Wirtschaft im Fokus: SpaceX boomt, BMW baut Jobs ab, Recycling gewinnt an Bedeutung

    KI-generiert
    21.10.2026 29 mal gelesen 0 Kommentare
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    SpaceX ist im Aufwind: Das Unternehmen erzielte im vergangenen Quartal 4,4 Milliarden Dollar Gewinn und steigerte den Umsatz auf 14,58 Milliarden Dollar. Haupttreiber sind Starlink und das Geschäft mit KI-Rechenzentren.
    Starlink wuchs besonders stark: 13,6 Millionen Kunden nutzen den Dienst, der inzwischen in 3.800 Flugzeugen verfügbar ist. Auch die KI-Erlöse stiegen deutlich auf 7,56 Milliarden Dollar, während Raketenstarts weitere 1,77 Milliarden Dollar Umsatz beitrugen.
    In Berlin soll ein Investitionsgipfel neue Milliarden für den Wirtschaftsstandort Deutschland mobilisieren. Gleichzeitig beendet BMW sein Abfindungsprogramm nach nur drei Wochen vorzeitig, weil sich offenbar rund 5.000 Beschäftigte gemeldet haben.
    Die BMW-Angebote richteten sich an Mitarbeiter außerhalb der Produktion und lagen häufig im sechsstelligen Bereich. Trotzdem gilt die doppelte Freiwilligkeit: Neben den Beschäftigten entscheidet auch BMW, wer tatsächlich ausscheiden darf.
    Hoffnung macht der Blick auf neue Geschäftsmodelle: Melitta erwartet nach fast 100 Millionen Euro Verlust wieder Gewinne. Das Unternehmen Pyrum gewinnt aus Altreifen Öl, Kohlenstoff und Gas und spart dabei laut Fraunhofer 72 Prozent CO2; bis 2030 soll der Recyclinganteil in der EU von zwölf auf 24 Prozent steigen.

    Elon Musks Weltraumfirma SpaceX hat im vergangenen Quartal einen Gewinn von 4,4 Milliarden Dollar erzielt. Im dritten Quartal des Vorjahres hatte das Unternehmen noch einen Verlust von gut einer Milliarde Dollar ausgewiesen.

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    Der Umsatz stieg von rund 5,58 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf 14,58 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 12,7 Milliarden Dollar gerechnet. Als wichtigste Wachstumstreiber nennt ntv.de das Satelliteninternet Starlink und das Geschäft mit KI-Rechenzentren.

    Starlink steigerte den Umsatz im Jahresvergleich um 69 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar. Zum Stichtag 30. September zählte der Dienst 13,6 Millionen Kunden und war inzwischen in 3.800 Flugzeugen verfügbar. Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs wurde mit knapp 2,37 Milliarden Dollar in etwa verdoppelt.

    Die KI-Erlöse stiegen von 813 Millionen Dollar im Vorjahr auf 7,56 Milliarden Dollar im vergangenen Quartal. Musks KI-Firma SpaceXSI errichtete große Rechenzentren, die teilweise für Milliarden-Zahlungen an KI-Rivalen wie Anthropic vermietet werden. Die KI-Sparte erzielte einen operativen Gewinn von 431 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahr noch rote Zahlen von 1,7 Milliarden Dollar angefallen waren.

    Auch das Geschäft mit Raketenstarts legte zu: Der Umsatz erhöhte sich im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 1,77 Milliarden Dollar. SpaceX investiert außerdem weiter in die große Rakete Starship, die Nutzlasttransporte ins All deutlich günstiger machen soll.

    BereichAngabe
    Quartalsgewinn4,4 Milliarden Dollar
    Umsatz14,58 Milliarden Dollar
    Starlink-Umsatz5,2 Milliarden Dollar
    Starlink-Kunden13,6 Millionen
    Starlink-Verfügbarkeit3.800 Flugzeuge
    KI-Erlöse7,56 Milliarden Dollar
    Umsatz mit Raketenstarts1,77 Milliarden Dollar

    Zusammenfassung: Laut ntv.de haben vor allem Starlink und die KI-Rechenzentren SpaceX in die Gewinnzone geführt. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen mit Starship, dem Mobilfunkmarkt und politischen Auseinandersetzungen um Starlink in Bewegung.

