Vertrieb im Wandel: TSS, Gofluo und Carlsberg bauen Strukturen aus

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    25.08.2026 10 mal gelesen 0 Kommentare
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    Der Vertrieb verändert sich: TSS, Gofluo und Carlsberg bauen ihre Strukturen aus. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Studie, dass internationales Wachstum vor allem an komplexen Prozessen und nicht an fehlenden Absatzmärkten scheitert.
    TSS holt Katharina Aronis als Managerin Sales & Marketing an Bord. Sie betreut bestehende Mitglieder, gewinnt neue Partner und entwickelt Marketingkampagnen sowie Vertriebsaktionen für angeschlossene Reisebüros.
    Auch Gofluo stärkt seinen Vertrieb und verpflichtet John Zopfi für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sein Ziel: das Fachhandelsnetz in den Bereichen Radsport, Running und Outdoor gezielt erweitern. Carlsberg verstärkt ebenfalls den Vertriebsbereich in Deutschland, nachdem dort seit April eine Führungslücke bestand.
    Im Cross-Border-E-Commerce verkaufen bereits 84 Prozent der befragten Unternehmen ins Ausland oder nehmen internationale Aufträge an. Europa bleibt der wichtigste Zielmarkt, doch 76 Prozent empfinden rechtliche und regulatorische Vorgaben im Ausland als herausfordernder als in Deutschland.
    Für erfolgreiches Auslandsgeschäft zählen außerdem Preis, Zuverlässigkeit und Liefergeschwindigkeit: 85 Prozent achten auf die Kosten, 84 Prozent auf eine verlässliche Lieferung. Marktplätze ermöglichen den Start in einem neuen Land im Schnitt nach rund 60 Tagen, während der eigene Online-Shop etwa 70 Tage benötigt. Gefragt sind daher einfache Strukturen, die Compliance, Vertrieb und Logistik länderübergreifend bündeln.

    TSS verstärkt Vertrieb und Marketing mit Katharina Aronis

    Die Reisebürokooperation TSS erweitert ihr Team um Katharina Aronis. Sie übernimmt ab sofort die Position als Managerin Sales & Marketing und soll laut „Reise vor9“ sowohl bestehende Mitglieder betreuen als auch neue Partnerbeziehungen aufbauen.

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    Zu ihren Aufgaben gehören außerdem Impulse für Marketingkampagnen, Vertriebsaktionen und die Vermarktung. Ein Schwerpunkt liegt darauf, die angeschlossenen Reisebüros mit neuen Partnern, Ideen, geeigneten Maßnahmen und vertrieblichen Anregungen bei der Kundenansprache und Vermarktung zu unterstützen.

    Aronis bringt nach Angaben von TSS Erfahrung in Marketing und Kommunikation sowie in der Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen mit. Hinzu kommen internationale Erfahrung, Sprachkenntnisse sowie ihr Interesse an Reisen und anderen Kulturen. Laut ihrem Linkedin-Profil war sie zuvor selbstständig mit dem Reise-Blog „Le Due de Calabrie“ tätig, der sich mit dem italienischen Lebensgefühl in der Region Kalabrien beschäftigt. Ihre letzte Marketing-Station war bis August 2025 die Werbeagentur Weiskind.

    Als besonders interessant beschreibt Aronis die Verbindung von Marketing, Vertrieb und Partnerbetreuung. Sie freue sich darauf, die Reisebüros und Partner kennenzulernen und „gemeinsam neue Möglichkeiten für eine erfolgreiche Vermarktung zu erschließen“.

    „Für uns ist entscheidend, Marketing und Vertrieb konsequent an den Bedürfnissen unserer Partner auszurichten und ihnen konkrete Mehrwerte für ihr Geschäft zu bieten“, sagt TSS-Geschäftsführer André Seibt laut „Reise vor9“.

