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EDNT gründet acall für den reinen Channel-Vertrieb von VoIP-Lösungen
Der hessische IT-Spezialist EDNT hat sein VoIP-Geschäft in die eigenständige Gesellschaft acall Technologies GmbH ausgegründet. Nach Angaben von CRN DE soll damit eine Struktur geschaffen werden, die den Vertrieb über Partner unterstützt und die bisherige Doppelrolle von EDNT beendet.
EDNT verfügt laut dem Bericht über fast 40 Jahre Erfahrung in IT- und TK-Lösungen. Das Unternehmen entwickelte auf Open-Source-Basis souveräne Private-Cloud- und Infrastrukturlösungen mit Proxmox, Ceph, OPNsense und FreeSWITCH, die für Managed Services und VoIP-Telefonie eingesetzt werden. Die Eintragung ins Handelsregister und die Umfirmierung einer bestehenden Gesellschaft erfolgten im vergangenen Mai.
acall setzt nicht auf ein klassisches Partnerprogramm, sondern auf eine VoIP-Toolbox. Partner sollen damit ihre eigene Telefonie-Plattform betreiben und unter eigener Marke auftreten können. Vorgesehen sind weder der Verkauf einzelner Nebenstellen noch eine Festlegung auf Sprachkanäle aus der Plattform eines TK-Anbieters. Außerdem soll es keinen Vendor Lock und keine Abhängigkeit von einer fremden Roadmap geben.
Der Betrieb kann in der Infrastruktur des Partners erfolgen. Auf Wunsch stellt acall fertige Infrastrukturen bereit und übernimmt das Hosting. Für den Telefoniebetrieb sollen keine Lizenzgebühren anfallen; die Marge und die Kundenbeziehung bleiben laut acall vollständig beim Partner.
Zum Angebot gehören eine Cloud-Telefonanlage, Softphones für Windows, macOS, Linux, iOS und Android, ein Session Border Controller für eigenes SIP-Trunking sowie ein Microsoft-Teams-Connector. Ergänzend stehen Schnittstellen zur Integration weiterer Anwendungen zur Verfügung, darunter ein Datev-Connector für Steuerberater.
Die Telefonanlage erhalten Partner laut Quelle komplett kostenfrei. Zu den kostenpflichtigen Services zählen unter anderem Softphones, Hosting, Akademie und Schulungen, SLAs und Support, REST API sowie LDAP-Adressverwaltung.
„Wir geben ihnen die Mittel, wieder eigene zu bauen“, sagt Karlheinz Knapp.
Die Technologie läuft nach Angaben von acall im eigenen, DSGVO-konformen Rechenzentrum im Produktivbetrieb für reale Kunden. Eine Behörde des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt habe die Forschungs- und Entwicklungsarbeit als besonders innovativ bewertet und im Rahmen einer staatlichen Förderung unterstützt.
Infobox: EDNT bündelt sein VoIP-Geschäft in acall Technologies GmbH. Im Mittelpunkt stehen eine Open-Source-basierte VoIP-Toolbox, White-Label-Angebote, der Betrieb in der eigenen Infrastruktur des Partners und ein reiner Channel-Vertrieb.
Protina übernimmt den Apothekenvertrieb von Urgo-Produkten
Protina übernimmt in Deutschland den Apothekenvertrieb der Urgo-Healthcare-Produkte. Das Unternehmen aus Ismaning erweitert sein Portfolio damit um Filmogel-Produkte gegen Hautrisse, Aphthen und Lippenherpes, berichtet apotheke adhoc.
Die Kooperation umfasst den exklusiven Apothekenvertrieb der Urgo-Filmogel-Produkte. Die Medizinprodukte basieren auf einer von Urgo entwickelten und patentierten Zwei-Komponenten-Technologie. Diese verbindet einen wasserfesten Polymerfilm zum Schutz der Wunde mit indikationsbezogenen Inhaltsstoffen zur Unterstützung der Heilung.
Filmogel wird aufgepinselt und bildet anschließend einen schützenden Film. Das Produkt wirkt laut Quelle wie ein flüssiges Pflaster beziehungsweise wie eine zweite Haut, isoliert die Läsion, schützt sie vor äußeren Einflüssen und unterstützt die Wundheilung.
„Die Zusammenarbeit mit Laboratoires Urgo Healthcare passt hervorragend zu unserer strategischen Ausrichtung“, sagt Protina-Geschäftsführer René Flaschker.