    Investitionsgipfel in Berlin soll Milliarden anlocken

    Der Spiegel berichtet über einen Investitionsgipfel in Berlin, der zusätzliche Investitionen in Deutschland anstoßen soll. Im Mittelpunkt stehen Bundeskanzler Friedrich Merz, Wirtschaftsministerin Reiche, Nvidia-Chef Huang und Mercedes-Chef Källenius.

    Der Beitrag stellt die Veranstaltung als Versuch dar, internationale und deutsche Unternehmen für umfangreiche Investitionen zu gewinnen. Vizekanzler und Kanzler werben dabei um neue Finanzmittel für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

    Weitere konkrete Angaben zum Ablauf, zu zugesagten Summen oder zu einzelnen Investitionsprojekten enthält der vorliegende Auszug nicht.

    Zusammenfassung: Der Spiegel beschreibt den Berliner Investitionsgipfel als politische und wirtschaftliche Initiative, mit der Milliardeninvestitionen nach Deutschland geholt werden sollen.

    BMW beendet Abfindungsprogramm nach drei Wochen vorzeitig

    BMW beendet sein Abfindungsprogramm in Deutschland vorzeitig, nachdem innerhalb von nur drei Wochen so viele Beschäftigte ihr Interesse bekundet haben, dass das freiwillige Angebot sein Ziel offenbar bereits erreicht hat. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung.

    Das Programm war Anfang Oktober intern veröffentlicht worden. Das Interesse an den persönlichen Angeboten war laut Konzernkreisen so groß, dass die Systeme vorübergehend überlastet waren. Die Störung habe nur einige Stunden gedauert; BMW betonte, jeder Interessierte habe sein Interesse anmelden können.

    Die Abfindungsangebote lagen dem Bericht zufolge oft deutlich im sechsstelligen Bereich. Zehntausende Mitarbeiter in Deutschland hatten die Angebote erhalten. Bis Mitte November soll das Programm abgeschlossen werden; anschließend sollen die Interessenten erfahren, ob ein Aufhebungsvertrag zustande kommt.

    Allerdings darf nicht jeder Beschäftigte, der gehen möchte, das Unternehmen tatsächlich verlassen. Bei BMW gilt die sogenannte „doppelte Freiwilligkeit“. Das bedeutet, dass neben dem Mitarbeiter auch das Unternehmen entscheiden kann, ob ein Austritt per Abfindung möglich ist. Hintergrund ist die Sorge, dass ganze Abteilungen ihre Arbeitsfähigkeit verlieren könnten, wenn zu viele Beschäftigte gleichzeitig ausscheiden.

    „Man habe das Ziel des freiwilligen Aufhebungsprogramms frühzeitig erreicht“, heißt es laut Süddeutscher Zeitung vom Münchner Autohersteller.

    BMW hatte das Abfindungsprogramm im Sommer angekündigt, ohne eine konkrete Zielzahl für den Stellenabbau zu nennen. Aus Konzernkreisen war jedoch bekannt geworden, dass weltweit etwa 8000 Jobs wegfallen sollen, gut die Hälfte davon in Deutschland. Daraus ergibt sich laut Bericht, dass wohl um die 5000 Mitarbeiter Interesse am Abfindungsprogramm angemeldet haben.

    Ausgeschlossen waren Beschäftigte in der Produktion. Das Angebot richtete sich in Deutschland ausschließlich an sogenannte indirekte Mitarbeiter, etwa in Verwaltung oder Entwicklung. Besonders betroffen ist München, weil dort die meisten Beschäftigten außerhalb der Produktion arbeiten.

