KI-Kosten steigen, während Unternehmen Token-Nutzung kaum kontrollieren

    KI-generiert
    20.10.2026 6 mal gelesen 0 Kommentare
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    Generative KI wird in Unternehmen immer häufiger eingesetzt: in Assistenzsystemen, Softwareentwicklung, Datenanalyse, Chatbots und automatisierten Prozessen. Dadurch steigt der Verbrauch von Tokens, die für Unternehmen zunehmend zu einer wichtigen Kosten- und Steuerungsgröße werden.
    Die Entwicklung ist deutlich: Der jährliche Token-Verbrauch könnte in den kommenden zwei Jahren um 78 Prozent wachsen. Trotz sinkender Preise pro Token könnten die Gesamtkosten innerhalb von 24 Monaten um rund 44 Prozent steigen, weil besonders agentische Systeme zahlreiche Modellaufrufe auslösen.
    Das Problem: Viele Unternehmen wissen nicht, welche Anwendungen die Kosten verursachen und welchen Geschäftsnutzen sie bringen. Nur ein kleiner Teil der Token-Ausgaben lässt sich bislang einem messbaren finanziellen Ergebnis zuordnen, während lediglich sieben Prozent die Kosten verursachergerecht den zuständigen Bereichen zuweisen.
    Mehr Transparenz soll helfen: Kostenverantwortliche, klare Zuordnung zu Teams, passende Modelle, definierte Value Cases und geschulte Mitarbeitende sind entscheidend. Wichtig ist, nicht nur einzelne KI-Aufgaben, sondern den gesamten Prozess und seine Wirkung auf das Geschäft zu messen.
    Besonders großes Sparpotenzial bietet Model-Routing: Rund 90 Prozent der Wissensaufgaben benötigen offenbar kein teures Frontier-Modell. Durch den gezielten Einsatz günstigerer Modelle könnten Unternehmen laut Accenture 40 bis 60 Prozent der Kosten reduzieren, wenn IT, Finance und Fachbereiche gemeinsam Verantwortung übernehmen.

    KI-Kosten rücken durch Token-Management in den Mittelpunkt

    Quelle: springerprofessional.de

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    Der Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz in Wissensarbeit, Prozessautomatisierung, Softwareentwicklung und Kundeninteraktionen lässt den Verbrauch digitaler Ressourcen in Unternehmen steigen. Dabei entwickeln sich Tokens, die von Large Language Models verarbeitet werden, zu einer betriebswirtschaftlichen Größe, deren Nutzung ähnlich wie Cloud-Ressourcen oder Softwarelizenzen gesteuert werden muss.

    Tokens kommen laut dem Bericht unter anderem bei KI-Assistenten für Mitarbeiter, der Automatisierung interner Prozesse, der Softwareentwicklung, der Datenanalyse, kundenorientierten Chatbots und agentischen Systemen zum Einsatz. Eine im September 2027 vorgestellte Accenture-Studie mit 750 C-Suite-Führungskräften aus Unternehmen mit mehr als einer Milliarde US-Dollar Jahresumsatz in 17 Ländern, darunter Deutschland, zeigt, dass jeder dritte Konzern sein jährliches Token-Budget bereits überschritten hat.

    Die Befragten erwarten, dass der jährliche Token-Verbrauch in den kommenden zwei Jahren um 78 Prozent zunimmt. Trotz sinkender Preise pro Token könnten die Gesamtkosten durch die steigende Nutzung innerhalb von 24 Monaten um rund 44 Prozent wachsen.

    Als besonders kostenintensiv gelten agentische KI-Systeme, weil sie für eine einzelne Aufgabe zahlreiche Modellaufrufe auslösen können. Für Unternehmen wird dadurch die Prognose der Ausgaben schwieriger, da häufig nicht nachvollziehbar ist, welche Anwendungen und Prozesse die Kosten tatsächlich verursachen.

    „Besser ist es, Kosten, Qualität und Prozesswirkung gemeinsam zu steuern, insbesondere entlang der Wertschöpfung und nicht nur innerhalb der Funktionen“, erklärt Kevin Eversmann, AI & Data Lead Central & East Europe bei Accenture, gegenüber Springerprofessional.de.

    Der wirtschaftliche Nutzen der Token-Ausgaben bleibt in vielen Organisationen ebenfalls unklar. Dem Bericht zufolge lässt sich bislang kaum ein Fünftel der Token-Ausgaben einem quantifizierbaren finanziellen Ergebnis zuordnen. Nur 35 Prozent der Unternehmen können für ihren größten Anwendungsfall die Kosten pro Geschäftsergebnis berechnen.

    Als Ursache nennt Eversmann, dass Unternehmen häufig nur den punktuellen KI-Einsatz messen, nicht jedoch den gesamten Prozess. Ein schnellerer Entwurf oder eine bessere Antwort führe nicht automatisch zu einem wirtschaftlichen Effekt, wenn Übergaben und Freigaben unverändert blieben oder frei werdende Kapazitäten nicht anderweitig eingesetzt würden.

    Die Studie identifiziert fünf Hebel für eine bessere Steuerung der Token-Kosten:

    • finanzielle Verantwortlichkeiten für die KI-Nutzung,
    • eine klare Kostenzuordnung zu einem oder mehreren Teams,
    • die Auswahl geeigneter Modelle und gegebenenfalls ein kostensparendes Routing,
    • die Definition eines Value Case einschließlich Mehrwert, Kosten und Erfolgskriterien,
    • die Schulung der Mitarbeiter.

