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Vorwürfe gegen Münchner Techno-Club: Management weist Wegsehen zurück
Im Zuge der Berichterstattung über den Nachfolger des Münchner Techno-Clubs DNA sind Vorwürfe gegen einen der Betreiber laut geworden. Die Neueröffnung soll unter dem Namen „Sonder“ laufen; unter einem Instagram-Post der Süddeutschen Zeitung kritisierten Nutzer diese Umbenennung unter anderem als „Name-Washing vom Feinsten“.
Ehemalige Besucher und Szene-Kenner äußerten Vorwürfe zu angeblich unaufgearbeiteten sexuellen Übergriffen, einer toxischen Atmosphäre und Machtmissbrauch hinter den Kulissen. Zugleich gibt es auch Stimmen, die sich für die vergangene Zeit bedanken und Vorfreude auf den neuen Club äußern.
Das DNA-Team erklärte in einer umfangreichen Stellungnahme, es nehme Vorwürfe sexueller Belästigung und Übergriffe „sehr ernst“ und stelle sich „auf die Seite der Betroffenen“. Bei mutmaßlichen Belästigungen unter Besuchern habe die Club-Führung situativ die Polizei eingeschaltet; den Vorwurf, bei sexueller Belästigung oder Übergriffen wegzusehen, weist das Team „entschieden zurück“.
Uneinigkeit besteht bei der Frage nach einem moderierten Gespräch. Nach Darstellung des Clubs seien wiederholt Gesprächsangebote zur „Klärung der Vorwürfe“ gemacht worden, zuletzt unter Beteiligung der städtischen Stelle MoNa. Das verantwortliche Sozialreferat teilte der Abendzeitung München dagegen mit, der Club habe sich zwar wegen eines moderierten Gesprächs an MoNa gewandt, danach aber nicht mehr reagiert.
Nach Angaben des DNA-Clubs wurde einer der von den Vorwürfen betroffenen Geschäftsführer vorerst von seinen Aufgaben freigestellt. Die Abendzeitung München betont, die Vorwürfe auf beiden Seiten nicht prüfen zu können, und verweist auf die Unschuldsvermutung.
„Man nehme die Vorwürfe sexueller Belästigung und Übergriffe sehr ernst und stelle sich auf die Seite der Betroffenen“, erklärte das DNA-Team laut Abendzeitung München.
Zusammenfassung: Gegen einen Betreiber des DNA-Nachfolgers „Sonder“ stehen Vorwürfe zu sexuellen Übergriffen, toxischer Atmosphäre und Machtmissbrauch im Raum. Das Management weist ein Wegsehen zurück, während die Darstellung zu einem möglichen Mediationsgespräch zwischen Club und MoNa voneinander abweicht.
GTA 6: Rockstar Games steht vor einer außergewöhnlich hohen Erwartungshaltung
Nach 13 Jahren seit dem letzten Teil der Kult-Reihe erwarten viele Spielerinnen und Spieler von „GTA 6“ nicht nur ein Grafik-Update, sondern einen neuen Maßstab für Open-World-Spiele. Netzpiloten.de beschreibt die lange Wartezeit und den Erfolg von „Red Dead Redemption 2“ als zentrale Gründe für die enorme Erwartungshaltung.
Rockstar Games habe seit „GTA 3“ wiederholt den Standard für lebendige offene Spielwelten gesetzt. Neben „The Witcher 3“, „Cyberpunk 2077“ und „Kingdom Come Deliverance 2“ nennt der Beitrag vor allem „Red Dead Redemption 2“ als Vergleichspunkt, weil sich dessen Welt auch 8 Jahre nach Veröffentlichung besonders echt anfühle.
Die tatsächliche Karte von „GTA 6“ ist laut dem Artikel noch nicht veröffentlicht. Das Community-Projekt „State of Leonida“ habe jedoch aus den verfügbaren Informationen eine mögliche Karte des fiktiven Bundesstaats erstellt; der zugehörige Discord zähle mehr als 16.000 Mitglieder.
