Mercedes, KI und Führung: Die wichtigsten News aus Wirtschaft und Management

    KI-generiert
    07.10.2026 10 mal gelesen 0 Kommentare
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Mercedes-Benz plant ab Januar vier Bürotage pro Woche, möglicherweise soll mobiles Arbeiten sogar vollständig entfallen. Ziel sind bessere Zusammenarbeit, mehr Teamgeist und höhere Produktivität. Studien zeigen: Homeoffice kann die Effizienz steigern, doch bei einem Anteil von über 60 Prozent sinkt die Gesamtproduktivität offenbar wieder.
    Präsenz im Büro darf dabei kein Selbstzweck sein. Führungskräfte sollten klar erklären, welche Entscheidungen getroffen, Probleme gelöst, Ideen entwickelt oder Beziehungen gestärkt werden sollen. Eine klare Agenda, konkrete Erwartungen und sichtbare Ergebnisse machen Präsenztage sinnvoll.
    Gleichzeitig braucht es faire Ausnahmen: Konzentrierte Aufgaben wie Präsentationen oder Kundenfeedback können oft besser im Homeoffice erledigt werden. Produktivität sollte anhand konkreter Ergebnisse gemessen werden, nicht allein an Anwesenheit.
    Auch außerhalb von Mercedes gibt es wichtige Management-News: Am Canisiusstift in Ahaus erhielten die ersten Absolventinnen des Studiengangs Sozialpädagogik und Management ihre Bachelorurkunden. Kim Virginia Grey berichtete bei Promi Big Brother zudem von einem heftigen Streit mit ihrem Management, einem Nervenzusammenbruch und der Sorge vor möglichen Anzeigen.
    Beim Global Peter Drucker Forum 2026 stehen Führung, HR, Innovation und KI im Mittelpunkt. Gleichzeitig zeigt der Blick auf KI-Agenten und das Middle Management: Klare Rollen, Zuständigkeiten und messbare Ziele werden entscheidend, während reine Koordination und Verwaltung zunehmend automatisiert werden können.

    Mercedes plant Rückkehr ins Büro – Führung soll Präsenz sinnvoll gestalten

    Die Mitarbeiter von Mercedes-Benz sollen von Januar an vier Tage in der Woche wieder im Büro arbeiten. Mercedes-CEO Ola Källenius soll sich laut WiWo sogar für eine vollständige Abschaffung des mobilen Arbeitens im Unternehmen ausgesprochen haben.

    Werbung

    Mit der stärkeren Präsenz sollen die Zusammenarbeit verbessert, der Teamgeist gestärkt und die Produktivität gesteigert werden. Hintergrund ist laut Quelle die wirtschaftlich schwierige Situation von Mercedes-Benz.

    Eine Studie des Fraunhofer-Instituts und der Techniker Krankenkasse kommt laut WiWo zu dem Ergebnis, dass Homeoffice-Arbeit die Effizienz zwar bis zu 20 Prozent steigert, dieser Effekt aber nur bis zu einem Homeoffice-Anteil von 60 Prozent anhält. Wird zu viel zu Hause gearbeitet, sinkt die Produktivität des Unternehmens insgesamt wieder.

    Als Grund wird der Unterschied zwischen konzentrierter Aufgabenbearbeitung und gemeinsamer Entwicklung genannt. Während sich Aufgaben im Homeoffice ungestörter abarbeiten lassen, entstehen neue Ideen demnach besser im Büro, wo fachlicher Austausch und informelle Gespräche stattfinden.

    Yurda Burghardt, Unternehmensberaterin bei Argon & Co., betont laut WiWo, Führungskräfte müssten den Mitarbeitern vermitteln, wofür sich die Anwesenheit im Büro lohnt. Präsenz solle nicht als Selbstzweck erscheinen, sondern Räume schaffen, in denen Mitarbeiter gemeinsam denken, Widerspruch aushalten und neue Lösungen entwickeln.

    „Wer Mitarbeiter ins Büro einbestellt, sollte nicht nur sagen, wann sie kommen sollen, er sollte sagen, wofür sich ihr Kommen lohnt“, rät Yurda Burghardt laut WiWo.

