Luftverkehr unter Druck, während Marken und Plattformen neue Wege gehen

    KI-generiert
    11.08.2026 21 mal gelesen 0 Kommentare
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    Der Luftverkehr in Deutschland gerät unter Druck: Hohe Kerosinkosten und ein Pilotenstreik lassen den Gewinn der Lufthansa massiv einbrechen. Die Airline reagiert mit höheren Ticketpreisen und angepasster Flottensteuerung. Gleichzeitig sinken die Passagierzahlen an deutschen Flughäfen erstmals seit der Corona-Krise wieder
    Fraport kann trotz der schwierigen Lage durch seine Auslandsflughäfen wachsen. Am Standort Frankfurt bleiben Passagierentwicklung und Prognosen jedoch hinter den Erwartungen zurück. Damit zeigt sich, wie eng Kosten, Nachfrage, Kapazitäten und Buchungsverhalten zusammenhängen
    Auch im Marketing gibt es Bewegung: Die Agentur Markenzeichen übernimmt für zunächst zwei Jahre die kanalübergreifende Vermarktung von Fraport im Bereich Aviation und Cargo Development. Ein fünfköpfiges Team betreut den Auftrag. Für Markenzeichen ist der Etatgewinn nach dem Verlust von Miles & More Ende 2025 besonders relevant
    Neue Wege geht auch der Oberpfalz Marketing e.V. mit der Kinderserie „Underdog ermittelt“. Ein cleverer Detektivhund erkundet gemeinsam mit Puppenspieler Micha die Region und vermittelt lokale Besonderheiten. Der humorvolle Held spricht allerdings kein Oberpfälzisch, sondern „preißelt“ sich durch seine Fälle
    In der Influencer-Branche fordern Kolsquare und Storyclash eine eigenständige europäische Tech-Plattform mit europäischen Daten, lokaler Marktkenntnis und Künstlicher Intelligenz. Zudem wechselt Marco Götz Mitte September von Discover Airlines zu Eurowings und übernimmt dort Revenue Management und Pricing. Starkey will sich derweil mit einer Personal- und Marketing-Offensive als Partner des Fachhandels positionieren.

    Lufthansa unter Ergebnisdruck, Fraport mit Auslandswachstum und rückläufige Passagierzahlen in Deutschland

    Im Luftverkehr standen zuletzt Kosten, Nachfrage und die Attraktivität des Standorts Deutschland im Mittelpunkt. Wie airliners.de in seinem wöchentlichen Vertriebs- und Marketing-Briefing berichtet, belasten Kerosinkosten und ein Pilotenstreik das Ergebnis der Lufthansa erheblich, während Fraport von seinen Auslandsflughäfen profitiert und das Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen erstmals seit der Corona-Krise wieder zurückgeht.

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    Die Entwicklungen zeigen laut airliners.de, wie eng Pricing, Kapazitätssteuerung und Buchungsverhalten miteinander verbunden sind. Die Lufthansa setzt dem Bericht zufolge auf höhere Ticketpreise und eine angepasste Flottensteuerung, um auf den Ergebnisdruck zu reagieren.

    • Lufthansa verzeichnet einen massiven Gewinneinbruch durch Kerosinkosten und Pilotenstreik.
    • Fraport kann dank seiner Auslandsflughäfen zulegen.
    • Frankfurt kommt bei Passagieren und Prognosen nicht entscheidend voran.
    • Das Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen sinkt erstmals seit der Corona-Krise.
    „Zwischen Ergebnisdruck bei den Airlines, gedämpften Verkehrsprognosen an den Flughäfen und neuen Warnsignalen für den deutschen Markt zeigt sich, wie eng Pricing, Kapazitätssteuerung und Buchungsverhalten derzeit zusammenhängen.“

    Infobox: Kostensteigerungen, Streiks, Auslandsgeschäft und eine rückläufige Nachfrage prägen die aktuellen Entwicklungen im deutschen Luftverkehr.

    Markenzeichen übernimmt Marketing für Fraport

    Die Frankfurter Agentur Markenzeichen verantwortet künftig das Marketing für den Flughafenbetreiber Fraport. Das berichtet turi2 unter Berufung auf „Horizont“.

    Markenzeichen setzte sich in einer mehrstufigen Ausschreibung durch und übernimmt das Kreativmandat für die Vermarktung des Flughafens über alle Kanäle. Der Vertrag für den Bereich „Aviation und Cargo Development“ läuft vorerst über zwei Jahre.

    Ein fünfköpfiges Kernteam um Managing Partner Chris Vogt soll den neuen Auftraggeber betreuen. Für die Agentur kommt der Etatgewinn zu einem wichtigen Zeitpunkt, nachdem sie Ende 2025 den Großkunden Miles & More an Serviceplan verloren hatte.

    AspektAngabe
    AgenturMarkenzeichen
    AuftraggeberFraport
    VertragsbereichAviation und Cargo Development
    Vertragslaufzeitvorerst zwei Jahre
    Betreuungfünfköpfiges Kernteam

    Infobox: Markenzeichen übernimmt für vorerst zwei Jahre die kanalübergreifende Vermarktung von Fraport im Bereich „Aviation und Cargo Development“.

    Oberpfälzer Underdog wird zum Serien-Detektiv

    Der Verein Oberpfalz Marketing bringt seine regionale Identifikationsfigur in einer neuen Kinderserie auf die Bildschirme. Wie SZ.de berichtet, soll der Oberpfalz-Underdog jüngeren Zuschauern die Heimat näherbringen.

    Das Maskottchen ist ein Hund, weil der Verein die Oberpfälzer Eigenart augenzwinkernd mit einem Dialekt verbindet, der wie Hundebellen klingen kann. Entscheidend ist dabei der Laut „ou“, der laut der im Artikel beschriebenen Dialektkunde für das Oberpfälzische besonders wichtig ist.

