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AfD positioniert sich im Osten stärker als Wirtschaftspartei
Die AfD versucht nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Benjamin Höhne, der Union die Wirtschaftskompetenz streitig zu machen. Im Interview mit der WirtschaftsWoche erklärt Höhne, strategisch sei die Union mit ihrem Sicherheitsversprechen und ihrer traditionellen Nähe zur Wirtschaft der wichtigere Gegner, auch wenn die Grünen in der öffentlichen Auseinandersetzung häufig stärker im Mittelpunkt stünden.
Als Gründe für die Stärke der AfD nennt Höhne die Schwäche der Konkurrenz und eine inzwischen stabile Stammwählerschaft. Diese stehe der Partei unabhängig von konkreten Themenkonjunkturen oder Skandalen treu gegenüber. Eine bessere Leistung der Bundesregierung würde deshalb nach seiner Einschätzung allenfalls einen Teil der derzeitigen Zustimmung zur AfD zurückdrängen.
Besondere Aufmerksamkeit erhält laut Höhne Ulrich Siegmund, der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt. Siegmund nutze Social-Media-Kanäle in einer Weise, die keiner seiner Gegenkandidaten erreiche, und spreche dabei insbesondere junge Leute und junge Männer an.
Beim Wirtschaftsprogramm der AfD erkennt Höhne einen neoliberalen Kern, der an die Anfangsjahre der Partei anknüpfe. Damit wolle die AfD enttäuschte Anhänger aus den Reihen der Union erreichen, während die FDP an Bedeutung zu verlieren drohe. Die Partei spiele damit nach seiner Einschätzung längst nicht mehr nur ihre Positionen zu Migration, innerer Sicherheit oder gesellschaftspolitischen Konflikten aus.
Der Versuch, bei Mittelstand und Handwerk wirtschaftliche Kompetenz auszustrahlen, scheine teilweise zu funktionieren. Höhne verweist jedoch auf Widersprüche: Eine Anti-Zuwanderungs-Politik könne den Fachkräftemangel verschärfen, während ein Landes-Sonderkindergeld nach Einschätzung von Ökonomen kaum zu bezahlen wäre.
Höhne beschreibt die AfD-Wählerschaft zudem als stark von politischen Haltungen geprägt. Verdrossenheit, Verlustängste, Demokratieerschöpfung und ein politischer Destruktionswille vermischten sich. Es gehe nicht mehr nur um Denkzettel-Stimmen, sondern um gefestigte Einstellungen und eine ideologische Rechtsaußen-Weltanschauung.
Bei einer alleinregierenden AfD könnten manche politischen Veränderungen schnell umgesetzt werden, andere wären nur begrenzt möglich. Höhne nennt insbesondere Bildungs- und Hochschulpolitik sowie die Förderung der Zivilgesellschaft, bei denen die Vergabe von Landesmitteln rasch verändert werden könne. Migrations-, Steuer- und Energiepolitik würden dagegen weitgehend vom Bund oder von Brüssel bestimmt. Auch die Auswirkungen einer Kündigung des Rundfunkstaatsvertrags in einem Bundesland wie Sachsen-Anhalt seien juristisch umstritten.
Darüber hinaus könne die Partei nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers viele Beamtenpositionen schnell neu besetzen und ihre Vorstellungen in den Polizeiapparat tragen. Die Auswirkungen einer AfD-Regierung wären deshalb spürbar, allerdings nicht in allen Bereichen gleich schnell und gleich stark.
„Die AfD will ran“ an die Wirtschaft, beschreibt Benjamin Höhne im Gespräch mit der WirtschaftsWoche die strategische Ausrichtung der Partei.
Infobox: Die WirtschaftsWoche berichtet, dass die AfD neben ihren klassischen Themenfeldern stärker um wirtschaftspolitische Kompetenz wirbt. Als zentrale Faktoren ihrer Stärke nennt Benjamin Höhne die Schwäche der Konkurrenz, eine stabile Stammwählerschaft und die Reichweite von Ulrich Siegmund in sozialen Medien.