    Für Präsenztage empfiehlt Burghardt eine klare Agenda, konkrete Erwartungen an die Teilnehmenden und sichtbare Ergebnisse im Anschluss. Als Beispiele für Tätigkeiten, bei denen Präsenz besonders relevant sei, nennt sie bereichsübergreifende Problemlösungen, die Suche nach Innovationen und neuen Ideen, komplexe Verhandlungen sowie den Aufbau von Beziehungen und Vertrauen.

    Arbeitsrechtler Sebastian Maiß rät außerdem, Produktivität anhand konkreter Ergebnisse zu messen. Bei der Fahrzeugentwicklung könne beispielsweise geprüft werden, ob sich der Zeitraum zwischen dem Auftreten eines Problems und dessen Lösung im Vergleich zum vorherigen Modell verkürzt, ohne dass Fehler oder Nacharbeiten zunehmen.

    Eine Präsenzpflicht ohne angepasste Arbeitsweise könne laut Burghardt lediglich eine Ortsverlagerung darstellen. Führungskräfte sollten deshalb vor jedem Präsenztag klären, welche Entscheidung getroffen, welches Problem gemeinsam gelöst, welches Wissen geteilt und welche neue Idee entwickelt werden soll.

    Auch individuelle Bedürfnisse sollen berücksichtigt werden. Wer an einem bestimmten Nachmittag auf den Handwerker warten müsse oder die Kinder nicht allein zu Hause lassen könne, sollte laut Maiß die Möglichkeit erhalten, Aufgaben für das Homeoffice zu übernehmen, etwa die konzentrierte Lektüre von Kundenfeedback oder das Erstellen einer Präsentation.

    Für Ausnahmen von der Präsenzpflicht empfiehlt Maiß nachvollziehbare Kriterien. Dadurch soll vermieden werden, dass Entscheidungen als willkürlich wahrgenommen werden.

    Zusammenfassung: Mercedes-Benz plant von Januar an vier Bürotage pro Woche. Die Quelle stellt heraus, dass Präsenz vor allem dann Wirkung entfaltet, wenn Führungskräfte ihren Zweck erklären, die Arbeitsweise daran ausrichten und faire individuelle Lösungen ermöglichen.

    Erste Absolventinnen des Studiengangs Sozialpädagogik und Management in Ahaus

    Nach zwei Jahren erhielten die ersten Absolventinnen des Bachelorstudiengangs „Sozialpädagogik & Management“ am Canisiusstift in Ahaus ihre Urkunden. Darüber berichtet die Münsterland Zeitung.

    Mit der Verleihung der Urkunden feierten die ersten Teilnehmerinnen ihren Studienerfolg. Der Abschluss markiert zugleich den ersten erfolgreichen Jahrgang des Studiengangs am Canisiusstift in Ahaus.

    Die Quelle nennt den Studiengang als Verbindung von Sozialpädagogik und Management. Weitere nutzbare Angaben zum Ablauf der Feier, zu den Namen der Absolventinnen oder zu konkreten Studieninhalten enthält der bereitgestellte Artikeltext nicht.

    Zusammenfassung: Am Canisiusstift in Ahaus haben die ersten Absolventinnen des Bachelorstudiengangs „Sozialpädagogik & Management“ nach zwei Jahren ihre Urkunden erhalten.

    Kim Virginia Grey berichtet bei „Promi Big Brother“ von Streit mit ihrem Management

    Kim Virginia Grey (31) spricht laut Promiflash bei „Promi Big Brother“ offen über massiven Ärger mit ihrem Management. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Nikola (30) ist die Reality-TV-Bekanntheit in die TV-Unterkunft eingezogen und äußerte ihren Frust kurz nach der Ankunft im Garten.

    Der Streit soll Kim bereits vor ihrem Einzug stark belastet haben. Laut dem im Livestream der Sendung gezeigten Geschehen soll sie einen regelrechten Nervenzusammenbruch erlebt haben und weinend bei der Show angekommen sein.

    Zusätzlich beschäftigt Kim offenbar die Frage, was nach ihrer Zeit vor den Kameras auf sie zukommen könnte. Sie befürchtet, nach ihrem Aufenthalt mit einer ganzen Reihe von Anzeigen konfrontiert zu werden.