    Aus früheren Aussagen des Konzerns lässt sich laut Süddeutscher Zeitung ableiten, dass BMW für das Abfindungsprogramm Rückstellungen von gut einer Milliarde Euro gebildet hat. Rein rechnerisch dürften sich daher viele Verträge deutlich im sechsstelligen Bereich bewegen.

    Auch andere Autohersteller setzen auf Abfindungen. Mercedes startet Ende des Jahres bereits die zweite Runde eines solchen Programms. Bei Mercedes lagen einige Angebote bei mehr als einer halben Million Euro; für das Top-Management seien Abfindungen in Millionenhöhe eher die Regel als die Ausnahme.

    • Das BMW-Programm wird nach drei Wochen vorzeitig beendet.
    • Die Angebote lagen laut Bericht oft deutlich im sechsstelligen Bereich.
    • Etwa 5000 Beschäftigte sollen Interesse angemeldet haben.
    • Produktionsmitarbeiter waren ausgeschlossen.
    • BMW entscheidet mit, welche Interessenten tatsächlich ausscheiden dürfen.

    Zusammenfassung: Der Bericht der Süddeutschen Zeitung zeigt einen starken Andrang auf die BMW-Abfindungen. Das Programm ist zwar freiwillig, der tatsächliche Austritt hängt jedoch zusätzlich von der Zustimmung des Unternehmens ab.

    Wirtschaft vor acht: Ausgabe vom 20.10.2026

    tagesschau.de führt eine Ausgabe von „Wirtschaft vor acht“ vom 20.10.2026 auf. Der vorliegende Quellenauszug enthält jedoch keine inhaltliche Zusammenfassung der behandelten Wirtschaftsthemen.

    Erkennbar sind lediglich die Sendungsbezeichnung, das Datum und die Einordnung in den Bereich „Videos & Audios“. Konkrete Zahlen, Daten oder Aussagen aus der Sendung werden im bereitgestellten Inhalt nicht genannt.

    Zusammenfassung: tagesschau.de weist auf die Wirtschaft-vor-acht-Ausgabe vom 20.10.2026 hin; verwertbare Sachinformationen zur Sendung liegen im Quellenauszug nicht vor.

    Melitta erwartet nach Verlustjahren wieder Gewinne

    Melitta hat laut WELT zwei Krisenjahre hinter sich. Nach fast 100 Millionen Euro Verlust soll das Unternehmen 2026 wieder Gewinne erzielen.

    Die Geschäftsführer verbinden die Geschäftsentwicklung mit einer politischen Botschaft. Ihrer Ansicht nach müsse die Politik stärker verstehen, dass Wirtschaft und Wertschöpfung die Grundlage für den Sozialstaat bilden.

    „Politik sollte verstehen, dass Wirtschaft und Wertschöpfung Grundlage für unseren Sozialstaat sind“.

    Der Beitrag ordnet Melitta als Unternehmen aus dem Mittelstand ein und stellt die wirtschaftliche Erholung nach den Verlustjahren in den Mittelpunkt. Weitere Angaben zu Umsatz, Gewinnhöhe oder konkreten Maßnahmen enthält der vorliegende Auszug nicht.

    Zusammenfassung: Laut WELT will Melitta 2026 nach fast 100 Millionen Euro Verlust wieder Gewinne erzielen. Zugleich fordert die Unternehmensführung eine stärkere politische Anerkennung von Wertschöpfung als Basis des Sozialstaats.

    Aus alten Autoreifen werden Öl, Kohlenstoff und Gas

    Das saarländische Unternehmen Pyrum Innovations AG verarbeitet alte Autoreifen zu neuen Rohstoffen. Auf dem Firmengelände in Dillingen türmen sich meterhohe Altreifenberge, aus denen Stahl und Textil entfernt werden. Das verbleibende Gummigranulat wird in einem Reaktor weiterverarbeitet; dabei entstehen Öl, Kohlenstoff und Gas.

    Das Verfahren wurde von Unternehmensgründer Pascal Klein patentiert. Er gründete das Start-up vor 18 Jahren in der Gartenlaube eines Freundes. Nun plant Pyrum den Bau neuer Werke in Tschechien und Griechenland.

