sich zeigen, wie sich die angekündigten Übernahmen in Asien in die laufende Integration einfügen und ob der neu zugeschnittene Vorstand die Wachstumsdynamik fortsetzen kann.

    Zusammenfassung: Allianz Global Investors übernimmt UOB Asset Management für 375 Millionen Euro und erweitert seine Präsenz in acht asiatischen Märkten. Die Allianz-Aktie notiert mit 450,70 Euro nahe dem 52-Wochen-Hoch von 452,80 Euro.

    Element Fleet Management ordnet Führungsstruktur neu

    Element Fleet Management Corp. hat mehrere Führungsentscheidungen bekannt gegeben. Wie MarketScreener Deutschland berichtet, soll das Executive Team damit weiter gestärkt und das Unternehmen für die nächste Wachstumsphase positioniert werden.

    Mit Wirkung zum 1. September 2026 wird Manuel Tamayo zum Chief Commercial Officer ernannt. Er führt die globale Vertriebs- und Kundenorganisation von Element und übernimmt die Verantwortung für Umsatzwachstum, Kundenbeziehungen, Vertriebsqualität sowie die kommerzielle Performance in den Märkten des Unternehmens.

    Unter Tamayos Führung erzielte Element Mexiko kontinuierlich zweistellige Wachstumsraten. MarketScreener Deutschland führt dies auf den Fokus auf kommerzielle Umsetzung und operative Disziplin zurück; außerdem habe Tamayo eine leistungsstarke, kundenorientierte Unternehmenskultur etabliert.

    Ebenfalls mit Wirkung zum 1. September 2026 übernimmt David Madrigal die Rolle des Vice Chair, North American Strategic Partnerships and Growth. Er konzentriert sich auf die Umsetzung zentraler strategischer Prioritäten des Unternehmens und führt Element Mexiko.

    Neue Verantwortlichkeiten für Element Mobility, Technologie und Autofleet

    Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 übernimmt Oliver Hahn die Leitung von Element Mobility. Er verfügt laut MarketScreener Deutschland über internationale Erfahrung im Flotten- und Mobilitätsgeschäft sowie in kommerziellen, operativen und kundenorientierten Organisationen.

    Element Mobility bündelt ein Portfolio neuer Fähigkeiten, die die Zukunft intelligenter Mobilität vorantreiben sollen. Dazu gehören Element Pay, autonome Fahrzeuge, Element Risk Solutions, Element Connect sowie das Innovationslabor.

    Hahn soll diese Fähigkeiten weiterentwickeln und skalieren, um für Kunden zusätzlichen Mehrwert zu schaffen und zum langfristigen Wachstum von Element beizutragen. Ebenfalls mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 wird Adam Simkin, Chief Information Officer, zum CIO und Head of Autofleet ernannt.

    In seiner erweiterten Rolle führt Simkin sowohl die globale Technologieorganisation von Element als auch Autofleet. Seit der Übernahme der CIO-Funktion Anfang 2025 hat er nach Angaben der Quelle die Technologiestrategie und die digitalen Fähigkeiten des Unternehmens vorangebracht.

    Künftig leitet Simkin zusätzlich die weitere Entwicklung und Kommerzialisierung der Mobilitätsplattform von Autofleet. Gleichzeitig soll er die konsequente Umsetzung der übergreifenden Technologieroadmap von Element vorantreiben.

    • Manuel Tamayo: Chief Commercial Officer ab 1. September 2026
    • David Madrigal: Vice Chair, North American Strategic Partnerships and Growth ab 1. September 2026
    • Oliver Hahn: Leitung von Element Mobility ab 1. Oktober 2026
    • Adam Simkin: CIO und Head of Autofleet ab 1. Oktober 2026

    Kobi Eisenberg wechselt in Beraterrolle

    Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 gibt Kobi Eisenberg seine Aufgaben im Management ab. Bis September 2027 wird er als Berater des Chief Executive Officer tätig sein.

    In dieser Funktion unterstützt er die weitere Entwicklung der Technologie- und Mobilitätsstrategie von Element und soll zu einem nahtlosen Führungsübergang beitragen. Als Mitgründer von Autofleet habe Eisenberg eine innovative Mobilitätsplattform aufgebaut, die zu einem wichtigen Bestandteil der Technologiestrategie von Element geworden sei.

    Seit seinem Eintritt bei Element habe Eisenberg nach Angaben von MarketScreener Deutschland dazu beigetragen, die digitale Transformation des Unternehmens zu beschleunigen, die technologischen Fähigkeiten zu stärken und ein außergewöhnliches Team aufzubauen.

    Zusammenfassung: Element Fleet Management besetzt mehrere Führungspositionen mit Wirkung zum 1. September 2026 und 1. Oktober 2026 neu. Kobi Eisenberg gibt seine Managementaufgaben ab und bleibt bis September 2027 als Berater des Chief Executive Officer tätig.

    Quellen:

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