Das Spielgebiet soll ungefähr doppelt so groß sein wie im Vorgänger. Auch Vice City werde voraussichtlich gut doppelt so groß wie Los Santos, wobei Vororte einbezogen eine noch größere Fläche ergeben könnten. Die Stadt soll mehr Wolkenkratzer bieten, zugleich aber stärker durch Wasser geteilt sein, wodurch Wasserfahrzeuge an Bedeutung gewinnen.
| Aspekt | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Zeit seit dem letzten Teil | 13 Jahre |
| Alter von Red Dead Redemption 2 | 8 Jahre |
| Community im State-of-Leonida-Discord | mehr als 16.000 Mitglieder |
| Betretbare Gebäude im Community-Mapping | rund 400 |
| Tiere in Leonida | über 170 |
Ein Schwerpunkt des Beitrags liegt auf dem vermuteten Einfluss von „Red Dead Redemption 2“. Dazu gehören ein realistischeres Fahndungssystem, ein komplexerer Autodiebstahl, lebendigere Verstecke und eine stärker ausgearbeitete Tierwelt. Hochwertige Fahrzeuge könnten bei einem Diebstahl ihren Standort an die Polizei übertragen, wenn sie zu langsam gefahren werden.
Auch die Hauptfiguren Jason und Lucia sollen stärker über ihre Beziehungen charakterisiert werden. Lucia ist im 3D-GTA erstmals eine weibliche Protagonistin und könnte gemeinsam mit Jason ein Liebespaar bilden. Der Artikel sieht darin eine Möglichkeit, an die glaubwürdigen und tragischen Beziehungen aus „Red Dead Redemption 2“ anzuknüpfen.
Bei Jason bleibt laut der Einschätzung zunächst mehr offen. Er wirke ruhiger und freundlicher als Lucia, doch sein Militärhintergrund und eine vermutlich unehrenhafte Entlassung könnten seiner Figur zusätzliche Tiefe geben. Beide Charaktere sollen möglicherweise bereits über ein etabliertes Netzwerk in der Unterwelt verfügen.
Technisch hebt der Beitrag besonders die SSD hervor. Sie soll schnellere Datenzugriffe ermöglichen und dadurch verspätet aufploppende Bäume und Fahrzeuge reduzieren. Außerdem könnten an belebten Orten mehr Passanten dargestellt werden; zugleich müsse Rockstar darauf achten, dass höhere Geschwindigkeiten die Größe der Spielwelt nicht entzaubern.
Das Auto erhält in „GTA 6“ offenbar eine größere Bedeutung. Neben erweiterten Anpassungsmöglichkeiten und einem komplexeren Diebstahlsystem sollen Fahrzeuge aufgetankt oder aufgeladen werden müssen. Auch der Kofferraum werde wichtig, weil Stauraum, Waffenlagerung, Wechselkleidung und die Auswahl zwischen Beuteplatz und Fluchtfahrzeug eine Rolle spielen könnten.
Weitere erwartete Systeme betreffen die Körperform der Hauptfiguren, Ernährung und Training sowie ein Gesinnungssystem. Dieses soll zwischen professionellem und psychopathischem Vorgehen unterscheiden und vier Stufen des Verbrecherprofils umfassen. Jason und Lucia sollen dabei getrennte Profile besitzen.
Für die Entwicklungskosten nennt der Beitrag eine Annahme von Brancheninsidern: „GTA 6“ könnte als erstes Spiel die Marke von 1 Milliarde US-Dollar überschritten haben. Der Wirtschaftswissenschaftler José García Montalvo vermutet zudem 1,5 Millionen zusätzliche Krankmeldungen durch den Release; diese Angaben werden im Artikel ausdrücklich als Einschätzungen beziehungsweise Vermutungen dargestellt.
- Chancen: größere Spielwelt, mehr Realismus, stärkere Charakterbeziehungen und eine umfangreichere Rolle der Fahrzeuge.
- Risiken: eine überhöhte Erwartungshaltung, weiterhin stark festgelegte Missionen und mögliche Probleme bei der Umsetzung realistischer Systeme.
Zusammenfassung:Netzpiloten.de erwartet ein außergewöhnliches Spiel, warnt aber vor der Fallhöhe nach 13 Jahren Wartezeit. Als zentrale Merkmale gelten eine größere Welt, mehr Realismus, Jason und Lucia als Hauptfiguren sowie deutliche Einflüsse von „Red Dead Redemption 2“.
Borchers & Kollegen gewinnt zwei Interim-Manager für Klinikmandate
Borchers & Kollegen Interim Management hat Michael Greiner und Georg Kohl in sein Team aufgenommen. Beide Interim-Manager sind laut kma Online bereits in ihren ersten Mandaten aktiv.