Nahost-Lage setzt die Wall Street und besonders Tech-Aktien unter Druck
Die Wall Street hat am Dienstag mit Verlusten auf die angespannte Lage im Nahen Osten reagiert. Nach Darstellung von ntv.de schwindende Hoffnungen auf eine Friedenslösung und steigende Anleiherenditen belasteten die Märkte, während der Ölpreis den dritten Tag in Folge zulegte.
Der Dow Jones verlor 0,2 Prozent auf 53.343 Punkte. Der technologielastige Nasdaq gab 1,3 Prozent auf 26.290 Zähler nach, während der S&P 500 um 0,7 Prozent auf 7692 Stellen sank.
| Index | Veränderung | Stand |
|---|---|---|
| Dow Jones | -0,2 Prozent | 53.343 Punkte |
| Nasdaq | -1,3 Prozent | 26.290 Zähler |
| S&P 500 | -0,7 Prozent | 7692 Stellen |
Der Iran hatte zuvor mit einer vollständig offensiven militärischen Haltung gedroht. Zugleich schloss die Regierung in Washington eine Verlängerung der Waffenruhe aus. Diese Entwicklung trieb die Ölpreise weiter nach oben; Brent kostete mehr als 91 Dollar pro Barrel.
Damit wächst laut ntv.de die Sorge vor erneut steigender Inflation und weiter steigenden Zinsen. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihen stieg auf den höchsten Stand seit 2007, während die Rendite der zehnjährigen Papiere den höchsten Wert seit Januar 2025 erreichte.
Die höheren Kreditkosten trafen vor allem zinssensible Technologiewerte. Der Halbleiterindex gab deutlich nach, nachdem sich Anleger von Aktien trennten, die zuvor von der starken Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz profitiert hatten.
Zu den größten Verlierern im S&P 500 gehörten Nvidia, Sandisk und Western Digital. Nvidia verlor 2,3 Prozent, Sandisk gab 6,9 Prozent nach und Western Digital büßte 8,5 Prozent ein.
| Unternehmen | Veränderung |
|---|---|
| Nvidia | -2,3 Prozent |
| Sandisk | -6,9 Prozent |
| Western Digital | -8,5 Prozent |
„Es ist fast wie ein Dominoeffekt: Gespräche scheitern, das führt zu steigenden Ölpreisen, was wiederum die Inflationserwartungen erhöht und die Anleiherenditen steigen lässt“, sagte Burns McKinney, Portfoliomanager bei der NFJ Investment Group.
Investoren schichteten ihre Portfolios stattdessen in defensive Branchen wie das Gesundheitswesen und Basiskonsumgüter um. Auch der Energiesektor profitierte von den anziehenden Ölpreisen. Der Volatilitätsindex als „Angstbarometer“ der Wall Street stieg auf den höchsten Stand seit dem 5. August.
Gegen den allgemeinen Negativtrend legten die Aktien von Home Depot leicht zu. Die Baumarktkette hatte mit ihren Umsatzzahlen für das zweite Quartal die Erwartungen übertroffen.
Im weiteren Wochenverlauf richten sich die Blicke der Anleger auf die Bilanzen weiterer Einzelhändler, darunter Walmart, sowie auf die am Mittwoch erwarteten Protokolle der Juli-Sitzung der US-Notenbank Fed. Als nächster großer Test für die KI-Rally gilt außerdem der bevorstehende Quartalsbericht von Nvidia.
Infobox: Laut ntv.de verloren die wichtigsten US-Indizes, wobei der Nasdaq mit einem Minus von 1,3 Prozent besonders stark nachgab. Steigende Ölpreise und Anleiherenditen belasteten vor allem Technologiewerte, während defensive Branchen und der Energiesektor vergleichsweise besser abschnitten.
WELT: Unternehmerin fordert einen effizienteren Staat
Die Unternehmerin und Investorin Janna Ensthaler kritisiert die mangelnde Dienstleistungsorientierung des Staates. In der Sendung „Die Stimme der Wirtschaft“ von WELT fordert sie mehr Effizienz, weniger Bürokratie und gezielte Entlastungen für Bürger.