Protina und Urgo sind Familienunternehmen und werden in dritter Generation geführt. Beide Unternehmen verbinden nach Angaben der Quelle die Überzeugung, dass hochwertige Gesundheitsprodukte mit wissenschaftlicher Basis über die kompetente Beratung in der Apotheke ihren Weg zu den Verbrauchern finden.
Laboratoires Urgo Healthcare gehört zur französischen Urgo Group und ist international im Bereich Consumer Healthcare tätig. Das Unternehmen beschäftigt rund 1100 Mitarbeitende. Zu den bekannten Marken zählen Urgo, Alvityl, Humer und Belloc.
Protina gehört mit Sitz in Ismaning bei München zu den etablierten OTC-Anbietern im Apothekenmarkt. Das Familienunternehmen ist auf hochwertige organische Mineralstoffverbindungen spezialisiert, entwickelt und produziert seine Präparate am Standort Deutschland und vertreibt sie international. Zu den bekannten Marken zählen Basica und Magnesium-Diasporal.
Für die Positionierung der Urgo-Produkte im deutschen Markt setzt Protina auf seinen etablierten Außendienst und langjährige Beziehungen zu Apotheken. Die Apotheke bleibt damit der zentrale Vertriebskanal der neuen Kooperation.
Infobox: Protina übernimmt exklusiv den Apothekenvertrieb der Urgo-Filmogel-Produkte in Deutschland. Im Sortiment stehen Produkte gegen Hautrisse, Aphthen und Lippenherpes auf Basis einer patentierten Zwei-Komponenten-Technologie.
OVB schafft neue Führungsposition für digitalen Vertrieb
Die OVB erweitert ihre digitalen Vertriebs- und Servicekompetenzen und schafft dafür die Position des Director Digital Sales & Service. Marco Ziegler soll den Posten Mitte August übernehmen, berichtet der VersicherungsJournal Deutschland unter Berufung auf Asscompact.
Mit der neuen Führungsposition will die OVB ihre digitale Weiterentwicklung vorantreiben. Der Aufgabenbereich verbindet nach den vorliegenden Angaben digitale Vertriebs- und Servicekompetenzen.
Die Personalentscheidung wurde am 31.7.2026 bekanntgegeben. Weitere Angaben zu den konkreten Zuständigkeiten oder zu einzelnen digitalen Projekten enthält die vorliegende Meldung nicht.
Infobox: OVB bündelt digitale Vertriebs- und Servicekompetenzen in einer neuen Führungsposition. Marco Ziegler übernimmt die Funktion des Director Digital Sales & Service Mitte August.
Studie zum Preis mangelnden Finanzwissens
FONDS professionell führt eine Meldung mit dem Titel „Studie: So teuer kommt mangelndes Finanzwissen“. Der bereitgestellte Quelltext enthält jedoch ausschließlich Hinweise zu Javascript, Werbung, Cookies, Abonnements und Datenverarbeitung.
Konkrete Studienergebnisse, Aussagen, Zahlen oder weitere nutzbare Fakten zum Finanzwissen sind im vorliegenden Inhalt nicht enthalten. Deshalb lassen sich aus der Quelle keine belastbaren Angaben zu den Kosten mangelnden Finanzwissens übernehmen.
Infobox: Die Überschrift kündigt eine Studie zu mangelndem Finanzwissen an. Im bereitgestellten Inhalt sind dazu keine verwertbaren Daten oder Fakten enthalten.
Naturstrom steigert Jahresergebnis, sieht aber Herausforderungen im Vertrieb
Naturstrom hat im Geschäftsjahr 2025 ein Ergebnis von 13,4 Millionen Euro erzielt. Nach Angaben der ZFK – Zeitung für kommunale Wirtschaft ist dies das drittbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte.