    Aronis soll demnach bestehende Aktivitäten weiterentwickeln, neue Ideen auf den Weg bringen und den Austausch mit den Partnern intensivieren. TSS verfolgt damit eine engere Verzahnung von Marketing, Vertrieb und Partnerbetreuung.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Katharina Aronis ist ab sofort Managerin Sales & Marketing bei TSS.
    • Zu ihren Aufgaben zählen Mitgliederbetreuung, Partneraufbau sowie Marketing- und Vertriebsimpulse.
    • TSS will Marketing und Vertrieb stärker an den Bedürfnissen der Partner ausrichten.

    Quelle: Reise vor9

    Gofluo baut DACH-Vertrieb mit John Zopfi aus

    Die belgische Sichtbarkeitsmarke Gofluo verstärkt ihre Vertriebsstrukturen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dafür holt das Unternehmen John Zopfi als Branchenkenner an Bord.

    Zopfi soll das Fachhandelsnetz von Gofluo gezielt erweitern. Im Mittelpunkt stehen die Segmente Radsport, Running und Outdoor.

    Gofluo bietet Sichtbarkeitsbekleidung aus Belgien an. Die Marke setzt dabei auf modische Sicherheitsbekleidung und will ihre Präsenz insbesondere im deutschen Markt weiter ausbauen.

    Die Verstärkung des DACH-Vertriebs steht im Zusammenhang mit der weiteren Expansion der Marke. In den im Beitrag genannten Unternehmensinformationen werden außerdem frisches Wachstumskapital sowie die Gründung der Marke im Jahr 2018 durch Julie Vets thematisiert.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Gofluo verstärkt den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
    • John Zopfi soll das Fachhandelsnetz erweitern.
    • Im Fokus stehen Radsport, Running und Outdoor.

    Quelle: velobiz.de

    Carlsberg verstärkt Vertriebsbereich in Deutschland

    Carlsberg hat in Deutschland bereits seit April keinen Vertriebs-Geschäftsführer mehr für den Handel. Nun holt der Brauer laut „Lebensmittel Zeitung“ zumindest personelle Verstärkung für diesen Bereich.

    Der Beitrag ordnet die Personalie im Bereich „Industrie“ und „Personalien“ ein. Weitere Angaben zur konkreten Besetzung oder zu den Aufgaben der neuen Verstärkung enthält der vorliegende Inhalt nicht.

    Damit bleibt die Vertriebsorganisation von Carlsberg in Deutschland ein zentrales Thema. Die angekündigte personelle Verstärkung soll die Lücke im Vertriebsbereich zumindest teilweise auffangen.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Carlsberg hatte in Deutschland seit April keinen Vertriebs-Geschäftsführer mehr für den Handel.
    • Der Brauer verstärkt nun den Vertriebsbereich personell.
    • Weitere Details zur Besetzung sind im vorliegenden Beitrag nicht genannt.

    Quelle: Lebensmittel Zeitung

    Cross-Border-E-Commerce: Komplexität wird zum Engpass

    Der Verkauf ins Ausland gehört für viele deutsche Handelsunternehmen inzwischen zum Tagesgeschäft. Laut der Studie „Cross-Border-E-Commerce – Internationaler Vertrieb über digitale Kanäle“ von ibi research an der Universität Regensburg verkaufen 84 Prozent aktiv im oder ins Ausland oder nehmen zumindest Aufträge aus dem Ausland an.

    Für die Studie wurden Vertreter deutscher Unternehmen aus Handel, Industrie, Baugewerbe und Dienstleistungen zum grenzüberschreitenden Online-Vertrieb befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die größten Hürden weniger beim Zugang zu internationalen Märkten als bei der praktischen Umsetzung liegen.

    Europa bleibt Schwerpunkt des internationalen Vertriebs

    Der internationale Vertrieb ist stark europäisch geprägt. Österreich, Frankreich und die Schweiz gehören zu den wichtigsten Märkten der befragten Unternehmen.

    Auch bei künftig interessanten Zielmärkten stehen europäische Länder im Fokus. Gleichzeitig gewinnt das Auslandsgeschäft an Bedeutung: 57 Prozent sehen eine steigende Relevanz für das eigene Unternehmen, während 63 Prozent beobachten, dass die Konkurrenz zunehmend international agiert.