Ensthaler stellt dabei einen Vergleich zwischen Staat und Unternehmen an. Aus ihrer Sicht müsse der Staat seine Leistungen stärker aus der Perspektive der Bürger betrachten und kundenorientierter arbeiten.
„Wäre der Staat ein Unternehmen und wir als Bürger der Kunde, wäre er komplett pleite“, sagte Janna Ensthaler bei WELT.
Im Mittelpunkt ihrer Kritik stehen damit Verwaltungsabläufe und die Frage, wie staatliche Leistungen effizienter organisiert werden können. Die Forderung nach weniger Bürokratie verbindet sie mit gezielten Entlastungen für Bürger.
Infobox: WELT berichtet über die Kritik von Janna Ensthaler an der staatlichen Dienstleistungsorientierung. Ihre zentralen Forderungen lauten mehr Effizienz, weniger Bürokratie und gezielte Entlastungen.
„Wirtschaft vor acht“ berichtet am 18.08.2026
Die tagesschau weist auf die Ausgabe „Wirtschaft vor acht vom 18.08.2026“ hin. In den vorliegenden Quellenangaben sind jedoch keine weiteren nutzbaren Inhalte oder wirtschaftlichen Einzelmeldungen aus dem Video enthalten.
Deshalb lassen sich aus dem bereitgestellten Material keine zusätzlichen Aussagen zu Themen, Zahlen oder Entwicklungen der Sendung ableiten.
Infobox: Die Quelle tagesschau.de führt eine Ausgabe von „Wirtschaft vor acht“ vom 18.08.2026 auf. Weitergehende inhaltliche Angaben sind im vorliegenden Quelltext nicht enthalten.
Firmensterben erreicht laut t-online den höchsten Stand seit fast 20 Jahren
In Deutschland haben im vergangenen Jahr 187.744 Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit aufgegeben. Das berichtet t-online unter Berufung auf eine gemeinsame Analyse der Wirtschaftsauskunftei Creditreform und des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim.
Die Zahl der Unternehmensschließungen lag damit knapp zehn Prozent über dem Vorjahr. Die Vorjahreszahlen wurden auf erweiterter Basis neu berechnet. Mehr Unternehmensschließungen gab es in der Zeitreihe zuletzt 2007 mit fast 208.000. 2025 war der zweite Anstieg in Folge.
Als Ursachen werden unter anderem teure Energie, Fachkräftemangel und fehlende Nachfolge genannt. Nach Einschätzung von Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform-Wirtschaftsforschung, breite sich die Krisendynamik inzwischen über die gesamte Wirtschaft aus.
„Anders als in früheren Jahren beenden nun auch eigentlich gesunde Firmen ihre Geschäftstätigkeit“, sagte Patrik-Ludwig Hantzsch laut t-online.
Besonders stark stiegen die Schließungszahlen im Gastgewerbe. 2025 machten etwa 15.000 Gaststätten und Beherbergungsunternehmen dicht, 15 Prozent mehr als 2024.
Der niedrigere Mehrwertsteuersatz, den die Bundesregierung zur Unterstützung des Gastgewerbes eingeführt hatte, konnte die prekäre Lage laut Analyse offenbar nicht abmildern. Seit dem 1. Januar 2026 gilt in der Gastronomie in Deutschland ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen.
Auch im Gesundheitswesen setzte sich die negative Entwicklung fort. Die Zahl der Schließungen lag dort mit knapp 11.000 etwa doppelt so hoch wie 2008. Allein knapp 5.500 Arztpraxen schlossen im vergangenen Jahr, fast ein Viertel beziehungsweise 23 Prozent mehr als 2024.
Als häufigen Grund nennt die Analyse den Ruhestand von Ärztinnen und Ärzten sowie fehlende Nachfolger. Die Entwicklung betrifft laut t-online nicht nur den ländlichen Raum.
In der Industrie wurden etwa 11.000 Betriebe geschlossen, zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Hantzsch hatte mit Blick auf steigende Insolvenzzahlen von einer „Krisenzange“ gesprochen, die die deutsche Wirtschaft von zwei Seiten schädige: durch geopolitische Verwerfungen wie den Iran-Krieg und US-Zölle sowie durch hohe Energiepreise und viel Bürokratie im Inland.