    „Mein Manager wurde auseinandergenommen, habe ich gehört. Jetzt ist es so, dass wir Streit haben. Ich hatte einen richtigen Nervenzusammenbruch, ich bin hier schon weinend angekommen. Wir hatten so einen Stress“, wird Kim Virginia Grey von Promiflash zitiert.

    Weiter sagte sie laut Promiflash: „Jetzt muss ich gucken, vielleicht komme ich hier raus und habe 50 Anzeigen...“ XXL-Gastronom René „Redo“ Dost (57) reagierte überrascht und fragte nach.

    Kim machte anschließend deutlich, wie sehr sie die Situation belastet. „Ich könnt's mir nicht schlimmer vorstellen“, betonte sie laut Quelle.

    Worum es bei dem Konflikt mit ihrem Management genau geht und weshalb möglicherweise mehrere Anzeigen im Raum stehen, erklärte Kim in der Runde nicht. Auch die Mitteilung zur Sendung liefere dazu keine weiteren Details.

    Kim und Nikola nehmen laut Promiflash in diesem Jahr als verheiratetes Reality-TV-Paar an dem Format teil. Bereits ihre Ankündigung als Teil des Casts habe in den sozialen Medien zahlreiche Reaktionen ausgelöst. Einige Fans hätten angekündigt, die Staffel wegen des Paares nicht einzuschalten oder erstmals auf die Sendung zu verzichten.

    Mit ihren Aussagen bringt Kim einen Konflikt, der sich außerhalb der TV-Unterkunft abspielt, direkt in die Show. Die Bewohner bekommen laut Quelle nicht mit, was sich während ihres Aufenthalts vor den Türen des Containers ereignet.

    „Promi Big Brother“ läuft laut Promiflash täglich um 20:15 Uhr live in SAT.1 oder als Stream auf Joyn.

    Zusammenfassung: Kim Virginia Grey schilderte bei „Promi Big Brother“ einen Streit mit ihrem Management, einen Nervenzusammenbruch und die Sorge vor 50 Anzeigen. Konkrete Hintergründe des Konflikts wurden in der Sendung und in der Quelle nicht genannt.

    Global Peter Drucker Forum 2026 stellt Führung, HR und Innovation in den Mittelpunkt

    Die internationale Management-Konferenz Global Peter Drucker Forum findet am 4. und 5. November 2026 in der Hofburg Wien statt. Das Motto lautet „Next Gen Innovation – When Everything Depends on Ingenuity“, wie Haufe. Intelligenz, die bewegt. berichtet.

    Workshops und Masterclasses an den Tagen vor und nach der Konferenz widmen sich der Frage, wie Führung und Personalarbeit Menschen zu Innovation befähigen können. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Führung, Kompetenzen und der Organisation von Zusammenarbeit.

    Vom 3. bis 6. November 2026 sind Impulse aus Theorie und Praxis vorgesehen. Am 3. November eröffnen Workshops die vier Tage, am 4. und 5. November folgt die Konferenz in der Wiener Hofburg, und am 6. November bieten Masterclasses Gelegenheit zur Vertiefung.

    ProgrammpunktDatum
    Workshops3. November 2026
    Konferenz in der Wiener Hofburg4. und 5. November 2026
    Masterclasses6. November 2026

    Zu den genannten Speakern gehören laut Haufe Bayer-Vorstandsvorsitzender CEO Bill Anderson, Harvard-Professorin Amy Edmondson, der ehemalige Dekan der Rotman School of Management Roger Martin sowie Managementautor und Berater Gary Hamel.

    Opening-Statements kommen von Prof. Linda Hill, Leiterin der Leadership Initiative an der Havard Business School, und Rita McGrath, Professor of Strategy an der Columbia Business School. Aus der Unternehmenspraxis werden Doris Birkhofer, Präsidentin von Siemens Frankreich, und Kevin Nolan, CEO von GE Appliances, genannt.

    Die HR-Perspektive bringen unter anderem Loes Bresseleers, globale HR-Leiterin bei argenx, Julia Simet, Global Talent Officer bei Gensler, und Adam Yearsley, globaler Talentmanagement-Leiter bei Amer Sports, ein. Ebenfalls am Programm beteiligt sind Katarina Roder, Head of People Development & Culture der ÖBB-Infrastruktur AG und Vorsitzende des BPM Austria, sowie Johnny C. Taylor Jr., CEO von SHRM.