Michael Greiner übernimmt als Verbundleiter Finanzen die kaufmännische Steuerung in einem kommunalen Klinikverbund in Niederbayern. Der Diplom-Kaufmann und Steuerberater verfügt über Erfahrung in Finanzen und Controlling aus Krankenhausverbünden und arbeitet unter anderem in den Bereichen Konzernabschlüsse, Restrukturierungen und Sanierungsprojekte.
Georg Kohl verbindet eine Ausbildung als Intensiv- und Anästhesiepfleger mit Erfahrungen als kaufmännischer Direktor und Geschäftsführer mehrerer Klinik- und MVZ-Gesellschaften. Sein erstes Mandat in der neuen Position führt ihn an das Marienhospital Stuttgart, wo er nach einer Übergabephase die Geschäftsführung des dortigen Medizinischen Versorgungszentrums übernehmen soll.
Die Meldung erschien bei kma Online am 23.10.2026. Die Personalien markieren einen doppelten Start für Borchers & Kollegen Interim Management und verbinden kaufmännische Kliniksteuerung mit Geschäftsführungserfahrung im MVZ-Bereich.
Zusammenfassung: Michael Greiner übernimmt die Verbundleitung Finanzen in einem kommunalen Klinikverbund in Niederbayern. Georg Kohl soll nach einer Übergabephase die MVZ-Geschäftsführung am Marienhospital Stuttgart übernehmen.
RICS überarbeitet Leistungsverzeichnis für Asset Manager
Die RICS Deutschland hat ihr „Leistungsverzeichnis Asset Management“ in dritter aktualisierter Fassung veröffentlicht. Nach Angaben von immobilienmanager berücksichtigt die Überarbeitung insbesondere die gestiegenen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Regulierung.
Das erstmals 2012 veröffentlichte Leistungsverzeichnis strukturiert das Aufgabenspektrum des Real Estate Asset Managements in insgesamt 20 Module. Zehn Basismodule bilden das originäre Leistungsbild ab; dazu gehören unter anderem Strategie, Businessplan und Budget, Controlling, Reporting, Daten- und Dokumentenmanagement sowie Vermietung.
Ergänzungsmodule behandeln beispielsweise Ankauf, Finanzierung, Risiko- und Compliance-Management, Baumanagement, Refurbishment, Objektbewertung und Verkauf. Innerhalb der Module unterscheidet die RICS zwischen Grund- und Zusatzleistungen sowie zwischen Asset- und Portfolioebene.
| Bestandteil | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Veröffentlichte Fassung | dritte aktualisierte Fassung |
| Gesamtzahl der Module | 20 |
| Basismodule | zehn |
| Erstveröffentlichung | 2012 |
Das Verzeichnis soll Auftraggebern und Asset Managern als Grundlage für Definition, Beauftragung und Vergütung von Leistungen dienen. Zusätzlich enthält es Empfehlungen zu Vergütungsmodellen, empirische Informationen zu marktüblichen Vergütungsspannen und rechtliche Hinweise für Ausschreibungen, Vertragsverhandlungen und Asset-Management-Verträge.
Eine wesentliche Änderung betrifft ESG. Die RICS verzichtet auf ein eigenständiges ESG-Modul und integriert Nachhaltigkeitsaufgaben in die bestehenden Leistungsbereiche. Bereits im Modul Strategie werden Nachhaltigkeitsaspekte auf Investment-, Portfolio- und Objektebene berücksichtigt.
Auch Digitalisierung, Datenqualität, Datensicherheit sowie Zugriffsrechte und Verantwortlichkeiten erhalten mehr Gewicht. Alexander Lickfett, Leiter der Professional Group Asset Management und Geschäftsführer der SPACT GmbH, sieht beim Einsatz Künstlicher Intelligenz Handlungsbedarf.
„Auch KI wird die Arbeitsorganisation im Asset Management verändern. Voraussetzung dafür sind jedoch belastbare Daten, klar definierte Prozesse und eindeutige Verantwortlichkeiten“, erklärte Alexander Lickfett laut immobilienmanager.