Die ZEW-Forscherin Sandra Gottschalk weist zugleich darauf hin, dass nur 13 Prozent der fast 190.000 erfassten Schließungen auf ein Insolvenzverfahren zurückgingen. Die Mehrzahl der Geschäftsaufgaben verlaufe nahezu geräuschlos.
Ein wichtiger Faktor ist laut Gottschalk die Unternehmensnachfolge. Fast ein Drittel aller freiwilligen Schließungen erfolge mittlerweile aus Altersgründen, deutlich mehr als noch vor 10 oder 15 Jahren.
| Bereich | Schließungen beziehungsweise Veränderung |
|---|---|
| Unternehmen insgesamt | 187.744 im vergangenen Jahr |
| Unternehmensschließungen gegenüber dem Vorjahr | knapp zehn Prozent mehr |
| Gaststätten und Beherbergungsunternehmen | etwa 15.000; 15 Prozent mehr als 2024 |
| Gesundheitswesen | knapp 11.000 |
| Arztpraxen | knapp 5.500; 23 Prozent mehr als 2024 |
| Industrie | etwa 11.000; zehn Prozent mehr als vor Jahresfrist |
| Schließungen mit Insolvenzverfahren | 13 Prozent der fast 190.000 erfassten Schließungen |
Infobox: t-online berichtet von 187.744 Unternehmensaufgaben und damit dem höchsten Stand seit fast 20 Jahren. Besonders betroffen waren das Gastgewerbe, das Gesundheitswesen und die Industrie; neben wirtschaftlichem Druck spielt die fehlende Unternehmensnachfolge eine zunehmend wichtige Rolle.
FAZ: Energieversorgung könnte den Euroraum im Winter stärker belasten
Der Euroraum hat die bisherigen Folgen des Energiepreisschocks nach Einschätzung der FAZ vergleichsweise gut verkraftet. Die größeren konjunkturellen Risiken könnten jedoch im kommenden Winter liegen, insbesondere wenn hohe Energiepreise, eine angespannte Gasversorgung und weitere Ausfälle zusammenkommen.
Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum stieg von April bis Juni um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Ohne die stark schwankenden Daten zur irischen Wirtschaftsleistung betrug der Anstieg des BIP im Euroraum wie im ersten Quartal 0,3 Prozent.
In Deutschland erhöhte sich das BIP im zweiten Quartal vorläufig um 0,2 Prozent. Damit halbierte sich die konjunkturelle Geschwindigkeit im Vergleich zum ersten Quartal. Die Rezessionsszenarien, die Ende Februar im Zusammenhang mit den Energiepreisen aufgekommen waren, traten laut FAZ jedoch nicht ein.
| Region | Entwicklung des BIP |
|---|---|
| Euroraum, April bis Juni gegenüber Vorquartal | 0,4 Prozent |
| Euroraum ohne Irland, April bis Juni gegenüber Vorquartal | 0,3 Prozent |
| Deutschland, zweites Quartal | 0,2 Prozent |
Stimmungsindikatoren wie das Ifo-Geschäftsklima und Einkaufsmanagerumfragen für Deutschland und Europa deuteten darauf hin, dass die Aussichten vor allem im verarbeitenden Gewerbe positiver eingeschätzt werden.
In Deutschland gingen die Investitionen im zweiten Quartal zurück, der Konsum legte verhalten zu und der Export erwies sich als treibende Kraft. Besonders die Ausfuhren in den Euroraum nahmen zu. Dieser Markt ist für deutsche Unternehmen wichtiger als der Export nach Amerika oder nach China.
Nach Einschätzung von Volkswirten von Capital Economics senkten Verbraucher im Euroraum im zweiten Quartal ihre Sparleistung, um höhere Energiepreise auszugleichen. Die Produktion in Industrie und Baugewerbe stieg zuletzt stark. In der Industrie könnte dies teilweise darauf zurückgehen, dass Unternehmen Produktion vorzogen, um erwarteten höheren Energiepreisen auszuweichen.