    AspektWert
    Unternehmen mit Auslandsverkäufen, Auslandsaufträgen oder beidem84 Prozent
    Unternehmen mit steigender Relevanz des Auslandsgeschäfts57 Prozent
    Unternehmen mit zunehmender internationaler Konkurrenz63 Prozent

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Europa ist der zentrale Schwerpunkt des grenzüberschreitenden Vertriebs.
    • Österreich, Frankreich und die Schweiz zählen zu den wichtigsten Märkten.
    • 57 Prozent erwarten eine steigende Bedeutung des Auslandsgeschäfts.

    Regulatorische Vorgaben erschweren den Markteintritt

    Die Erschließung weiterer Märkte wird vor allem durch regulatorische Anforderungen, unterschiedliche nationale Vorgaben sowie den Aufwand für Logistik und Retouren erschwert. 76 Prozent der Unternehmen bewerten die Prüfung und Umsetzung rechtlicher und regulatorischer Vorgaben im Ausland als herausfordernder als in Deutschland.

    Beim Eintritt in neue Märkte spielen insbesondere steuer- und zollrechtliche Vorgaben sowie nationale Produktanforderungen eine wichtige Rolle. Unternehmen müssen daher nicht nur Absatzmöglichkeiten bewerten, sondern auch die rechtlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Länder berücksichtigen.

    Die Erwartungen an unterstützende Angebote von Marktplätzen sind entsprechend hoch. 79 Prozent erwarten Compliance-Leistungen bereits im Grundangebot eines Marktplatzes. Zudem geben 61 Prozent an, dass eine One-Portal-Lösung mit einem zentralen Backend ihre Entscheidung zur gleichzeitigen Expansion in mehrere Länder stark oder sehr stark beeinflussen würde.

    Herausforderung beziehungsweise ErwartungWert
    Unternehmen, die ausländische Vorgaben als herausfordernder als in Deutschland bewerten76 Prozent
    Unternehmen mit Erwartung von Compliance-Leistungen im Grundangebot eines Marktplatzes79 Prozent
    Unternehmen, deren Expansion durch eine One-Portal-Lösung stark oder sehr stark beeinflusst würde61 Prozent

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Regulatorische Anforderungen gelten als größte Herausforderung.
    • Steuer-, zollrechtliche und nationale Produktvorgaben spielen eine wichtige Rolle.
    • 79 Prozent erwarten Compliance-Leistungen im Grundangebot eines Marktplatzes.

    Logistik entscheidet über die Wirtschaftlichkeit

    Neben regulatorischen Fragen zählen Retouren, Versand und Logistik zu den größten Herausforderungen im grenzüberschreitenden Geschäft. Bei der Auswahl eines Logistikpartners stehen wirtschaftliche und operative Kriterien im Vordergrund.

    Für 85 Prozent ist der Preis wichtig. 84 Prozent achten auf Zuverlässigkeit und Liefergeschwindigkeit. Damit müssen Logistikpartner sowohl wirtschaftliche Anforderungen als auch eine verlässliche und schnelle Abwicklung erfüllen.

    Kriterium bei der Auswahl eines LogistikpartnersWert
    Preis85 Prozent
    Zuverlässigkeit und Liefergeschwindigkeit84 Prozent

    Auch bei Fulfillment und lokaler Lagerhaltung wägen Unternehmen genau ab. Externe Lösungen werden vor allem dann interessant, wenn sie Kosten senken, Lieferzeiten verkürzen oder die Abwicklung vereinfachen.

    Zusätzlicher Verwaltungsaufwand, geringe Absatzvolumina oder der Wunsch nach Kontrolle sprechen dagegen häufig für eine zentrale Abwicklung aus Deutschland. Die Entscheidung zwischen externen Lösungen und zentraler Abwicklung hängt somit von Kosten, Geschwindigkeit, Verwaltungsaufwand und Kontrolle ab.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Retouren, Versand und Logistik gehören zu den größten Herausforderungen.
    • Der Preis ist für 85 Prozent bei der Auswahl eines Logistikpartners wichtig.
    • 84 Prozent achten auf Zuverlässigkeit und Liefergeschwindigkeit.
    • Externe Fulfillment-Lösungen sind vor allem bei Kosten- oder Geschwindigkeitsvorteilen interessant.