Sandy Bierwirth-Zeussel MRICS, stellvertretende Leiterin der Professional Group Asset Management und Geschäftsführerin bei RMC Risk Management Consulting, beschreibt das Leistungsverzeichnis nicht als starren Standardvertrag oder abschließende Checkliste. Vielmehr solle es eine gemeinsame Sprache zwischen Auftraggebern und Asset Managern schaffen.
„Je klarer Leistungen, Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und Vergütung definiert sind, desto besser lassen sich Erwartungen abgleichen und Leistungen auch qualitativ beurteilen“, sagte Sandy Bierwirth-Zeussel MRICS laut immobilienmanager.
Zusammenfassung: Die RICS bündelt das Asset Management in 20 Modulen und integriert ESG stärker in die bestehenden Leistungsbereiche. Digitalisierung, Datenqualität, KI, Vergütung und klare Verantwortlichkeiten stehen im Mittelpunkt der dritten aktualisierten Fassung.
DietPi v10.8 erleichtert die Verwaltung von WireGuard
Die Server-Distribution DietPi erhält mit Version 10.8 das neue Werkzeug „dietpi-wireguard“. Laut Linux-Magazin lassen sich damit VPN-Verbindungen über das WireGuard-Protokoll einfacher einrichten und verwalten.
Das Werkzeug kann WireGuard-Server und Clients erstellen sowie Server-Port, Adresse und IPv6 ändern. Es erzeugt außerdem QR-Codes für die Client-Konfiguration und ermöglicht es, Einstellungen zu ändern sowie Clients zu deaktivieren, zu aktivieren oder zu entfernen.
„dietpi-wireguard“ berücksichtigt eine bestehende WireGuard-Konfiguration unter „/etc/wireguard“. Die Bedienung ist sowohl über Menüs als auch direkt über die Kommandozeile möglich.
Auch die DietPi-Softwareverwaltung „dietpi-software“ nutzt die Kommandozeile. Sie erstellt ab sofort mit „dietpi-wireguard init“ eine erste Server-Konfiguration, richtet aber keinen Client mehr ein. Bei neu aufgesetzten DietPi-Servern können Clients direkt über das VPN via IPv6 kommunizieren; dafür wird der Server automatisch in ein IPv6-Subnetz gesteckt und IPv6 Forwarding aktiviert.
Eine weitere Änderung betrifft die Software-IDs. Statt einer Nummer wie 122 verwendet „dietpi-software“ nun sprechende Namen. Die IDs leiten sich aus dem kleingeschriebenen Softwarenamen ab, wobei Sonder- und Leerzeichen entfernt werden. „Node-RED“ wird dadurch automatisch zu „nodered“.
Die neuen Software-IDs ersetzen die alten. In Kommandozeilenparametern und bei der Suche sollten Anwender laut Linux-Magazin die Nummern austauschen, auch wenn das System diese derzeit noch versteht. Im Zuge der Umstellung entfällt das Kommando „dietpi-software free“.
Für HAProxy stellt das DietPi-Team die Software künftig in einem eigenen DEB-Paket bereit. Updates sollen dadurch künftig über „apt upgrade“ automatisch erfasst werden. Gleichzeitig wurde die Standardkonfiguration gehärtet; unter anderem arbeiten die Worker unter dem Nutzer „haproxy“.
Da diese Änderungen Auswirkungen auf bestehende Systeme haben können, empfiehlt sich laut Quelle, das Upgrade auf DietPi v10.8 auf produktiven Servern nicht blind einzuspielen. Weitere Anpassungen betreffen „dietpi-network“, „dietpi-config“ und die Einstellung für das Zeitüberschreitungsintervall der Zeitsynchronisierung.
| Bereich | Änderung |
|---|---|
| WireGuard | Neues Werkzeug „dietpi-wireguard“ |
| Konfigurationsdatei | „/etc/wireguard“ |
| Software-ID | sprechender Name statt Nummer |
| Beispiel | „Node-RED“ wird zu „nodered“ |
| Zeitüberschreitung | „CONFIG_TIMESYNC_TIMEOUT“ |
Zusammenfassung: DietPi v10.8 führt mit „dietpi-wireguard“ ein umfassendes Werkzeug für WireGuard ein. Änderungen an Software-IDs, HAProxy, IPv6 und Netzwerkkonfigurationen machen das Update leistungsfähiger, erfordern bei produktiven Systemen aber eine sorgfältige Prüfung.