    Nach einer Analyse des Fraunhofer-Instituts spart das Verfahren 72 Prozent CO2 pro Tonne Altreifen gegenüber dem üblichen Entsorgungsmix ein. Pyrum gewinnt dadurch nicht nur Materialien zurück, sondern stellt nach Aussage des Firmengründers auch einen für Europa wichtigen Rohstoff her.

    „Wir stellen einen der systemkritischsten Rohstoffe Europas her: Öl.“

    Zu den Kunden von Pyrum gehören inzwischen Pirelli, Continental und Schwalbe. Diese Unternehmen kaufen Industrieruß-Granulat als Reifenrohstoff. Das gewonnene Öl wird an den Chemiekonzern BASF geliefert, der es für chemische Prozesse nutzt.

    BASF sieht in Recycling nicht nur eine Möglichkeit des Umweltschutzes, sondern auch einen Weg, die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu verringern. Die Bundesregierung will die Kreislaufwirtschaft mit einem nationalen Aktionsplan stärken. Ziel ist es, Abfall zu reduzieren, Rohstoffe besser zu nutzen und die Wiederverwertung auszubauen.

    Die Umsetzung ist jedoch kostenintensiv. Laut Pascal Klein kostet ein Werk 60 Millionen Euro. Er kritisiert, Deutschland und Europa seien bei Recyclingideen zu vorsichtig. Auch Michael Vielhaber von der Universität des Saarlandes sieht hohe Kosten und eine teure Logistik als Hindernisse.

    Die EU plant mit dem „Circular Economy Act“ einen europaweiten Markt für recyclingbasierte Produkte. In der EU stammten 2024 zwölf Prozent der verwendeten Materialien aus Recycling. Bis 2030 soll dieser Anteil auf 24 Prozent verdoppelt werden.

    ThemaAngabe
    CO2-Einsparung pro Tonne Altreifen72 Prozent
    Geplante Kosten für ein Werk60 Millionen Euro
    Recyclinganteil in der EU 2024zwölf Prozent
    Ziel für 203024 Prozent
    Vorlage des CEA-Entwurfsvoraussichtlich im November 2026
    Mögliche Dauer bis zur Umsetzungeineinhalb Jahre

    Der geplante EU-Rechtsrahmen soll unter anderem Mindestanteile recycelter Materialien in bestimmten Produkten festlegen, den Bedarf an Primärrohstoffen aus Drittländern reduzieren und den Handel mit Abfällen und Recyklaten innerhalb der EU erleichtern. Außerdem sollen unterschiedliche nationale Vorgaben angeglichen werden.

    Ein weiteres Problem sind uneinheitliche Regeln in den 27 EU-Ländern. Was in einem Land als Abfall gilt, kann in einem anderen Land anders eingeordnet werden. Das erschwert den Aufbau verlässlicher Lieferketten.

    • Altreifen werden in Stahl, Textil, Gummigranulat, Öl, Kohlenstoff und Gas umgewandelt.
    • Pyrum spart laut Fraunhofer-Analyse 72 Prozent CO2 pro Tonne Altreifen ein.
    • Zu den Kunden gehören Pirelli, Continental und Schwalbe.
    • Ein Werk kostet laut Unternehmensangabe 60 Millionen Euro.
    • Der Recyclinganteil der EU soll von zwölf Prozent im Jahr 2024 auf 24 Prozent bis 2030 steigen.

    Zusammenfassung: ZDFheute zeigt Pyrum als Beispiel für eine Kreislaufwirtschaft, die aus Altreifen neue Rohstoffe gewinnt. Der Ausbau wird durch hohe Investitionskosten, teure Logistik und unterschiedliche Regeln in den 27 EU-Ländern erschwert.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Zusammenfassung des Artikels

    Die Beiträge berichten über SpaceX’ Gewinnsprung, Investitionspläne in Deutschland, BMWs großes Abfindungsinteresse und weitere Wirtschaftsthemen.

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