    Neu ist laut Quelle die Kooperation mit der Universität Wien. Sie soll Wissenschaft, Management und Innovation stärker miteinander verbinden. Thematisiert werden Fragen rund um KI, geopolitischen Wandel und Innovationsdruck sowie der Austausch zwischen Forschung, Managementpraxis und der nächsten Generation.

    Markus Reitzig, Professor für Strategisches Management, und Stefan Wagner, Inhaber des Lehrstuhls für Technologie und Innovation, sind als Panelteilnehmende vorgesehen. Zusätzlich ist ein eigenes Pre-Event der Universität Wien geplant.

    Zusammenfassung: Das Global Peter Drucker Forum 2026 findet vom 3. bis 6. November 2026 in Wien statt. Im Zentrum stehen die Rolle von Führung und HR bei Innovation, KI, geopolitischer Wandel und die Verbindung von Wissenschaft und Managementpraxis.

    KI-Agenten im Service Management brauchen klare Rollen

    Viele Service-Organisationen prüfen derzeit, welche Prozesse sich mit KI automatisieren lassen. Handelsblatt Live lenkt den Blick auf eine andere Frage: Welche digitalen Rollen braucht das Service Management?

    Ein KI-Agent sei dann nützlich, wenn seine Aufgabe so klar beschrieben werde wie die eines neuen Teammitglieds. Dafür müsse feststehen, was sein Auftrag ist, wo seine Befugnisse enden, auf welches Wissen er zugreift, wann er an einen Menschen übergibt und woran gute Arbeit erkannt wird.

    Wer diese fünf Fragen überspringe, automatisiere laut Quelle nicht gezielt, sondern beschleunige bestehende Unklarheit. Als Beispiele nennt der Beitrag drei Rollen aus der Praxis.

    • Ein Ticket-Triage-Agent analysiert eingehende Anfragen, schlägt Kategorie und Priorität vor, erkennt fehlende Angaben und empfiehlt den nächsten Schritt.
    • Ein Knowledge-Quality-Agent prüft Wissensartikel auf Aktualität, Verständlichkeit, Dubletten und Nutzbarkeit im First Level.
    • Ein Service-Owner-Assistent hilft, Servicebeschreibungen, Verantwortlichkeiten, Risiken und Schnittstellen zu formulieren.

    Beim Ticket-Triage-Agenten müssen Kategorien, Prioritäten, SLAs und Eskalationsregeln sauber definiert sein. Im bereitgestellten Beispiel erhält jedes neue Ticket innerhalb von fünf Minuten einen begründeten Vorschlag für Kategorie und Priorität.

    Der Agent setzt Kategorien direkt. Priorität 1 vergibt er erst nach Bestätigung durch den Dispatcher. Als Wissensbasis werden Kategorienkatalog, SLA-Matrix und die geschlossenen Tickets der letzten drei Monate genannt.

    Da diese Tickets personenbezogene Daten enthalten, sollen Datenschutz und Betriebsrat laut Handelsblatt Live vor dem Start einbezogen werden. Bei Sicherheitsverdacht oder unklarer Zuordnung soll der Agent sofort an den Shift Lead übergeben.

    Als Erfolgskriterium nennt die Quelle, dass mindestens 85 Prozent der Kategorievorschläge übernommen werden und die Reassign-Quote sinkt. Der Service-Desk-Lead soll die Werte monatlich prüfen und über weitere Befugnisse entscheiden.

    FeldBeispiel für den Ticket-Triage-Agenten
    AuftragJedes neue Ticket erhält innerhalb von fünf Minuten einen begründeten Vorschlag für Kategorie und Priorität.
    GrenzenEr setzt Kategorien direkt; Priorität 1 vergibt er erst nach Bestätigung durch den Dispatcher.
    WissensbasisKategorienkatalog, SLA-Matrix, die geschlossenen Tickets der letzten drei Monate.
    EskalationBei Sicherheitsverdacht oder unklarer Zuordnung sofort an den Shift Lead.
    ErfolgskriteriumMindestens 85 Prozent der Kategorievorschläge werden übernommen, die Reassign-Quote sinkt.