Der Umsatz des Düsseldorfer Ökostromanbieters stieg von 481,4 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 533,2 Millionen Euro im Jahr 2025. Positiv auf das Jahresergebnis wirkte sich der gesunkene Materialaufwand aus. Vorständin Sophia Eltrop führte die Verbesserung der Materialaufwandsquote insbesondere auf die positive Wirkung der Beschaffungsstrategie der Gesellschaft zurück.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Jahresergebnis 2025 | 13,4 Millionen Euro |
| Umsatz 2024 | 481,4 Millionen Euro |
| Umsatz 2025 | 533,2 Millionen Euro |
| Stromabsatz 2024 | 945 Gigawattstunden |
| Stromabsatz 2025 | 948 Gigawattstunden |
Bei den Haushalts- und Gewerbekunden bewegt sich Naturstrom nach eigenen Angaben bei 313.000. Vorständin Kirsten Nölke sprach von einer Seitwärtsbewegung seit gut sieben Jahren. Der Stromabsatz lag 2025 bei 948 Gigawattstunden und damit bei 945 Gigawattstunden im Jahr 2024.
Als einen Grund für die verhaltene Entwicklung nennt Nölke Energieeinsparungen in den Haushalten, die zu einem geringeren Stromverbrauch führen. Eine Trendwende erwartet Naturstrom durch die Elektrifizierung von Wärme und Mobilität.
Für neues Wachstum baut Naturstrom seine Tarifpalette aus. Dazu gehört der „Naturstrom Mix 30“ mit Energiepreisgarantie bis 2030. Zusätzlich setzt das Unternehmen auf einen dynamischen Tarif, der derzeit etwas über 600 Kunden zählt.
Nölke bezeichnet den dynamischen Tarif als ein wichtiges Mittel, um fluktuierende erneuerbare Energien zu integrieren. Dem Durchstarten stünden allerdings noch Hindernisse bei den Netzbetreibern und die geringe Bekanntheit des Tarifs entgegen. Naturstrom erwartet, dass dieser Knoten in den nächsten ein-zwei Jahren platzen könnte.
Die EU-Richtlinie gegen Greenwashing, EmpCo, verbindet Vorstandschef Oliver Hummel nicht mit einem Wettbewerbsvorteil für den Vertrieb von Ökostrom. Stattdessen erwartet er mehr Aufwand und mehr Rechtsrisiko. Die Richtlinie tritt Ende September in Kraft.
„Der Netzbetrieb ist der Flaschenhals der Energiewende“, fasste Oliver Hummel die Lage zusammen.
Hummel sieht insbesondere das Abmahn-Umfeld kritisch. Unternehmen, die seriös über Umweltwirkungen sprechen, müssten künftig möglicherweise defensiver formulieren. Gleichzeitig bezweifelt er, dass die Regeln Wettbewerber, die bislang „am Rande des Grauens“ kommuniziert hätten, tatsächlich ausreichend einhegen.
Zum Stichtag am 1. Juli 2026 verfügte Naturstrom über ein Direktvermarktungsportfolio mit 1128 Megawatt. Die wirtschaftlich tragbare Mindestgröße der Anlagen liege derzeit häufig bei rund 300 Kilowatt. Naturstrom will künftig auch deutlich kleinere Mengen vermarkten können, benötigt dafür aber Automatisierung und Digitalisierung, auch über das Joint Venture „Handel Grün“.
Bei den Entwürfen zu EEG und Netzpaket sieht Naturstrom gute Ansätze, aber auch Leerstellen und drohende neue Hemmnisse. Kritisch bewertet das Unternehmen die geplante Erlösabschöpfung in der CfD-Logik. Hummel fordert Spielräume für PPAs und Direktbelieferung, damit Ökostrom aus unternehmenseigenen Wind- und Solaranlagen direkt zu günstigen Preisen an Kunden geliefert werden kann, ohne hohe Abschöpfungsbeträge zu zahlen.
Beim Netzpaket bleibt aus Sicht von Naturstrom der Redispatch-Vorbehalt ein Unsicherheitsfaktor. Als weitere Bremse sieht das Unternehmen den geplanten Förderentfall für PV-Kleinanlagen. Naturstrom plädiert dafür, zunächst digitalisierte Prozesse und eine massentaugliche Direktvermarktung aufzubauen und erst danach die Förderung umzustellen.
- Naturstrom erzielte 2025 ein Ergebnis von 13,4 Millionen Euro.
- Der Umsatz stieg auf 533,2 Millionen Euro.
- Die Kundenzahl bei Haushalts- und Gewerbekunden liegt bei 313.000.
- Das Direktvermarktungsportfolio umfasste zum 1. Juli 2026 1128 Megawatt.
- Neue Tarife sollen die seit gut sieben Jahren bestehende Seitwärtsbewegung im Vertrieb überwinden.