Auch die energieintensive Industrie hielt dem Energiepreisschock laut FAZ stand. Als einen Grund nennt der Artikel, dass die Preise für stark nachgefragte verarbeitete Ölprodukte stärker zulegten als die Rohölpreise. Das schaffe Anreize für eine höhere Produktion. Zudem habe ASML, ein niederländischer Hersteller von Maschinen für die Halbleiterfertigung, seine Produktion im Zuge des Aufschwungs der Künstlichen Intelligenz stark ausgeweitet.
Die Dürre und der niedrige Wasserstand des Rheins stellen weitere Belastungen dar. Der Rhein könne dadurch fast unpassierbar werden; Lieferungen von Energie und Rohstoffen für Unternehmen an seinen Ufern sowie der Transport von Gütern zu den Nordseehäfen würden erschwert und verteuert.
Nach den damaligen Prognosen sollte das Niedrigwasser bis Ende August andauern. Oxford Economics veranschlagte für Deutschland einen BIP-Schaden von 0,2 Prozentpunkten im dritten Quartal, andere Ökonomen erwarteten bis zu 0,4 Prozentpunkte. Die Fehlermargen solcher Schätzungen seien hoch.
Für den Euroraum insgesamt erwartete Oxford Economics nur geringe Wachstumsschäden durch die Dürre und prognostizierte einen BIP-Zuwachs von 0,3 Prozent im dritten Quartal. Die Prognose von 0,8 Prozent für das Gesamtjahr sei dadurch nicht ernsthaft gefährdet.
Als größeres Risiko bewerten Ökonomen die Energieversorgung beziehungsweise hohe Energiepreise. Oxford Economics bezeichnete den kommenden Winter als möglichen härtesten Winter für die Europäische Union seit dem Winter 2021/2022. Als Belastungsfaktoren werden eine faktisch geschlossene Straße von Hormus, größere Ausfälle norwegischer Gasfelder sowie wegen der Dürre geringere Mengen an Wasserkraft und Nuklearstrom genannt.
Die Gasvorräte in der EU lägen auf einem historisch niedrigen Stand. Die aktuellen Gaspreise bewegten sich ungefähr auf dem Niveau der für den Winter erwarteten Preise, weshalb sich eine Einlagerung nicht lohne. Zusammengenommen könnten diese Faktoren die Inflation im Euroraum gegen Jahresende auf mehr als 3,5 Prozent treiben.
Die FAZ berichtet, dass der kommende Winter für die Europäische Union der härteste seit dem Winter 2021/2022 werden könnte.
| Risiko beziehungsweise Prognose | Angabe |
|---|---|
| BIP-Schaden Deutschland durch Niedrigwasser im dritten Quartal | 0,2 Prozentpunkte |
| Andere Schätzungen zum BIP-Schaden in Deutschland | bis zu 0,4 Prozentpunkte |
| Prognostizierter BIP-Zuwachs im Euroraum im dritten Quartal | 0,3 Prozent |
| Prognose für den Euroraum im Gesamtjahr | 0,8 Prozent |
| Mögliche Inflation im Euroraum gegen Jahresende | mehr als 3,5 Prozent |
| Vergleichszeitraum für den möglichen härtesten Winter | seit dem Winter 2021/2022 |
Infobox: Nach Darstellung der FAZ blieb der Euroraum trotz Energiepreisschock wirtschaftlich robust. Die größere Gefahr wird im kommenden Winter gesehen: Niedrige Gasvorräte, mögliche Energieausfälle und hohe Preise könnten die Inflation im Euroraum gegen Jahresende auf mehr als 3,5 Prozent treiben.
Quellen:
- „Die AfD will ran an die Wirtschaft“
- Tech-Werte geben deutlich nach: Nahost-Lage verunsichert die Wall Street
- „Wäre der Staat ein Unternehmen und wir als Bürger der Kunde, wäre er komplett pleite“
- Wirtschaft vor acht vom 18.08.2026
- Firmensterben erreicht 20-Jahres-Hoch: „Krisendynamik frisst sich durch die Breite”
- Droht dem Euroraum im Winter eine härtere Krise als durch Hitze und Dürre?