Internationale Einheitsstrategien gelten als Management-Illusion
Eine globale Vision bedeutet laut einer Kolumne von springerprofessional.de nicht automatisch, dass Unternehmen weltweit mit einer einheitlichen Strategie arbeiten sollten. Viele Führungskräfte würden ein abstraktes Leitbild am Stammsitz formulieren, es unverändert ausrollen und dadurch lokale Marktbedingungen, kulturelle Unterschiede und politische Realitäten unterschätzen.
Der Beitrag führt aus, dass Regionen wie Asien, der Nahe Osten, Nordamerika, Lateinamerika und Europa eigenen wirtschaftlichen Gesetzen folgen. Unterschiede bei Regulierung, Kapitalkosten, Hierarchieverständnis, Verhandlungstraditionen und staatlichem Einfluss könnten dazu führen, dass zentral vorgegebene Modelle vor Ort Vertrauen zerstören und Kapital vernichten.
Als Beispiel wird Walmart in Deutschland genannt. Der Markteintritt 1997 sei unter anderem an kulturellen Differenzen gescheitert: Deutsche Kunden hätten die von Walmart eingesetzten „Greeter“ und den verordneten Service nicht als einladend, sondern als Eingriff in ihre Privatsphäre wahrgenommen. Der Konzern habe sich schließlich mit 1 Milliarde Dollar Verlust zurückgezogen.
Auch Starbucks in Australien wird als Beispiel angeführt. Das Unternehmen habe im Jahr 2000 auf einen schnellen Ausbau gesetzt, während Australien bereits über eine ausgeprägte, italienisch und griechisch geprägte Kaffeekultur verfügt habe. Rund 70 Prozent der Filialen hätten daraufhin geschlossen.
Die Kolumne überträgt diese Unterschiede auch auf Führung. US-Teams würden klare monetäre Anreize, aggressive Leistungsziele und sichtbare Aufstiegschancen verlangen. In asiatischen Märkten seien dagegen Konsens, Gesichtswahrung, Loyalität, Seniorität und diskrete Autorität wichtiger.
Für Skandinavien beschreibt der Beitrag flache Strukturen und echten Diskurs als entscheidend. In Lateinamerika könnten persönliche Beziehungen Türen öffnen, während reine Vertragsparagrafen weniger Gewicht hätten. Ein einheitlicher Führungsstil könne daher Gleichmacherei, Lähmung und Zynismus erzeugen.
Globale Standards bleiben nach der Analyse dennoch notwendig. Compliance, Finanzintegrität, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit und ethische Grundwerte sollten weltweit gelten. Die operative Umsetzung müsse jedoch an die regionalen Bedingungen angepasst werden.
Für international tätige Unternehmenslenker nennt der Beitrag fünf Handlungsanweisungen:
- Weltweit verbindliche Kernprinzipien auf maximal fünf bis sieben Leitplanken begrenzen.
- Kulturelle Kompetenz als Einstellungskriterium verankern und lokale Talente stärker einsetzen.
- Zentrale Einheits-KPIs abschaffen und Zielsysteme an regionale Gegebenheiten anpassen.
- Gremien für ungefiltertes Feedback aus den Regionen schaffen.
- Entscheidungsmacht dorthin verlagern, wo die Kunden sitzen.
Die Kernaussage lautet „Think global – Act local“. Eine erfolgreiche globale Vision müsse Kultur und Führung dort anpassen, wo sie tatsächlich wirken sollen: am Point of Sale.
„Standards definieren das Ziel, niemals aber den Weg“, heißt es in der Kolumne von springerprofessional.de.
Zusammenfassung: Globale Unternehmen brauchen gemeinsame Standards, aber keine weltweit identische operative Umsetzung. Die Quelle empfiehlt lokale Entscheidungskompetenz, kulturelle Kompetenz und regionale Zielsysteme statt einer zentralen Einheitsstrategie.
Quellen:
- Anschuldigungen gegen Münchner Techno-Club-Betreiber – so reagiert das Management jetzt
- GTA 6: Erwartungshaltungs-Management trifft… Red Dead Redemption 2?
- Borchers & Kollegen Interim Management gewinnt Kohl und Greiner
- RICS: Neues Leistungsverzeichnis für Asset Manager
- DietPi v10.8 vereinfacht WireGuard-Management
- Die Weltstrategie ist eine Management-Illusion




