    Marktplätze ermöglichen schnelleren Start in neuen Ländern

    Die befragten Unternehmen sehen im Cross-Border-E-Commerce sowohl Chancen als auch Herausforderungen. 50 Prozent schätzen das Umsatzpotenzial in Westeuropa höher ein als in Osteuropa.

    Ebenfalls 50 Prozent sind der Ansicht, dass die operative Erschließung neuer Märkte über den eigenen Online-Shop länger dauert als über Marktplätze. Dieses Bild zeigt sich auch bei der durchschnittlichen Go-live-Dauer.

    VertriebskanalDurchschnittliche Go-live-Dauer in einem neuen Land
    Marktplätzerund 60 Tagen
    Eigener Online-Shopetwa 70 Tagen

    Über Marktplätze gehen Unternehmen nach rund 60 Tagen in einem neuen Land live. Über den eigenen Online-Shop dauert es nach den Studienergebnissen etwa 70 Tage.

    Besonders deutlich ist der Wunsch nach einfacheren und einheitlicheren Rahmenbedingungen beim Fernabsatzrecht. 51 Prozent stimmen voll und ganz zu, dass ein einheitliches Fernabsatzrecht notwendig ist, um den europäischen Verkauf zu vereinfachen.

    StudienergebnisWert
    Unternehmen mit höher eingeschätztem Umsatzpotenzial in Westeuropa als in Osteuropa50 Prozent
    Unternehmen mit längerer operativer Markterschließung über den eigenen Online-Shop50 Prozent
    Zustimmung zu einem einheitlichen Fernabsatzrecht51 Prozent

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • 50 Prozent schätzen das Umsatzpotenzial in Westeuropa höher ein als in Osteuropa.
    • Marktplätze ermöglichen den durchschnittlichen Go-live nach rund 60 Tagen.
    • Beim eigenen Online-Shop dauert der Go-live durchschnittlich etwa 70 Tage.
    • 51 Prozent befürworten voll und ganz ein einheitliches Fernabsatzrecht.

    Unternehmen verlangen einfachere Strukturen für mehrere Märkte

    Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass weiteres Wachstum im Cross-Border-E-Commerce nicht allein von zusätzlichen Absatzchancen abhängt. Entscheidend ist vielmehr, regulatorische und operative Hürden gezielt abzubauen und die Steuerung mehrerer Ländermärkte effizienter zu machen.

    „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Cross-Border-E-Commerce heute weniger an fehlenden Absatzmöglichkeiten scheitert als an der Komplexität der Umsetzung“, sagt Max Röthlein von ibi research an der Universität Regensburg.

    Unternehmen benötigten keine Vielzahl zusätzlicher Einzellösungen, sondern Strukturen, mit denen sich rechtliche Anforderungen, Vertrieb und Logistik über mehrere Länder hinweg effizient steuern lassen, so Röthlein weiter.

    Die Studie basiert auf einer Befragung von Unternehmensvertretern aus Handel, Industrie und Dienstleistungen. Untersucht wurden unter anderem Auslandsaktivitäten, Markteintritt, Vertriebskanäle, Compliance, Versand, Logistik und Nachhaltigkeit.

    Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Kaufland Global Marketplace und Spring Global Delivery Solutions erstellt. Die vollständigen Ergebnisse stehen laut „mit-blog.de“ kostenlos zur Verfügung.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Die zentrale Herausforderung liegt in der Komplexität der Umsetzung.
    • Rechtliche Anforderungen, Vertrieb und Logistik müssen über mehrere Länder hinweg effizient steuerbar sein.
    • Die Studie untersucht unter anderem Markteintritt, Vertriebskanäle, Compliance, Versand und Logistik.
    • Die vollständigen Ergebnisse stehen laut Quelle kostenlos zur Verfügung.

    Quelle: mit-blog.de

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Zusammenfassung des Artikels

    TSS, Gofluo und Carlsberg verstärken ihre Vertriebsstrukturen, während regulatorische Vorgaben und Logistik den grenzüberschreitenden E-Commerce erschweren.

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