    Für die Einführung empfiehlt die Quelle, mit einem Agenten zu beginnen und ihn vier Wochen im Vorschlagsmodus laufen zu lassen. Danach sollen das Erfolgskriterium gemessen und die Befugnisse erweitert werden.

    Lücken beim Ausfüllen der fünf Felder zeigen laut Beitrag, an welchen Stellen im Prozess vor jeder Automatisierung Klarheit geschaffen werden muss. Auftrag, Grenzen, Wissen, Eskalation und Erfolgskriterium bilden damit die Grundlage für einen kontrollierten Einsatz.

    Zusammenfassung: KI-Agenten im Service Management sollen zunächst über klare Aufträge, Grenzen, Wissensbasen, Eskalationswege und messbare Erfolgskriterien definiert werden. Für den Start empfiehlt Handelsblatt Live einen vierwöchigen Vorschlagsmodus.

    Middle Management gerät durch KI unter Druck

    Künstliche Intelligenz verändert laut E3-Magazin die wirtschaftliche Logik, nach der Unternehmen über Jahrzehnte organisiert wurden. Besonders unter Druck gerät dabei das Middle Management, das lange als Rückgrat großer Organisationen galt.

    Die mittlere Führungsebene verband Strategie mit operativer Umsetzung, koordinierte Teams, bereitete Entscheidungen vor, verdichtete Informationen, konsolidierte Reports und hielt komplexe Organisationen steuerbar. Dieses Modell entstand in einer Welt, in der Informationen langsam, verteilt und schwer auszuwerten waren.

    Moderne KI-Systeme können laut Quelle in Sekunden große Datenmengen analysieren, Projektstände auswerten, Risiken sichtbar machen, Ressourcen planen, Forecasts erstellen, Kommunikationsströme verdichten und Entscheidungsoptionen vorbereiten. Damit werden Aufgaben automatisiert, beschleunigt oder deutlich vereinfacht, die früher erhebliche Managementkapazitäten gebunden hätten.

    Besonders betroffen sei die Mitte der Organisation. Dort werden Informationen weitergegeben, Abstimmungen organisiert, Prozesse überwacht und Entscheidungen vorbereitet. Diese Tätigkeiten basieren zu großen Teilen auf Wissensverarbeitung und liegen damit in einem Bereich, in dem KI besonders stark ist.

    Das E3-Magazin beschreibt das Middle Management als Vermittler zwischen Vorstandsebene und operativer Realität. Wenn Informationen in Echtzeit verfügbar, analysierbar und priorisierbar werden, verliere ein erheblicher Teil klassischer Koordinationsarbeit seinen bisherigen Wert.

    Als zentralen Effekt nennt die Quelle, dass KI den Preis von Komplexität senkt. Was früher zusätzliche Managementebenen, Reporting-Ketten, Abstimmungsrunden und Steuerungsgremien erforderte, könne zunehmend durch intelligente Systeme unterstützt oder übernommen werden.

    Studien des McKinsey Global Institute zeigen laut E3-Magazin, dass insbesondere wissensbasierte, administrative und koordinative Tätigkeiten stark von generativer KI betroffen sein werden. Für Deutschland rechnet McKinsey bis 2030 mit bis zu drei Millionen beruflichen Veränderungen; das entspricht rund sieben Prozent der Gesamtbeschäftigung.

    Bis zu 54 Prozent dieser erwarteten Jobwechsel entfallen laut Quelle auf administrative Bürotätigkeiten. Zugleich könnte der beschleunigte Einsatz von KI und anderen Technologien bis 2030 rund 30 Prozent der heutigen Arbeitsstunden automatisieren und einen Produktivitätsschub von bis zu drei Prozent pro Jahr ermöglichen.

    AngabeWert
    Berufliche Veränderungen in Deutschland bis 2030bis zu drei Millionen
    Anteil an der Gesamtbeschäftigungrund sieben Prozent
    Anteil der erwarteten Jobwechsel bei administrativen Bürotätigkeitenbis zu 54 Prozent
    Automatisierbare heutige Arbeitsstunden bis 2030rund 30 Prozent
    Möglicher Produktivitätsschub pro Jahrbis zu drei Prozent

    Die Entwicklung bedeute laut Quelle nicht in erster Linie den vollständigen Ersatz von Menschen. Entscheidend sei der Produktivitätssprung: Ein kleineres Team mit KI-Unterstützung könne Leistungen erbringen, für die früher deutlich größere Strukturen erforderlich waren.