Infobox: Naturstrom ist finanziell gut aufgestellt, kämpft im Vertrieb aber mit einer seit gut sieben Jahren stagnierenden Kundenzahl. Wachstum sollen neue Tarife, die Elektrifizierung von Wärme und Mobilität sowie die Digitalisierung der Direktvermarktung ermöglichen.
Schauinsland richtet Ausbildungsprogramm neu aus
Die Schauinsland-Reisen-Gruppe startet das neue Ausbildungsprogramm „Youngtalent Journey“. Nach Angaben von Counter vor9 soll das Konzept Auszubildende und dual Studierende gruppenweit über ihre Ausbildungszeit begleiten und dem Nachwuchsmangel in der Reisebranche entgegenwirken.
Das Programm gilt für den Nachwuchs der gesamten Unternehmensgruppe. Dazu gehören neben Schauinsland-Reisen auch der Veranstalter Explorer, die neun Reisebüros von Blum Holiday-Tours sowie die Münsterländer Reisebürokette Meimberg mit 13 Standorten.
Die Inhalte orientieren sich an den jeweiligen Ausbildungsberufen und werden um Einblicke in weitere Bereiche und Unternehmensteile ergänzt. Das Konzept umfasst die vier Bausteine „Explore“, „Build“, „Connect“ und „Expand“.
Im Bereich „Explore“ lernen die Auszubildenden neben ihrem eigentlichen Einsatzgebiet weitere Abteilungen kennen. Die Wechsel sollen ein breiteres Verständnis für Prozesse, Aufgaben und Schnittstellen innerhalb der Gruppe vermitteln.
„Build“ konzentriert sich auf fachliche und persönliche Fähigkeiten. Eine interne Trainingsakademie behandelt unter anderem digitale Werkzeuge, serviceorientierte Kommunikation sowie Zeit- und Selbstmanagement. Auch der Umgang mit Feedback und die eigenständige Planung der persönlichen Entwicklung gehören dazu.
Unter „Connect“ bündelt Schauinsland Workshops, Gesprächsformate und gemeinsame Aktivitäten. Auszubildende und dual Studierende aus verschiedenen Jahrgängen sollen Erfahrungen austauschen und Kontakte über den eigenen Betrieb hinaus aufbauen.
Der Baustein „Expand“ sieht Aufenthalte bei europäischen Tochterunternehmen vor. Die Teilnehmer sollen dort internationale Praxiserfahrung sammeln und ihre interkulturellen Fähigkeiten ausbauen. Gleichzeitig sollen Selbstständigkeit, Verantwortungsübernahme und die Lösung ungewohnter Aufgaben gefördert werden.
Personalentwicklerin Andrea Kail zufolge soll das Programm jungen Talenten frühzeitig berufliche Möglichkeiten in verschiedenen Bereichen der Gruppe zeigen. Neben Fachwissen stehen nach Angaben des Unternehmens auch Eigenverantwortung und persönliche Entwicklung im Mittelpunkt.
Das neue Konzept berücksichtigt laut Quelle die unterschiedlichen Schwerpunkte der Ausbildungsberufe stärker als bisher. Zusätzlich erhalten junge Mitarbeiter die Möglichkeit, die Unternehmensgruppe über ihren eigenen Ausbildungsbereich hinaus kennenzulernen.
| Baustein | Schwerpunkt |
|---|---|
| Explore | Einblicke in weitere Abteilungen |
| Build | Fachliche und persönliche Fähigkeiten |
| Connect | Workshops, Austausch und gemeinsame Aktivitäten |
| Expand | Aufenthalte bei europäischen Tochterunternehmen |
Infobox: Mit „Youngtalent Journey“ ergänzt Schauinsland die fachliche Ausbildung um Abteilungswechsel, Trainings, Austauschformate und internationale Praxiserfahrung. Das Programm gilt für Auszubildende und dual Studierende der gesamten Unternehmensgruppe.
Quellen:
- Whitelabel und reiner Channel-Vertrieb: VoiP-Spezialist EDNT gründet acall
- Protina übernimmt Urgo-Vertrieb
- OVB besetzt neue Führungsposition für digitalen Vertrieb
- Studie: So teuer kommt mangelndes Finanzwissen | Vertrieb | 31.07.2026
- Naturstrom verdient mehr – Vertrieb bleibt zäh
- Schauinsland stellt das Ausbildungsprogramm neu auf