    Diese Punkte sollen bereits vor dem Anwendungsfall feststehen und nachverfolgbar sein. Unternehmen mit einer durchgängigen Messung auf Workload-Ebene erzielen laut der Studie fast doppelt so hohe Werte bei der Zuordnung von KI-Ausgaben zu Geschäftsergebnissen wie Organisationen ohne entsprechende Transparenz.

    Besonders großes Einsparpotenzial sieht Accenture beim sogenannten Model-Routing. Lediglich rund zehn Prozent der untersuchten Wissensaufgaben benötigen demnach tatsächlich leistungsstarke Frontier-Modelle. Der überwiegende Teil könne mit deutlich günstigeren Modellen bearbeitet werden.

    AspektAngabe
    Erwarteter Anstieg des jährlichen Token-Verbrauchs78 Prozent in den kommenden zwei Jahren
    Geschätzter Anstieg der Token-Kostenrund 44 Prozent innerhalb von 24 Monaten
    Wissensaufgaben mit Bedarf an Frontier-Modellenrund zehn Prozent
    Mögliche Kostenreduzierung durch Model-Routing40 bis 60 Prozent
    Unternehmen mit verursachergerechter Zuordnung der Token-Kostensieben Prozent

    Unternehmen, die das Model-Routing konsequent umsetzen, können ihre Kosten laut Accenture um 40 bis 60 Prozent reduzieren. Voraussetzung ist jedoch eine klare organisatorische Verankerung der Kostenverantwortung.

    Derzeit weisen nur sieben Prozent der befragten Unternehmen ihre Token-Kosten verursachergerecht den nutzenden Bereichen zu. Ein einheitlicher interner KI-Tarif oder ein rein zentrales Kontrollmodell wird nach Einschätzung von Eversmann kurzfristig nicht erwartet.

    „Wahrscheinlicher ist eine Arbeitsteilung: IT und Finance schaffen Transparenz, Standards und die technische Steuerung. Die Fachbereiche verantworten ihre Anwendungsfälle, Budgets und Ergebnisse“, so Eversmann.

    Zusammenfassung: Die steigende Nutzung generativer KI macht Token zu einer relevanten Steuerungsgröße. Transparenz auf Workload-Ebene, eine Zuordnung der Kosten zu Verantwortlichen und der Einsatz geeigneter Modelle sollen helfen, Ausgaben mit messbarem Geschäftsnutzen zu verbinden.

    Ex-Kaufland-Vorstand Thorsten Sauter wechselt in die Beratung

    Quelle: Lebensmittel Zeitung

    Thorsten Sauter, ehemaliger Vorstand von Kaufland, hat eine neue berufliche Aufgabe übernommen. Er ist nun als externer Berater bei zwei namhaften Consulting-Unternehmen aktiv.

    Weitere Angaben zu den beiden Beratungsunternehmen oder zu Sauters konkreter Funktion enthält die vorliegende Meldung der Lebensmittel Zeitung nicht.

    Zusammenfassung: Thorsten Sauter ist nach seiner Zeit im Kaufland-Vorstand als externer Berater für zwei namhafte Consulting-Unternehmen tätig.

    Steel Dynamics meldet höheren Gewinn und Umsatz im dritten Quartal

    Quelle: MarketScreener Deutschland

    Steel Dynamics hat im dritten Quartal einen gestiegenen Gewinn und Umsatz verzeichnet. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen Beförderungen im Management an.

    Die Meldung wurde am 19.10.2026 um 22:38 veröffentlicht. Die vorliegenden Quellenangaben enthalten jedoch keine weiteren Werte zur Höhe des Gewinns oder Umsatzes sowie keine näheren Angaben zu den angekündigten Personalentscheidungen.

    Zusammenfassung: Steel Dynamics berichtet für das dritte Quartal über einen höheren Gewinn und Umsatz und kündigt Beförderungen im Management an.

    Weitere Meldungen ohne auswertbaren Artikelinhalt

    Für die Meldung „RBC Wealth Management wurde bei den Private Banker International Global Wealth Awards in drei Kategorien als Outstanding Private Bank ausgezeichnet“ lag kein nutzbarer Artikelinhalt vor. Die Quelle AnlegerPlus konnte lediglich als Titelangabe berücksichtigt werden.

    Auch zur Meldung „Anthropics Claude Mythos 5 im Exposure-Management“ war bei B2B Cyber Security kein auswertbarer Inhalt verfügbar. Eine inhaltliche Darstellung ist deshalb nicht möglich.

    Zur Meldung „HAC steigt bei Greiff Capital Management ein“ enthielt der übermittelte Inhalt von Institutional Money ausschließlich Hinweise zur Seitennutzung, Werbung und Cookie-Verarbeitung. Sachangaben zum Einstieg von HAC bei Greiff Capital Management waren darin nicht enthalten.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Zusammenfassung des Artikels

    Token-Management wird angesichts steigender KI-Nutzung zur zentralen Kosten- und Steuerungsaufgabe, während weitere Meldungen Personalwechsel, Quartalszahlen und Auszeichnungen betreffen.

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