    Für mittlere Führungspositionen stelle sich deshalb die Frage, welche Rollen tatsächlich Wert schaffen und welche vor allem interne Komplexität verwalten. Rollen, deren Kern in Sammeln, Weitergeben, Koordinieren und Kontrollieren liegt, seien durch KI angreifbar.

    Die Führungskraft der Zukunft werde demnach weniger an moderierten Meetings, weitergeleiteten Reports oder organisierten Abstimmungsschleifen gemessen. Wichtiger seien Klarheit, Entscheidungsfähigkeit, die Entwicklung von Menschen, der Umgang mit Unsicherheit und die Fähigkeit, Veränderung zu ermöglichen.

    Auch Kompetenzen verschieben sich laut Quelle. Analytisches Denken, Resilienz, Flexibilität, Führung, soziale Einflussfähigkeit und technologische Kompetenz gewinnen demnach weiter an Bedeutung.

    Das E3-Magazin warnt davor, KI ausschließlich als Technologieprojekt, Tool-Einführung oder Effizienzinitiative zu behandeln. Die eigentliche Herausforderung sei organisatorisch und kulturell. Unternehmen müssten hinterfragen, welche Ebenen notwendig sind, welche Entscheidungswege zu lang sind und welche Abstimmungen tatsächlich Wert schaffen.

    Als mögliche Richtung nennt die Quelle weniger Hierarchie, weniger interne Verwaltung, schnellere Entscheidungen, kleinere hochproduktive Teams, konsequente KI-Integration und mehr Eigenverantwortung. Die mittlere Führungsebene werde dabei nicht einfach transformiert, sondern verliere in vielen Unternehmen ihre bisherige wirtschaftliche Grundlage.

    Zusammenfassung: KI setzt das Middle Management unter strukturellen Druck, weil sie Informationsverarbeitung, Koordination und Entscheidungsunterstützung beschleunigt. Gefragt sind künftig weniger Verwaltungs- und Kontrollfunktionen, dafür mehr Orientierung, Verantwortung, Entscheidungsfähigkeit und Entwicklung von Menschen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Keine Kommentare vorhanden

    Zusammenfassung des Artikels

    Mercedes plant ab Januar vier Bürotage pro Woche; Präsenz soll gezielt Zusammenarbeit und Innovation fördern, während faire Homeoffice-Ausnahmen möglich bleiben.

    Vertrieb im Digital Health Markt – Unterschiede & Chancen
    Vertrieb im Digital Health Markt – Unterschiede & Chancen
    YouTube

    Vertrieb im Digital Health Markt – warum Healthcare Sales anders funktioniert Der Vertrieb im Digital-Health-Markt unterscheidet sich fundamental vom klassischen B2B-Vertrieb. In dieser Folge spreche ich mit einem erfahrenen Head of Sales aus der DiGA-Welt darüber, warum Annahmen im Vertrieb gefährlich sindwie Ärzte Entscheidungen treffenwelche Rolle Evidenz und Studien im Gespräch spielenund warum Relevanz im Arztgespräch entscheidend ist. Wir sprechen außerdem darüber, warum klassische Sales-Taktiken im medizinischen Umfeld oft nicht funktionierenwie gute Bedarfsanalyse im Healthcare-Vertrieb aussiehtund welche Denkfehler viele Vertriebler machen, wenn sie erstmals mit Ärzten arbeiten. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie Vertrieb im Digital-Health- und Healthcare-Markt wirklich funktioniert.

    ...
    Erfolg im Vertrieb ist planbar!

    Als erfahrener Verkäufer und Führungspersönlichkeit, begleite ich Sie bei der gezielten und individuell abgestimmten Entwicklung Ihrer Verkaufs-, Verhandlungs- Führungs- und Kommunikationskills. Sprechen Sie mich an!