    Der Oberpfalz-Underdog wurde im Frühjahr 2025 erstmals vorgestellt. Die Marionette wurde von der Künstlerin Scarlett Isabella Köfner entworfen und vom Puppenspieler Michael Pöllmann gebaut.

    In der gemeinsam mit der Filmagentur „Bewegterblick“ produzierten Reihe „Underdog ermittelt“ geht der Detektivhund zusammen mit seinem Freund, dem Puppenspieler Micha, auf Erkundungstour durch die Oberpfalz. Die im Film-Noir-Stil gehaltene Produktion feierte Anfang August in Regensburg Kinopremiere.

    In der ersten Folge sucht der Underdog im Landkreis Cham nach dem verschwundenen Ritter Tobias. Dabei wird dem Publikum der „Further Drachenstich“ nähergebracht, den der Artikel als ältestes Volksschauspiel in Deutschland bezeichnet und der derzeit wieder aufgeführt wird.

    Für einen humorvollen Bruch sorgt die Sprache der Hauptfigur: Der Underdog spricht kein Oberpfälzisch, sondern „preißelt“ sich durch seine Ermittlungen. Trotz seiner guten Spürnase und seines scharfen Verstands kann er also ausgerechnet nicht bellen.

    „Der Underdog ist zwar ein sehr schlauer Hund mit einer guten Spürnase – aber er kann nicht bellen.“

    Infobox: Die Kinderserie „Underdog ermittelt“ verbindet regionale Heimatvermittlung, Puppenspiel und humorvolle Dialektbeobachtung.

    Kolsquare fordert eine eigene europäische Influencer-Tech-Plattform

    Rund 100 Tage nach der Übernahme des österreichischen Anbieters Storyclash zieht Kolsquare eine erste Bilanz. In einem von Meedia.de veröffentlichten Interview sprechen Katy Link, Product Marketing Manager, und Eugen Knippel, VP Global Voice & Industry Relations, über die Integration und die strategischen Ziele der Fusion.

    Kolsquare bezeichnet sich nach der Übernahme nach eigenen Angaben als größter europäischer Anbieter von Influencer-Marketing-Software. Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer gemeinsamen Plattform, die europäische Daten und lokale Marktkenntnis stärker berücksichtigen soll.

    Link und Knippel betonen, dass die Fusion aus ihrer Sicht über einen reinen Größeneffekt hinausgeht. Thematisiert werden außerdem der Wettbewerb mit US-Plattformen, die Messbarkeit von Influencer-Marketing sowie die Rolle von Künstlicher Intelligenz.

    „Europa braucht eine eigene Influencer-Tech-Plattform.“

    Die Übernahme von Storyclash wird damit als Schritt zu mehr Unabhängigkeit Europas im Influencer-Marketing eingeordnet. Zugleich verweist der Artikel auf die zunehmende Konsolidierung in diesem Markt.

    Infobox: Kolsquare will gemeinsam mit Storyclash eine europäische Influencer-Marketing-Plattform aufbauen und setzt dabei auf europäische Daten, lokale Marktkenntnis und Künstliche Intelligenz.

    Marco Götz wechselt von Discover Airlines zu Eurowings

    Marco Götz wechselt Mitte September von Discover Airlines zu Eurowings. Das meldet Reise vor9.

    Der bisherige Chief Commercial Officer von Discover übernimmt bei Eurowings die Leitung von Revenue Management & Pricing. Er folgt auf Stefan Auerbach, der in den Ruhestand geht.

    Götz ist seit rund 20 Jahren im Lufthansa-Konzern tätig und war am Aufbau von Discover beteiligt. Seine bisherigen CCO-Aufgaben bei Discover sollen teilweise in den Konzern wandern.

    PersonBisherige FunktionNeue FunktionZeitpunkt
    Marco GötzChief Commercial Officer bei Discover AirlinesLeitung Revenue Management & Pricing bei EurowingsMitte September
    Stefan AuerbachLeitung bei EurowingsRuhestandNachfolge durch Marco Götz

    Infobox: Marco Götz übernimmt bei Eurowings die Verantwortung für Revenue Management & Pricing und folgt damit auf Stefan Auerbach.

    Starkey will sich mit Personal- und Marketing-Offensive im Fachhandel positionieren

    Starkey will sich als Partner für den Hörgerätefachhandel empfehlen und setzt dabei auf eine Personal- und Marketing-Offensive. Das berichtet markt intern im Infobrief Hörgeräteakustik.

    Der Beitrag ordnet die Entwicklung vor dem Hintergrund eines zuletzt stark bewegten Hörakustik-Marktes ein. Als Beispiele nennt die Quelle die Übernahme von KIND durch Demant und die Übernahme von GN Hearing durch Amplifon.

    Nach Darstellung von markt intern hat sich dadurch die Zahl der Hersteller ohne vertikale Integration deutlich gelichtet. Der vollständige Artikel ist nur für Abonnenten beziehungsweise mit einem 5 Artikel Pass zugänglich.

    Infobox: Starkey positioniert sich mit einer Personal- und Marketing-Offensive als Partner des Fachhandels; markt intern stellt dies in den Kontext der zunehmenden Konzentration im Hörakustik-Markt.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Zusammenfassung des Artikels

    Lufthansa gerät durch Kosten und Streik unter Druck, während Fraport im Ausland wächst und deutsche Flughäfen weniger Passagiere verzeichnen. Zudem gibt es neue Marketingmandate, eine regionale Kinderserie, eine europäische Influencer-Plattform sowie Personalwechsel und Fachhandelsinitiativen.

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