    ...
    Buchtipp: Deal!: Du gibst mir, was ich will! von Jack Nasher

    Deal!: Du gibst mir, was ich will!" von Jack Nasher ist ein essenzielles Buch für alle, die ihre Verhandlungsfähigkeiten verbessern wollen, indem es praxisnahe Methoden mit psychologischen Erkenntnissen verbindet. Es bietet wertvolle Einblicke und Strategien für erfolgreiche Verhandlungen in verschiedenen Lebenslagen.

    Werbung
    ...
    Von der Führungskraft zur Führungspersönlichkeit

    Führungskräfteentwicklung ist ein wichtiges Thema für Unternehmen und Organisationen, die ihre Führungskräfte dabei unterstützen wollen, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu verbessern und erfolgreich in ihren Rollen als Führungspersönlichkeiten zu agieren.

    Ein professionelles und gut strukturiertes Führungskräfte-Entwicklungsprogramm kann dazu beitragen, die Leistung und Effektivität von Führungskräften zu steigern und ihnen dabei helfen, Herausforderungen erfolgreich zu meistern und ihre Ziele zu erreichen.

    Durch die Investition in die Führungskräfteentwicklung können Unternehmen nicht nur ihre Führungskräfte stärken, sondern auch die Performance Ihrer Mitarbeiter verbessern und schlussendlich, echte Wettbewerbsvorteile für das eigene Unternehmen im kompetitiven Marktumfeld generieren.

    Werbung
    ...
    Leistungsstark im Team

    Was tun,wenn die Leistung nicht stimmt?

    Die Aufgabe von Führungskräften besteht darin, gemeinsam mit dem Team Leistung zur Erreichung der Unternehmensziele sicher zu stellen.

    Weil Menschen unterschiedlich sind und sowohl Stärken als auch Schwächen haben, gelingt es dem Einen mehr, und dem Anderen weniger seine vorgegebenen und bestenfalls mitentwickelten Ziele zu erreichen. In der Fachsprache unterscheidet man zwischen Nicht-, Minder- und Schlechtleistung, wenn Ziele nicht erreicht werden, oder Verhalten gezeigt wird, welches die Zielerreichung erschwert oder beeinträchtigt.

    Führungskräfte haben die Aufgabe diese „Leistungsdefizite“ zu erkennen, anzusprechen und bestenfalls, gemeinsam mit den MitarbeiterInnen Lösungen zu entwickeln, wie die Leistung wieder sichergestellt wird.

    Hierfür sind professionelle Kommunikationsfähigkeiten gefragt die erlernt und trainiert werden sollten.

    Hierbei sollten Führungskräfte stets „klar in der Sache, gleichzeitig aber auch wertschätzend“ kommunizieren.

    Sie sollten aktiv zuhören, gute und wirksame Fragen stellen und überzeugend argumentieren können.

    Außerdem sollten Sie „4-dimensional“ kommunizieren, Beschreibung von Bewertung trennen und professionell (de-eskalativ und möglichst lösungsorientiert) mit Widerständen, Einwänden und Vorwänden jeder Art umgehen können.

    In diesem Seminar werden hierfür die theoretischen Grundlagen gelegt.

    Außerdem wird in  realitästnahen Gesprächssimulationen geübt, herausfordernde/schwierige Gespräche mit MitarbeiterInnen in unterschiedlichen Eskalationsstufen zu führen.

     

    Werbung
    ...
    Führungsstark von A bis Z

    Ihr Weg zur Top-Führungskraft – Mit dem 360° Führungstraining

    Führung ist erlernbar – aber nicht in einer einzigen Schulung.Erfolgreiche Führungskräfte wachsen mit ihren Herausforderungen und brauchen praxisnahes Training, das sie genau dort unterstützt, wo es nötig ist.

    Unser modulares Trainingskonzept bietet flexible, praxisorientierte Module, die individuell kombiniert werden können.

    Egal, ob Sie bereits in einer Führungsposition sind oder sich auf Ihre erste Führungsaufgabe vorbereiten – hier finden Sie genau die Trainingsbausteine, die Ihre Führungskompetenz gezielt weiterentwickeln oder von Anfang an eine starke Grundlage schaffen.

    Welche Führungskompetenz möchten Sie als nächstes ausbauen?

    Werbung
    Counter